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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ach und was mir nochmal einfällt.

Politik macht wieder alles falsch. Mittwoch verkünden, was am Montag umgesetzt wird?

Die Leute werden wie im Frühjahr wieder ausrasten und alles machen, was man ihnen die kommenden Wochen verbietet.

Fitness Studio ist brechend voll.
Die Leute verabschieden sich quasi schon bei den Trainern
 
Find ich angesichts der sehr niedrigen Höhe des H4-Satzes und des Grundes der Erhöhung ein sehr unpassender Kommentar deinerseits und ultra hochnäsig und herablassend...

"JA, lasst die ganzen Loser verhungern und sozial sowie monetär komplett verarmen!"

Übrigens ist der Freibetrag für Selbstständige gerade bei 240.000 Euro (ohne Berücksichtigung von Sachwerten und Immobilien). Also alle schön den Antrag stellen. :)
 
Ach und was mir nochmal einfällt.

Politik macht wieder alles falsch. Mittwoch verkünden, was am Montag umgesetzt wird?

Die Leute werden wie im Frühjahr wieder ausrasten und alles machen, was man ihnen die kommenden Wochen verbietet.

Fitness Studio ist brechend voll.
Die Leute verabschieden sich quasi schon bei den Trainern
Das große Problem an dieser Phase zwischen Ankündigung und Umsetzung ist, dass ausgerechnet das Halloween-Wochenende dazwischen liegt, an dem die Beschränkungen im öffentlichen Raum noch nicht gelten.

man ist wohl von der Vernunft der Menschen ausgegangen, aufgrund der Ankündigung auf Parties am WE zu verzichten. Aber die letzten Monate zeigten ja mal wieder an jeder Front ganz deutlich, wie es um die Vernunft der Menschen bestellt ist...
 
Es steht doch dabei?
H4-Empfänger müssen häufig zu den Tafeln gehen oder sind auf andere soziale Angebote angewiesen, die dank Lockdown nur eingeschränkt oder gar nicht funktionieren.

EDIT: Auch wenn es dann immer heißt "der Regelsatz reicht für normale Einkäufe, weil er ist ja darauf ausgelegt", geht das oft an der Realität vorbei.

Versteh ich, find 150€ dann aber recht hoch gegriffen als Forderung. als Überbrückung für einen Monat hätten es 75-100€ sicher auch getan und der Aufschrei der jetzt eh folgen wird wäre sicher kleiner ausgefallen.
 
Ach und was mir nochmal einfällt.

Politik macht wieder alles falsch. Mittwoch verkünden, was am Montag umgesetzt wird?

Die Leute werden wie im Frühjahr wieder ausrasten und alles machen, was man ihnen die kommenden Wochen verbietet.

Fitness Studio ist brechend voll.
Die Leute verabschieden sich quasi schon bei den Trainern


Das ist Gefahrenabwehr. Mit den neuen Regeln dürfen in einen durchschnittlich großen Supermarkt nur noch 30 Leute gleichzeitig rein... und Samstag ist ein Feiertag, das hätte Mord und Totschlag gegeben, nicht nur beim Kackband.
 
Ach und was mir nochmal einfällt.

Politik macht wieder alles falsch. Mittwoch verkünden, was am Montag umgesetzt wird?

Die Leute werden wie im Frühjahr wieder ausrasten und alles machen, was man ihnen die kommenden Wochen verbietet.

Fitness Studio ist brechend voll.
Die Leute verabschieden sich quasi schon bei den Trainern

Das ist aber eingeplant, wird sind NOCH weit von den Kapazitätsgrenzen entfernt. D.h. einen etwaigen Anstieg durch Idioten die jetzt noch alles mitnehmen müssen, werden wir verkraften.

Wobei man da wieder sieht wie dumm die Leute sind.
 
Laschet im Flieger ohne MNS. Nice.:fp:

Quelle Bild.de Die Hetzer vor dem Herrn.
Laschet sitzt im Flieger, trinkt etwas, wird von hinten etwas gefragt, dreht den Kopf ohne Maske, Bild wird gemacht. Fertig ist die Hetze Headline auf Bild.de

Wenn das so weitergeht haben wir bald nur noch Privatanzeigen wo der Nachbar den Nachbar anzeigt. Herzlichen Glückwunsch.
 
Versteh ich, find 150€ dann aber recht hoch gegriffen als Forderung. als Überbrückung für einen Monat hätten es 75-100€ sicher auch getan und der Aufschrei der jetzt eh folgen wird wäre sicher kleiner ausgefallen.
Hätte es sicher getan. Ignorieren hätte es wohl auch getan.

Wie schon angedeutet: Ich finde den Regelsatz sowieso deutlich zu niedrig für unsere Ansprüche als moderner Sozialstaat. Und ich verstehe halt nicht, wie man sich darüber aufregen kann, dass bedürftige Menschen mehr Geld bekommen.
 
Quelle Bild.de Die Hetzer vor dem Herrn.
Laschet sitzt im Flieger, trinkt etwas, wird von hinten etwas gefragt, dreht den Kopf ohne Maske, Bild wird gemacht. Fertig ist die Hetze Headline auf Bild.de

Wenn das so weitergeht haben wir bald nur noch Privatanzeigen wo der Nachbar den Nachbar anzeigt. Herzlichen Glückwunsch.

Lauterbach bekommt doch auch schon wieder massenhaft Morddrohungen weil Bild und Lindner ihm n paar Worte im Mund verdreht haben. "Das ist die neue Normalität, damit müssen wir lernen zu leben!" würden manche Personen sagen.
 
Ne sorry, das ist imo keine Argumentation und nach wie vor herablassend.

Scheißegal, was deine Frau erlebt. Die überwiegende Mehrzahl der HartzIV-Empfänger, die ganz normale Menschen sind, geben halt keine guten Stories ab und Deppen gibts überall.

Und das mit der "sämtliches lebenswichtige abgedeckt" ist auch so eine hohle Phrase... Schon vor vielen Jahren, als diese Sätze entwickelt wurden, wurde so einiges übersehen, was für ein anständiges Leben sinnvoll ist - oder hinter einen Bürokratieaufwand gesteckt, den einfach nicht jeder packt.
Abgesehen davon, dass quasi nichts bleibt, was über das absolute Minimum herausgeht - das ist nicht meine Idee eines guten Sozialstaats.

Und das mit dem "Arsch aufgerissen"... Da geht mir die Hutschnur hoch. Wir leben in einem fucking Sozialstaat, in dem die, die etwas haben, diejenigen mittragen, die das nicht haben.
Wander halt in die USA aus, wenn du in einem Staat leben willst, in dem du die Gesellschaft nicht mittragen willst.

Und "HartzIV Empfänger müssen keine Sorgen haben?"
Da fehlen mir echt die Worte... Abgesehen, dass da ganz enorm mitschwingt, dass das eh faules Pack ist, das am liebsten auf der Couch liegt... Denkst du, ein H4-Empfänger, der gerne einen Job hätte, konnte in den letzten Monaten da etwas finden?
Und H4-Empfänger müssen grundsätzlich _immer_ Sorgen haben, wie sie über den Monat kommen...

Ne sorry, das ist imo eine unterirdische, ekelhafte Meinung. Da hab ich keine anderen Worte für.


Sorry mit dir kann man wohl über das Thema nicht ernsthaft diskutieren, da DU keine andere Meinungen neben deiner eigenen zulässt. Schade eigentlich, aber ist dann halt so. Aber ich brauche mich hier sicher nicht als hochnäsig und meine Meinung als ekelhaft bezeichnen lassen... und ich würde dir als Tipp für zukünftige Diskussionen mitgeben, dass du da einen etwas gemäßigteren Ton anschlägst, auch wenn das Thema wohl sehr emotional für dich zu sein scheint.

Im übrigen: Hartz4 ist auch nicht als Wohlfühlzone gedacht, sondern als Sicherheitsnetz, bevor man als Obdachloser auf der Straße landet. Inkl. Krankenversicherung etc. Dass es dabei sicher auch Fälle gibt, die gerne raus wollen aber es nicht schaffen ist schon klar, aber ob das die absolute Mehrheit ist? Quellen für deine Aussage hast du leider keine verlinkt. Und wenn es so ist, so müsste man zumindest Mal anfangen zu differenzieren. Z.b. längeres ALG1 für Personen, die davor x Jahre gearbeitet haben, evtl. auch eine stufenweise Verlängerung je nach Jahren, in denen eingezahlt wurde etc. Sodass genau die von dir geschilderten Fälle profitieren.

Aber wir triften in der Diskussion nun doch etwas arg vom eigentlichen Thema ab :D
 
bin am überlegen ob ich während des lockdown in die kirche, ins h&m oder wie seit März normal auf die arbeit gehe und einfach da bleibe.
statt lockdown light vll private lockdown nennen.
 
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Sorry mit dir kann man wohl über das Thema nicht ernsthaft diskutieren, da DU keine andere Meinungen neben deiner eigenen zulässt. Schade eigentlich, aber ist dann halt so. Aber ich brauche mich hier sicher nicht als hochnäsig und meine Meinung als ekelhaft bezeichnen lassen... und ich würde dir als Tipp für zukünftige Diskussionen mitgeben, dass du da einen etwas gemäßigteren Ton anschlägst, auch wenn das Thema wohl sehr emotional für dich zu sein scheint.

Im übrigen: Hartz4 ist auch nicht als Wohlfühlzone gedacht, sondern als Sicherheitsnetz, bevor man als Obdachloser auf der Straße landet. Inkl. Krankenversicherung etc. Dass es dabei sicher auch Fälle gibt, die gerne raus wollen aber es nicht schaffen ist schon klar, aber ob das die absolute Mehrheit ist? Quellen für deine Aussage hast du leider keine verlinkt. Und wenn es so ist, so müsste man zumindest Mal anfangen zu differenzieren. Z.b. längeres ALG1 für Personen, die davor x Jahre gearbeitet haben, evtl. auch eine stufenweise Verlängerung je nach Jahren, in denen eingezahlt wurde etc. Sodass genau die von dir geschilderten Fälle profitieren.

Aber wir triften in der Diskussion nun doch etwas arg vom eigentlichen Thema ab :D
Ne, da hast du recht. Führt ab vom Thema. Daher lassen wir es gut sein.
Und ja - soziale Gleichberechtigung ist für mich ein emotionales Thema; auch wenn tatsächlich absolut niemand in meinem Freundes- und Bekanntenkreis oder Familie von der Situation betroffen ist.
Aber mich stört, wie man als Arbeitslose*r durch H4 behandelt und stigmatisiert wird. Da sollten wir als modernen, reicher Sozialstaat deutlich besser sein.

Und dieses "andere Meinungen zulassen" ist halt in Situationen, die man als grundlegend unfair wahrnimmt, so ne Sache.
Und so wie du die Lage aus deiner Sicht beschrieben hast, ist das für mich hochnäsig.
 
Sorry mit dir kann man wohl über das Thema nicht ernsthaft diskutieren, da DU keine andere Meinungen neben deiner eigenen zulässt. Schade eigentlich, aber ist dann halt so. Aber ich brauche mich hier sicher nicht als hochnäsig und meine Meinung als ekelhaft bezeichnen lassen... und ich würde dir als Tipp für zukünftige Diskussionen mitgeben, dass du da einen etwas gemäßigteren Ton anschlägst, auch wenn das Thema wohl sehr emotional für dich zu sein scheint.

Im übrigen: Hartz4 ist auch nicht als Wohlfühlzone gedacht, sondern als Sicherheitsnetz, bevor man als Obdachloser auf der Straße landet. Inkl. Krankenversicherung etc. Dass es dabei sicher auch Fälle gibt, die gerne raus wollen aber es nicht schaffen ist schon klar, aber ob das die absolute Mehrheit ist? Quellen für deine Aussage hast du leider keine verlinkt. Und wenn es so ist, so müsste man zumindest Mal anfangen zu differenzieren. Z.b. längeres ALG1 für Personen, die davor x Jahre gearbeitet haben, evtl. auch eine stufenweise Verlängerung je nach Jahren, in denen eingezahlt wurde etc. Sodass genau die von dir geschilderten Fälle profitieren.

Aber wir triften in der Diskussion nun doch etwas arg vom eigentlichen Thema ab :D

Barto hat recht, du bist hier der jenige der seine Haltung überdenken sollte.

Ich musste auch schon H4 beziehen (Selbstständig vorher) und du wirst da direkt wie ein Nichts behandelt, gesagt du bist ein "Hilfsbedürftiger", etc.

Und das Geld ist so wenig dass es auf 0 aufgeht, dazu der ganze mentale Stress.

Also wenn es jemanden gibt dem ich das Geld wünsche sind es nicht die Firmen sondern diese Leute.

Funfact: Ich mache ja gerade eine Umschulung (ALG1) und wurde diese Woche ins Homeoffice geschickt. Hab der Agentur wegen Stromkosten angefragt weil jetzt bei mir den ganzen Tag der Rechner läuft. Hab einen stinksauren Anruf bekommen es wäre ein starkes Stück sowas überhaupt zu fragen, sie selbst müsse ja bei Homeoffice ihre Stromkosten auch selber zahlen, genauso könnte ich dann ja auch mit Wasser und Heizkosten etc kommen und überhaupt könne ich froh sein dass sie mir überhaupt die Umschulung bezahlen.
So wird man behandelt wenn man in so einer Situation ist.
 
Ne, da hast du recht. Führt ab vom Thema. Daher lassen wir es gut sein.
Und ja - soziale Gleichberechtigung ist für mich ein emotionales Thema; auch wenn tatsächlich absolut niemand in meinem Freundes- und Bekanntenkreis oder Familie von der Situation betroffen ist.
Aber mich stört, wie man als Arbeitslose*r durch H4 behandelt und stigmatisiert wird. Da sollten wir als modernen, reicher Sozialstaat deutlich besser sein.

Und dieses "andere Meinungen zulassen" ist halt in Situationen, die man als grundlegend unfair wahrnimmt, so ne Sache.
Und so wie du die Lage aus deiner Sicht beschrieben hast, ist das für mich hochnäsig.
Aber man muss auch nicht so tun als würden sie verhungern. Wenn ich dir jetzt sage dass mein Kollege jede Woche 30h arbeiten geht und noch immer unterhalb des Harz4 Satzes ist, kannste dir doch nicht ausmalen. Das Amt will vor allem dass der Kollege sich bewirbt damit er von Harz4 runterkommt. :ugly: Er will selbst schon nicht an Feiertagen arbeiten denn dann bekommt er ja Zuschlag was bei ihm bedeutet dass er am Ende mehr Ausgaben hat als wenn er weniger verdienen würde da er plötzlich BVG, TV usw. bezahlen muss was ihm wieder deutlich mehr kostet als andersrum da das ja erlassen wird bzw. vergünstigt ist.

Mich stört an der Debatte dass man so tut als würde man nur 330€ im Monat erhalten.

Übrigens er jammert nicht über Geld und was er zur Verfügung hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry mit dir kann man wohl über das Thema nicht ernsthaft diskutieren, da DU keine andere Meinungen neben deiner eigenen zulässt. Schade eigentlich, aber ist dann halt so. Aber ich brauche mich hier sicher nicht als hochnäsig und meine Meinung als ekelhaft bezeichnen lassen... und ich würde dir als Tipp für zukünftige Diskussionen mitgeben, dass du da einen etwas gemäßigteren Ton anschlägst, auch wenn das Thema wohl sehr emotional für dich zu sein scheint.
...sagt derjenige, der das Thema so auf den Tisch gebracht hat...
Auja ballert noch mehr Kohle raus
...und der seine Meinung mit dubiosen Horror-Geschichten aus dem persönlichen Umfeld verteidigt.

Ob Hartz 4 auch in Nicht-Pandemie-Zeiten überhaupt zu einem menschenwürdigen Leben ausreicht, ist Gegenstand unzähliger Studien, Debatten und auch immer wieder Gerichtsbeschlüssen.
Dass der Hartz-4-Satz also zumindest gerade so "auf Kante" genäht ist, drüften selbst Befürworter*innen nicht leugnen können.

Armut bedeutet in vielen Fällen nicht nur finanzielle Armut, sondern auch soziale Armut, ist verbunden mit sozialem Stigma (siehe zu den Gründen dafür z.B. deine Beiträge zwischen fast jeder deiner Zeilen) und vielen weiteren Entbehrungen und Belastungen.

In der Quarantäne-Anordnung unseres Gesundheitsamtes wird beispielsweise ganz selbstverständlich darauf hingewiesen, dass man während der Quarantäne-Zeit auf Lieferdienste zurückgreifen könne.
Ich will mir nicht vorstellen, wie Menschen, die neben wenig Geld (=Lieferdienst ist keine Alternative) und wenig sozialen Kontakten (=sie haben niemanden, der*die für sie Einkaufen geht) eine Qurantäne bewerkstelligen sollen.

Nur mal als ein Beispiel, warum der Vorschlag des temporären (!) Aufstockens des Hartz-4-Satzes alles andere als abwegig ist.
 
by the way: nicht auszudenken, wenn es ein 100% tödlicher Virus wäre. Wir wären alle doomed.
DANN würden die Menschen sich auch anders verhalten.

Da aber die Gefährlichkeit des Virus nicht soooo hoch ist und sie zudem eher einzelne Gruppen betrifft UND noch in manchen Kreisen verharmlost wird, hat das Virus relativ leichtes Spiel.

Btw., Restaurants sind kein Problem...

Allerdings gebe es noch viele offene Fragen, betonen sie. „Das relative Übertragungsrisiko in verschiedenen Gemeinschaftsumgebungen wie Restaurants und Einzelhandelsgeschäften ist noch immer unklar, ebenso wie die Auswirkungen von Maßnahmen zur Eindämmung der Übertragung in diesen Kontexten“, schreiben sie abschließend. „Das Schließen dieser und anderer Wissenslücken wird klären, wie die Treiber der Übertragung zusammenwirken, welche die Pandemie nähren – und wie man zurückschlagen kann.“

Es geht bei den derzeit rasant steigenden Zahlen darum, die Infektionsketten wo möglich zu unterbrechen.
 
...sagt derjenige, der das Thema so auf den Tisch gebracht hat...

...und der seine Meinung mit dubiosen Horror-Geschichten aus dem persönlichen Umfeld verteidigt.

Ob Hartz 4 auch in Nicht-Pandemie-Zeiten überhaupt zu einem menschenwürdigen Leben ausreicht, ist Gegenstand unzähliger Studien, Debatten und auch immer wieder Gerichtsbeschlüssen.
Dass der Hartz-4-Satz also zumindest gerade so "auf Kante" genäht ist, drüften selbst Befürworter*innen nicht leugnen können.

Armut bedeutet in vielen Fällen nicht nur finanzielle Armut, sondern auch soziale Armut, ist verbunden mit sozialem Stigma (siehe zu den Gründen dafür z.B. deine Beiträge zwischen fast jeder deiner Zeilen) und vielen weiteren Entbehrungen und Belastungen.

In der Quarantäne-Anordnung unseres Gesundheitsamtes wird beispielsweise ganz selbstverständlich darauf hingewiesen, dass man während der Quarantäne-Zeit auf Lieferdienste zurückgreifen könne.
Ich will mir nicht vorstellen, wie Menschen, die neben wenig Geld (=Lieferdienst ist keine Alternative) und wenig sozialen Kontakten (=sie haben niemanden, der*die für sie Einkaufen geht) eine Qurantäne bewerkstelligen sollen.

Nur mal als ein Beispiel, warum der Vorschlag des temporären (!) Aufstockens des Hartz-4-Satzes alles andere als abwegig ist.

Lassen wir es gut sein...
 
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