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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Als Hamster haben sich ja dann doch viele geoutet in den letzten Wochen.

wegen hamstern verstehste?
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Nee echt nicht. Jetzt reicht es langsam.
Also ich bei uns lief das jetzt wie folgt.
Die Stadt hat dem Kindergarten vorgeschrieben, welches Kind jetzt wieder in den Kiga darf.
Sehr sinnvoll. Nicht die Betreuer entscheiden das, nein die Stadt !
Die glücklichen Eltern wurden gestern per Email benachrichtigt, alle anderen haben einfach nichts gehört.
Unser Sohn steht auf der Liste der zu fördernden Kinder, da er das Sch nicht aussprechen kann. Jetzt kommt es wie es kommen musste. Wir haben keine Email bekommen. Soweit okay. Schade aber was wollen wir machen. Direkt zwei Häuser weiter, Familie mit einer Vollzeitmama und dem Mann, der die fette Kohle heimschleppt. Sie sitzt den ganzen Tag zuhause, muss nicht arbeiten und kochen ist ja auch nicht so ihr Ding also bringt er täglich was vom Italiener, Mc Donalds mit. Das hat uns persönlich aber nicht zu interessieren. Eben wurde meine Frau angerufen von einer empörten Mutter. Ja klar, besagte Familie hat ihren Platz natürlich erhalten. Es weiß keiner warum und eigentlich sollte man die Gedanken auf sich selbst richten. Neid und Missgunst sind sicherlich nicht der richtige Weg aber wie kann es denn sein, dass man der Familie, die in der glücklichen Lage ist, dass die Frau komplett Zuhause bleiben kann, einen Platz zu Verfügung stellt und andere Familien müssen schauen, wie sie diesen Spagat hinbekommen.
Ehrlich, wenn das die einzige Lösung ist, die diese Komune uns Eltern bzw. Kindern anbieten kann, ist das verdammt armselig. Da hätte ich ein rolierendes System erwartet. Von mir aus mit Vorteilen zugunsten der zu fördernden Kinder.
Unser Sohn sitzt jetzt seit 10 Wochen !! Seit 2,5 Monaten ohne Sozailkontakte Zuhause. Er hat gestern erfahren (mit dem einfühlsamen Minimalaufwand, in dem man einfach nichts mitteilt) dass er auf unabsehbare Zeit auch weiter Zuhause bleiben "darf".
Was ist mit Folgeschäden ? Was ist, wenn sich dieser Sprachfehler mit in die Schule verschleppt ? Wer bezahlt die Kurse etc. um das wieder auszugleichen ? Die Stadt ? Wir ? Wer schert sich gerade um das Wohl ? Einen Fuck sind die Kids wert. Einen beschissenen Fuck. Kein Ton und kein Bild seit 2,5 Monaten. Nichts. Nada. Niente. Halt Dein Maul und lass dein Balg zuhause. Wir melden uns, wenn du falsch geparkt hast.
Alter wie ich grad kotze.
Natürlich sorgt das auch für Diskrepanzen untern den Eltern.
So ein System kann niemals gerecht sein. Niemals.
 
Nee echt nicht. Jetzt reicht es langsam.
Also ich bei uns lief das jetzt wie folgt.
Die Stadt hat dem Kindergarten vorgeschrieben, welches Kind jetzt wieder in den Kiga darf.
Sehr sinnvoll. Nicht die Betreuer entscheiden das, nein die Stadt !
Die glücklichen Eltern wurden gestern per Email benachrichtigt, alle anderen haben einfach nichts gehört.
Unser Sohn steht auf der Liste der zu fördernden Kinder, da er das Sch nicht aussprechen kann. Jetzt kommt es wie es kommen musste. Wir haben keine Email bekommen. Soweit okay. Schade aber was wollen wir machen. Direkt zwei Häuser weiter, Familie mit einer Vollzeitmama und dem Mann, der die fette Kohle heimschleppt. Sie sitzt den ganzen Tag zuhause, muss nicht arbeiten und kochen ist ja auch nicht so ihr Ding also bringt er täglich was vom Italiener, Mc Donalds mit. Das hat uns persönlich aber nicht zu interessieren. Eben wurde meine Frau angerufen von einer empörten Mutter. Ja klar, besagte Familie hat ihren Platz natürlich erhalten. Es weiß keiner warum und eigentlich sollte man die Gedanke

Hat euch persönlich nicht zu interessieren, wird aber doch tagtäglich registriert. Meine Güte, da bin ich so froh in der „anonymen“ Großstadt zu leben.
 
Hat euch persönlich nicht zu interessieren, wird aber doch tagtäglich registriert. Meine Güte, da bin ich so froh in der „anonymen“ Großstadt zu leben.

Ja der Lösungsansatz, was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß,
kann natürlich auch erfolgversprechend sein.
Ein anderer wäre, wenn die Sache einfach besser geregelt wäre.

Finde die Lösung der Schule z.B. okay.
Die Klassen werden in zwei Teile gesplittet.
Unterricht nicht jeden Tag, auf die Kernfächer fokussiert und regelmäßig.

Auf der anderen Seite hinzugehen und Kinder nach eigenem Gusto komplett auszuschließen halte ich persönlich für keine gute Idee.
Unser Sohn wird es überleben. Wenn unsere Tochter in der Schule ist, habe ich nebenher mehr Zeit für ihn.
Die Mutter die angerufen hat, hat letztes Jahr ihren Mann und Vater ihres Sohnes wegen Suizid verloren.
Gefunden wurde der Mann bzw. Vater von den beiden. Stranguliert im eigenen Wohnzimmer.
Der kleine Mann hat seitdem diverse Auffälligkeiten. Sprachlich, motorisch, psychisch.
Er ist zum Beispiel einer der Kinder, die man nicht im Kindergarten sieht.
Die alleinerziehende Mutter mit dreifachen Bandscheibenvorfall hat also weiterhin Spaß.

Vielleicht gehen Probleme in der anonymen Großstadt öfter an Euch vorbei aber hier auf dem Land finde ich das schon derbe ungerecht.

Aber jetzt warten wir mal, was die kommenden Tage bringen.
Evtl. wird da nachreguliert.
Dann sehen wir weiter.
 
Also ich halte den Ansatz, den Kigas zu überlassen welche Kinder in die Betreuung kommen dürfen und welche nicht für völlig falsch, aber so wird das ja bei euch wohl auch nicht gemacht. Auch die Idee nach einer Liste nach Förderbedarf vorzugehen, halte ich für den falschen Ansatz.

In Berlin ist es wohl so, dass zuerst die Kinder zusätzlich in die Notbetreuung dürfen, die demnächst in die Schule kommen. Schrittweise soll dann, je nach Entwicklung, weiter aufgestockt werden. Kann man vielleicht auch für diskussionswürdig halten, ich denke aber, das ist ein Ansatz den man haben kann und er auch gut nachvollziehbar ist und keine Bevorzugungen ermöglicht.

Meine Kinder gehen jetzt einmal die Woche zur Schule und dann auch noch an unterschiedlichen Tagen. Wenn wir nicht Anspruch auf Notbetreuung hätten, würden wir auch kotzen. Aber anderseits kann ich auch verstehen, dass diese große Schule nicht einfach auf Normalbetrieb schalten kann, bei 1000 Schülern. Muss man dann bis zu den Sommerferien mit leben.
 
Das ist bei uns auch so.
Angehende Schulkinder kommen jetzt Vollzeit in den Kiga und das ist absolut richtig in meinen Augen.

Entschieden wird das bei uns angeblich von der Stadt.
Keine Ahnung wie das funktionieren soll aber sie haben den Kindergärten Listen gegeben,
die die Namen der Kinder enthalten, die betreut werden sollen.

Gerade bei solch gebeutelten Kindern wie der Zwerg von dem ich oben berichtet hatte,
erwarte ich ein deutliches Dementi vom Kindergarten.
Der Kerl ist halt mit unserem Sohn befreundet und joar, mir ist das dann nicht egal sondern ärgert mich schon.

Würde man ein rollierendes System einführen,
müssten man sich dies ganzen Gedanken gar nicht machen.

Ich weiß gar nicht wie man auf sowas kommen kann.
Nach Wochen der Vorbereitung kommt so ne Nummer.

Ich lehne mich zurück und warte ab.
Meine Frau ist im Beirat und wird sich darum kümmern.
 
Warum sollte die Stadt denn Namenslisten austeilen, wenn gesagt wird, dass alle Kinder, die sich im letzten Kita-Jahr befinden, nun wieder betreut werden dürfen? Ergibt doch keinen Sinn, aber klar, in so einer kleineren Kommune wie der euren wir das ja sicherlich ohnehin alles von einer Stelle koordiniert.
 
Wenn dein Kind dran gekommen wäre, würde er jetzt hier posten wie sehr ihn das abfuckt. Aus der eigenen subjektiven Sichtweise hat jeder das größte Bedürfnis. Ich glaube, so schwer das auch sein mag, dass du dich da nicht so rein steigern solltest.
 
Ich will mich da nicht einmischen, aber bei uns kommen zB. vor allem Kindergartenkinder wieder in den Kindergarten, wo sie wissen, dass sie besser dort sind als daheim, das merkt man schon, grade in kleinen Dörfern, ist auch gut so (für diese Kids).
Kann ja sein, dass das Kind besser im Kindergarten aufgehoben ist, als bei seiner Vollzeitmama und das mit reinspielt. Who knows was bei denen Zuhause abgeht
 
Wenn dein Kind dran gekommen wäre, würde er jetzt hier posten wie sehr ihn das abfuckt. Aus der eigenen subjektiven Sichtweise hat jeder das größte Bedürfnis. Ich glaube, so schwer das auch sein mag, dass du dich da nicht so rein steigern solltest.

Ich steigere mich nicht rein und mir geht es primär nicht mal um unseren Sohn. Es gibt andere die Vorrang haben sollten,
wie das genannte Fallbeispiel.
Ich bin für 42h Home Office Wochen und nebenbei Grundschullehrer und Betreuer eines Vierjährigen unmittelbar vor nem Umzug eigentlich relativ entspannt, finde ich.
Was ich aber nicht mag sind unausgereifte und unsinnige Konzepte und ja, wenn der Zustand noch Wochen anhält, mache ich mir tatsächlich Sorgen um meinen Filius. Ob das dann unter die Kategorie reinsteigern läuft mag ich nicht beurteilen.
Die Sache ist, bevor sie schon überhaupt begonnen hat, beim Gemeinderat. Vermutlich, weil sich grad ganz viele Eltern „reinsteigern“.
 
Stimme dir soweit zu ABER das Ding wär wohl so oder so beim Gemeinderat weil sich immer jmd. benachteiligt fühlt, egal ob das objektiv richtig oder "falsch" ist.
 
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