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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

triage in deutschland Standard in nicht coronazeiten? da würde ich ein veto einlegen und hätte gerne quellen.

Ich weiss das es nicht repräsentativ ist, aber ich kenne 2 Intensivschwestern und 1 Ärztin in einer Notaufnahme. Hamburg, Düsseldorf und Freiburg.
Von jeder hörte ich bisher nur, so leer war es noch nie wie in Coronazeiten.

Das soll jetzt nicht gegen den Lockdown sprechen, aber andere Ländern mit weniger Massnahmen und einem Indizwert von >200 haben auch keine überfüllten Intensivstationen.
 
Ich weiss das es nicht repräsentativ ist, aber ich kenne 2 Intensivschwestern und 1 Ärztin in einer Notaufnahme. Hamburg, Düsseldorf und Freiburg.
Von jeder hörte ich bisher nur, so leer war es noch nie wie in Coronazeiten.

Das soll jetzt nicht gegen den Lockdown sprechen, aber andere Ländern mit weniger Massnahmen und einem Indizwert von >200 haben auch keine überfüllten Intensivstationen.
Ein Freund von mir ist Neurologe in einer Kölner Klinik, ein Abikollege ist stellvertretender Chefarzt in Hannover, ich kenne einige aus der größten Klinik bei uns im Kreis - Überlastung war während der ganzen Zeit kein Thema. Natürlich ist das nicht repräsentativ, aber es trägt zu (m)einer Meinungsbildung bei.

Schau Dir doch nur mal Tschechien an. Die haben weniger Intensivbetten als wir und bekommen Probleme ab der Inzidenz von 700, weil sie immer mal wieder meinen, sie müssen die Kühe fliegen lassen.

Schweden verschärft jetzt die Maßnahmen ab der Inzidenz von 250. Die Verschärfung ist übrigens eine Lachnummer im Gegensatz zu unseren Einschränkungen, weil sie wissen, dass man auf Grund der Kollateralschäden nicht das gesamte Leben der Pandemie unterordnen darf. Von dort kommen auch die Untersuchungen zu den Schulkindern, für die Covid keine Thema ist, sondern nur für die Lehrer. Die Elternschaft verzeichnete dagegen nur eine geringe Erhöhung der Inzidenz. Klarer gehts eigentlich schon gar nicht mehr. Und bei uns hast Du einen positiven Mutantenfall, 100 Leute werden in Quarantäne gesteckt und die Schule ist sofort wieder dicht - finde den Fehler.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich weiss das es nicht repräsentativ ist, aber ich kenne 2 Intensivschwestern und 1 Ärztin in einer Notaufnahme. Hamburg, Düsseldorf und Freiburg.
Von jeder hörte ich bisher nur, so leer war es noch nie wie in Coronazeiten.

Das soll jetzt nicht gegen den Lockdown sprechen, aber andere Ländern mit weniger Massnahmen und einem Indizwert von >200 haben auch keine überfüllten Intensivstationen.
das erklärt aber nicht die aussage dass wir in deutschland triage anwenden in nicht coronazeiten?
das andere klingt nur logisch, da niemand vor der tür ist und die werte ssehr gering. das hat vor einigen monaten noch anders ausgesehen oder. hillen die schon nen gutes jahr?

edit: ah, hier hört jeder privat dass nix los is in den kliniken. warum machen wir das dann?
 
Zuletzt bearbeitet:
Am besten machen wir diese Woche ausnahmslos ALLES wieder auf, ist ja nur ne einfache Grippe die nur Menschen ab 80 betrifft :headbang:

Warum so sarkastisch ? Es ist auch nicht die alles vernichtende todbringende rettesichwerkann Kuh, die seit Monaten durchs Dorf getrieben und von den Medien natürlich gern verbreitet wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum so sarkastisch ? Es ist auch nicht die alles vernichtende todbringende rettesichwerkann Kuh, die seit Monaten durchs Dorf getrieben wird und von den Medien natürlich gern verbreitet wird.
Hier im Thread wird doch bestätigt, das selbst in den Krankenhäusern nichts mehr los ist, Kindern kann eh nichts passieren, also, worauf warten wir dann noch, let‘s Party :puschel:
 
Der Chef meiner Schwester hat 16 Bekleidungsgeschäfte. Sie sind jetzt alle ausgeräumt, 8t Kleider wurden dem roten Kreuz gespendet.
Kulanz von Vermietern ist zu Ende, privates Vermögen aufgebraucht und Coronahilfen sind noch nicht angekommen.

Es wäre ein Hygienekonzept dagewesen mit 3-4 Kunden pro Laden und m2. Mit grösserem Abstand wie beim Friseur.

So wird es demnächst vielen gehen.

PS: Gerade tuckert hier auch die erste Demo durch die Altstadt. Aber mehr Polizisten als Teilnehmer.
 
Hier im Thread wird doch bestätigt, das selbst in den Krankenhäusern nichts mehr los ist, Kindern kann eh nichts passieren, also, worauf warten wir dann noch, let‘s Party :puschel:
Wenn Du meine Posts verfolgt hast, dann warten wir noch sicherheitshalber bis alle Menschen über 70 gemipft sind und dann gehts los :waah:

;)
 
Der Chef meiner Schwester hat 16 Bekleidungsgeschäfte. Sie sind jetzt alle ausgeräumt, 8t Kleider wurden dem roten Kreuz gespendet.
Kulanz von Vermietern ist zu Ende, privates Vermögen aufgebraucht und Coronahilfen sind noch nicht angekommen.

Es wäre ein Hygienekonzept dagewesen mit 3-4 Kunden pro Laden und m2. Mit grösserem Abstand wie beim Friseur.

So wird es demnächst vielen gehen.

PS: Gerade tuckert hier auch die erste Demo durch die Altstadt. Aber mehr Polizisten als Teilnehmer.
Dazu habe ich leider unzählige Beispiele: Ich habe alleine heute von einem Mandanten auf persönlicher Ebene die Frage gestellt bekommen, ob er zwei seiner sieben langjährigen MA aufgrund der derzeitigen Situation entlassen soll. Meine Antwort, dass er es MUSS, kannte er schon vorher, aber vielleicht wollte er die Ruinen, vor denen die beiden dann stehen, nicht ganz alleine verantworten.

Derartige Fälle habe ich fast täglich auf dem Tisch oder am Telefon. Das macht meine Einschätzung der derzeitigen Situation auch nicht einfacher.
 
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Jetzt gibt's draußen also auch noch "Verweilverbote". So einen Begriff können auch nur wir Deutschen uns ausdenken. Was für ein Schwachsinn alles.
Wenn man die Impforganisation nicht auf die Kette bekommt, muss man eben Verweilverbote aussprechen. Ich würde mir dieses Verbot für Lauterbach in Talkshows wünschen - An wen kann ich mich da wenden ? :D
 
Verkackt haben es Deutschland und die gesamte EU an Weihnachten. Wäre die beste Chance für einen richtigen 14-tägigen Lockdown mit Ausgangssperre gewesen. Wirklich nur Notbetrieb, sonst nichts. Die meisten Betriebe geschlossen, Schulferien, die Leute bis unters Dach mit Lebensmitteln eingedeckt und eh entspannend auf dem Sofa. Ökonomisch der ideale Zeitpunkt. Und was machen wir? Lockern, weil Tradition und Kirche es so wollen! Nur dieses eine Mal, zum Wohle aller wäre es gewesen. An Weihnachten darf niemand alleine sein, aber an den restlichen 362 Tagen des Lockdown-Jahres ist es egal?
Hätte ja auch erst ab 24.12. gelten können, dann hätte man mit Familie die Quarantäne verbracht, wenn es es denn unbedingt sein sollte. Eine vertane Chance.
 
Ich bezweifel, ohne es belegen zu können, dass ein 14tägiger Lockdown an Weihnachten die Situation heute auch nur einen Hauch verändert hätte. Denn: Notbetrieb heißt:

Ärzte und Krankenhäuser. Logo, hilft ja keinem, wenn er vor Corona geschützt ist und zu Hause an Masern verreckt.

Supermärkte. Essen und vor allem Frisches essen muss jeder auch im Lockdown.

Öffentliche Verkehrsbetriebe. Irgendwie muss man zu den erstgenannten ja auch hin.

Polizei und Justiz. Kann ja keinen rechtsfreien Raum geben.

Verwaltung. Ja, muss zum Teil auch sein. Sonst dauern die Hilfen noch länger.

Post und Zusteller. Grad an Weihnachten. Wenn schon Geschäfte dicht sind, braucht man Klamotten.

Techniker, Handwerker. Wenn an Weihnachten Heizung oder Strom ausfällt, ist irgendwie auch keinem geholfen.

Und eh man sich umguckt, ist der Notbetrieb im Grunde doch der Lockdown, den wir seit November haben. Sehr viel zumachen kann man nicht, ohne mehr Menschen zu töten als zu retten.
 
Ein Freund von mir ist Neurologe in einer Kölner Klinik, ein Abikollege ist stellvertretender Chefarzt in Hannover, ich kenne einige aus der größten Klinik bei uns im Kreis - Überlastung war während der ganzen Zeit kein Thema. Natürlich ist das nicht repräsentativ, aber es trägt zu (m)einer Meinungsbildung bei.

Schau Dir doch nur mal Tschechien an. Die haben weniger Intensivbetten als wir und bekommen Probleme ab der Inzidenz von 700, weil sie immer mal wieder meinen, sie müssen die Kühe fliegen lassen.

Schweden verschärft jetzt die Maßnahmen ab der Inzidenz von 250. Die Verschärfung ist übrigens eine Lachnummer im Gegensatz zu unseren Einschränkungen, weil sie wissen, dass man auf Grund der Kollateralschäden nicht das gesamte Leben der Pandemie unterordnen darf. Von dort kommen auch die Untersuchungen zu den Schulkindern, für die Covid keine Thema ist, sondern nur für die Lehrer. Die Elternschaft verzeichnete dagegen nur eine geringe Erhöhung der Inzidenz. Klarer gehts eigentlich schon gar nicht mehr. Und bei uns hast Du einen positiven Mutantenfall, 100 Leute werden in Quarantäne gesteckt und die Schule ist sofort wieder dicht - finde den Fehler.

Ich habe aus einem Bericht zum ersten lockdown gelesen, das in Schweden selbst Partner von positiv getesteten nicht in Quarantäne müssen, sofern sie Symptomlos sind.

Dazu muss man aber auch sagen, das z.b Kinos in Schweden auch zu sind. Erstens gibt's nix zu zeigen und 2. Ist man sich nicht sicher ob für Kinos diese 3 Personen Regel zählt.
 
angepasst haben sich auch restaurants und friseure. shopping wäre auch zu regeln gewesen, aber wo fängst du dann an?
Clubs, kein thema. da wird alles dicht bleiben bis der spaß vorbei ist. aber sonst?
 
Ich habe aus einem Bericht zum ersten lockdown gelesen, das in Schweden selbst Partner von positiv getesteten nicht in Quarantäne müssen, sofern sie Symptomlos sind.

Dazu muss man aber auch sagen, das z.b Kinos in Schweden auch zu sind. Erstens gibt's nix zu zeigen und 2. Ist man sich nicht sicher ob für Kinos diese 3 Personen Regel zählt.
Ja, Schweden hatte von Anfang an eine andere Strategie, die zugegebenermaßen auch zumindest teilweise in die Hose gegangen ist. Ich glaube, dass die Todeszahlen dort aber anders gesehen wurden bzw. auch werden, aber der internationale und dadurch nationale Rechtfertigungsdruck zwingt nun auch dort zum Handeln. Aber wenn die Maßnahmen dort jetzt bedeuten, dass bspw. Restaurants nur noch bis 20.30 Uhr offen haben dürfen und ganz viel auf die Eigenverantwortung abgestellt wird, läuft das m. E. immer noch sehr gut und viel besser als bei uns. Man hat dort immer ein Auge auf die Kollateralschäden, ganz anders als bei uns oder hier im Thread, wo m. E. nur von jetzt bis gleich gedacht und argumentiert wird. Eine Eigenverantwortung wurde uns völlig abgesprochen, eben weil die Maßnahmen viel zu restriktiv waren und kein gezielter Schutz stattgefunden hat. Da geht der Schuss irgendwann nach hinten los und das Kind fällt in den Brunnen, weil durch die Planlosigkeit mittlerweile eine Abwehrspirale gegen die Maßnahmen erzeugt wird und das völlig zurecht. Unsere Grenz-Inzidenzwerte sind m. E. eine echte Lachnummer und haben eben gar nichts mehr mit der Überlastung von KH zu tun.

Das ganze Dilemma jetzt im Wahljahr 2021 rückwirkend zu relativieren, würde den Parteien enormen Schaden zufügen - Keiner der Politiker will das jetzt, auch wenn die reine Sachlichkeit uns enorm weiterhelfen würde, aber das Eisen ist einfach zu heiß und kaum einer möchte es anfassen.

Das ist meine Meinung ;)

EDIT: Es hat übrigens schon seinen Grund, warum die Krankenhäuser ungern über Falsch- bzw. zu hohen Meldungen bzgl. der Infizierten berichten wollten (habe ich hier im Thread verlinkt). Man muss da nur eine halbe Sekunde drüber nachdenken, dann kommt man auch drauf. Es geht ums Geld, um Fallpauschalen und alles, was damit in Zusammenhang steht - schlicht eben auch ums Überleben der Krankenhäuser.
 
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