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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Für mich klang das eher nach einer Rechtfertigung, warum man in Zehnergruppen saufend in der Sonne stehen muss, so wie ich das dieses Wochenende oft gesehen habe. Aber wenn nicht, dann passts ja eh. Interessant waren bei diesen Gruppen eben auch, dass das lauter Leute waren, die von hohen Inzidenzwerten nicht direkt betroffen sind. Was juckt es den mid zwanziger, wenn die Kitas zu haben? Das war zumindest mein Eindruck. Mag mich täuschen.

Langsam hab ich allerdings wirklich Verständnis dafür. Die Mittzwanziger und viele Andere stellen ihr Leben seit einem guten Jahr quasi komplett ein und sind in der Impfkette GANZ hinten, die Regierung baut ziemlich viel Scheiße (Digitalunterricht beim Homeschooling, Impfstoffbeschaffung, etc.), sehr viele Ansteckungen finden in Altenheimen statt weil dort nicht genug FFP 2 Masken etc. vor Ort sind und es mit den Tests ewig gedauert hat.
Da kann man schonmal in eine "dann leckt mich doch" Einstellung verfallen.
 
Langsam hab ich allerdings wirklich Verständnis dafür. Die Mittzwanziger und viele Andere stellen ihr Leben seit einem guten Jahr quasi komplett ein und sind in der Impfkette GANZ hinten, die Regierung baut ziemlich viel Scheiße (Digitalunterricht beim Homeschooling, Impfstoffbeschaffung, etc.), sehr viele Ansteckungen finden in Altenheimen statt weil dort nicht genug FFP 2 Masken etc. vor Ort sind und es mit den Tests ewig gedauert hat.
Da kann man schonmal in eine "dann leckt mich doch" Einstellung verfallen.

Kann man vielleicht nachvollziehen, aber scheiße und rücksichtslos ist es dennoch. Schließlich kommen dann zum Versagen der Politik auch noch Infektionen hinzu, die man eigentlich hätte verhindern können. Ein verständnisvolles Nicken wird da von mir niemand bekommen.
 
War zwar kalt hier, aber sonnig und schön.
Wir waren auch viel draußen.
Kann dir da ne Jacke empfehlen gegen kälte.:D
Also hier wars nicht sonnig und schön. Da hilft ne dicke Jacke dann auch nur bedingt.
Sonne hab ich eh nicht gesehen, da ich immer bis mind. 18Uhr arbeite, da kommste dann eh erst raus wenns finster ist.
Zum Glück legt sich das ja langsam. :D
 
Also hier wars nicht sonnig und schön. Da hilft ne dicke Jacke dann auch nur bedingt.
Sonne hab ich eh nicht gesehen, da ich immer bis mind. 18Uhr arbeite, da kommste dann eh erst raus wenns finster ist.
Zum Glück legt sich das ja langsam. :D
Ach du bist doch nicht aus Zucker!:gerri:
Nee ich hab den Vorteil, das ich den ganzen Tag an der frischen Luft bin.
Bei euch Büromenschen is dat nicht so einfach. :knuddel:
 
Kann man vielleicht nachvollziehen, aber scheiße und rücksichtslos ist es dennoch. Schließlich kommen dann zum Versagen der Politik auch noch Infektionen hinzu, die man eigentlich hätte verhindern können. Ein verständnisvolles Nicken wird da von mir niemand bekommen.

klar, ich sag ja nur dass ich es durchaus verstehen kann. Im Endeffekt sind wir heute ja an einem Punkt an dem sich jeder mit einer FFP2 Maske selbst schützen kann.
D.h. wer sich jetzt noch infiziert ist irgendwo mehr oder weniger bewusst ein Risiko eingegangen. In Altenheimen müsste halt dementsprechend durchgegriffen werden wenn da was passiert (z.b. richtig dicke Geldstrafen) denn da liegt es eben auch nur daran dass irgendwo geschludert wurde.
 
klar, ich sag ja nur dass ich es durchaus verstehen kann. Im Endeffekt sind wir heute ja an einem Punkt an dem sich jeder mit einer FFP2 Maske selbst schützen kann.
D.h. wer sich jetzt noch infiziert ist irgendwo mehr oder weniger bewusst ein Risiko eingegangen. In Altenheimen müsste halt dementsprechend durchgegriffen werden wenn da was passiert (z.b. richtig dicke Geldstrafen) denn da liegt es eben auch nur daran dass irgendwo geschludert wurde.

Das stimmt nunmal leider auch nicht, weil auch eine FFP2 Maske ist kein 100% Schutz. Und dann bleiben da noch die vielen vielen Arbeiter an z.B. den Kassen des Landes, die bei der Arbeit Stoffmasken tragen (müssen). Also zu sagen, dass man nur dann angesteckt werden kann, wenn man bewusst ein Risiko eingegangen ist, halte ich für blanken Hohn.

Just vor ein paar Tagen hat sich eine Freundin bei mir in der Arbeit angesteckt. Sie ist Kinderärztin...
 
Das stimmt nunmal leider auch nicht, weil auch eine FFP2 Maske ist kein 100% Schutz. Und dann bleiben da noch die vielen vielen Arbeiter an z.B. den Kassen des Landes, die bei der Arbeit Stoffmasken tragen (müssen). Also zu sagen, dass man nur dann angesteckt werden kann, wenn man bewusst ein Risiko eingegangen ist, halte ich für blanken Hohn.

Just vor ein paar Tagen hat sich eine Freundin bei mir in der Arbeit angesteckt. Sie ist Kinderärztin...

Da haste aber schön den 2. Teil meines Posts ausgelassen. Denn z.b. die Kassierer etc. müssen dementsprechend durch den Arbeitgeber geschützt werden mit FFP2 Masken. Ersetze im Text einfach Altenheim durch Supermarkt.

Und natürlich ist es kein 100prozentiger Schutz aber ein sehr Guter, selbst die Impfung ist kein 100prozentiger Schutz.
Natürlich müssen dafür die FFP2 Masken auch getragen werden und ein dementsprechender Luftaustausch stattfinden oder eben die Luft gefiltert werden.
Wenn ich Kinderärztin wäre, hätte ich schon seit einem Jahr Luftreiniger in der Praxis.
 
Zuletzt bearbeitet:
London hebt für GB alle Corona Restriktionen bis 21.06. auf.
Jetzt geht unsren Politikern langsam die Düse.

In einer dritten Phase ab Mai könnten laut dem Papier – bei einem positiven Verlauf – unter Auflagen Restaurantbesuche auch mit einer Bewirtung drinnen erlaubt sein.

Das bedeutet aber, dass Restaurant noch über zwei Monate dicht bleiben. Das kann doch nicht unser Weg sein.
 
In einer dritten Phase ab Mai könnten laut dem Papier – bei einem positiven Verlauf – unter Auflagen Restaurantbesuche auch mit einer Bewirtung drinnen erlaubt sein.

Das bedeutet aber, dass Restaurant noch über zwei Monate dicht bleiben. Das kann doch nicht unser Weg sein.

Wenn bei uns sicher klar wäre, dass ab Mai geöffnet wird, würden glaube ich die meisten Gastronomen unterschreiben.
 
Wenn bei uns sicher klar wäre, dass ab Mai geöffnet wird, würden glaube ich die meisten Gastronomen unterschreiben.
Wenn die Förderung dann bei der Überbrückungshilfe III bleibt, setzen die ihre Unterschrift eher unter den Insolvenzantrag. Wir prüfen diesbezüglich schon mit mehreren Anwälten Schadenersatz bzgl. des IfSchG. Wir haben uns jetzt schon mit anderen Beratern verständigt, um uns auch an die Klagen gegen die jüngste Novelle zu hängen. Das hat mit Grundrechten nicht mehr viel zu tun....

Nebenbei bekommen wir für die Novemberhilfe der Gastro-Betriebe echt dreiste Nachfragen der Bezirksregierungen. Das liegt denen seit zwei Monaten (zumindest von uns) vor und jetzt fordern die eine Antwort innerhalb von 14 Tagen mit Androhung, dass bei Nichtbeantwortung innerhalb der Frist der Antrag verwirkt ist. Da kann Merkel die auch direkt persönlich anrücken lassen und denen gepflegt ins Gesicht spucken. Vielleicht hat sie ja auch noch ein Taschentuch übrig....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn die Förderung dann bei der Überbrückungshilfe III bleibt, setzen die ihre Unterschrift eher unter den Insolvenzantrag. Wir prüfen diesbezüglich schon mit mehreren Anwälten Schadenersatz bzgl. des IfSchG. Wir haben uns jetzt schon mit anderen Beratern verständigt, um uns auch an die Klagen gegen die jüngste Novelle zu hängen. Das hat mit Grundrechten nicht mehr viel zu tun....

So oder so glaube ich nicht, dass bei uns Kneipen vor Mai öffnen dürfen. Wenns anders läuft freuts mich natürlich.
 
So oder so glaube ich nicht, dass bei uns Kneipen vor Mai öffnen dürfen. Wenns anders läuft freuts mich natürlich.

Bis Mai können die/wir das nicht durchalten, weder finanziell, politisch noch gesellschaftlich.
Die meisten der Gruppe 1 sind geimpft, welche 80% der Todesfälle ausmachen.
Die aktuellen Zahlen geben keinen Anlass dazu nicht bald wieder hochzufahren. Die Mutante wird halt
durchs Dorf getrieben.
Bei uns im Pflegeheim (Insgesamt 500 Bewohner in 3 Häusern) sind alle geimpft, bisher null Covidinfektionen.
Jetzt ist der Norovirus bei uns ausgebrochen,wieder alle auf den Zimmern "eingesperrt", die verstehen das
doch nicht mehr die alten.
Fast alle Bewohner die du fragst halten die Massnahmen für übertrieben und würden ihre letzten 3-4 Jahre die sie im Schnitt
noch im Pflegeheim leben dafür opfern. Makaber. Ende.

PS:
Ich halte mich strikt an die Regeln, alleine wegen dem Beruf und der Verantwortung gegenüber den Bewohnern.
Wenn ich aber zurückdenke und ich wäre nochmal 16-20 und wäre ein Jahr so eingesperrt gewesen.
Na dann hätte ich sicher an einigen Coronasaufpartys im Keller oder im Sommer irgendwo im Wald teilgenommen.
Deshalb soll man den jungen doch auch mal zugestehen zu zehnt irgendwo rumzustehen und Bier zu trinken.
 
Bis Mai können die/wir das nicht durchalten, weder finanziell, politisch noch gesellschaftlich.
Die meisten der Gruppe 1 sind geimpft, welche 80% der Todesfälle ausmachen.
Die aktuellen Zahlen geben keinen Anlass dazu nicht bald wieder hochzufahren. Die Mutante wird halt
durchs Dorf getrieben.
Bei uns im Pflegeheim (Insgesamt 500 Bewohner in 3 Häusern) sind alle geimpft, bisher null Covidinfektionen.
Jetzt ist der Norovirus bei uns ausgebrochen,wieder alle auf den Zimmern "eingesperrt", die verstehen das
doch nicht mehr die alten.
Fast alle Bewohner die du fragst halten die Massnahmen für übertrieben und würden ihre letzten 3-4 Jahre die sie im Schnitt
noch im Pflegeheim leben dafür opfern. Makaber. Ende.

PS:
Ich halte mich strikt an die Regeln, alleine wegen dem Beruf und der Verantwortung gegenüber den Bewohnern.
Wenn ich aber zurückdenke und ich wäre nochmal 16-20 und wäre ein Jahr so eingesperrt gewesen.
Na dann hätte ich sicher an einigen Coronasaufpartys im Keller oder im Sommer irgendwo im Wald teilgenommen.
Deshalb soll man den jungen doch auch mal zugestehen zu zehnt irgendwo rumzustehen und Bier zu trinken.

Habe es ja schon gesagt, dass mein Vater Besitzer einer Kneipe ist und deshalb bekomme ich das auch aus nächster Nähe mit. Also auch wie toll die Hilfen fließen oder eben nicht fließen...
Im letzten Jahr hatte er ne Hand voll Monate auf und durfte nach dem ersten lockdown im Frühjahr erst als einer der letzten öffnen, lange nachdem die Gastronomie (mit essen) und sogar Spielotheken wieder geöffnet hatten.

Wir haben jetzt inzidenzen, bei denen im Herbst der november-lockdown beschlossen wurde. Ich kann mir deshalb echt nicht vorstellen, dass Kneipen vor Mai öffnen dürfen. Rein von den bisherigen Vorgehensweisen abgeleitet.

Nur weil die Menschen im Altersheim durchgeimpft sind, heißt das nicht, dass alle Hochrisikogruppen geimpft sind. Meine Oma (86) hat jetzt am Samstag endlich ihren ersten impftermin, nachdem wir uns ewig um nen Termin bemühen mussten. Zumindest alle ab 60, besser 50, sowie sonstige Risikogruppen/potenzielle Spreader müssen geimpft sein, damit man einfach wieder aufmachen kann.
 
In der Pflegeeinrichtung bei der Oma meiner Frau würde noch niemand geimpft. Und Oma wird im März 80. Keine Ahnung wann das sein soll

In unserem Pflegeheim wurde auch noch nicht geimpft, da es noch positive Fälle gibt. Anscheinend muss das Heim erst zwei Wochen Corona-frei sein, damit geimpft wird. Momentan ist Mitte März als Impftermin angepeilt.
 
Änder halt trotzdem nichts an meiner Einschätzung, dass es nicht so kommen wird :O_o:
Sehe ich auch so, wenn GB im Mai aufmacht, die ja wesentlich weiter und besser bei der Impfung sind, dann wird Deutschland erst Juni/Juli soweit sein. Darauf muss sich die Gastronomie einstellen. Es wird Kolleteralschäden und viele Insolvenzen geben, aber jeder Wirtschaftsweise wird dir sagen, daß dafür nach Corona ein Boom und ein Wachstum kommen wird. Für praktisch jedes Restaurant wird es ein neues/altes geben.
Die, die gut gewirschaftet haben, überleben, die anderen haben es weniger verdient, ein natürlicher Prozess.
 
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