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GEN7 Call of Duty - Black Ops

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mein Beispiel mit der Desert Eagle sollte nur zeigen, dass es einige Waffen gibt, die absolut überhaupt kein Problem damit haben, Körperteile abzutrennen. Und wie Blacki schon erwähnt hat, die Magnum aus dem Spiel ist da noch weitaus "geeigneter".

@Pate: Ich glaube nicht, dass ich mich aufrege - ich stelle nur die Notwendigkeit solcher Szenen auf einer moralischen Ebene in Frage. Und zwar tue ich das als Gamer, der in der Vergangenheit wirklich nicht zimperlich in solchen Sachen war und in seiner 12jährigen Zockerkarriere so ziemlich alle Games mit exzessiver Gewaltdarstellung gespielt hat.
Jedoch wurde bei mir hier zum ersten Mal (!) eine Grenze überschritten, wo ich mich ernsthaft gefragt habe, ob ich wirklich dabei zusehen will, wenn meine Spielfigur in Ego-Perspektive einer anderen Figur mit sichtbarer Anstrengung die Kehle durchschneidet.
Wohingegen ich die gesteigerte Gewaltdarstellung während des tatsächlichen Spielgeschehens als atmosphäre-fördernd erachte, frage ich mich hier wirklich, was solche "Zwischensequenzen" sollen. Denn das dient nicht der Atmosphäre und erinnert (mich) in der Länge und Ausführlichkeit der Darstellung ernsthaft an eine gewisse Zelibrierung.

Da dies ein Forum ist, wo es um Diskussion und eigene Meinung geht, habe ich diese Kritik also geäußert. Wenn da jetzt aber sofort wieder die üblichen Argumente (die ich vor einigen Jahren noch selbst gerne immer und immer wieder reflexartig herunterbetete) wie "Ist halt ein Kriegsspiel!", "Sind doch nur Polygone!" "Spiel halt Sims, wenn dir das zu hart ist, du Loser!" usw. gebracht werden, wundere zumindest ich mich sicher nicht darüber, dass gewalthaltige Spiele nach wie vor einen so fragwürdigen Ruf in der Öffentlichkeit haben, wenn offensichtlich nichtmal die eigene "Szene" zu Reflexion oder Selbstkritik fähig sind.

Im Übrigen habe ich niemandem vorgeworfen, er würde das Spiel zur gewalthaltigen Selbstbefriedigung spielen, deine Gründe für den Kauf von Black Ops sind mir ausgesprochen egal - alles, was ich getan habe, war, dass ich die im Singleplayer enthaltenen Gewaltszenen als fragwürdig kritisiert habe - also eigentlich ein Angriff gegen die Entwickler. Keine Ahnung, wieso du dich dadurch genötigt fühlst, dich für den Kauf zu rechtfertigen?
 
om3ga schrieb:
Mein Beispiel mit der Desert Eagle sollte nur zeigen, dass es einige Waffen gibt, die absolut überhaupt kein Problem damit haben, Körperteile abzutrennen. Und wie Blacki schon erwähnt hat, die Magnum aus dem Spiel ist da noch weitaus "geeigneter".

@Pate: Ich glaube nicht, dass ich mich aufrege - ich stelle nur die Notwendigkeit solcher Szenen auf einer moralischen Ebene in Frage. Und zwar tue ich das als Gamer, der in der Vergangenheit wirklich nicht zimperlich in solchen Sachen war und in seiner 12jährigen Zockerkarriere so ziemlich alle Games mit exzessiver Gewaltdarstellung gespielt hat.
Jedoch wurde bei mir hier zum ersten Mal (!) eine Grenze überschritten, wo ich mich ernsthaft gefragt habe, ob ich wirklich dabei zusehen will, wenn meine Spielfigur in Ego-Perspektive einer anderen Figur mit sichtbarer Anstrengung die Kehle durchschneidet.
Wohingegen ich die gesteigerte Gewaltdarstellung während des tatsächlichen Spielgeschehens als atmosphäre-fördernd erachte, frage ich mich hier wirklich, was solche "Zwischensequenzen" sollen. Denn das dient nicht der Atmosphäre und erinnert (mich) in der Länge und Ausführlichkeit der Darstellung ernsthaft an eine gewisse Zelibrierung.

Da dies ein Forum ist, wo es um Diskussion und eigene Meinung geht, habe ich diese Kritik also geäußert. Wenn da jetzt aber sofort wieder die üblichen Argumente (die ich vor einigen Jahren noch selbst gerne immer und immer wieder reflexartig herunterbetete) wie "Ist halt ein Kriegsspiel!", "Sind doch nur Polygone!" "Spiel halt Sims, wenn dir das zu hart ist, du Loser!" usw. gebracht werden, wundere zumindest ich mich sicher nicht darüber, dass gewalthaltige Spiele nach wie vor einen so fragwürdigen Ruf in der Öffentlichkeit haben, wenn offensichtlich nichtmal die eigene "Szene" zu Reflexion oder Selbstkritik fähig sind.

Im Übrigen habe ich niemandem vorgeworfen, er würde das Spiel zur gewalthaltigen Selbstbefriedigung spielen, deine Gründe für den Kauf von Black Ops sind mir ausgesprochen egal - alles, was ich getan habe, war, dass ich die im Singleplayer enthaltenen Gewaltszenen als fragwürdig kritisiert habe - also eigentlich ein Angriff gegen die Entwickler. Keine Ahnung, wieso du dich dadurch genötigt fühlst, dich für den Kauf zu rechtfertigen?

Das ist mal ein Post wo ich zu 100% gleicher Meinung bin. Gut geschrieben!
Von mir aus müsste auch nicht dauernd an der Gewaltspirale gedreht werden.
Aber wenn man so etwas erwähnt kommen im Normalfall die geistreichen Antworten ala "geh Viva Pinata spielen"
 
Ich finde das Spiel gar nicht so "brutal". :ugly:
Sicherlich fliegt hier und da mal ein Arm oder Bein, aber grundsätzlich sind die Schusswechsel relativ unblutig. Bei F.E.A.R. und Half Life 2 spritzt schon mehr Suppe. :kaffee:
 
Ich muß leider nochmal nachfragen, wegen den Unterschieden der jeweiligen Versionen.
Ich habe gehört das in der deutschen Version einige Szenen rausgeschnitten wurden. Stimmt das und welche sind das? Gibts irgenwo im Netz Vergleichsvideos? Ich kann leider nichts finden.
 
Hi, ja die dt. ist soweit ich weiß beschnitten, unter www.schnittbereichte.com sollte doch was zu finden sein. Ich meine die eine Szene mit dem Glas (wurde glaub hier schon öfter angesprochen) wurde sicher rausgeschnitten.

Nimm doch einfach die AT Uncut, da sollte alles drin sein, lediglich die Nazi Symbole fehlen.
 
Auf gameware.at kriegt man die AT Version seit heute wieder, aber für fast 70€(!). Lohnt sich der Aufschlag für abtrennbare Gliedmaßen und einen Song? Ich würde schon gerne uncut spielen (Auf Hakenkreuze kann ich verzichten) aber der Preis ist schon heftig da ich noch nie soviel Geld für eine Spiel bezahlt habe.
 
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