el_barto
I command thee, kneel!
Die Sache, wie gerade die Stiko von der Politik überfahren wird und regelrecht gedränt dazu, ihren Entschluss nochmal zu überdenken, macht mich ehrlich gesagt so sprachlos wie weniges in den letzten Monaten.
Die Stiko ist genau dafür da, 100% fakten- und evidenzbasiert Impfempfehlungen zu geben. Und die Evidenz bzw. der Gefahrenvergleich zwischen Impfrisiko und Erkrankungsrisiko fällt nach derzeitiger Faktenlage eben dafür aus, dass sowohl Impfungen als auch eine COVID-Erkrankung für 12 bis 17 jährige sehr geringe Risiken haben, aber das Impfrisiko ein bisschen höher ist. Und da KANN die Stiko nicht anders, als keine Impfempfehlung zu geben.
Sollten neue Studien ein anderes Bild zeichnen (was problemlos denkbar ist, da das ein aktuelles Forschungsthema ist, zu dem man noch nicht alles weiß) wird diese Empfehlung wieder geändert.
Was ich sehr sehr bedenklich finde ist, dass die Politik riskiert, den guten Ruf und das Vertrauen in die Stiko komplett und nachhaltig zu torpedieren. Denn wenn man jetzt entgegen den Ratschlägen der Komission handelt - was sollen denn die Bürger denken, wenn es künftig um andere Impfempfehlungen für die Kinder geht?
Nur weil es heute der Politik in de Kram passt, weil sie denken, es ist der einfacherere Weg aus der Klemme, dass die Impfquote nicht mehr steigt, wenn man - mal wieder - die Kinder instrumentalisiert, wird riskiert, nachhaltigen Schaden anzurichten.
Stattdessen könnte man Impfverweigerern das Leben schwerer zu machen, indem man z.B. Tests nicht mehr kostenlos anbietet, wenn man zu einer Personengruppe gehört, die sich nach Empfehlungen der Stiko impfen lassen könnte z.B.. Oder indem man gewisse Dinge nur geimpften Personen vorenthält, da Tests aufgrund von False Negatives und der zeitlichen Verzögerung zwischen Testzeitpunkt und der Tätigkeit (z.B. Restaurantbesuch, Konzert etc.) längst nicht so sicher sind wie eine Impfung.
Die Vorschläge liegen ja auf dem Tisch, werden aber von einem Großteil der Politiker (inkl. Laschet) komplett abgelehnt.
Denn das könnte ja dazu führen, dass man von diesen Personen nicht gewählt wird... 12 bis 17 jährige können eben nicht wählen, da fällt es leichter, mal wieder diese Gruppe als Sündenbock zu nehmen.
Die Stiko ist genau dafür da, 100% fakten- und evidenzbasiert Impfempfehlungen zu geben. Und die Evidenz bzw. der Gefahrenvergleich zwischen Impfrisiko und Erkrankungsrisiko fällt nach derzeitiger Faktenlage eben dafür aus, dass sowohl Impfungen als auch eine COVID-Erkrankung für 12 bis 17 jährige sehr geringe Risiken haben, aber das Impfrisiko ein bisschen höher ist. Und da KANN die Stiko nicht anders, als keine Impfempfehlung zu geben.
Sollten neue Studien ein anderes Bild zeichnen (was problemlos denkbar ist, da das ein aktuelles Forschungsthema ist, zu dem man noch nicht alles weiß) wird diese Empfehlung wieder geändert.
Was ich sehr sehr bedenklich finde ist, dass die Politik riskiert, den guten Ruf und das Vertrauen in die Stiko komplett und nachhaltig zu torpedieren. Denn wenn man jetzt entgegen den Ratschlägen der Komission handelt - was sollen denn die Bürger denken, wenn es künftig um andere Impfempfehlungen für die Kinder geht?
Nur weil es heute der Politik in de Kram passt, weil sie denken, es ist der einfacherere Weg aus der Klemme, dass die Impfquote nicht mehr steigt, wenn man - mal wieder - die Kinder instrumentalisiert, wird riskiert, nachhaltigen Schaden anzurichten.
Stattdessen könnte man Impfverweigerern das Leben schwerer zu machen, indem man z.B. Tests nicht mehr kostenlos anbietet, wenn man zu einer Personengruppe gehört, die sich nach Empfehlungen der Stiko impfen lassen könnte z.B.. Oder indem man gewisse Dinge nur geimpften Personen vorenthält, da Tests aufgrund von False Negatives und der zeitlichen Verzögerung zwischen Testzeitpunkt und der Tätigkeit (z.B. Restaurantbesuch, Konzert etc.) längst nicht so sicher sind wie eine Impfung.
Die Vorschläge liegen ja auf dem Tisch, werden aber von einem Großteil der Politiker (inkl. Laschet) komplett abgelehnt.
Denn das könnte ja dazu führen, dass man von diesen Personen nicht gewählt wird... 12 bis 17 jährige können eben nicht wählen, da fällt es leichter, mal wieder diese Gruppe als Sündenbock zu nehmen.

Wenn man im saal reden würde, also aerosole ausstoßen würde ok aber im kino bei einem film und das nach all den Strapazen ? Und das mit der 3 g regel? Für mich fehlt da jegliches Verständnis, und das obwohl das rki schon lange die ungefährlichkeit bescheinigt hat. Man könnte fast meinen man will die kultur vernichten.

