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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Freut mich für die KTler die nie von der Polizei kontrolliert werden.

Ich hingegen werde leider gefühlt jede Woche aus dem Verkehr gezogen mit der Begründung einer „Allgemeinen Verkehrskontrolle“, samt Durchsicht des Kofferraum + Verbandskasten + Verkehrsdreieck.

Schöne Grüße an meine Freunde in Blau.

:kaffee:
Du fährst einen Fiesta und würdest deinen Fahrstil als zurückhaltend beschreiben?
 
Ich habe neulich ein interessantes Gespräch auf einem Geburtstag mit einem jungen Polizisten zum Thema Racial Profiling gehalten. Damals, als man sich noch treffen durfte. Der meinte, die Polizei wolle auch Ermittlungserfolge sehen, deswegen würden diese Dinge gemacht. Eine 85-jährige am Rollator müsste andernfalls genauso kontrolliert werden wie der junge Heißsporn, der rumpöbelt. Die kontrollieren halt gerne Schrottkarren, Azzlacks, Protzkarren. Ein 18-jähriger im Cayenne wird eher kontrolliert als der 60-jährige im Cayenne.


Die sehen das anscheinend bei der Polizei ganz entspannt. Die sind wohl eher an höheren absoluten Zahlen interesseiert als auch mal Honkys wie uns was anzulasten.
Nein, nein, nein. Richtig heißt das.

Begründung für den Verdachtsmoment: Kriminalistische Erfahrung. :D

Allerdings: Die Trefferquote gibt da manchmal Recht. :D
 
Aber was ich wirklich interessant finde ist, dass sich auf einmal so viele nach Autokratie sehnen. Das in den sozialen Medien ein absolutes Denunziantentum zu bemerken ist. Es wird kein Verständnis für Familien aufgebracht. Für Leute, die sich den einzelnen Spaziergang nicht nehmen lassen. Das sogar vereinzelt der Ruf nach absoluter Ausgangssperre aufkommt, dass auch die Supermärkte schließen sollten. Das sind wahrscheinlich die, die auf 16 Paletten Arschpappe sitzen. Ich selber merke während Spaziergängen hier und da scharfe Blicke. Skiurlauber werden per se verurteilt. Asiaten auf Messen schief angeschaut. Bei meinen Eltern hat sich in der Nachbarschaft eine richtige Dynamik entwickelt. Mein Vater war im Salzburger Land Ski fahren, ist danach in freiwillige Quarantäne, die Nachbarn haben es so gedeutet als hätte er den Virus und ihn seitdem geschnitten. Irgendwie ruft die Situation in vielen gutes, solidarisches hervor – und bei vielen anderen Misstrauen und Egoismus, auch über die Supermarktkasse hinaus.
 
Musste grad raus, Akten von der Arbeit holen. Straßen frei, in einem Rutsch durchgekommen. Bei Kaufland nichts los, absolute Ruhe. Pfandautomaten leer. Laden leer. Alles bekommen. Alle freundlich, alle ruhig und entspannt (also die drei, die neben mir im Laden waren). Super 1,18. Jetzt sitz ich wieder zu Hause und führ ein paar Telefonate. Danach ab zurück nach Kamurocho (naja, technisch gesehen Sotenbori). Ganz ehrlich: So geil war mein Leben seit 15 Jahren nicht mehr.

Hab ich seit einem Jahr auch ohne Ausgangsbeschränkungen, nachdem wir endlich aus München raus aufs Land gezogen sind :bier:
Easy life...
 
Das ist so crazy, das muss man mit den eigenen Ohren gehört haben.
Amerikaner lieben den Kapitalismus tatsächlich mehr als ihr eigenes Leben:

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Ist natürlich Bullshit, als würde der feine Herr Gouverneur nicht jede Vorkehrung treffen nicht drauf zu gehen aber er verlangt das tatsächlich von seinen Landsleuten, dass sie sich für den Kapitalismus opfern. Das ist einfach nur krank.
 
Wie schnell wird eigentlich akzeptiert dass wir nun scheinbar in einem Polizeistaat leben?
Ich erwarte von unseren Polizist*innen, dass sie auch weiterhin keine anlasslosen Identitätsfeststellungen durchführen¹.
Warum also sollte eine Person, die alleine oder zu zweit unterwegs ist, heute ihren Perso mitführen, wenn sie ihn vor einer oder zwei Wochen noch nicht mitgeführt hat?

¹Haha mache natürlich nur Spaß, während augenscheinliche Almans, wie Gerri und ich auch die nächsten 15 Jahre nicht kontrolliert werden, sind polizeiliche Schikanen für migrantische Mitbürger*innen auch weiterhin Alltag, Corona hin oder her.

Die Polizei soll, darf und muß so oft Identitätsfeststellungen durchführen, wie sie für angemessen hält. Das ist ihr gutes Recht und keine Schikane. Die Persopflicht bestand auch vor dem Kontaktverbot - und ich nicht finde, dass wir nicht in einem Polizeistaat leben - ich lebe hier sehr gerne.

Aber das wird offtopic und bei diesem Thema kommt man eh nicht zusammen :-)
 
Und ich bin nach über 20Jahren Arbeitsleben am überlegen mir zum ersten mal im Leben eine Krankmeldung zu holen ohne das ich Krank bin. Es ist absolut unmöglich die 1,5m Abstand einzuhalten. Es wird nichts versucht die Situation zu entspannen.
Im gegenteil, überstunden werden angesetzt und Leiharbeiter aus Polen rangekarrt.
Und das damit die Leute weiter Schlüpper kaufen können. Kein bonus als Dankeschön dafür das die auch grade das Geschäft ihres Lebens machen.
Urlaubssperre gibt es auch noch. Man darf sich aber bis zu 2Woche komplett unbezahlt freistellen lassen. :O_o:
 
Doch doch, in vielen Fällen ist das in den USA wirklich so, dass auch Leute, die durchaus von einer geregelten Krankenversicherung profitieren würden, davon Abstand nehmen, weil es ja irgendein sozialistisches Teufelszeug ist und sie in ihrer Freiheit beschränkt.
 
Ist das echt so, dass man bei der Geburt des eigenen Kindes nicht dabei sein darf?
Kann ich mir kaum vorstellen und macht imo auch keinen Sinn. Hebamme und evtl. Arzt werden doch eh Schutzkleidung tragen, nehme ich an, und wenn es einer der Partner hat, ist es doch sehr wahrscheinlich, dass es der andere auch schon hat. Also machts doch keinen Unterschied?

https://www.general-anzeiger-bonn.d...tet-einlass-fuer-werdende-vaeter_aid-49627575

Wobei Bonn auch ein wenig mehr im "Gefahrengebiet" liegt. Trotzdem macht einem das Sorge, das es hier auch soweit kommen könnte.
 
Die Polizei soll, darf und muß so oft Identitätsfeststellungen durchführen, wie sie für angemessen hält. Das ist ihr gutes Recht und keine Schikane. Die Persopflicht bestand auch vor dem Kontaktverbot - und ich nicht finde, dass wir nicht in einem Polizeistaat leben - ich lebe hier sehr gerne.

Aber das wird offtopic und bei diesem Thema kommt man eh nicht zusammen :)
Das liest man immer wieder... Wir haben in Deutschland KEINE Mitführpflicht eines Ausweises...
Unter anderen weil wir nicht in einem Polizeistaat leben, bei dem man jederzeit bereit stehen muss, sich für sein Handeln zu rechtfertigen.
 
Das ist so crazy, das muss man mit den eigenen Ohren gehört haben.
Amerikaner lieben den Kapitalismus tatsächlich mehr als ihr eigenes Leben:

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Ist natürlich Bullshit, als würde der feine Herr Gouverneur nicht jede Vorkehrung treffen nicht drauf zu gehen aber er verlangt das tatsächlich von seinen Landsleuten, dass sie sich für den Kapitalismus opfern. Das ist einfach nur krank.

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Die Polizei soll, darf und muß so oft Identitätsfeststellungen durchführen, wie sie für angemessen hält. Das ist ihr gutes Recht und keine Schikane.
Und jetzt rate Mal warum ich noch nie von der Polizei kontrolliert wurde und @-M3- quasi jede zweite Woche angehalten wird?

Machen wir uns doch nichts vor, Thorben und Annika werden auch in Ausgangsbeschränkungszeiten perso- und problemfrei ihr Leben chillen können.
Aber deswegen muss man noch lange nicht abfeiern dass der Polizei gerade ziemlich viel Macht zugesprochen wird, die sie ziemlich leicht missbrauchen kann.
 
Aber was ich wirklich interessant finde ist, dass sich auf einmal so viele nach Autokratie sehnen. Das in den sozialen Medien ein absolutes Denunziantentum zu bemerken ist. Es wird kein Verständnis für Familien aufgebracht. Für Leute, die sich den einzelnen Spaziergang nicht nehmen lassen. Das sogar vereinzelt der Ruf nach absoluter Ausgangssperre aufkommt, dass auch die Supermärkte schließen sollten. Das sind wahrscheinlich die, die auf 16 Paletten Arschpappe sitzen. Ich selber merke während Spaziergängen hier und da scharfe Blicke. Skiurlauber werden per se verurteilt. Asiaten auf Messen schief angeschaut. Bei meinen Eltern hat sich in der Nachbarschaft eine richtige Dynamik entwickelt. Mein Vater war im Salzburger Land Ski fahren, ist danach in freiwillige Quarantäne, die Nachbarn haben es so gedeutet als hätte er den Virus und ihn seitdem geschnitten. Irgendwie ruft die Situation in vielen gutes, solidarisches hervor – und bei vielen anderen Misstrauen und Egoismus, auch über die Supermarktkasse hinaus.
Scharfe Blicke durch die Fenstern, oder wie ? Die „Kritiker“ sind dann doch meistens selbst draußen :? Wer irgendwann mal öffentlich den Spaziergang mit meiner Familie oder meine Fahrradtour mit dem Sohnemann verurteilt, der wird sofort angehustet - Basta :grins:
 
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