@Vetulus
Was ich ja bei Menschen wie dir immer faszinierend finde... du bleibst immer so schön unkonkret. Wie übrigens auch dieser Gottschalk.
Bring doch mal ganz konkrete Beispiele, was noch geändert werden muss. Oder was heute unverhältnismässig ist.
Irgendwas muss ja gewaltig schief laufen, dass man zu der Überzeugung kommt, dass ein kollektives Versagen weltweit stattfindet.
Zur Übersterblichkeit und Corona...
https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html
Man möge sich doch bitte nur kurz ausrechnen, was in absoluten Zahlen eine Corona-Letalität von 0,5% für die gesamten Sterbezahlen bedeuten würde. Und dann schaut man sich die Zahlen der Statistiker an. Das, was Gottschalk da behauptet, ist schlichtweg falsch oder im besten Falle (für ihn) nicht messbar.
- Aufheben der Maskenpflicht für die Kids auf dem Pausenhof (Ich fang mal mit dem letzten Thema an)
- Unabhängige medizinische Prüfung der Sinnhaftigkeit der Maskenpflicht und ob eine Empfehlung ausreicht
- Konzeptentwicklung für den "gezielten" Schutz von Risikopatienten und älteren Menschen (Bsp. kostenfreie Versorgung mit FFP2-Masken, besondere med. Kontrolle etc.) - Der Rest muss da nach den neuesten Alterserhebungen einfach durch und wird das wohl auch schaffen.
- Einstellung von Massentests
- Komplettumstellung auf Antigen-Tests für die Cluster-Bildung / KEINE PCR-Tests mehr zur epidemiologischen Erhebung (Das größte Übel imo derzeit)
- Beenden der Panikmache durch Politik und Medien (Bsp.: Mutti sagt im Fernsehen nicht mehr, dass wir Weihnachten bei 19.000 Infizierten/Tag landen könnten und die Zeitungen zitieren nicht mehr Horrormeldungen von Drosten, die bereits 3 Monate alt sind - Einfach etwas mehr Mühe, bessere Recherche und weg vom Drama, auch wenn es Auflage kostet - dazu gehört für mich auch so ein Medienmord wie bei der Dame in Garmisch)
- Etliche medizinische Untersuchungen, welche ich schon seit April zu genüge aufgeführt habe (Antikörper, T-Zellen-Untersuchung, ethnische Unterschiede etc. etc. etc.)
- Verkürzung der Quarantäne ohne Symptome auf max. eine Woche (Ja, ich kenne die "mögliche" Inkubationszeit, aber die Kapazitäten geben es her)
- Miteinbeziehung der Krankenhauskapazitäten und Haushaltskontakten mit Risikogruppen bei Verordnungen von Quarantäne und allen anderen Maßnahmen
- Inhaltliche Auseinandersetzung mit "kritischen" Ärzten
Da gibts bestimmt noch einiges mehr.... Hatte ich m. E. auch alles schon mal erwähnt - nur nicht in einem Post
Ich wundere mich aber immer wieder, dass ich stets betonen muss, dass ich nur ein Gegner von Aktionismus, Faulheit, fehlendem Augenmaß, Konzeptlosigkeit und dramatischer Berichterstattung bin und
kein Querdenker. Und ja, wir haben im März und April ganz viel richtig gemacht. Warum muss sich das denn bei Dir immer widersprechen, oder nehme ich das nur so wahr ?
Die Niederländer gehen übrigens inzwischen von mehr als 6k toten aus. Über 10k sollen es sein. Bei 120k Infektionen, die aktuell gemeldet sind.
Und trotz des rasanten Anstiegs der Neuinfektionen seit Wochen liegen zumindest die statistischen 6.500 zu 95% zwischen dem 20. März und dem 31. Mai.
DAS muss übrigens generell auch mal ganz dringend untersucht werden. Da ist entweder mit den Statistiken und/oder mit den Behandlungen etwas ganz böse schiefgelaufen.