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Coronavirus / Covid-19

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Presserat - Schon 84 Beschwerden gegen „Bild“ wegen „Lockdown-Macher“-Artikel

Wegen des umstrittenen Artikels in der „Bild-Zeitung“ über angebliche „Lockdown-Macher“ liegen dem Deutschen Presserat bislang 84 Beschwerden vor.


https://www.deutschlandfunk.de/scho...n-bild-wegen-lockdown-macher-artikel-100.html

Generell bekleckert sich unsere Presse in diesen Tagen nicht unbedingt mit Ruhm. Gerade in derart unsicheren und gesellschaftlich angespannten Zeiten wäre es angebracht, dass die Presse hier ihrer Verantwortung nachkommt und eine möglichst objektiv-nüchterne Berichterstattung an den Tag legt. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass der geifernde Sensationsjournalismus maßgeblich zur Spaltung unserer Gesellschaft beiträgt. Seitens der Verantwortlichen in den Redaktionen ist das schlicht verantwortungslos und gefährlich.
 
Mir hat die Pandemie gezeigt, dass die ganzen Katastrophenfilme und Zombiefilme leider recht haben. Dachte ja immer, wieso die ganzen Menschen sich stellenweise so komisch und unlogisch verhalten. Tja, die letzten zwei Jahre haben wir es gesehen. Da fehlte auch nicht mehr viel zu Geschäftsplünderungen, aufeinander los gehen und Neubildung von Clans uä. Schon erschreckend wie wir uns in der Gesamtheit da präsentiert haben. Und das Thema ist ja noch nicht vorüber. Bin auf die Wertung gespannt, wenn mal alles vorbei ist.


Ist mir immens bei Independence aufgefallen, die Leute die mit Schildern aufm Hochhaus stehen bevor der Städtekiller losgeht....kommt mir vor wie die Coronaproteste hier......
 
Na klar kann man sagen "Wer bis jetzt noch nicht geimpft ist, ist selbst schuld",
aber bei mir überwiegt dann doch eher das Mitleid.

Bei mir langsam nicht mehr...
Grund: Ich hab direkt täglich mit Impfverweigerern zu tun... muss mir ihre schwurbeligen Argumente anhören. Heute erst wieder 2 solche Gespräche geführt... und dann noch einen Ersttermin mit einem Ehemann einer radikalen Impfgegnerin... der ist, wie auch die Ehe, ziemlich am Ende...

Da geht einem so langsam das Verständnis und dann auch das Mitleid abhanden...
 
Klingt alles so, als würden sie schon jetzt einen Rückzieher machen von der Impfpflicht. Diese ganze Scheiße mit „wir müssen erst alle anderen Wege probieren“. Was bekomme ich das Kotzen, als wären alle anderen Wege nicht längst gescheitert. :wand:
 
Ja, ist schon schwer zu ertragen, wenn man die Leute auf der Intensivstation sieht
und sich vorstellt, was auch die Angehörigen durchmachen.
Na klar kann man sagen "Wer bis jetzt noch nicht geimpft ist, ist selbst schuld",
aber bei mir überwiegt dann doch eher das Mitleid.

Es macht mich immer sehr betroffen, wenn darüber berichtet wird, dass Kinder ihre Eltern verlieren.
 
Auf wen und was beziehst du dich mit "sie" :?

Es klingt jedenfalls so, als würde man jetzt doch keine allgemeine Impfpflicht auf den Weg bringen, sondern erst wieder ein Hickhack veranstalten.

Bestimmte Berufsgruppen, erst alle Möglichkeiten ausschöpfen die Leute zum Impfen zu bewegen. Wird nicht klappen. Die sollen nicht nachdenken, nicht debattieren, sondern einfach handeln. Impfpflicht ab dem 01.03.22 und fertig. Kann doch echt nach zwei Jahren Pandemie und einer gescheiterten Impf Kampagne nicht so schwierig sein.
 
Bin auch oft mit irgendwelchen Vollhorsten am Diskutieren bzgl. Der Impfung. Aber kennt irgendjemand hier einen Menschen persönlich, der an der Impfung gestorben ist oder langfristige Schäden hat. Astra mal außen vor gelassen.
 
Ist man einIdiot, wenn man geimpft ist, aber gegen ein Impfpflicht ist? Soll man nicht selbst entscheiden dürfen, sich nächstes Jahr nicht impfen zu lassen, wenn Omikron nur noch milde Verläufe verursacht und alle anderen Varianten verdrängt sind?

ALLES ist besser als wegen einer fehlenden Impfung sich den Scheiss einzufangen und (nebst dem möglichen Ableben) an long covid zu erkranken.

Statistisch erwischt es 10% aller Corona infizierten. Die Impfung hilft auch hier und vermindert das Risiko an long COVID zu erkranken um 50%!

Die Folgen von Long COVID kannst du dir in der ARD Doku von gestern anschauen, Achtung das zieht ordentlich runter.

https://www.ardmediathek.de/video/b...wOGM5OC03MzhiLTQwNjUtYjJmNS1iZjlkZDIzNmYwZjU/

Ich fand das erschreckend, vor allem wie viele Pflegekräfte und Ärzte darunter waren. Ich hab da überhaupt kein Verständnis wenn sich einer nicht impfen lässt, den er gefährdet dann besonders ausgerechnet die, die sich seit fast 2 Jahren hier den Arsch trotz dieser massiven Gefahr aufreißen.

Trauriger Fakt, bis jetzt wird long COVID nicht Mal als Berufskrankheit dieser Berufsgruppen anerkannt.
 
Bei mir langsam nicht mehr...
Bei mir auch nicht, mein Verständnis und meine Empathie spare ich mir inzwischen für Menschen auf, die es auch verdienen.

Ist schon irgendwie tragisch, wenn eigentlich „normale“ Leute nicht mehr aus ihrer irrationalen Bubble hinausfinden, aber irgendwann muß man da auch einen emotionalen Schlußstrich ziehen. Und man muß einsehen, daß gewisse Mitbürger auch nur einfach zu dumm sind. Man kann sie eine Weile lang mitziehen, aber alles hat Grenzen. Und wenn ich mir hier die Demos in Sachsen ansehe, den Fackelzug vor Politikerhäuser, dann ist die Grenze inzwischen erreicht. Ich habe da weder Verständnis, noch Mitleid über. Nur für die Angehörigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kollegin war einentag mit ihrer schwester zusammen, test am tag danach positiv, was macht die kollegin? Sich mit kollegen verabreden. Jetzt ist sie auch erkrankt. :wand: beide anderen kollegen muss ich jetzt freistellen. Ich frage noch am montag nach ob sie kontakte zu mitarbeitern hatte denn dann hätte ich den dienstplan anderes geschrieben. :wand:
 
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