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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das ist die logische Folgefrage.. Von diesen 70 Erkrankten jungen Menschen: Wie viele hat es schwer erwischt, so dass sie ins Krankenhaus müssen?

Wenn die Antwort irgendwo bei 0 oder 1 rangiert, dann ist ja nix weiter passiert.
Dass Covid 19 erst mal wirklich extrem ansteckend ist - das ist nix neues.



Und ja, mir ist natürlich klar, dass die dann auch gefährdetere Personen anstecken können. Aber zum Glück ist diese Personengruppe schon ziemlich ordentlich durchgeimpft.
 
Die sind jetzt aber dringend dran mit auffrischung. Es muss schneller gehen alles. Ps: wo sind jetzt ende juli die 10 millionen pro woche scholz? Ich war doch jetzt geduldig genug. So ein looser.
 
Das ist die logische Folgefrage.. Von diesen 70 Erkrankten jungen Menschen: Wie viele hat es schwer erwischt, so dass sie ins Krankenhaus müssen?

Wenn die Antwort irgendwo bei 0 oder 1 rangiert, dann ist ja nix weiter passiert.
Dass Covid 19 erst mal wirklich extrem ansteckend ist - das ist nix neues.



Und ja, mir ist natürlich klar, dass die dann auch gefährdetere Personen anstecken können. Aber zum Glück ist diese Personengruppe schon ziemlich ordentlich durchgeimpft.

Ich verstehe deinen Punkt, aber für mich persönlich ist das ein riesen Unterschied. Wir reden hier von jungen Leuten, die normal über eine Erkältung lachen.

Fall 1: Es sind 0 Leute wirklich stark krank. Das ist ein Szenario, wo ich dir absolut beipflichte. Es ist nichts weiter passiert, wir leben mit der Welle, die hier immer wieder über unsere Bevölkerung schlagen wird.

Fall 2: Es hat sich 1 junge Person von 70 so schwer angesteckt, dass sie ins Krankenhaus muss. Sry, das ist ein absolutes No Go und würde darauf hindeuten, dass hier 1 junge Person durch den neuen Erreger eine fortschreitende Lungenschädigung hat (die bei Leuten, die im Krankenhaus landen, immer schon einsetzt)

1 von 70 ist bei Kindern und Jugendlichen einfach zu viel. Das macht die Diskussion so schwierig, aus meiner Sicht.
 
Ich verstehe deinen Punkt, aber für mich persönlich ist das ein riesen Unterschied. Wir reden hier von jungen Leuten, die normal über eine Erkältung lachen.

Fall 1: Es sind 0 Leute wirklich stark krank. Das ist ein Szenario, wo ich dir absolut beipflichte. Es ist nichts weiter passiert, wir leben mit der Welle, die hier immer wieder über unsere Bevölkerung schlagen wird.

Fall 2: Es hat sich 1 junge Person von 70 so schwer angesteckt, dass sie ins Krankenhaus muss. Sry, das ist ein absolutes No Go und würde darauf hindeuten, dass hier 1 junge Person durch den neuen Erreger eine fortschreitende Lungenschädigung hat (die bei Leuten, die im Krankenhaus landen, immer schon einsetzt)

1 von 70 ist bei Kindern und Jugendlichen einfach zu viel. Das macht die Diskussion so schwierig, aus meiner Sicht.
Gut, prinzipiell würde es mich tatsächlich schon bei 1 v. 70 wundern, da die Quote da auch geringer sein sollte.

Und natürlich ist es tragisch, wenn sich junge Menschen eine Krankheit holen, die sie ins KH schickt und evtl. sogar Langzeitschäden verursacht. Wobei gerade heute ein SZPlus-Artikel erschienen ist, der sich mit Long Covid bei Kindern beschäftigt und da gibt es erhebliche Zweifel am Krankheitsbild an sich, da es kaum doppelblinde Studien und schon gar keine Metastudien gibt und die wenigen Studien mit Kontrollgruppe teilweise keinerlei Unterschied bei "Long Covid" Symptomen zwischen Jugendlichen mit Infektion und der Kontrollgruppe ohne COVID-Infektion gibt.
Da ist das letzte Wort noch in keine Richtung gesprochen.

So, aber mein Hauptpunkt ist: Nehmen wir mal eine neue Krankheit an, die bei jüngeren Menschen ca. 1% der Infizierten ins KH bringt, beim Rest höchstens mittelschwere Erkältungssymptome auslöst und selbst die im Krankenhaus bis auf ganz wenige tragische Fälle wieder vollständig ausheilen.
Währenddessen hat die Infektion auf ältere Menschen keinen deutlich schlimmeren Einfluss (um mal die hohe Durchimpfung dort gedanklich einzubeziehen).
Würden wir da auch nur eine Sekunde darüber nachdenken, so drastische Einschnitte in die Freiheitsrechte vorzunehmen, wie es jetzt noch der Fall ist? (EDIT: Oder besser gesagt beim Status Quo wieder passieren wird, wenn die Regeln nicht angepasst werden und die Fallzahlen weiter steigen)

ich denke nicht. Ich denke, das würde durchaus wahrgenommen werden aber kein all zu großes Thema sein.

Damit meine ich: Bei der Bewertung der Situation und v.a. den gesellschaftlichen Maßnahmen muss man mehr auf die Ist-Situation schauen - die sich durch Impfungen drastisch verändert hat - und nicht auf den Clusterfuck, den wir 2020 noch hatten.

es ist schwer - die Berechtigung der Einschränkung vieler Freiheitsrechte ist nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen darf und ich beobachte ein wenig, dass die anfängliche Begründung, dass wir unser Gesundheitssystem vor Überlastung schützen müssen - wo ich absolut dahinter stand und stehe - von der Begründung, dass wir möglichst viele Fälle verhindern müssen, abgelöst wird.
Und das halte ich für falsch, für bedenklich hinsichtlich der langfristigen Zukunft des Systems und der Unantastbarkeit der Grundrechte.

So kaltherzig es klingt - aber wenn gesamtgesellschaftlich keine Gefahr droht, zentrale Systeme zu überlasten und es im Prinzip um seltene Fälle geht müssen die Grundrechte über den schwer erkrankten Jugendlichen stehen.
Wenn die Grundrechte nicht diesen hohen, eigentlich bis auf Extremsituationen unantastbaren Rang haben werden wir als Gesellschaft u.U. Einschränkungen immer schneller als gerechtfertigt ansehen. Das muss verhindert werden.
 
es ist schwer - die Berechtigung der Einschränkung vieler Freiheitsrechte ist nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen darf und ich beobachte ein wenig, dass die anfängliche Begründung, dass wir unser Gesundheitssystem vor Überlastung schützen müssen - wo ich absolut dahinter stand und stehe - von der Begründung, dass wir möglichst viele Fälle verhindern müssen, abgelöst wird.
Und das halte ich für falsch, für bedenklich hinsichtlich der langfristigen Zukunft des Systems und der Unantastbarkeit der Grundrechte.

Auch da sind sich alle einig. Übrigens auch die Leute, welche hier oftmals stark kritisiert werden und als Politiker das ganze tragen. Aber am Ende ist es Statistik.

Wenn 1 % der Kinder so erkranken, dass es zu einem Krankenhausaufenthalt führt, brauchen wir an Normalität nicht denken. Das muss auch den 3 Leuten im Topic klar sein, die jegliche Gefahr hinstellen, als macht es irgendeinem Spaß, mit einer Maske durch die Gegend zu rennen.

Wenn eine normale Schule einen Ausbruch hat - 1000 Schüler - und es gehen 1 % ins Krankenhaus, würde das bedeuten, dass 10 Kinder betroffen sind. Würdest du hier als Elternteil dennoch für eine Aufhebung der Einschränkungen plädieren? Hoffen, dass unter den 10 eben nicht dein Kind ist oder das eines Freundes?

Viele Entscheidungen der Regierung sind kritikwürdig, aber viele Fragen sind eher statistischer Natur. Und ich bleibe dabei, 1 % würde auf Dauer dazu führen, dass kein Elternteil sein Kind mit gutem Gewissen zur Schule sendet

@Vetelus: Da ist keine Quelle nötig, ich habe nicht von dauerhafter Schädigung gesprochen. Wenn dich interessiert, wie Corona in der Lunge repliziert und ab wann der Körper nicht mehr in der Lage ist, dies mit seinem Immunsystem abzuwehren (eben dann, wenn ein Krankenhausaufenthalt nötig ist), bitte mal etwas googeln. Oder sind das Fake-News?
 
Wer kein Bock aufs Impfen hat, einfach mitm Arsch zu Hause bleiben. Problem solved.

Ab wann hat jeder hier in Deutschland ein Impfangebot? August? Müssen dann - aus liberaler Sicht - nicht alle Beschränkungen fallen? Ich meine, jedes Individuum ist für seine eigene Gesundheit verantwortlich und dies sollte auch so bleiben. Sind die Bilder aus Frankreich bekannt? Dort demonstrierten Geimpfte und Ungeimpfte gemeinsam gegen die Impflicht, zu Hunderttausenden. Die Franzosen waren schon immer Kämpfer für die Freiheit, dafür bewundere ich sie.

PS: Ich bin doppelt geimpft, habe keine Angst vor Ungeimpften :D Und um ehrlich zu sein, hab ich mich nur impfen lassen, um den drohenden Einschränkungen zu entfliehen. Schon ziemlich armselig, ich weiß :D
 
Auch da sind sich alle einig.
Aha, da sind sich alle einig…Quelle ?

Das muss auch den 3 Leuten im Topic klar sein, die jegliche Gefahr hinstellen, als macht es irgendeinem Spaß, mit einer Maske durch die Gegend zu rennen.
Wer soll das sein ? Ich kenne hier niemanden, der die Gefahr verharmlost, sondern nur Mitglieder, die anders mit der Gefahr umgehen (möchten).

Oder sind das Fake-News?
:?

Du kennst anscheinend nur einen Grund einer möglichen Hospitalisierung.

Aber mal den Quellenspaß beiseite: Natürlich wäre eine Hospitalisierungsrate von 1% unter den Kids nicht vetretbar und ich wäre sofort bei den Impfforderungen vorne mit dabei. Aber so weit wird es in einer „repräsentativen“ Statistik wahrscheinlich nicht ansatzweise kommen. Nochmal zur Klarstellung einer m. E. repräsentativen Statistik: 1 von 70 ist OK - 100 von 7.000 sind nicht OK. Die 7.000 verstehen sich inkl. Dunkelziffer.
 
Daten aus Israel Wirkt Biontech wirklich kaum gegen Delta-Infektionen?
Israelische Medien berichten mit Berufung auf das Gesundheitsministerium, die Impfung von Biontech/Pfizer habe gegen Ansteckungen nur noch 39 Prozent Wirksamkeit. Die Angaben sollten mit Vorsicht betrachtet werden.
https://www.spiegel.de/wissenschaft...tionen-a-4a11e086-f6e6-464f-b07c-f8d3ef4baa9e

39% oder 88% Schutz vor Ansteckung?

Dann schmeiße ich mal 63,5% in den Raum :ugly:

Bei schweren Verläufen beträgt der Schutz demnach aber noch immer 91 Prozent, im Fall von Hospitalisierungen 88 Prozent.
 
Total Klasse, bei uns haben sie drei Tage abends von 18 bis 22 Uhr einen Impfbus auf den Markt gestellt in dem man sich spontan mit Johnson und Johnson impfen lassen konnte. Der Andrang war so groß, dass sie nicht jeden impfen konnte. Selbst meine zögerliche Mutter hat sich dasurch nen Ruck gegeben und ist hin.
 
Total Klasse, bei uns haben sie drei Tage abends von 18 bis 22 Uhr einen Impfbus auf den Markt gestellt in dem man sich spontan mit Johnson und Johnson impfen lassen konnte. Der Andrang war so groß, dass sie nicht jeden impfen konnte. Selbst meine zögerliche Mutter hat sich dasurch nen Ruck gegeben und ist hin.
Das ist ja das "verwunderliche" . Lt Spahn und co. Sind die Leute ja impfmüde und vielleicht müsste man hier mit strafen und co. Kommen

Die Realität ist aber auch bei uns das immer solche Spontanimpfung völlig überrannt sind. Die meisten Leute haben nur kein Bock auf die Bürokratie oder wissen schlicht nicht wie das mit dem anmelden geht.

Die sollen das Formular Termin gefummelt einfach abschaffen und den Leuten erlauben einfach zum impfzentrum zu gehen. Was das bei meiner Zweitimpfung für ein Akt war, mein Hausarzt ging das auch auf den Sack mit den täglichen änderungen.
 
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Ich glaub ich besorg mir die Woche mal die Zeit
 
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