Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dann sollen sie halt für die impffähigen Ungeimpften eine Triage einführen. Ich habs so satt. Da werden wichtige Operationen wegen solchen Honks verschoben, das KH Personal bis an die Grenze und darüber aufgerieben..... Geimpfte behandeln, dann die wichtigen Operationen und wenn dann noch was frei ist kann man Ungeimpfte aufnehmen. Mal sehen wie schnell dann die Impfquote hochschnellt.
Ich vermute das die sich nicht groß ändern würde. Da wird dann doch sowieso wieder Argumentiert das die Lete an was anderem Sterben, das die Zahlen falsch sind oder das eine Grippewelle viel schlimmer ist.
Viele Menschen sind bei dem Thema einfach extrem irrational.

Ich denke wir müssen einsehen das jeder der Geimpft werden will das bereits ist und auch ein Großteil derer die man mit druck dazu "zwingen" kann. Also sollten wir die Impfquote als gesetzt sehen und nun gucken was wir auf dieser Basis tun können.
Ich zumindest halte es für Zeitverschwendung nun noch ewig zu versuchen die letzten zu überzeugen. Es muss ein Plan B auf Basis der aktuellen Impfquote her.
 
Langsam nervts. Wenn man als Umgeimpfter auf jegliche Warnhinweise scheißt, ist das gutes Recht. Aber wieso zum Teufel nimmt man sich raus, dann an allem wie Geimpfte teilnehmen zu dürfen. Das ist ne FU***** Pandemie und kein spaßiger Virus. Es ist grausam zu schreiben, aber ohne ne Impfung nimmt man doch bewusst das Risiko in Kauf. Ich kann auch nicht jeden Tag Zigrattenstangen rauchen und mich dann dahinstellen, Krebs gibts gar nicht.
Genau das ist der Punkt. Wenn wir jetzt argumentieren, dass medizinische Versorgung den Geimpften vorbehalten bleibt, also das Schuldprinzip bei der Gesundheitsversorgung einführst, wie konsequent geht das weiter? Rauchen, Alkohol trinken, Auto fahren, Motorrad, Extremsport, Fahrrad fahren ohne Helm, ungeschützt Geschlechtsverkehr, drei mal die Woche McDonalds. Die Gesundheitsversorgung kennt nun mal kein Schuldprinzip. Wenn wir das machen, dann konsequent. Oder akzeptieren, dass manche nicht das Maximum für ihre Gesundheit tun wollen.
 
Ich geh davon aus, dass er sie nicht nur unterschrieben hat.

Wenn man sich das Foto anschaut und seine Formulierung gehe ich schon davon aus, dass die allesamt durch eine Bürokraft vorbereitet wurden. Außer er macht sich selbst Kreuzchen neben dem Unterschriftenfeld und wechselt dann nochmal die Stiftfarbe.

Die musst du zwar auch bezahlen, aber wär ja auch gelacht, wenn ein Politiker jetzt keine Beleidigungen mehr zur Anzeige bringen darf. Vielleicht hat er bei der Strafverfolgung sogar Glück und jemand hat ihn "1 Pimmel" genannt.
 
Genau das ist der Punkt. Wenn wir jetzt argumentieren, dass medizinische Versorgung den Geimpften vorbehalten bleibt, also das Schuldprinzip bei der Gesundheitsversorgung einführst, wie konsequent geht das weiter? Rauchen, Alkohol trinken, Auto fahren, Motorrad, Extremsport, Fahrrad fahren ohne Helm, ungeschützt Geschlechtsverkehr, drei mal die Woche McDonalds. Die Gesundheitsversorgung kennt nun mal kein Schuldprinzip. Wenn wir das machen, dann konsequent. Oder akzeptieren, dass manche nicht das Maximum für ihre Gesundheit tun wollen.
All diese Dinge verstopfen eben nicht sämtliche Intensivkapazitäten, sondern können von den Krankenhäusern vollumfänglich behandelt werden.
 
All diese Dinge verstopfen eben nicht sämtliche Intensivkapazitäten, sondern können von den Krankenhäusern vollumfänglich behandelt werden.
Doch, tun sie!
Eine Intensivstation ist speziell auf die medizinische Versorgung und Pflege von Patienten ausgerichtet, deren gesundheitlicher Zustand lebensbedrohlich ist oder werden könnte. Dazu gehören unter anderem Unfallopfer(Motorradfahrer, Extremsportler ect.)mit schweren Verletzungen, frisch Operierte und Patienten mit akuten Erkrankungen wie Schlaganfall(Raucher, Alkoholiker, Übergewicht, Drogenabhängige ect.), Sepsis, Lungenembolie oder mit Organversagen (auch Alkis, druggies ect )
Wie Bart bereits gesagt hat, wenn das Schuldprinzip angewandt wird, dann bitte für alle
 
Das sind doch überwiegend Menschen, die eine Suchterkrankung haben. Da liegt die Schuldfrage doch noch mal ganz anders. Ein Covid-Patient liegt mitunter bis zu sechs Wochen an nem Beatmungsgerät und braucht Intensivbetreuung.
 
@Thread: Können wir nicht einfach bei dieser Anmerkung bleiben und solche Grundsatzdiskussionen überspringen?

Es ist ganz einfach so, dass Krankenhäuser nicht unendliche Kapazitäten haben. Das ist doch erstmal einleuchtend.

Soweit ich es im Kopf habe, ist es "normal", dass etwa 70% der Kapazitäten der Intensivstationen belegt sind. Wenn du da jetzt noch eine signifikante Menge draufpackst, dann wird es schlicht und ergreifend relativ bald eng. Das heißt m.e. nicht automatisch, dass man direkt keine Patienten mehr aufnehmen kann.
Das heißt aber z.B., dass andere Operationen auf irgendwann verschoben werden müssen, dass Notreserven aktiviert werden müssen und dass Ärzte und Pfleger noch mehr leisten müssen und irgendwann mit ihrer Kraft und ihren Nerven am Ende sind - und dann z.b. dazu tendieren häufiger Fehler zu machen. Fehler, die bei diesem Beruf relativ schnell fatale Konsequenzen haben.

Und uns darauf konzentrieren, was man tun kann, damit der Betrieb läuft?
 
...wie konsequent geht das weiter?

Ist doch nix anderes als der übliche Slippery-Slope-Trugschluss, oder?

Wie hat das John Oliver so schön formuliert:
"Anytime someone asks, 'Where does it stop?' The answer is always, 'Fucking somewhere!' You might let your kid have Twizzlers, but not inject black-tar heroin. You don't just go, 'Well, after the Twizzlers, where does it stop?'"

Das selbe wäre natürlich auch anwendbar bei Covid und resultierenden Konsequenzen aus dem eigenen, unverantwortlichen Handeln.
 
Zurück
Oben