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Der Kirche und Religionen Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was davor war würde ich jetzt auch nicht so kategorisch ausschließen. Da gibts ja immer noch verschiedene Theorien - die beliebteste und imo auch coolste ist ja immer noch die, dass sich das Universum nach dem Urknall so lange ausdehnt, bis es sich nicht mehr ausdehnen kann, dann wieder in sich zusammenfällt, bis ein neuer Urknall entsteht und dann wieder alles von vorne beginnt. Wie das alles aber entsanden ist bzw. warum es überhaupt da ist, wird wohl niemals ein Mensch wirklich erklären können.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Was davor war würde ich jetzt auch nicht so kategorisch ausschließen. Da gibts ja immer noch verschiedene Theorien - die beliebteste und imo auch coolste ist ja immer noch die, dass sich das Universum nach dem Urknall so lange ausdehnt, bis es sich nicht mehr ausdehnen kann, dann wieder in sich zusammenfällt, bis ein neuer Urknall entsteht und dann wieder alles von vorne beginnt. Wie das alles aber entsanden ist bzw. warum es überhaupt da ist, wird wohl niemals ein Mensch wirklich erklären können.

Jep, und wenn es zusammenfällt, haben wir wieder eine Singularität, in der Raum und Zeit aufhören zu existieren.
Und je nach dem, wie die Experimente im LHC, die sich mit der Urknallsimulation befassen, ausgehen, findet man vllt schon sehr bald sehr starke Indizien dafür.
Allgemein denke ich, dass sich mit fortschreitenden Experimenten im LHC in weniger als 5 Jahren unser Weltbild dramatisch verändern wird. Entweder, viele Vermutungen bekommen starke Untermauerung oder wir finden heraus das alles Humbug war und stehen vor einem Scherbenhaufen.
Aber von zweitem gehe ich nciht wirklich aus.

Wie es gab kein "davor" Wie kannst du dir da sicher sein, daß es kein "davor" gab? Und was ist mit der Frage, was nach dem Tod kommt?
Die gängige Lehrmeinung ist einfach, dass es kein davor gab. Wie gesagt, Zeit und Raum sind keine absoluten Größen (was ja seit der Relativitätstheorie bewiesen ist), sondern Variablen. In einer Singularität, in der das Universum keine Ausdehnung mehr hat (quasi der Zustand vor dem Urknall), gibt es diese Variablen nicht mehr. Und wenn es keine Zeit gibt, hat es auch keinen Sinn, von davor zu reden.
Ist so ähnlich, wie durch 0 zu dividieren. Man kann sich noch so viele Gedanken über das Ergebnis machen, man wird nie zu einem abschließenden GEdanken kommen. Es geht einfach nicht.

Und ich weiß nicht so wirklich, was das mit dem Leben nach dem Tod zu tun haben soll. Für mich ist das ganz einfach: Nach dem Tod kommmt nichts. Mit dem Tod kommen alle biochemischen Vorgänge im Körper und Gehirin zum Erliegen, und das was wir als Bewusstsein oder Seele bezeichnen, wird ausgeknipst.
Schließlich beruht alles was wir denken oder fühlen auf Botensignalen im Hirn und Blutkreislauf. So pragmatisch es klingt, so wahr ist es auch.
 
el_barto schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
Was davor war würde ich jetzt auch nicht so kategorisch ausschließen. Da gibts ja immer noch verschiedene Theorien - die beliebteste und imo auch coolste ist ja immer noch die, dass sich das Universum nach dem Urknall so lange ausdehnt, bis es sich nicht mehr ausdehnen kann, dann wieder in sich zusammenfällt, bis ein neuer Urknall entsteht und dann wieder alles von vorne beginnt. Wie das alles aber entsanden ist bzw. warum es überhaupt da ist, wird wohl niemals ein Mensch wirklich erklären können.

Jep, und wenn es zusammenfällt, haben wir wieder eine Singularität, in der Raum und Zeit aufhören zu existieren.

Ja, diese Theorie ist sehr plausibel und zum Glück schließt sie die Existenz Gottes keineswegs aus...

el_barto schrieb:
Wie es gab kein "davor" Wie kannst du dir da sicher sein, daß es kein "davor" gab? Und was ist mit der Frage, was nach dem Tod kommt?
Die gängige Lehrmeinung ist einfach, dass es kein davor gab. Wie gesagt, Zeit und Raum sind keine absoluten Größen (was ja seit der Relativitätstheorie bewiesen ist), sondern Variablen. In einer Singularität, in der das Universum keine Ausdehnung mehr hat (quasi der Zustand vor dem Urknall), gibt es diese Variablen nicht mehr. Und wenn es keine Zeit gibt, hat es auch keinen Sinn, von davor zu reden.

Und ich weiß nicht so wirklich, was das mit dem Leben nach dem Tod zu tun haben soll. Für mich ist das ganz einfach: Nach dem Tod kommmt nichts. Mit dem Tod kommen alle biochemischen Vorgänge im Körper und Gehirin zum Erliegen, und das was wir als Bewusstsein oder Seele bezeichnen, wird ausgeknipst.
Schließlich beruht alles was wir denken oder fühlen auf Botensignalen im Hirn und Blutkreislauf. So pragmatisch es klingt, so wahr ist es auch.

Nö, woher diese Signale kommen, was ihre Ursachen sind, ist doch auch umstritten, oder? Zumindest kannst du nicht ausschließen, dass es sowas wie eine unsterbliche Seele gibt, die die Impulse macht...
 
Sir N schrieb:
Nö, woher diese Signale kommen, was ihre Ursachen sind, ist doch auch umstritten, oder? Zumindest kannst du nicht ausschließen, dass es sowas wie eine unsterbliche Seele gibt, die die Impulse macht...

Doch, kann man ausschließen. Die biochemischen Vorgänge, Transmitter, Empfänger, Botenstoffe und Rezeptoren sind exzellent erforscht und ihre Wirkweise, Entstehung, Verstoffwechslung sind auch großteils bekannt.
Und wo noch Unbekanntheiten herrschen, liegt das nicht an der Unerklärbarkeit, sondern daran, dass es ein Riesenwust von Vorgängen sind und eben noch nicht alle im Detail betrachtet werden konnten.

Ja, diese Theorie ist sehr plausibel und zum Glück schließt sie die Existenz Gottes keineswegs aus...
Für mich schon.
Aber das ist wieder das "Problem" mit Religion. Sie ist eben in den Köpfen entstanden, und deswegen formbar. Wenn es Diskrepanzen mit unserer Erfahrungswelt gibt, baut man sie eben (bewusst oder unbewusst) so um, dass sie wieder ins Weltbild passt.
Genau diese Verschwommenheit und Irrationalität macht eine Existenz jedweden übermenschlichen Wesens für mich unmöglich.
 
mal ersnthaft, die wissenscshaftliche seite ist mit der missionierung und überzeugungsversuchen auch ganz gut dabei, oder? ihr gebt euch da beide nix... :)
 
argumente haben sie wohl, sie zu untermauern is da schwieriger. aber ich denke deswegen heisst es auch glauben und nicht wissen. wer glaubt, muss nicht wissen. er braucht keine beweise weil seine weltanschauung auf anderen prinzipien beruht. akzeptiert euch halt gegenseitig, dann klappts besser. ;)
 
Ich akzeptiere es ja (verstehen muss ich es ja nicht, werde ich auch nie), aber dieser Thread ist doch dazu da, sich zu diesem Thema auszutauschen und zu streiten.

Und wenn ich Argumente nicht untermauern kann, bzw den Argumenten immer wieder der Boden entzogen wird, dann sind es eben auch keine richtigen Argumente ;)
 
el_barto schrieb:
Sir N schrieb:
Nö, woher diese Signale kommen, was ihre Ursachen sind, ist doch auch umstritten, oder? Zumindest kannst du nicht ausschließen, dass es sowas wie eine unsterbliche Seele gibt, die die Impulse macht...

Doch, kann man ausschließen. Die biochemischen Vorgänge, Transmitter, Empfänger, Botenstoffe und Rezeptoren sind exzellent erforscht und ihre Wirkweise, Entstehung, Verstoffwechslung sind auch großteils bekannt.
Und wo noch Unbekanntheiten herrschen, liegt das nicht an der Unerklärbarkeit, sondern daran, dass es ein Riesenwust von Vorgängen sind und eben noch nicht alle im Detail betrachtet werden konnten.

Und dennoch kannst du es nicht ausschließen. Auch wenn du es 10 mal wiederholst...

el_barto schrieb:
Ja, diese Theorie ist sehr plausibel und zum Glück schließt sie die Existenz Gottes keineswegs aus...
Für mich schon.
Aber das ist wieder das "Problem" mit Religion. Sie ist eben in den Köpfen entstanden, und deswegen formbar. Wenn es Diskrepanzen mit unserer Erfahrungswelt gibt, baut man sie eben (bewusst oder unbewusst) so um, dass sie wieder ins Weltbild passt.
Genau diese Verschwommenheit und Irrationalität macht eine Existenz jedweden übermenschlichen Wesens für mich unmöglich.

Wer baut denn da was um? Soweit ich mich erinnern kann, mussten die Evolutionisten ihre Aussage, der Mensch stamme vom Affen ab, umformen, da diese einfach nicht haltbar war...

Genau diese Verschwommenheit macht eine Nichtexistenz eines absoluten Wesens für mich unmöglich...

Außerdem muss es ja irgendwas absolutes geben, es kann nicht alles relativ sein...
 
Sir N schrieb:
Wer baut denn da was um? Soweit ich mich erinnern kann, mussten die Evolutionisten ihre Aussage, der Mensch stamme vom Affen ab, umformen, da diese einfach nicht haltbar war...

LOL?
Das ist eine nicht wirklich unstrittene Tatsache, dass Affen und Menschen von einem gemeinsamen Urahn abstammen.
Die Theorie wurde nur im Laufe der Zeit immer mehr verfeinert und es wurden massenweise neue Zwischenglieder entdeckt.
Wirklich, Glaube hin oder her, aber wer daran glaubt, dass die Welt und alles Leben vor 6,000 Jahren einfach so *pooof* erschaffen wurde, der glaubt auch an den Weihnachtsmann

Und dennoch kannst du es nicht ausschließen. Auch wenn du es 10 mal wiederholst...
Ähm, wenn man alle Vorgänge von A bis Z beschreiben und verstehen kann, dann kann man sehr wohl ausschließen, dass etwas passiert, dass auf einer anderen Ebene als der Biologie/Chemie passiert.

Wie gesagt, meine Freundin studiert Bio, ich hab also einige Einsichten ins Thema, darüberhinaus interessiere ich mich auch so dafür. Und glaub mir, bei der Erklärungsgewlt der Forschungserkenntnisse in der Biochemie und Neurobiologie ist kein Platz für Übersicnnliches.

Und mehr Argumente als "kannst es nicht ausschließen" kommen auch nicht von dir.
Von meiner Seite kommen wenigstens Argumente/Evidenzien, die die Richtigkeit meiner Version sehr sehr nahelegen oder beweisen

Und klar, ich kann es dir hier an dieser Stelle auch nicht vollkommen schlüssig darlegen. Das liegt aber daran, dass die Wahrheit einfach kompliziert ist und weder du noch ich über genug Wissen verfügen um lückenlos bis ins Detail argumentieren und verstehen zu können.
Aber es gibt eben Menschen auf der Welt, die können relativ lückenlos erklären, wieso z.B. Emotionen und Gedanken das Produkt biochemischer Vorgänge sind.
Frag z.B. mal nen Evolutions- oder Neurobio-Prof, der kann dich mit Argumenten zubomben, dass dir nur so schwindlig wird.
 
el_barto schrieb:
Sir N schrieb:
Wer baut denn da was um? Soweit ich mich erinnern kann, mussten die Evolutionisten ihre Aussage, der Mensch stamme vom Affen ab, umformen, da diese einfach nicht haltbar war...

LOL?
Das ist eine nicht wirklich unstrittene Tatsache, dass Affen und Menschen von einem gemeinsamen Urahn abstammen.
Die Theorie wurde nur im Laufe der Zeit immer mehr verfeinert und es wurden massenweise neue Zwischenglieder entdeckt.
Wirklich, Glaube hin oder her, aber wer daran glaubt, dass die Welt und alles Leben vor 6,000 Jahren einfach so *pooof* erschaffen wurde, der glaubt auch an den Weihnachtsmann

"Verfeinert" also, ah ja, aber die Religionen "formen um". Alles klar...

Und was soll der Satz mit dem Kreationismus? Denkst du etwa, ich glaube an den Kreationismus? :?

el_barto schrieb:
Und dennoch kannst du es nicht ausschließen. Auch wenn du es 10 mal wiederholst...
Ähm, wenn man alle Vorgänge von A bis Z beschreiben und verstehen kann, dann kann man sehr wohl ausschließen, dass etwas passiert, dass auf einer anderen Ebene als der Biologie/Chemie passiert.

Wie gesagt, meine Freundin studiert Bio, ich hab also einige Einsichten ins Thema, darüberhinaus interessiere ich mich auch so dafür. Und glaub mir, bei der Erklärungsgewlt der Forschungserkenntnisse in der Biochemie und Neurobiologie ist kein Platz für Übersicnnliches.

Und mehr Argumente als "kannst es nicht ausschließen" kommen auch nicht von dir.
Von meiner Seite kommen wenigstens Argumente/Evidenzien, die die Richtigkeit meiner Version sehr sehr nahelegen oder beweisen

Und klar, ich kann es dir hier an dieser Stelle auch nicht vollkommen schlüssig darlegen. Das liegt aber daran, dass die Wahrheit einfach kompliziert ist und weder du noch ich über genug Wissen verfügen um lückenlos bis ins Detail argumentieren und verstehen zu können.
Aber es gibt eben Menschen auf der Welt, die können relativ lückenlos erklären, wieso z.B. Emotionen und Gedanken das Produkt biochemischer Vorgänge sind.
Frag z.B. mal nen Evolutions- oder Neurobio-Prof, der kann dich mit Argumenten zubomben, dass dir nur so schwindlig wird.



Die Wahrheit ist einfach und wird euch freimachen. Die können mit so vielen Argumenten kommen, wie sie wollen, das heißt noch lange nicht, dass es keine Seele gibt. Diese Logik ist einfach nicht schlüssig! Woran du glaubst, ist deine Sache, aber das eine schließt das andere keineswegs aus...
 
"Verfeinert" also, ah ja, aber die Religionen "formen um". Alles klar...

Und was soll der Satz mit dem Kreationismus? Denkst du etwa, ich glaube an den Kreationismus?
Hä?
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wissenschaftliche Erkenntnisse reifen und werden von neuen Erkenntnissen vervollständigt. Nichts weiteres ist z.B. mit der Evolutionstheorie geschehen.
Wissenschaftliche Wahrheiten sind halt nicht einfach so bekannt, sondern müssen erarbeitet werden. Schwer vorstellbar für nen religiösen, ich weiß.

Wenn du nicht an Kreationismus/ID (is ja die selbe Ecke) glaubst und auch die Evolution ablehnst, was ist dann deine Meinung über die Herkunft der Artenvielfalt und des Lebens?

Woran du glaubst, ist deine Sache, aber das eine schließt das andere keineswegs aus...
Das ist auch wieder sowas. Ich glaube nicht an die Wissenschaft.
Wissenschaft besteht aus rationalen, logischen, stichhaltigen Theorien, Gesetzen und Wahrheiten. Sie sind nachvollziehbar (wenn auch oft mit einiger Anstrengung) und schlüssig.
Deswegen glaube ich nicht, sondern bin überzeugt, anhand von Argumenten und nicht durch blinden Glauben.

Du glaubst an etwas, für das es keinerlei stichhaltige Argumente, Beweise oder Anhaltspunkte gibt.
Da wir noch lange nicht alles erforscht haben, liefert die Wissenschaft auch keine lückenlose Beschreibung der Realität, aber es gibt haufenweise Anhaltspunkte, bewiesene Theorien und Vorhersagen, die eintrafen.
Das ist um einiges mehr als Religionen/Glaube je wird vorweisen können.

Die Wahrheit ist einfach und wird euch freimachen
Das ist eben nicht so und einer der Gründe, wieso sich Glaube bis in die heutige Zeit gehalten hat.
Die Wahrheit ist alles andere als einfach, sondern höchst kompliziert. Und viele Menschen haben einfach Angst davor. Angst, weil sie es nicht verstehen oder hinterfragen können.
Glaube liefert schön einfache Antworten, die jeder ohne Vorwissen verstehen kann.
Wissenschaft ist schwierig, die Erkenntnisse in heutiger Zeit über alle Maßen kompliziert. Da machen es sich viele bequem und hören auf zu hinterfragen, sondern akzeptieren jahrtausende alte Schriften und Dogmen als ihre Wahrheit.
 
Ich glaube, diese Diskussion ist einfach sinnlos. Diese Threads enden immer so, dass wir beide einen Dialog führen (war doch im Area-Forum auch so, oder? :ugly: ). Da ich bald Feierabend hab, sag ich jetzt erst mal nichts mehr dazu. Ich wollte auch eigentlich nicht, dass das in einem Wettstreit endet. Ich fand´s nur bisschen seltsam, dass du nicht akzeptieren kannst, dass Menschen an etwas glauben, was für dich unrealistisch ist. Aber ist ja deine Sache...

Also, wir sehen uns...
 
Wollt ich auch grad vorschlagen :ugly:
Ich hab eh gleich Algorithmik-VL und hab eigentlich keinen Bock, dass das in Streit endet.
Ich lass dir einfach deinen Glauben, wenn wir uns im Himmel sehen geb ich dir einen aus :D

Und ne positive Bewertung haste dir für die erbitterte Diskussion auch verdient :)
 
schade, der kommentar von homer hat den respektvollen umgang bisher zerschossen....
aber repsekt an sir n und el barto, interessante diskussion und fair miteinander umgegangen :)
 
Ich verstehe nicht, warum hier ein seit, wasweissich, Jahrhunderten unvollendeter Kampf weitergeführt wird. Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, den heute Abend hier entscheiden zu können?

Ich habe nie verstanden, warum es nur und absolut, diese 2 Möglichkeiten geben darf, die Religion oder die Wissenschaft und dass nur EINE existieren darf und zwar nur, wenn sie VOLLSTÄNDIG bewiesen wurde.
Das ist überhaupt nicht möglich. Wie hier schon angedeutet, wer glaubt, die Erde sei 6000 Jahre alt und in 7 Tagen von einem überirdischen Wesen erschaffen worden, der darf das gerne glauben, die Wahrscheinlichkeit, dass er jedoch falsch liegt, ist ziemlich gross. Da sind wir uns alle einig.
Aber deswegen muss man ja nicht ALLES was irgendwie mit Religion in Verbindung gebracht werden kann, einfach Unsinn sein und vor allem ALLES was die Wissenschaft je hervorgebracht hat und wird, korrekt.

Das eine schliesst das andere doch nicht aus....? Imo will die Wissenschaft die physische Welt erklären und wie ich immer wieder in Büchern lese, gibt es da doch noch erstaunlich viel zu tun.
Religionen wollen die Welt nicht erklären, sondern eine Basis bieten, mit welcher man friedlich leben kann (10 Gebote, usw.). Natürlich versuchen das trotzdem viele und die werden auch immer sehr schnell am Schildkrötenproblem scheitern, nämlich, woher Gott kommt. Sich mit der wissenschaftlicher Seite einzulassen (und umgekehrt) ist von diesen Leuten schwachsinnig bzw. "haben ziemlich unvorteilhafte Vorstellungen". Als würde ein Kind einem Phsyiker den LHC erklären - die werden sich nie einig.
 
el_barto schrieb:
Für mich ist das ganz einfach: Nach dem Tod kommmt nichts. Mit dem Tod kommen alle biochemischen Vorgänge im Körper und Gehirin zum Erliegen, und das was wir als Bewusstsein oder Seele bezeichnen, wird ausgeknipst.
Schließlich beruht alles was wir denken oder fühlen auf Botensignalen im Hirn und Blutkreislauf. So pragmatisch es klingt, so wahr ist es auch.

Das ist deine Meinung zum Tod. Die darfst du auch gern vertreten. Aber akzeptiere auch die Meinung anderer, die sich damit nicht zufrieden geben!
Und nicht alle (entschuldige so habe ich die vielen Beiträge verstanden), die an Gott glauben, haben "einen an der Waffel".

Leider hat sich Kirche und Religion sehr weit von dem entfernt, wofür Jesus Christus und seine Anhänger eingetreten sind.

Anton
 
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