Wir Zivis haben viele Liebesbriefe von den Internatsmädels
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Wir Zivis haben viele Liebesbriefe von den Internatsmädels
Paar von meiner aGa waren auch in der US Kaserne. Die meinten die erste Zeit waren die Burger echt geil aber nach einer Weile war das echt ekelhaft. Jeden Tag so ein Fraß war furchtbar wurde mir gesagt. Wo du schon beim Thema trinken bist da hab ich ne nette Geschichte. Schreib ich Nachmittag nach Arbeit mal rein. Per Handy dauert zu lange

Ganz lustig, bei mir war’s fast dasselbe, inklusive dem cholerischen Chef. Ich war mit mehreren Freunden und Bekannten aus dem Jahrgang beim Malteser, im Fahrdienst – Behindertenwerkstatt, Internat, Tagespflege und Essen auf Rädern. War eine schöne Zeit, wobei wir da ganz schön Zeit absitzen mussten. Die frühesten Internat Ferntouren gingen um 4:30 Uhr los, die spätesten Werkstatt-Fahrten um 7:15 Uhr. Der Feierabend ging dann meistens bis 18:00 Uhr, am Wochenende musste man zwei Dialysefahrten machen und was sonst noch so reinkam, Leute abends von Veranstaltungen abholen und so. Weiß noch wie einer dabei war, der mit Mitte 20 einen schlimmen Autounfall gehabt hatte und immer, immer wieder davon erzählt hat. Jeden Tag dieselben Gespräche. An manchen Tagen hat er dann aber auch davon erzählt, wie er seine Freundin gebumst hat. Wir Zivis haben viele Liebesbriefe von den Internatsmädels bekommen, die wurden dann alle in einem Ordner gesammelt.
Zwischendurch musste man dann auch immer mal wieder Fahrgäste für immer verabschieden, weil man ja auch relativ viel ältere Menschen dabei hatte.
Angefangen ist es aber ziemlich doof, hab an meinem ersten Arbeitstag gleich n Rehkitz platt gefahren, was dann vom Jäger abgestochen werden musste. Sonst hat es mir aber viel Spaß gemacht, nicht nur das LT und Sprinter fahren, sondern auch die Arbeit mit den Leuten und ihren Familien zusammen. Hab auch einige kennengelernt, mit denen ich heute immer noch Kontakt habe, zwölf Jahre später.
Die Retter auf unserer Wache hatten meistens einen ganz chilligen Job, die wichtigste Frage für die war immer, was gibt’s Mittags zu essen. Nichtsdestotrotz war es dann natürlich zwischendurch so, dass die zu Einsätzen mussten, die die meisten von uns fassungslos zurückgelassen hätten. Gab auch da welche, die super drauf waren, andere richtige Wichser.
Die Krönung war dann die jährliche Weihnachtsfahrt, kurz vor Heiligabend. Jede Familie war heiß darauf, das Bierfrühstück auszurichten, danach wurde fast jede Familie der ganzen Touren angefahren, um ein kleines Weihnachtspräsent abzugeben und mit uns einen Kurzen und ein Bier zu trinken. Das hat sich dann am Ende natürlich ziemlich geläppert. Zusätzlich gab es einen schönen Clubraum. Mit dem cholerischen Dienststellenleiter kam man auch irgendwie klar. Der hatte irgendwie seine Lieblinge und welche auf’m Kieker. Zusätzlich hatte er nix für die „Sozialen Dienste“ übrig, sondern rein für den Fahrdienst. Die zeit zwischen den Touren haben wir uns mit Kickern im Clubraum vertrieben.
Hab dann auch noch die Zeit zwischen Zivildienst und Studium überbrückt und da weiter gearbeitet, denke mal, dass ich mich da ganz wohl gefühlt hab.

naja Gewicht hin oder her, irgendwann wird es schon doch bissl ekelhaft. Erst war ich bisschen neidisch auf die anderen die dahin durften, am Ende war ich dann doch froh das ich nicht da war.Ja, irgendwann wurde es schon krass.Ich hab als Fliegengewicht und auch sonst damit aber keine Probleme. Kann locker eine Woche immer das gleiche essen.
Weitere Anekdote von dort: Abends haben sich die Amis immer Pizzen bestellt. Die eine Lieferantin war sehr ansehnlich, sodass wir uns um den Posten gerissen haben![]()


bei mir war das genau andersrum. Wie schon geschrieben hab ich nie wieder so viel gesoffen wie da. Eine Kiste Bier am Abend auf Schlauch mit 3 Mann war immer Standard. Am Ende vom Bund hab ich 13 Bier auf Schlauch an einem Abend "geschafft". Gab sogar ein HG bei uns der ne Flasche Schnaps auf Ex ausgesoffen hat... Da war ich noch harmlos. Sonntag musste der der als letzter kam immer ne Flasche Schnaps mit bringen die dann "mal schnell" ausgetrunken wurde. Rein von den Zeiten ging das eigentlich. 6 Uhr war wecken, halb 7 der Morgenappel und um 7 Uhr begann die AGA. 16.30 Uhr war immer Schluss (außer BIWAK) natürlich und Freitag konnten wir auch immer um 11 Uhr los. War immer super da ich immer ca 6 Stunden gefahren bin bis ich zu Hause war. Im 4. bis 6. Monat haben wir auch viel gezockt über LAN Kabel, das lag teilweise über den ganzen Flur. Da wir eine Etage über der AGA unsere Buden hatten war das natürlich perfekt.... Daher haben die Offiziere gemerkt das ich gern zocke was mir wie schon gesagt durch die Splinter Cell Hilfe einige Vorteile gebracht hat.So viel Saufen war bei uns gar nicht. War einmal besoffen als einer unserer Küchenleute in eine andere Kaserne verabschiedet wurde. Ausgerechnet der mit dem ich immer Freitags heim fahren konnte.Ansonsten gabs mal 1-2 Bier. mehr war da nicht. Mussten aber auch morgens 4 Uhr in der Küche anfangen. Hatten dafür aber 13 Uhr Schluss und konnten Freitags sogar schon 10 Uhr nachhause wenn die anderen noch mal ins Gelände marschiert sind.
Ansonsten haben wir Diablo 2 gesuchtet wie die Wilden. Schön die Lan Kabel von Fenster zu Fenster gespannt. Generell war der Küchendienst eigentlich gar nicht soo schlecht wenn ich zurück denke. Man musste nie bei irgendwelchen Appellen dabei sein weil "Sorry, Küche dude. ich nix Zeit." und die Beförderung wurde mal nachmittags in Badelatschen beim Kompanieführer abgeholt. Den obligatorischen Gewaltmarsch hab ich auch nie mitgemacht.![]()
Gemeckert wurde viel, ja. Konsequenzen gab es eigentlich nur in der AGA. Danach war es einfach so egal... Vorallem wenn keiner mehr da ist und die Kompanie als reine Ausbildungskompanie eh ausgemustert wurde... Das war Sonntag auf Urlaub hinfahren. So viel saufen und gleichzeitig so wenig machen... Hab da alles an Kondition verloren was ich mir da mal aufgebaut hab...Haben auch immer Fifa während der Dienstzeit gezockt. Leider waren wir im 2. OG und rufe aus dem EG wurden nicht gehört. Also stand der Oberfeld schon mal in der Türe. Meckerte, dass wir ausmachen sollten. Hieß dann zb in 30 Minuten antreten. Jawohl Herr Oberfeldwebel. Türe zu und Xbox wieder an![]()
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