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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Stimme dir soweit zu ABER das Ding wär wohl so oder so beim Gemeinderat weil sich immer jmd. benachteiligt fühlt, egal ob das objektiv richtig oder "falsch" ist.

Nee, seh ich schon anders.

Die Schule bekommt es doch auch hin.
Jedes Kind kann in die Schule. Jedes Kind. Nur eben nicht gleichzeitig. Trotzdem gibt es regelmäßig Unterricht und Sozialkontakte.

Auf der anderen Seite lässt man große Teile der Kindergärten nach fragwürdigen Auswahlverfahren dauerhaft! also Monate komplett zu Hause.

Sorry aber es gibt Lösungen, die sind besser.

Eine Woche drei Tage, die nächste zwei, drei Tage, zwei Tage. immer im Wechsel etc.
Das Mal locker aus der Hüfte.

In zwei Wochen sind die Kinder ein Vierteljahr zuhause.
Und die Reaktion lautet, bleibt auf unbestimmte Zeit weiter komplett zuhause?
Sorry nein. Einfach nein.
 
Unser kleiner ist ab montag im KiGa. ist sein letztes jahr und wird daher gehen dürfen. was ich aber nicht verstehe bri uns, es gibt die regel der geschwister die auch kommen dürfen. ist der ältere ab september in der schule, dürfem geschwister auch in den kiga. wäre in unserem fall/gruppe 6 Schulis + 3 geschwister. dan ist wohl die gruppe voll und keiner darf kommen.
Aber wenn du dir die regeln durchliest, die die kinder beachten sollen, langst dir an den kopf :fp:
ich sag nur, abstand beim essen. mal sehen ob das klappt.

@snowman unser große hat wegen seinem SCH problem logopädiestunden bekommen. bei unserer reifeuntersuchung wurde uns das vom arzt empfohlen und hat auch eine überweisung ausgestellt. wir zahlen da also gar nichts.
durch corona wurde es 2 wochen abgesagt und dann durch videostunden ersetzt. wir bekommen die übungen per email und drucken es aus. mich nervt nur, das bei der logopädie niemand mit einem scanner zurecht kommt, da sie mir fotos aus den büchern schicken und ich diese fotos dann drucken darf. hatte bis montag keine tinte mehr. mussten neue bestellt werden.
 
Hab jetzt mal nen netten, kurzen Opener in den Gruppenchat des Kiga gepostet und die Meute nimmt den Laden grad so dermaßen auseinander. Zur Erinnerung. Unser Kindergarten ist im Januar abgebrannt. Damals waren die Kinder schon x Wochen ohne Betreuung. Es waren wohl das komplette Jahr bislang vier Wochen von fünf Monaten, in denen sie den Kiga besuchen konnten. Kann ja keiner was für den Brand aber dieser Hintergrund und der reine Menschenverstand sollte die dargebotene Lösung als inakzeptabel erklären.

Mal sehen ob es was bringt.
Jeder fordert das rollierende System und das ist die einzige Lösung.

Massendynamik war schon oft ein probates Mittel.
 
Bei Kindergärten isses doch irgendwie logisch, dass die natürlich erstmal die ältesten Kinder wieder reinlassen, weil mit denen noch am ehesten Regeln einzuhalten sind. Kleinere haben auch einfach noch ein viel elementareres Bedürfnis nach Nähe, müssen rumgetragen werden, können sich noch nicht selbst saubermachen etc. Und selbst mit den „Großen“ ist das schon ne massive Herausforderung. Insofern kann ich verstehen, dass man sich da erstmal vorsichtig rantastet und nicht gleiches Recht für alle bietet. Der Vergleich zu Schulen ist auch schwierig, da es ja immerhin eine Schulpflicht gibt.
 
Vielleicht..... sehe ich es zu eindimensional. Natürlich bin ich da geprägt durch unsere Situation aber die Lösung: 50% Vollzeit und 50% gar nicht ergibt für mich jetzt gerade keinen Sinn. Dass Vorschulkinder Vorrang haben, geschenkt. Das ist ok.
Interessant waren vorhin auch Meldungen von Eltern, die einen Platz bekommen haben und diesen in Frage stellen. Die tatsächlich fragen, warum unsere Tochter aber Alleinerziehende nicht ? Warum 100% wenn mit 50% alle zufrieden sein könnten.
Jetzt für heute und ich glaube auch für morgen ist es genug.
Was jetzt kommt, das kommt und wenn es so bleibt, werden wir es akzeptieren. Dann werde ich den Job runterschrauben und morgens zwei Stunden für meinen Filius einbauen. Weiß zwar grad nicht wohin mit der Arbeit aber mein AG hat da in der Regel Verständnis und mein Überstundenkonto geht auch klar. Wird schon werden alles.
 
Sind es denn tatsächlich 50%? Geht jedes zweite Kind wieder in die Kita?

Exakt 50% Lt Leitung Kiga.
Es ist im Prinzip gleich wie in der Schule. Man teilt durch zwei. Nur auf der einen Seite wechselt man ab und beim Kiga halt nicht.
Denke man hat die Vorschüler rausgesucht und den Rest halt irgendwie aufgefüllt bis man bei 50% angekommen war.
 
Bei uns isses auch so.
50% der Kita-Kinder können dauerhaft wieder kommen, 50% bleiben dauerhaft zu hause.

Bei uns hat das die Kita-Leitung entschieden, nach welchen Kriterien ist mir nicht ganz klar.
Unsere Kleine ist seit Montag auf der Liste, obwohl wir klar gesagt haben, dass wir sie erst wieder in den Kindergarten bringen, wenn die Große auch wieder zur Schule gehen darf. Heißt also, unsere Kleine nimmt einem anderen Kind jetzt erstmal bis zum Ende der Pfingstferien den Platz weg. Gut, das war die Entscheidung der Leitung, wir haben da nicht drauf gedrängt. Wenn man ehrlich ist, würden wir es ohne Kindergarten auch weiter hinbekommen, allerdings ist es natürlich für das Kind super, wenn sie wieder in den Kindergarten darf. (Wobei sie da momentan nicht mal hinwill, eben weil die Schwester auch noch zu Hause ist.)

Soweit ich das mitbekommen habe, gibts hier wegen der Einteilung der Kinder keine Mißstimmung, zumindestens ist nichts zu uns durchgedrungen. Ist halt sehr ländlich hier, hier gibts viele Mamas, die noch ganz klassisch Hausfrau sind und sehr viele Mehrgenerationenhaushalte, wahrscheinlich passt es deswegen für die Meisten.

Ein rollierendes System wie in der Grundschule würde ich aber auch gerechter finden. War mir von Anfang an klar, dass dies für Ärger sorgen wird.
 
Bei uns in der Stadt hat jetzt einen Corona-Ausbruch in einem Flüchtlingsheim gegeben. Damit haben wir die Grenze von 35 Neuinfektionen gerissen. Somit müsste es eigentlich wieder zu gröberen Beschränkungen kommen. Ob und was da kommt, da bin ich mal sehr gespannt. Meine Vermutung ist aber, dass einfach nix passiert.
 
Bei uns isses auch so.
50% der Kita-Kinder können dauerhaft wieder kommen, 50% bleiben dauerhaft zu hause.

Bei uns hat das die Kita-Leitung entschieden, nach welchen Kriterien ist mir nicht ganz klar.
Unsere Kleine ist seit Montag auf der Liste, obwohl wir klar gesagt haben, dass wir sie erst wieder in den Kindergarten bringen, wenn die Große auch wieder zur Schule gehen darf. Heißt also, unsere Kleine nimmt einem anderen Kind jetzt erstmal bis zum Ende der Pfingstferien den Platz weg. Gut, das war die Entscheidung der Leitung, wir haben da nicht drauf gedrängt. Wenn man ehrlich ist, würden wir es ohne Kindergarten auch weiter hinbekommen, allerdings ist es natürlich für das Kind super, wenn sie wieder in den Kindergarten darf. (Wobei sie da momentan nicht mal hinwill, eben weil die Schwester auch noch zu Hause ist.)

Soweit ich das mitbekommen habe, gibts hier wegen der Einteilung der Kinder keine Mißstimmung, zumindestens ist nichts zu uns durchgedrungen. Ist halt sehr ländlich hier, hier gibts viele Mamas, die noch ganz klassisch Hausfrau sind und sehr viele Mehrgenerationenhaushalte, wahrscheinlich passt es deswegen für die Meisten.

Ein rollierendes System wie in der Grundschule würde ich aber auch gerechter finden. War mir von Anfang an klar, dass dies für Ärger sorgen wird.

Also die Kiga Leitung hat reagiert und gemeint, gem Brief von Frau von und zu Eisemann sei ein rollierendes System nicht möglich.
Hier die Textpassage des Textes, mit dem die Kiga Leitung argumentiert, das rollierende System sei ihnen untersagt:


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Ahaaaaa. Also damit argumentiert man gegen das rollierende System. Nun gut :D
 
Es kristallisiert sich doch immer mehr heraus, dass die Ansteckung an der frischen Luft so gut wie kein Thema ist, verglichen mit dem Aufenthalt in geschlossenen Räumen. Dann würde ich mir doch von meinem Kindergarten wünschen, dass sie mit kleineren Gruppen aufmachen und einfach ausschließlich im Garten bleiben. Das ist bei dem Wetter ja nun wirklich nicht das Problem. Der entsprechende Garten wäre vorhanden...Stattdessen dürfen jetzt auch erstmal nur die Vorschulkinder und deren Geschwister. Für uns fehlt nach wie vor die Perspektive. Das ist echt ätzend.
 
Ich war gestern mit meiner Tochter unterwegs, als wir gesehen hatten, dass McDonald´s wieder geöffnet hat. Spontan auf ein Eis reingegangen, da wollten die tatsächlich Namen und E-Mail-Adresse haben, angeblich behördlich verordnet. Das stimmt sogar, wie ich später nachgelesen hatte.
WTF, wer geht denn in ein Restaurant und gibt seine persönlichen Daten her!?
 
Ich war gestern mit meiner Tochter unterwegs, als wir gesehen hatten, dass McDonald´s wieder geöffnet hat. Spontan auf ein Eis reingegangen, da wollten die tatsächlich Namen und E-Mail-Adresse haben, angeblich behördlich verordnet. Das stimmt sogar, wie ich später nachgelesen hatte.
WTF, wer geht denn in ein Restaurant und gibt seine persönlichen Daten her!?

Das ist eine Auflage für die Öffnung der Gastronomie. Die Daten werden zur Zurückverfolgung bei Infektionen genutzt. Wer aktuell meint unbedingt in einen Gastronomiebetrieb zu gehen (auch noch indoor), der muss mit der Freigabe seiner Daten zurecht kommen.
 
Bei uns wirds auch kein rollierendes System in Kita und Kindergarten geben. In letzterem haben Vorschulkinder und deren Geschwister, Kinder mit Förderbedarf und Kinder ohne Kontakt zur deutschen Sprache im Elternhaushalt Vorrang. Und damit dürften die 40 offenen Plätze auch weg sein, wir werden leer ausgehen, da die Kriterien nicht auf uns zutreffen.

Wenn ich die CoronaVO in BaWü richtig verstehe, sind hierzulande rollierende Systeme in der Kinderbetreuung schlichtweg nicht erlaubt, die Kitas haben also keinen Handlungsspielraum. Diese Entscheidung ist für mich schlicht absolut unverständlich und macht mich echt wütend.
Man schürt Neid und Missgunst unter den Eltern. Innerhalb einer Einrichtung aber v.a. mit Blick auf andere Bundesländer. Großes Kino.

Das ist der betreffende Absatz:
(6) Der Betrieb der Kindertagespflegestellen ist gestattet, sofern

1. die in Absatz 4 genannten Grundsätze des Infektionsschutzes gewahrt werden und

2. die Betreuung in konstant zusammengesetzten Gruppen stattfindet; es ist nicht zulässig, dass ein durch die Pflegeerlaubnis vorgesehener Platz zwischen Kindern geteilt wird.

EDIT: und ja, mir ist bewusst, dass das im genauen Gegensatz zum Text des Familienministeriums steht, in denen Flexibilität wie rollierende Systeme beworben wurden...
 
Ich war gestern mit meiner Tochter unterwegs, als wir gesehen hatten, dass McDonald´s wieder geöffnet hat. Spontan auf ein Eis reingegangen, da wollten die tatsächlich Namen und E-Mail-Adresse haben, angeblich behördlich verordnet. Das stimmt sogar, wie ich später nachgelesen hatte.
WTF, wer geht denn in ein Restaurant und gibt seine persönlichen Daten her!?
Schreib halt hin du bist Ronald McDonald. :D

Ich war letzte Woche bei meinem Lieblingsdöner (am Tisch sitzend) und musste nichts hinterlassen. Legt wohl auch wieder jeder aus wie er will.
 
Das ist eine Auflage für die Öffnung der Gastronomie. Die Daten werden zur Zurückverfolgung bei Infektionen genutzt. Wer aktuell meint unbedingt in einen Gastronomiebetrieb zu gehen (auch noch indoor), der muss mit der Freigabe seiner Daten zurecht kommen.

Warum sollte man nicht reingehen, wenn der Laden fast leer ist? Ein vollbesetztes Restaurant würde ich natürlich meiden.
Trotzdem eine unsinnige Regelung, weil kaum jemand seine echten Daten angeben wird. Ist wie mit der geplanten Tracking-App, die auch kaum jemand verwenden wird.
 
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