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Mailand. Es war nicht das 2:0-Wunder des AC Milan gegen den FC Barcelona in der Champions League und auch nicht die bevorstehenden Parlamentswahlen, die Tausende Mailänder am vergangenen Freitag auf die Straßen trieben. Es war Trauer. Tiefe Trauer um einen gefallenen Helden. Völlig verzweifelt weinten viele Fans hemmungslos in ihre rot-schwarz gestreiften Trikots. Dutzende TV- und Radiostationen meldeten es schon seit den frühen Morgenstunden: Mario Balotelli (22) hatte am Tag zuvor mit seinem weißen Bentley einen öffentlichen Parkplatz benutzt. Obwohl nur wenige Meter entfernt die Feuerwehreinfahrt zu einem Waldorf-Kindergarten völlig frei war. Schlimmer noch: Er hatte sogar einen Parkschein gezogen.