Habe mal das gefunden. https://www.businessinsider.de/wiss...dung-wer-sind-die-ungeimpften-in-deutschland/
Im Osten ist die Impfbereitschaft geringer
Auch regional lassen sich Unterschiede ausmachen. In Bremen liegt die Impfquote mit 81,5 Prozent am höchsten. In Sachsen ist sie mit gerade einmal 59,4 Prozent deutschlandweit am niedrigsten. Generell fällt auf: Die letzten vier Plätze in der Impfstatistik belegen ostdeutsche Bundesländer. Untersuchungen bestätigen dieses Bild. Im Osten ist die Impfbereitschaft geringer als in den meisten westlichen Bundesländern. Doch auch in Bayern und Baden-Württemberg ist die Impfquote im Vergleich zu den anderen Bundesländern geringer.
Einer Cosmo-Studie zufolge sind außerdem häufiger Menschen mit Migrationshintergrund nicht geimpft als Menschen ohne. Als Grund für diese Ungleichheit geben die Studienautoren an, dass diese Personengruppen oft von den Impfkampagnen schlechter erreicht würden oder kein für sie verständliches Infomaterial vorhanden sei. Auch die Impfbereitschaft ist der Studie zufolge unter den aktuell Ungeimpften sehr gering. Demnach sind nur sieben Prozent der ungeimpften 18- bis 74-Jährigen dazu bereit, sich vollständig immunisieren zu lassen. 30 Prozent zögern. Ganze 64 Prozent der Befragten lehnen eine Impfung komplett ab, wie „T-Online“ berichtet.
Bildung und Vorerkrankungen spielen ebenfalls eine Rolle
Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik hat zudem den wirtschaftlichen Einfluss auf die Impfbereitschaft in der Bevölkerung untersucht. Dafür griffen die Forscher auf die Daten des Survey on Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) zurück, in der die Impfbereitschaft der über 50-Jährigen in ganz Europa untersucht wurde.
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Menschen aus unteren Einkommensschichten lassen sich demnach seltener impfen als Personen mit höherem Einkommen. Auch die Ausbildung wirkt sich auf die Impfbereitschaft aus. Den Daten von SHARE zufolge lehnen 30 Prozent der Arbeitslosen eine Impfung gegen Covid-19 ab. Bei den Rentnern sind es dagegen nur 11,5 Prozent. 15 Prozent der Menschen mit niedriger und 16 Prozent der Personen mit mittlerer Schulausbildung sind gegen eine Impfung oder noch unentschlossen. Bei den Befragten mit hohem Bildungsabschluss waren es dagegen nur neun Prozent.
Bei den Geschlechtern gibt es nur geringfügige Unterschiede. Die Forschenden vom Max-Planck-Institut schreiben, dass 14,5 Prozent der Frauen und 13 Prozent der Männer noch unentschlossen seien. Einen größeren Unterschied gibt es dagegen beim Faktor Vorerkrankungen: Wer eine diagnostizierte Krankheit hat, lässt sich eher impfen als Personen ohne Vorerkrankungen. Ähnlich verhält es sich bei den Personen, die einen Covid-Patienten kennen. Nur zehn Prozent dieser Personengruppe stehen einer Impfung skeptisch gegenüber. Bei den Studienteilnehmern, die dagegen keinen Covid-Patienten kennen, sind 15 Prozent gegen eine Impfung.
Im Osten ist die Impfbereitschaft geringer
Auch regional lassen sich Unterschiede ausmachen. In Bremen liegt die Impfquote mit 81,5 Prozent am höchsten. In Sachsen ist sie mit gerade einmal 59,4 Prozent deutschlandweit am niedrigsten. Generell fällt auf: Die letzten vier Plätze in der Impfstatistik belegen ostdeutsche Bundesländer. Untersuchungen bestätigen dieses Bild. Im Osten ist die Impfbereitschaft geringer als in den meisten westlichen Bundesländern. Doch auch in Bayern und Baden-Württemberg ist die Impfquote im Vergleich zu den anderen Bundesländern geringer.
Einer Cosmo-Studie zufolge sind außerdem häufiger Menschen mit Migrationshintergrund nicht geimpft als Menschen ohne. Als Grund für diese Ungleichheit geben die Studienautoren an, dass diese Personengruppen oft von den Impfkampagnen schlechter erreicht würden oder kein für sie verständliches Infomaterial vorhanden sei. Auch die Impfbereitschaft ist der Studie zufolge unter den aktuell Ungeimpften sehr gering. Demnach sind nur sieben Prozent der ungeimpften 18- bis 74-Jährigen dazu bereit, sich vollständig immunisieren zu lassen. 30 Prozent zögern. Ganze 64 Prozent der Befragten lehnen eine Impfung komplett ab, wie „T-Online“ berichtet.
Bildung und Vorerkrankungen spielen ebenfalls eine Rolle
Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik hat zudem den wirtschaftlichen Einfluss auf die Impfbereitschaft in der Bevölkerung untersucht. Dafür griffen die Forscher auf die Daten des Survey on Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) zurück, in der die Impfbereitschaft der über 50-Jährigen in ganz Europa untersucht wurde.
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Menschen aus unteren Einkommensschichten lassen sich demnach seltener impfen als Personen mit höherem Einkommen. Auch die Ausbildung wirkt sich auf die Impfbereitschaft aus. Den Daten von SHARE zufolge lehnen 30 Prozent der Arbeitslosen eine Impfung gegen Covid-19 ab. Bei den Rentnern sind es dagegen nur 11,5 Prozent. 15 Prozent der Menschen mit niedriger und 16 Prozent der Personen mit mittlerer Schulausbildung sind gegen eine Impfung oder noch unentschlossen. Bei den Befragten mit hohem Bildungsabschluss waren es dagegen nur neun Prozent.
Bei den Geschlechtern gibt es nur geringfügige Unterschiede. Die Forschenden vom Max-Planck-Institut schreiben, dass 14,5 Prozent der Frauen und 13 Prozent der Männer noch unentschlossen seien. Einen größeren Unterschied gibt es dagegen beim Faktor Vorerkrankungen: Wer eine diagnostizierte Krankheit hat, lässt sich eher impfen als Personen ohne Vorerkrankungen. Ähnlich verhält es sich bei den Personen, die einen Covid-Patienten kennen. Nur zehn Prozent dieser Personengruppe stehen einer Impfung skeptisch gegenüber. Bei den Studienteilnehmern, die dagegen keinen Covid-Patienten kennen, sind 15 Prozent gegen eine Impfung.


