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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Edit: Um mal wieder etwas positives zu posten: Die Anzahl der intensivmedizinisch behandelten Covid 19 Patienten geht immer noch langsam aber stetig runter.


Was willst du eigentlich hören? Es wird keinen 100% Schutz geben. Gab es nie und wird es nie.
Ansonsten so weit wie möglich isolieren, macht man mit Kindern ja auch seit Monaten.

Vetulus hat folgendes geschrieben:

"...Vielleicht googelst Du nochmal schnell, welche Altersgruppen hauptsächlich sterben und die Intensivstationen besetzen ? Dann versuchen wir es vielleicht nochmal und stellen uns gemeinsam die Frage, warum zur Hölle es nicht möglich ist/war, diese Menschen schon seit Monaten besser zu schützen und der Wirtschaft und den Kindern einen größeren Freiraum zu geben. Das ganze hätte schon mal bei separaten Einkaufzeiten für Rentner etc. anfangen können, aber nein - fahren wir doch lieber alles vor die Wand."


Ich möchte wissen, wie er sich das vorstellt. Konkret anhand von dem Beispiel eines älteren Ehepaares. Mir ist es vollkommen klar, dass es keinen 100%igen Schutz geben kann. Darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, wie man die Risiken zumindest einigermaßen beschränken kann. Und da fehlt mir ganz einfach das konkrete Konzept bei dem Thema 'Risikogruppen schützen, der Rest belegt ja nicht die Intensivstationen, also sollen die machen was sie wollen' (etwas plump ausgedrückt).
 
Ich verstehe diese Diskussion über die Impfpflicht nicht. So lange nicht wissenschaftlich belegt ist, dass man nach der Impfung keine anderen mehr anstecken kann (oder dass die Ansteckungsgefahr zumindest massiv zurück geht), gibt es für eine Pflicht bei Pflege-Mitarbeitern überhaupt keine Grundlage. Warum sollte man also deren Recht auf körperliche Selbstbestimmung beschneiden? Finde ich derzeit "etwas" befremdlich, dass diese Diskussion überhaupt geführt wird.
Wenn, dann Impflicht für alle über 70. Das wäre sinnvoll und würde Leben retten.
 
Wenn, dann Impflicht für alle über 70. Das wäre sinnvoll und würde Leben retten.
Ich denke die niedrige Impfbereitschaft beim Pflegepersonal ist einfach die sorge dass der impfstoff doch was mit einem macht ausser immunität. Kann man einer frau die noch kinder bekommen möchte kaum verübeln dass diese erstmal sorge haben, die Impfpflicht bei vulnerablen gruppe wäre vermutlich gscheiter.

Interessant wird Indonesien, dort werden junge zuerst geimpft.
 
Ich frage nochmal ganz konkret: wie soll der Schutz meiner Eltern aussehen? Bitte konkrete Antworten, nicht irgendwelche Verweise auf Pflegeheime oder "Hygiene Maßnahmen". Hygiene Maßnahmen gibt es bereits. Diese verringern ohne Zweifel die Ausbreitung des Virus, sind aber ganz offensichtlich nicht dazu in der Lage diese zu stoppen. Meine Eltern sind nicht in einem Pflegeheim. Und es gibt Millionen anderer, die allein durch das Alter schon zur Risikogruppe zählen und nicht in Pflegeheimen sind - das ist also kein vollkommen absurder Einzelfall, den ich hier künstlich konstruiere.

Und ich sage nochmal, ganz konkret: das Alternativkonzept sah den besonderen Schutz für Alters und Pflegeheime vor, da wo jetzt die meisten Toten zu beklagen sind.
Mittels täglichen Antigen Schnelltests für's Personal und Besucher und ffp2 Maskenpflicht für das Personal.

Ich habe keine Ahnung wie du jetzt auf den Trichter kommst, irgendjemand könnte das individuelle Leben einzelner Personen gesondert schützen.
Man könnte die Gesundheit von Millionen Menschen fördern, in dem man diese Gesundheitseinrichtungen wieder öffnet, aber was wissen schon die Gesundheitsexperten.
 
Edit: Um mal wieder etwas positives zu posten: Die Anzahl der intensivmedizinisch behandelten Covid 19 Patienten geht immer noch langsam aber stetig runter.




Vetulus hat folgendes geschrieben:

"...Vielleicht googelst Du nochmal schnell, welche Altersgruppen hauptsächlich sterben und die Intensivstationen besetzen ? Dann versuchen wir es vielleicht nochmal und stellen uns gemeinsam die Frage, warum zur Hölle es nicht möglich ist/war, diese Menschen schon seit Monaten besser zu schützen und der Wirtschaft und den Kindern einen größeren Freiraum zu geben. Das ganze hätte schon mal bei separaten Einkaufzeiten für Rentner etc. anfangen können, aber nein - fahren wir doch lieber alles vor die Wand."


Ich möchte wissen, wie er sich das vorstellt. Konkret anhand von dem Beispiel eines älteren Ehepaares. Mir ist es vollkommen klar, dass es keinen 100%igen Schutz geben kann. Darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, wie man die Risiken zumindest einigermaßen beschränken kann. Und da fehlt mir ganz einfach das konkrete Konzept bei dem Thema 'Risikogruppen schützen, der Rest belegt ja nicht die Intensivstationen, also sollen die machen was sie wollen' (etwas plump ausgedrückt).
Ich nenne mal nur ein paar Maßnahmen, die nicht nur von Streeck teilweise schon im Sommer gefordert wurden:

- Corona-Testschleusen für Besucher von Alten- und Pflegeheimen sowie Kliniken (Die Forderung kam im Oktober in Verbindung mit dem Antigen-Test).
- Ärzte, Pflegekräfte und Reinigungspersonal sollten zweimal in der Woche getestet werden
- Personen aus Risikogruppen müssten sich selbst isolieren können, wenn sie dies wollen, und bei Berufstätigkeit die Möglichkeit haben, sich freistellen zu lassen
- Schulungen des Pflegepersonals
- Für Besucher sollten FFP2-Masken verpflichtend sein, um die Senioren zu schützen
- FFP2-Masken für Risikopersonen auf Kassenkosten zur Verfügung zu stellen (kam ja dann auch sehr spät)
- Indikation von Risikogruppen durch die Hausärzte und aktive Aufklärung
- Unterschiedliche Einkaufszeiten für ältere Menschen mit Verpflichtung zur FFP2-Maske (Und ob das geht bei der Ressourcenver(sch)wendung vor jedem Supermarkt zum Zählen der Einkaufswagen !!)

Und wenn sich das ältere Ehepaar (oder Deine Eltern) eben daran nicht hält, hat man trotzdem sehr viel zu Verringerung der Todesfälle und Überlastung der KH getan und kann die Kids wenigstens in die Schule schicken.
 
Ich nenne mal nur ein paar Maßnahmen, die nicht nur von Streeck teilweise schon im Sommer gefordert wurden:

- Corona-Testschleusen für Besucher von Alten- und Pflegeheimen sowie Kliniken (Die Forderung kam im Oktober in Verbindung mit dem Antigen-Test).
- Ärzte, Pflegekräfte und Reinigungspersonal sollten zweimal in der Woche getestet werden
- Personen aus Risikogruppen müssten sich selbst isolieren können, wenn sie dies wollen, und bei Berufstätigkeit die Möglichkeit haben, sich freistellen zu lassen
- Schulungen des Pflegepersonals
- Für Besucher sollten FFP2-Masken verpflichtend sein, um die Senioren zu schützen
- FFP2-Masken für Risikopersonen auf Kassenkosten zur Verfügung zu stellen (kam ja dann auch sehr spät)
- Indikation von Risikogruppen durch die Hausärzte und aktive Aufklärung
- Unterschiedliche Einkaufszeiten für ältere Menschen mit Verpflichtung zur FFP2-Maske (Und ob das geht bei der Ressourcenver(sch)wendung vor jedem Supermarkt zum Zählen der Einkaufswagen !!)

Und wenn sich das ältere Ehepaar (oder Deine Eltern) eben daran nicht hält, hat man trotzdem sehr viel zu Verringerung der Todesfälle und Überlastung der KH getan und kann die Kids wenigstens in die Schule schicken.
Ist das meiste darunter nicht jetzt schon so? Problem ist nur dass es scheinbar alles nichts bringt denn die Schnelltests sind eigentlich scheisse (ungenau und sagen nichts aus ob man am nächsten tag oder gar am abend ansteckend ist). Wenn dann muss man jeden Tag den Test machen und das ist wohl nicht machbar. Ich denke die Pflegeheime zu impfen ist schon ziemlich gut wenn da 80% mitmachen, wer sich nicht impfen lässt hat pech gehabt, er hat ja die chance gehabt. Aber es kann nicht sein dass man wegen impfverweigerern einen lockdown hat der eventuell gar unendlich ist.
 
Ich denke die niedrige Impfbereitschaft beim Pflegepersonal ist einfach die sorge dass der impfstoff doch was mit einem macht ausser immunität. Kann man einer frau die noch kinder bekommen möchte kaum verübeln dass diese erstmal sorge haben, die Impfpflicht bei vulnerablen gruppe wäre vermutlich gscheiter.

Interessant wird Indonesien, dort werden junge zuerst geimpft.

zur Sorge von Nebenwirkungen siehe letzter Punkt....
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Es gibt keine größere Nebenwirkung als die Krankheit selbst oder wie es die Ösis sagen

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Ist das meiste darunter nicht jetzt schon so? Problem ist nur dass es scheinbar alles nichts bringt denn die Schnelltests sind eigentlich scheisse (ungenau und sagen nichts aus ob man am nächsten tag oder gar am abend ansteckend ist). Wenn dann muss man jeden Tag den Test machen und das ist wohl nicht machbar. Ich denke die Pflegeheime zu impfen ist schon ziemlich gut wenn da 80% mitmachen, wer sich nicht impfen lässt hat pech gehabt, er hat ja die chance gehabt. Aber es kann nicht sein dass man wegen impfverweigerern einen lockdown hat der eventuell gar unendlich ist.
Meinst Du jetzt den Antigen- oder den PCR-Test ? :D

Spass beiseite: War das Problem bei den Antigentests nicht auch das ggfs. falsch positive Ergebnis ? So what ?
 
Meinst Du jetzt den Antigen- oder den PCR-Test ? :D

Spass beiseite: War das Problem bei den Antigentests nicht auch das ggfs. falsch positive Ergebnis ? So what ?
Du redest doch von den schnelltests, also keine pcr tests, die Schnelltests mit fehlerqoute von 4% während ja noch der pcr nur 1% hat. Und dann wird gar keine infektion entdeckt sondern es wird nur getestet ob man infektiös ist, dann kann am abend schon ganz anders aussehen, dazu sind die schnelltests nicht besonders sensibel und wenn man dann nicht korrekt den abstrich macht wird man in falscher sicherheit gebettet. Vielleicht besser als nix aber es wird ja schon angewandt in den heimen und man sieht ja was passiert, es stecken sich unzählige Heimbewohner an. Die Ursache der Ansteckungen liegt weder in den Kinos, noch im Supermarkt, noch auf einer rodelbahn, noch im Umkreis ab 15 KM.

Jetzt lasst uns die Impfen die sonst wegsterben, dann machen wir endlich alles auf und verschärfen Kontakte und verschärfen die Maskenpflicht.
 
Ist das meiste darunter nicht jetzt schon so? Problem ist nur dass es scheinbar alles nichts bringt denn die Schnelltests sind eigentlich scheisse (ungenau und sagen nichts aus ob man am nächsten tag oder gar am abend ansteckend ist). Wenn dann muss man jeden Tag den Test machen und das ist wohl nicht machbar. Ich denke die Pflegeheime zu impfen ist schon ziemlich gut wenn da 80% mitmachen, wer sich nicht impfen lässt hat pech gehabt, er hat ja die chance gehabt. Aber es kann nicht sein dass man wegen impfverweigerern einen lockdown hat der eventuell gar unendlich ist.

Mittlerweile kommt es so langsam.
Die ffp2 Masken müssen sich die Risikogruppen aber selber abholen gehen.

Die Antigen Tests sind ungenauer, klar. Schlagen erst bei höherer Viruslast an. Dann wenn man infektiös sein soll.
Dafür dauert es auch nur ein paar Minuten bis das Ergebnis da ist. Perfekt für den Besuch im Heim oder zum täglichen testen des Personals.
Jetzt wird 2x Pro Woche ein PCR Test gemacht, wenn ich richtig informiert bin.

Wenn ich Stories von Pflegepersonal lese, die erst nach 3 Tagen das positiv Ergebnis bekommen haben, in der Zeit die Kollegen aber normal weiter arbeiten mussten, dann kann man sich schon in etwa ausmalen, warum die Fälle in den Einrichtungen so Extrem sind.
 
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