G
Gelöschte Mitglieder 565
Gast
Meine Sicht der Dinge resultiert auch in allererster Linie aus dem Mißtrauen gegen Menschen, wenn Geld und Macht im Spiel sind und natürlich aus meinen Erfahrungen der Vergangenheit. Das geht vielen Impfgegnern ebenso, nur das die eben noch die härteren Konsequenzen ziehen als ich. Ich traue der Impfindustrie nur soweit ich spucken kann, was die Preispolitik mit den Impfstoffen ja noch mal bekräftigt. Warum sollte ich davon ausgehen, dass Menschen die heute ein Vermögen machen können und in 30 Jahren sowieso tot sind, dies nicht nur aus Eigennutz machen werden und gesundheitliche Risiken der Impfungen nicht in den Hintergrund gedrängt werden ? Der Mensch ist nur ein allzu gieriges Tier und hat in seiner Geschichte schon immer auf die anderen geschissen wenn es um den eigenen Wohlstand geht. Das Mißtrauen ist groß, trotzdem gehe ich aus Solidarität mit, habe aber vollstes Verständnis für die Impfgegner, solange sie nicht bei Vollmond ihre Namen tanzen.Meine Argumentation ist eher aus dem Hintergrund dessen, dass Umfragen zur Impfbereitschaft ja durchgehend deutlich höhere Werte ergeben als der Anteil der momentan Geimpften.
Wer in so einer Umfrage angibt, grundlegend impfbereit zu sein, auf den/die treffen ja die von dir angesprochenen Bedenken höchstwahrscheinlich nicht zu.
Und da bleibt eben imo Bequemlichkeit, verbunden mit "mir doch egal, ich hab momentan keine Probleme damit, ungeinmpft zu sein."
Und diejenigen erwischt man eben damit, es den ungeimpften unbequem zu machen.
aber abgesehen davon: Wenn jemand wirklich Bedenken hat, dass die Impffstoffe Langzeitfolgen haben können - OK. Das ist ja auch das Kernargument gegen eine Impfpflicht. Denn es stimmt schon: in die Zukunft schauen kann niemand und Langzeitstudien kann es heute eben nicht geben.
Die Wissenschaft ist sich zwar sehr sicher, dass keine Folgen auftreten, weil man den Mechanismus hinter der Verwertung der mRNA in den Zellen gut verstanden hat (afaik). Aber natürlich gab es schon so einige Beispiele in der Medizingeschichte, bei denen erst Jahre später schwere Folgen aufgefallen sind.
Aber: Man kann diese Entscheidung gegen eine Impfung auch respektieren und trotzdem dafür sein, dass die Kosten, die durch Impfverweigerung entstehen, eben nicht mehr auf das Gemeinwesen abgewälzt werden, sondern individuell getragen werden müssen. Das meine ich jetzt nicht für evt. Behandlungskosten eine COVID-Infektion, sondern Testkosten etc.
Eenso kann man fordern, dass ungeimpfte Personen aufgrund des höheren Risikos, das Virus zu tragen oder weiterzugeben, wenn man "nur" getestet ist, von gewissen Veranstaltungen etc. ausgeschlossen werden. Man bleibt ohne Impfung eben auf dem Stand 2020 stehen, weil man ein größerer Risikofaktor ist als jemand mit Impfschutz.
Es bleibt ja trotzdem eine individuelle Entscheidung für oder gegen eine Impfung. Nur haben Entscheidungen manchmal eben Konsequenzen.

