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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Apropos Personen, die nichts mehr im Internet verloren haben sollten.

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Musk promoted Tate content.

Kann der sich mit seiner Boring company nicht langsam zum Erdkern bohren oder mit SpaceX auf den Mars schießen, möglichst weit weg von der Zivilisation? :fp:
 
Warum willst du überhaupt gegen den Klimawandel vorgehen, wenn du glaubst, dass das nichts bringt?

Ich persönlich? Weil ich denke dass wir es zumindest versuchen müssen und uns das selbst schuldig sind. Und mein eigener CO2 Abdruck ist jetzt sicher nicht rekordniedrig, aber ich fahre die meisten Strecken mittlerweile Rad, wir haben nur noch ein Stadt-Auto meiner Frau, welches ein VW Up mit 60ps ist und verbrauchen knapp 2.000kwh Strom pro Jahr und da das Haus unter 10 Jahre alt ist auch wenig Heizung. Inlandsflüge mache ich auch keine und wo ich innereuropäisch in Mitteleuropa mit nem Nachtzug hinkomme, nehme ich den. Damit dürfte ich/wir zumindest weit unter dem Durchschnitt der Bevölkerung liegen, denke ich. Aber man sieht ja, was für gewaltige gesellschaftliche Abwehrreaktionen selbst kleinere und sinnvolle Änderungen verursachen. Wie kann man da ernsthaft glauben, daß wir noch die Kurve kriegen?
 
Ich hab noch nie in meinem leben eine Partei gebraucht die mir vorlebte ich soll auf die Umwelt achten. Ich bin aber auch vor 44 jahren als kind für die Grünen demonstrieren gegangen, so ein bisschen wird das einen geprägt haben obwohl ich damals gegen atomkraft demonstriert habe und ich heute eher dafür bin, zumindest übergangsmäsig.

ich mach nichts wegen einem Klimawandel, ich machbes einfach aus reiner Vernunft. Das muss man aus der Tierwelt lernen und abschauen denn wir haben es anscheinend verlernt, einfach nur so viel nehmen wie man braucht, das würde allen Menschen sehr gut tun.
 
Ist das nicht eher so ne solidaritäts geschichte, nachdem bekannt wurde das disney, amazon netflix und andere große produktionsfirmen gesagt haben dass sie das aussitzen bis die meisten autoren ihre autos, häuser und frauen verlieren und wieder angekrochen kommen damit sie sich was zu essen kaufen können?
Da wurd sogar gesagt wie viele Monate das wohl dauern würde bis das soweit kommt -weiss nicht mehr wo ich das gelesen hab..twitter wahrscheinlich.
 
Der Kampf gegen den Klimawandel ist auch richtig und extrem wichtig. Ich selbst habe mich auch umgestellt, sowohl privat (2 E-Autos, PV Anlage, Wärmepumpe, Brunnen, etc.) als auch beruflich. Ich hab sogar beruflich der Sportwette und dem Glücksspiel den Rücken gekehrt und zwei Firmen im Nachhaltigkeitsbereich und der Kreislaufwirtschaft gegründet. Man kann hier extrem viel machen und bewirken, auch jeder Einzelne.

Aber sich wie eine behinderte Zecke auf den Boden kleben und die Bevölkerung anpissen, gehört wirklich nicht dazu. Weil das einfach NULL bringt und nur Hass schürt. Zudem kommt, dass das zu 90% auch nur minderbemittelte Mitläufer sind, die für sich selbst das Klimakleben in den Mittelpunkt rücken, weil sie sonst keinen Sinn im Leben haben. Weder eine Ausbildung noch einen Job. Schaut Euch die ganzen Zecken doch an, 90% davon haben in ihrem ganzen Leben noch keinen Tag gearbeitet.

Generell finde ich es schade, dass nicht härter gegen die Klimakleber vorgegangen wird, wie zB in anderen Ländern. Mit Wasserwerfer & Co könnte man da schon mal reingehen. Zudem nimmt das auch schon Überhand und die können sich mittlerweile Alles erlauben. Kunst & Museen zerstören, Vandalismus in Hotels, gefährliche Proteste auf Autobahnen und sogar Rennstrecken, wo sie Fahrer und Zuschauer gefährden. Friedlicher Protest my ass.

Klima retten ja, aber nicht so!

Edit: Mein Post ist teilweise hart formuliert, aus der Emotion heraus. Aber die Kernaussage sollte rüberkommen.

Ermahnung
Die Wortwahl ist absolut nicht in Ordnung und menschenverachtend.
Man kann ja immer geteilter Meinung sein und auch mal kontrovers diskutieren, dann muss man das aber zumindest vernünftig vortragen, das ist aber definitiv nicht die richtige Art und Weise.
 
Ich persönlich? Weil ich denke dass wir es zumindest versuchen müssen und uns das selbst schuldig sind. Und mein eigener CO2 Abdruck ist jetzt sicher nicht rekordniedrig, aber ich fahre die meisten Strecken mittlerweile Rad, wir haben nur noch ein Stadt-Auto meiner Frau, welches ein VW Up mit 60ps ist und verbrauchen knapp 2.000kwh Strom pro Jahr und da das Haus unter 10 Jahre alt ist auch wenig Heizung. Inlandsflüge mache ich auch keine und wo ich innereuropäisch in Mitteleuropa mit nem Nachtzug hinkomme, nehme ich den. Damit dürfte ich/wir zumindest weit unter dem Durchschnitt der Bevölkerung liegen, denke ich. Aber man sieht ja, was für gewaltige gesellschaftliche Abwehrreaktionen selbst kleinere und sinnvolle Änderungen verursachen. Wie kann man da ernsthaft glauben, daß wir noch die Kurve kriegen?

Ich verstehe deine Logik nicht. Du sagst einerseits, dass es sinnlos ist und andererseits sollen wir es versuchen. Das passt nicht zusammen. Entweder es ist sinnlos, dann ist es vollkommen egal, ob du 2.000 kwh Strom pro Jahr oder 2.000.000.000 kwh Strom pro Jahr verbrauchst oder es ist eben nicht sinnlos und dann ist es ganz und gar nicht egal, ob wir heute handeln oder erst in fünf Jahren. Und dann müsste man eben konsequenterweise auch sagen, dass es die politische Auseinandersetzung und das Risiko, dass noch mehr nach rechts abdriften wert ist, weil es um die größte Herausforderung überhaupt geht.
 
Ich verstehe deine Logik nicht. Du sagst einerseits, dass es sinnlos ist und andererseits sollen wir es versuchen. Das passt nicht zusammen. Entweder es ist sinnlos, dann ist es vollkommen egal, ob du 2.000 kwh Strom pro Jahr oder 2.000.000.000 kwh Strom pro Jahr verbrauchst oder es ist eben nicht sinnlos und dann ist es ganz und gar nicht egal, ob wir heute handeln oder erst in fünf Jahren. Und dann müsste man eben konsequenterweise auch sagen, dass es die politische Auseinandersetzung und das Risiko, dass noch mehr nach rechts abdriften wert ist, weil es um die größte Herausforderung überhaupt geht.
Doch es macht soweit Sinn dass man annehmen darf dass es zwar zu spät ist (wahlweise dass man keine Wirkung darauf besitzt) aber man trotzdem Umweltschutz betreiben kann, ich frag mich nur wieso ihr alle "nie" was für Umweltschutz getan habt? Die Frage müsst ihr noch beantworten. Kommt mir nicht mit Mülltrennung.

Habt ihr mal so einen Co2 Rechner gemacht? Ich komm auf 6,9 Tonnen im Jahr, Tippe aber auf etwas mehr aber nicht viel. Ohje - aber vermutlich deutlich besser als bei den Meisten. Bei dem Rechner konnte ich nicht mal die Größe und Gewicht eingeben, das würde die Angabe zu Essen anderers bewerten können, ich habe z.B. 75 KG auf 193cm, wenn ich da eingebe ich esse 1 bis 2x am tag fleisch heisst das bei mir unter 80 Gramm, das ist wichtig bei der CO2 Wertung meine ich. WWF Rechner war das. https://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/wwf-klimarechner
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe deine Logik nicht. Du sagst einerseits, dass es sinnlos ist und andererseits sollen wir es versuchen. Das passt nicht zusammen. Entweder es ist sinnlos, dann ist es vollkommen egal, ob du 2.000 kwh Strom pro Jahr oder 2.000.000.000 kwh Strom pro Jahr verbrauchst oder es ist eben nicht sinnlos und dann ist es ganz und gar nicht egal, ob wir heute handeln oder erst in fünf Jahren. Und dann müsste man eben konsequenterweise auch sagen, dass es die politische Auseinandersetzung und das Risiko, dass noch mehr nach rechts abdriften wert ist, weil es um die größte Herausforderung überhaupt geht.

Ich verstehe deinen Punkt, aber für mich passt es zusammen. Ich würde mir wünschen, dass alle Menschen - im Rahmen ihrer Möglichkeiten - mehr Anstrengungen unternehmen. Ich mache es aber hauptsächlich für mich selbst und Menschen in meinem familiären Umfeld. Nicht für andere. Aber der weltweite CO2 Ausstoß steigt weiter und ich glaube nicht, dass der deutsche Weg mit seinem sich verlieren in teurem und unnützen Kleinklein unbedingt als Vorbild dienen kann. Hier konzentriert man sich bei Themen immer zuerst auf die letzten 5% bevor man überhaupt die vorherigen 95% erreicht hat. Gut möglich auch dass wir irgendwann als abschreckendes Beispiel für andere Staaten dienen, wie man es genau nicht macht.
 
Sorry Pil, aber der Versuch die Verantwortung für den Klimawandel den einzelnen Personen zuzuschieben ist schon seit Jahrzehnten nicht zielführend sondern reine Ablenkung derer, die wirklich massiv für die Klimakatastrophe verantwortlich sind.

Was wir brauchen sind nicht nur klare Ziele und Zeitpläne (die wir schon lange haben und nur dazu taugen, dass man sie noch nie eingehalten hat), sondern klare Regeln und Gesetze an die sich alle halten müssen.
Diese müssen soziale Aspekte berücksichtigen und die starken stärker zur Verantwortung ziehen.

Aber da wir Jahrzehnte verstreichen lassen haben, wird man an einem spürbaren Wohlstandsverlust nicht mehr drum rum kommen, wenn man es wirklich ernst nimmt.
 
...wenn ich da eingebe ich esse 1 bis 2x am tag fleisch heisst das bei mir unter 80 Gramm, das ist wichtig bei der CO2 Wertung ...
Wenn Du 1-2x pro Tag Fleisch isst und das vielleicht auch noch aus der Massentierhaltung kommt, gehörst Du, ganz überspitzt gesagt, zu der Gruppe von Menschen, die sich über das Klima eigentlich nicht mehr aufregen dürfen ;)

Es gibt kein größeres Unheil für das Klima als die Massentierhaltung. Wenn wir die in Deutschland halbieren würden, sind die ersten beiden CO2-Ziele der Letzten Generation bereits deutlich übertroffen!!

Die Massentierhaltung führt ebenfalls und mittlerweile deutschlandweit zur "Überdüngung" der landwirtschaftlichen Flächen, wodurch die Nitratbelastung vielerorts schon Rekordwerte erreicht hat. Krebs (auf Grund der Nitrosamine) und multiresistente Keime (auf Grund der Antibiotika in der Gülle) sind die Folge, nur damit Heinz Becker aus dem Kühlfach im Aldi seine Mortadella und Salami kaufen kann. Jeder, der über das Klima jammert, aber Billigfleisch aus dem Discounter kauft, heuchelt sich und dem Rest der Welt nur etwas vor und ist dazu noch für die "netten" Nebeneffekte oben mitverantwortlich. 1-2x pro Woche etwas Fleisch vom regionalen Bio-Schlachtbetrieb reicht völlig und kostet dann auch nicht mehr.
 
Ich halte mich eigentlich immer an diese Statistik. Ohne Kinder kann man sich eigentlich alles erlauben…

IMG_3904.jpeg


;)
 
Schau mal Phil. Fand das diesbezüglich ganz interessant. Schau doch mal rein. :)

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Schon der erste Satz in der Einführung ist sehr zweifelhaft :grins:

Fortschritt in seiner grundsätzlichen Bedeutung als Verbesserung ist relativ.
 
Wenn man jetzt einen Menschen vor 50 Jahren fragen würde, wäre der sicherlich über den aktuellen Fortschritt durchaus beeindruckt und würde das auch als Verbesserung ansehen. Unabhängig von den Konsequenzen für die Umwelt, um die es hier eigentlich geht.
 
Ich verstehe deinen Punkt, aber für mich passt es zusammen. Ich würde mir wünschen, dass alle Menschen - im Rahmen ihrer Möglichkeiten - mehr Anstrengungen unternehmen. Ich mache es aber hauptsächlich für mich selbst und Menschen in meinem familiären Umfeld. Nicht für andere. Aber der weltweite CO2 Ausstoß steigt weiter und ich glaube nicht, dass der deutsche Weg mit seinem sich verlieren in teurem und unnützen Kleinklein unbedingt als Vorbild dienen kann. Hier konzentriert man sich bei Themen immer zuerst auf die letzten 5% bevor man überhaupt die vorherigen 95% erreicht hat. Gut möglich auch dass wir irgendwann als abschreckendes Beispiel für andere Staaten dienen, wie man es genau nicht macht.

Kannst Du erläutern welches Kleinklein du meinst und was 5% und was 95% sein soll?


Ich persönlich bin ja nebenbei bemerkt wesentlich optimistischer was das große ganze angeht. Wir sind mindestens 10 Jahre zu spät, um das ganze noch im Bereich 1,5 bis 2 Grad abzubilden, aber "schaffen" werden wir es trotzdem, das ist einfach nur logisch. In Sachen Strom werden PV und Wind weiter wachsen - und zwar prozentual so viel schneller als die Nachfrage steigt, dass der Verbrauch von Kohle, Gas, Öl und Co. zwangsläufig irgendwann runtergehen muss (ob das nun 2025 oder 2030 wird sich noch zeigen). Das E-Auto wird sich zwangsläufig durchsetzen, weil es schlicht besser und perspektivisch gesehen viel günstiger ist. Gleiches gilt für die Wärmepumpe. Damit ist schon mal ein ordentlicher Teil abgedeckt. Wie gesagt, alles leider "zu spät", so dass ich befürchte, dass es bis 2100 eher auf 2,5 bis 3 Grad hinauslaufen wird.
 
Kannst Du erläutern welches Kleinklein du meinst und was 5% und was 95% sein soll?

Zu den 95% gehören für mich die Nord/Süd Stromtrassen, die schon vor Ewigkeiten hätten Priorität haben müssen, zusammen mit der Umsetzung intelligenter Stromnetze. Dann eine echte Strategie, was man mit der Bahn machen will und wie man sie im Verkehrsmix stärken und vor allem wieder ohne ständigen Ärger nutzbar machen will. Dazu (hätte) für mich auch gehört, eine Förderung für Industrien, die im Ausland ganzheitliche regenerative Energien-Konzepte anbieten und exportieren können (und auch offensiv politisch unterstützt vermarktet wird), da die dort für das gleiche Geld zig Mal mehr Wirkung entfalten können als bei uns. Ein Halten des weltweit mit führenden Kernenergie Know-hows für den Export hätte ich ebenfalls befürwortet. Das kann man natürlich so oder so sehen, aber Staaten die definitiv neue Kernkraftwerke bauen wollen hätte man so noch unterstützen können und selbst davon profitieren können. Und schließlich eine langfristig gut umsetzbare CO2 Preis-Strategie, damit sowohl Unternehmen als auch Privatleute damit planen können. Einige Sachen davon sind zwar in Arbeit, aber nicht mit dem nötigen Fokus bzw. mit einem ständigen hin und her. Stattdessen streitet man sich ewig um unzählige Ausnahme-Regelungen und fucking "Wasserstoff ready" Heizungen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals so genutzt werden wie gedacht. Oder immer weitere kleinteilige Vorschriften zum Immobilienbau, deren klimapolitischer Nutzen teilweise zweifelhaft ist, der aber effektiv dafür sorgt, dass noch weniger gebaut wird als eh schon (aber das kann ja vielleicht auch gewollt sein). Der aktuellen Regierung werfe ich da hauptsächlich nur die desastöse Kommunikation vor. Die Ursprünge der Probleme und Versäumnisse liegen aber bei der CDU/CSU. Wobei die SPD sich als kleine Bitch der Union bei all dem über die Jahre schon arg mitverantwortlich gemacht hat. Und FDP natürlich.
 
Und ich frage mich wie du darauf kommst?
Im übrigen ist Umweltschutz nicht das gleiche wie Klimaschutz.
Für mich schon, ich wüsste auch nicht was daran das Problem sein soll. Umwelt ist doch das Gesamte, Klimaschutz ist dem untergeordnet also automatisch drin. Kannst es ja gerne erläutern was für dich der grobe Unterschied ist. Würde aber auch so nichts ändern an meinem Verhalten. Ich ess keine Avocado und keine Erdbeeren aus Spanien, ich bau die selber an sowie 8 Tomatenarten aktuell. :D

Bin am Überlegen ein kleines Balkonkraftwerk aufzustellen aber es ist ja nicht so einfach das einzuspeisen, aber das wäre gerne mein nächstes Ziel. Ist halt auch eine Mietwohnung, ist alles nicht so einfach.
 
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