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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Andere Länder sollten dich deshalb interessieren, weil es Corona scheißegal ist, ob es gerade auf deutschem, französischem oder spanischem Boden ist. Andere Ländern zeigen, was passieren kann, wenn man nicht ganz genau aufpasst (oder vielleicht auch einfach nur: wenn man Pech hat). Man kann sich also zurücklehnen und sagen "Bei uns siehts doch ganz gut aus" oder man kann aufmerksam sein und versuchen, von dem was bei uns und in anderen Ländern passiert, zu lernen.
Das würde ich gerne noch mal aufgreifen. Ich würde eher sagen das andere Länder zeigen was passiert wenn das gesundheitssystem marode ist, oder die Maßnahmen zu lasch, oder die Maßnahmen nicht zielgerichtet, oder die Menschen nicht diszipliniert genug, oder die Maßnahmen zu viel sind, oder die politischen Probleme im Land die Maßnahmen behindern, oder die Bevölkerungsdichte zu hoch ist, oder der Tourismus sehr extrem ist oder oder oder.

Und da muss ich vetulus dann auch recht geben. Natürlich ist es nicht einfach so Vergleichbar. Die steigenden zahlen der USA entstehen aus völlig anderen Gründen wie die steigenden zahlen in Holland. Die zahlen dort wiederum aus anderen Gründen wie hier. Das infektionsgeschehen ist multifaktoriell, so sehr, dass ein Vergleich unter den Ländern teils schwierig bis unmöglich ist.

Fun fact: das gleiche gilt für die puren zahlen. In den USA gab es auf ca. 350mio Einwohnern 7.2 Mio positive Fälle (bestätigt). Krass viel für ein Land, aber das Land ist halt auch einfach riesig. Setzt man es in relation zu Europa (750mio Einwohner, 33mio Fälle) sieht der Spaß schon wieder ganz anders aus. Wenn man also unbedingt global denken will muss man auch konsequent Europa und die USA vergleichen. Dann sind die US Zahlen gar nicht mehr so überraschend und gruselig.

Insgesamt sollte man einfach die Situation mit Respekt, aber auch dem nötigen Realismus betrachten. Jetzt blind reagieren mit noch mehr nicht Evidenz basierten Maßnahmen ist übertrieben. Es gilt jetzt nicht zu überlegen wann der Schalter zwischen shutdown und aktiv umgelegt wird, sondern wie man die Balance zwischen diesen Stadien findet. Ein völliges ausbremsen des Virus bedeutet ein völliges ausbremsen des Lebens, das kann und darf nicht passieren.
 
Fun fact: das gleiche gilt für die puren zahlen. In den USA gab es auf ca. 350mio Einwohnern 7.2 Mio positive Fälle (bestätigt). Krass viel für ein Land, aber das Land ist halt auch einfach riesig. Setzt man es in relation zu Europa (750mio Einwohner, 33mio Fälle) sieht der Spaß schon wieder ganz anders aus. Wenn man also unbedingt global denken will muss man auch konsequent Europa und die USA vergleichen. Dann sind die US Zahlen gar nicht mehr so überraschend und gruselig.

Nur zur Info, bevor das noch jemand als Grundlage nimmt...

Europa hat zwar 750 Millionen Einwohner, aber "nur" gut 3 Millionen Infizierte (grob überschlagen). Dagegen die USA mit gut 7 Mio. Infizierten bei der Hälfte an Einwohnern.

33 Mio. sind weltweit!

Und mich würde wirklich mal interessieren, wer hier denn überhaupt von neuem Shutdown spricht? Darum geht es doch schon lange nicht mehr. Hier werden jedes Mal überzogene Massnahmen angeprangert und ich frage mich, was das denn sein soll.

Ich kann bei Lust und Laune in den Vergnügungspark fahren, ich kann ins Restaurant, ich kann auf den Spielplatz, ich kann Urlaub machen, ich kann Partys feiern. Bis auf Puffs und Clubs ist doch alles wieder offen und derzeit spricht nichtmals unsere Politik von irgendwelchen Schliessungen. Dass man wegen ein paar Honks jetzt die Zahl auf Feiern wieder begrenzt... joa, war halt abzusehen. Aber verboten sind die auch nicht.
 
Oopsa okay, dann hab ich die Daten spontan falsch überblickt. Ändert aber ja auch nicht viel daran das die USA ein völlig marodes Gesundheitssystem und extreme politische Probleme haben. Dazu kommt das sie wahnsinnig viel testen wohingegen die testmenge in den unterschiedlichen EU Ländern stark schwankt.

Edit: und von shutdown reden ja wohl viele hier. Teils direkt teils indirekt. Kannst du mir doch nicht erzählen. Wenn irgendwo in Deutschland wieder wie in Bielefeld ein vereinzelter Massen Ausbruch ist, klingt das doch direkt nach Untergang im Abendland.
 
Das würde ich gerne noch mal aufgreifen. Ich würde eher sagen das andere Länder zeigen was passiert wenn das gesundheitssystem marode ist, oder die Maßnahmen zu lasch, oder die Maßnahmen nicht zielgerichtet, oder die Menschen nicht diszipliniert genug, oder die Maßnahmen zu viel sind, oder die politischen Probleme im Land die Maßnahmen behindern, oder die Bevölkerungsdichte zu hoch ist, oder der Tourismus sehr extrem ist oder oder oder.

Und da muss ich vetulus dann auch recht geben. Natürlich ist es nicht einfach so Vergleichbar. Die steigenden zahlen der USA entstehen aus völlig anderen Gründen wie die steigenden zahlen in Holland. Die zahlen dort wiederum aus anderen Gründen wie hier. Das infektionsgeschehen ist multifaktoriell, so sehr, dass ein Vergleich unter den Ländern teils schwierig bis unmöglich ist.

Fun fact: das gleiche gilt für die puren zahlen. In den USA gab es auf ca. 350mio Einwohnern 7.2 Mio positive Fälle (bestätigt). Krass viel für ein Land, aber das Land ist halt auch einfach riesig. Setzt man es in relation zu Europa (750mio Einwohner, 33mio Fälle) sieht der Spaß schon wieder ganz anders aus. Wenn man also unbedingt global denken will muss man auch konsequent Europa und die USA vergleichen. Dann sind die US Zahlen gar nicht mehr so überraschend und gruselig.

Insgesamt sollte man einfach die Situation mit Respekt, aber auch dem nötigen Realismus betrachten. Jetzt blind reagieren mit noch mehr nicht Evidenz basierten Maßnahmen ist übertrieben. Es gilt jetzt nicht zu überlegen wann der Schalter zwischen shutdown und aktiv umgelegt wird, sondern wie man die Balance zwischen diesen Stadien findet. Ein völliges ausbremsen des Virus bedeutet ein völliges ausbremsen des Lebens, das kann und darf nicht passieren.

Europa hat nicht 33 Mio., sondern ~5 Mio. Fälle (die Infektionszahlen von ganz Russland mit eingerechnet) ;) Die ganze Welt hat 34 Mio. Fälle.

Du hast sicher recht, dass es regionale bzw. landesspezifische Besonderheiten gibt. Aber wie besonders soll Deutschland denn sein? In den Niederlanden steigen die Zahlen, in Spanien, Italien, UK, Polen, Irland, Schweiz, Belgien, Rumänien, der Ukraine, Tschechien, Ungarn, Österreich, Slowenien... - und auch in Deutschland selbst.

Und es geht doch auch überhaupt nicht darum, blind zu reagieren. Es geht genau um das Gegenteil! Man will gerade nicht blind reagieren, sondern vernunftbegabt. Die eigene Situation und die anderer Länder genau im Auge behalten und im Zweifel auch lieber etwas früher einzelne, hoffentlich wirksame Maßnahmen ergreifen, bevor man mit der Keule ran "muss" (siehe Madrid z.B.). Kein Mensch redet momentan in Deutschland von einem Shutdown.
 
Europa hat nicht 33 Mio., sondern ~5 Mio. Fälle (die Infektionszahlen von ganz Russland mit eingerechnet) ;) Die ganze Welt hat 34 Mio. Fälle.

Du hast sicher recht, dass es regionale bzw. landesspezifische Besonderheiten gibt. Aber wie besonders soll Deutschland denn sein? In den Niederlanden steigen die Zahlen, in Spanien, Italien, UK, Polen, Irland, Schweiz, Belgien, Rumänien, der Ukraine, Tschechien, Ungarn, Österreich, Slowenien... - und auch in Deutschland selbst.

Und es geht doch auch überhaupt nicht darum, blind zu reagieren. Es geht genau um das Gegenteil! Man will gerade nicht blind reagieren, sondern vernunftbegabt. Die eigene Situation und die anderer Länder genau im Auge behalten und im Zweifel auch lieber etwas früher einzelne, hoffentlich wirksame Maßnahmen ergreifen, bevor man mit der Keule ran "muss" (siehe Madrid z.B.). Kein Mensch redet momentan in Deutschland von einem Shutdown.
Sorry aber das empfinde ich tatsächlich anders. Allein auf den letzten ~10 Seiten sehe ich allen ends Worte wie lockdown und auch starke Kritik an den viel viel viel zu großzügigen lockerungen nebst anprangern all derer die es wagen wieder am Leben teilzunehmen. Sicher nicht bei allen, vielleicht nicht bei der Mehrheit, aber das sind schon oft kreisende Inhalte.
 
Sorry aber das empfinde ich tatsächlich anders. Allein auf den letzten ~10 Seiten sehe ich allen ends Worte wie lockdown und auch starke Kritik an den viel viel viel zu großzügigen lockerungen nebst anprangern all derer die es wagen wieder am Leben teilzunehmen. Sicher nicht bei allen, vielleicht nicht bei der Mehrheit, aber das sind schon oft kreisende Inhalte.

Genauso wie scheinbar von verschiedenen personen versucht wird Zahlen selbst zu berechnen und dabei doch mal was schief gehen kann?
Oder auch die provozierende wortwahl wie "schäfchen"?

Muss sich halt alles seine Waage halten ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Genauso wie scheinbar versucht wird Zahlen selbst zu berechnen und dabei doch mal was schief gehen kann?
Oder auch die ständig provozierende wortwahl wie "schäfchen"?

Muss sich halt alles seine Waage halten ;)
Soso...ständig provozierende Wortwahl wie „Schäfchen“ ? Wo hab ich Dich denn erwischt ? Ich hatte doch geschrieben dass das m. E. herrlich zu Söders Maßnahmen passt.

Das mit der Waage ist übrigens ein sehr interessanter Punkt. Da sollten wir hier mal alle gemeinsam drüber nachdenken :D
 
Sorry aber das empfinde ich tatsächlich anders. Allein auf den letzten ~10 Seiten sehe ich allen ends Worte wie lockdown und auch starke Kritik an den viel viel viel zu großzügigen lockerungen nebst anprangern all derer die es wagen wieder am Leben teilzunehmen. Sicher nicht bei allen, vielleicht nicht bei der Mehrheit, aber das sind schon oft kreisende Inhalte.

Kurz überflogen... auf den letzten 10 Seiten hat ein (!) User gesagt, dass es nochmals zum Lockdown kommen könnte. Daraufhin hat ein (!) User reagiert und dies eher verneint.

Und dass es Kritik an manchen Lockerungen gibt (die teilweise jetzt auch wieder zurückgenommen werden, oh Wunder...) ist mMn verständlich.

Ich seh allgemein garkeine Panik. Die meisten Menschen können mit Abstand und Maske ganz gut leben, dafür funktioniert das Meiste im Leben wieder. Und dass ein paar Idioten in Hamm oder Bielefeld ganze Landstriche in Mitleidenschaft ziehen... ja, das ist ein Problem.
 
Kurz überflogen... auf den letzten 10 Seiten hat ein (!) User gesagt, dass es nochmals zum Lockdown kommen könnte. Daraufhin hat ein (!) User reagiert und dies eher verneint.

Und dass es Kritik an manchen Lockerungen gibt (die teilweise jetzt auch wieder zurückgenommen werden, oh Wunder...) ist mMn verständlich.

Ich seh allgemein garkeine Panik. Die meisten Menschen können mit Abstand und Maske ganz gut leben, dafür funktioniert das Meiste im Leben wieder. Und dass ein paar Idioten in Hamm oder Bielefeld ganze Landstriche in Mitleidenschaft ziehen... ja, das ist ein Problem.

Vielen Dank, das wollte ich auch grade machen, weil das auch so mein Eindruck war :dhoch:
 
Es ist echt anstrengend.
Am Donnerstag bin ich jetzt vor Ort.
Morgen empfange ich als Ausbildungsbetreuer eine Studentin an ihrem ersten Arbeitstag.
Ich weiß nur nicht wohin mit ihr.
An meinen Arbeitsplatz kann ich nicht, da wir sonst zu viel Leute im Büro wären.
Es ist ein riesiges Gelände mit mehreren Gebäuden aber no chance.
Werd also mit flexiblen Arbeitsplätzen vorlieb nehmen müssen aber die müssen erst mal frei sein.
Wenn nicht, hab ich ein Problem. Könnte dann an einen anderen Standort fahren aber da sind wir halt ne Zeit unterwegs.
Hab morgen zwei Meetings.
Zu beiden kann ich sie nicht mitnehmen, weil wir sonst gegen den Corona-Verhaltensregeln verstoßen.
Kann sich dieser Scheiss nicht endlich mal verpissen ?
 
Ganz ehrlich? Ich hatte eine Tagespraktikantin die Tage mit, bei der wir zu viert im Taxi saßen und dann von Klient zu Klient gefahren sind. Mit Mundschutz, aber was bringt der bitte einen ganzen Vormittag in einem Taxi? Leben muss weiter gehen. Und ich denke immer noch: Das Problem sind nicht die Büros oder Arbeitsplätze.
 
Irgendwie ist das doch alles kontrovers.
Mutti warnt vor 20k Neuinfektionen pro Tag und einen Tag später werden Weihnachtsmärkte erlaubt.
Der Sankt Martins Umzug unseres Kindergarten wurde wegen Corona abgesagt.....zugegeben, es gab schon schlimmere Verluste in meinem Leben aber die Verhältnismäßigkeit stimmt da irgendwie nicht.
 
Meine Frau ist heute wegen Grippeimpfung mal wieder ins Bürü mit Bus, und bam. Die Leute ziehen ihre Masken aus, in dichten Bussen wo wegen der Kälte keine Fenster auf sind und sich alle aneinanderdrängen und ankeuchen. Jetz mag sie nicht mehr Bus fahren, weil die Leute schienbar auch sehr agressiv reagieren wenn man sie auf die Masken hinweist. Busfahrer haben aufgegeben, sind einfach zu viele. Läuft. 45 min hin, 45 zurück in sowas. Nur eine Frage der Zeit, bis man sich ansteckt.
 
Bei uns haben jetzt 43 (!!!) Ärzte (mit über 70.000 Patienten) der Region ein Schreiben an Frau Merkel verfasst mit unmittelbaren Erfahrungen zu Kollateralschäden und dem „Nebenvermerk“, dass eine „Epidemische Lage von nationaler Trageweite“ nach § 5 IfSG nicht mehr vorliegt (mit ausführlicher Begründung) und die Eindämmungsmaßnahmen daher nicht mehr zumutbar sind. U. a. ist auch die Rede von „Infektionshysterie“ unter den Patienten, die völlig untragbar ist und seitens der Medien und der Politik fälschlicherweise verbreitet wird.

Aber wahrscheinlich sind das auch Mediziner an der Basis, die erstens keinen blassen Schimmer haben und zweitens ihren Doktortitel im Lotto gewonnen haben :gerri:
 
Naaaja. Nene Doktor in Medizin zu machen ist nicht so der Hammer. Sind gefühlte 30 Seiten die man schrteiben muss. Jeder andere Doktortitel sieht schon belustigt auf die ab.
Aber das war jetz eher allgemein, nicht auf die 43 Ärzte bezogen.
Nichts geht über das eigene Auto. Scheiß auf öffentliche Verkehrsmittel.

:cool:
Haben leider nur eines im Moment, und das brauche ich beruflich.
 
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