0shikuru schrieb:
[...] Und Robert Carlyle ist 'eh klasse, sieht man viel zu wenig in Film & Fernsehen.
Finde ich auch. Großartiger Darsteller, der in
Once Upon a Time meiner Meinung nach auch eine seiner besten Leistungen zeigt.
Auf das Spin-Off freue ich mich auch schon. Fand den kurzen Wonderland-Abstecher und vor allem den Hutmacher nämlich sehr interessant.
Und wo ich gerade schon mal im Serienthread bin, kopiere ich doch einfach mal meinen
Raising Hope Eindruck ausm Zuletzt-gesehen-Thread hier rein.

Hat mich nämlich überaus positiv überrascht und verdient daher noch eine zusätzliche Erwähnung.
Raising Hope - Staffel 1
Wunderbar verrückte Sitcom von Gregory Thomas Garcia, der sich in der Vergangenheit vor allem durch seine Serie My Name is Earl einen Namen gemacht und seitdem auch einen großen Stein bei mir im humoristischen Brett hat.
In Raising Hope begleiten wir Jimmy (Sympathisch: Lucas Neff), einen 25-jährigen Durchschnittskerl, der zusammen mit seinen leicht dämlichen, aber liebenswerten Eltern (Garret Dillahunt und Martha Plimpton, die den meisten wohl als böser Terminator aus den Sarah Connor Chronicles und Stef aus Die Goonies in Erinnerung geblieben sein dürften) und seiner an Alzheimer leidenden Uroma (Hält ihre Serienfamilie auch schon mal für Mungos: Cloris Leachman) unter einem Dach lebt. Wäre ihr mittelschichtiges Loser-Leben nicht schon beschissen genug, schwängert Jimmy auch noch eine Serienmörderin, die daraufhin von der Polizei gefasst, auf dem elektrischen Stuhl gegrillt wird und dem Drei-Generationen-Haushalt den titelgebenden Säugling Hope hinterlässt.
Nach anfänglichem 08/15-Eindruck setzt sich glücklicherweise schnell Gregory Thomas Garcia Autorentalent durch und macht Raising Hope zu einer teils aberwitzigen Sitcom voller schrägem Humor, bissiger Gesellschaftskritik und einer angenehmen Portion Herz bzw. Moral, wodurch man sich zeitweise tatsächlich ein wenig an My Name is Earl erinnert fühlt. Überhaupt hat Garcia so einige grandiose Anspielungen für Earl-Fans eingebaut. Etwa Gastauftritte aller MNIE-Schauspieler, von Jason Lee über Jaime Pressly bis hin zu Eddie "Crabman" Steeples, oder subtile Andeutungen für Earl-Kenner ("Hey, bist du nicht Kenny?"). Aber auch für Nicht-Earl-Liebhaber bietet Raising Hope einiges an irrem Witz und sympathischen, aus dem Leben gegriffenen und dann herrlich überspitzten Kurzgeschichten.
Nachdem ich im Vorfeld absolut nichts über die Serie gehört und dementsprechend geringe Erwartungen hatte und die ersten Folgen auch noch relativ unaufregenden Sitcomstandard boten, haben mich die späteren Episoden um so mehr überrascht. Zotig, einfallsreich und liebenswürdig. Macht großen Spaß und dürfte tatsächlich ein gelungener "Ersatz" für My Name is Earl werden, die ich immer noch schmerzlich vermisse. Da Raising Hope in Amerika immerhin schon auf 4 Staffeln kommt und diese, den Ausschnitten auf YouTube nach zu urteilen, sogar noch sehr viel besser werden, vergebe ich noch etwas zurückhaltende, aber mit deutlicher Tendenz nach oben versehene
7/10 Minischlaganfälle
Und Shannon Woodward kommt in der Serie mal richtig süß rüber.
