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Bundeswehr - Verschwendete Zeit oder sinnvoll genutzt? - Eure Geschichten

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es gibt sicher Leute, die durch den Wehrdienst Struktur im Leben finden mussten, ich halte es für verschwendete Lebenszeit.
Alle Geschichten, die ich gehört habe, drehten sich nur um täglichen übermässigen Alkoholkonsum und stumpfsinnige Truppenübungen. Dazu muss man sich auch noch von so einem Vollpfosten anschreien lassen, weil ihm Machtdemonstration an anderen Menschen Spaß macht und er sonst nichts kann.
Zum Glück haben meine Brüder meinen Dienst mitgeleistet, da musste ich nicht mehr hin.
 
Der dritte Sohn darf bei Mutti bleiben, wenn 2 Brüder gedient haben

Gemäß § 11 WPflG sind vom Wehrdienst u. a.

unmittelbar befreit:

  • Geistliche
  • Schwerbehinderte
auf Antrag befreit:

  • der dritte und jeder weitere Sohn einer Familie, sofern zwei Geschwister Grundwehrdienst oder Ersatzdienst oder einen Wehrdienst von höchstens 2 Jahren als SaZ geleistet haben
  • Männer, die verheiratet oder eingetragene Lebenspartner sind
  • Männer, die für ein Kind sorgen müssen.
 
Wehrpflichtgesetz
§ 11 Befreiung vom Wehrdienst

3. Wehrpflichtige, deren zwei Brüder Grundwehrdienst von der in § 5 Abs. 1 bestimmten Dauer, Zivildienst von der in § 24 Abs. 2 des Zivildienstgesetzes bestimmten Dauer oder deren zwei Geschwister Wehrdienst von höchstens zwei Jahren Dauer als Soldaten auf Zeit geleistet haben.

Edit:
Zwischenbautinho :)
 
Paar von meiner aGa waren auch in der US Kaserne. Die meinten die erste Zeit waren die Burger echt geil aber nach einer Weile war das echt ekelhaft. Jeden Tag so ein Fraß war furchtbar wurde mir gesagt. Wo du schon beim Thema trinken bist da hab ich ne nette Geschichte. Schreib ich Nachmittag nach Arbeit mal rein. Per Handy dauert zu lange

Ja, irgendwann wurde es schon krass. :D Ich hab als Fliegengewicht und auch sonst damit aber keine Probleme. Kann locker eine Woche immer das gleiche essen.

Weitere Anekdote von dort: Abends haben sich die Amis immer Pizzen bestellt. Die eine Lieferantin war sehr ansehnlich, sodass wir uns um den Posten gerissen haben :D
 
Ganz lustig, bei mir war’s fast dasselbe, inklusive dem cholerischen Chef. Ich war mit mehreren Freunden und Bekannten aus dem Jahrgang beim Malteser, im Fahrdienst – Behindertenwerkstatt, Internat, Tagespflege und Essen auf Rädern. War eine schöne Zeit, wobei wir da ganz schön Zeit absitzen mussten. Die frühesten Internat Ferntouren gingen um 4:30 Uhr los, die spätesten Werkstatt-Fahrten um 7:15 Uhr. Der Feierabend ging dann meistens bis 18:00 Uhr, am Wochenende musste man zwei Dialysefahrten machen und was sonst noch so reinkam, Leute abends von Veranstaltungen abholen und so. Weiß noch wie einer dabei war, der mit Mitte 20 einen schlimmen Autounfall gehabt hatte und immer, immer wieder davon erzählt hat. Jeden Tag dieselben Gespräche. An manchen Tagen hat er dann aber auch davon erzählt, wie er seine Freundin gebumst hat. Wir Zivis haben viele Liebesbriefe von den Internatsmädels bekommen, die wurden dann alle in einem Ordner gesammelt.


Zwischendurch musste man dann auch immer mal wieder Fahrgäste für immer verabschieden, weil man ja auch relativ viel ältere Menschen dabei hatte.


Angefangen ist es aber ziemlich doof, hab an meinem ersten Arbeitstag gleich n Rehkitz platt gefahren, was dann vom Jäger abgestochen werden musste. Sonst hat es mir aber viel Spaß gemacht, nicht nur das LT und Sprinter fahren, sondern auch die Arbeit mit den Leuten und ihren Familien zusammen. Hab auch einige kennengelernt, mit denen ich heute immer noch Kontakt habe, zwölf Jahre später.

Die Retter auf unserer Wache hatten meistens einen ganz chilligen Job, die wichtigste Frage für die war immer, was gibt’s Mittags zu essen. Nichtsdestotrotz war es dann natürlich zwischendurch so, dass die zu Einsätzen mussten, die die meisten von uns fassungslos zurückgelassen hätten. Gab auch da welche, die super drauf waren, andere richtige Wichser.


Die Krönung war dann die jährliche Weihnachtsfahrt, kurz vor Heiligabend. Jede Familie war heiß darauf, das Bierfrühstück auszurichten, danach wurde fast jede Familie der ganzen Touren angefahren, um ein kleines Weihnachtspräsent abzugeben und mit uns einen Kurzen und ein Bier zu trinken. Das hat sich dann am Ende natürlich ziemlich geläppert. Zusätzlich gab es einen schönen Clubraum. Mit dem cholerischen Dienststellenleiter kam man auch irgendwie klar. Der hatte irgendwie seine Lieblinge und welche auf’m Kieker. Zusätzlich hatte er nix für die „Sozialen Dienste“ übrig, sondern rein für den Fahrdienst. Die zeit zwischen den Touren haben wir uns mit Kickern im Clubraum vertrieben.


Hab dann auch noch die Zeit zwischen Zivildienst und Studium überbrückt und da weiter gearbeitet, denke mal, dass ich mich da ganz wohl gefühlt hab.

Dialysefahrten hatten wir auch. Da gings am Wochenende auch mal morgens um 6 Uhr ins Krankenhaus, das war dann schon bisschen nervig.

Wir hatten in unserem Aufenthaltsraum ein Nintendo 64, da haben wir uns als mit Mario Kart die Zeit bis zur nächsten Krankenfahrt vertrieben.

Bei uns gab's ne ca. 90-jährige, die zur Dialyse gefahren werden musste, die hat einen die ganze Fahrt beleidigt. "Halt's Maul", "du Arschloch" usw. Das war echt der Knaller. :D Die wohnte in nem Altersheim, aber wollte immer zu ihrem ehemaligen Haus gefahren werden, welches ein Ort vorher steht. Davor wurde ich auch vor meiner ersten Fahrt gewarnt. Als wir dann am Haus durchgefahren sind, hat die mich auf's übelste beleidigt. Das war geil! :lol:
 
Ja, irgendwann wurde es schon krass. :D Ich hab als Fliegengewicht und auch sonst damit aber keine Probleme. Kann locker eine Woche immer das gleiche essen.

Weitere Anekdote von dort: Abends haben sich die Amis immer Pizzen bestellt. Die eine Lieferantin war sehr ansehnlich, sodass wir uns um den Posten gerissen haben :D
naja Gewicht hin oder her, irgendwann wird es schon doch bissl ekelhaft. Erst war ich bisschen neidisch auf die anderen die dahin durften, am Ende war ich dann doch froh das ich nicht da war.

BTW noch eine Geschichte. Zuerst mal ne typische Saufgeschichte... Das war glaub ich das was alle kennen, egal ob man beim Bund war oder nicht. Mein damaliger Gruppenführer und der Dödel mit dem ich das Lager für die Franzosen bauen sollte (der sich im Dreck rum gerollt hat) waren wie gesagt beides Lappen. Du hast einfach gemerkt das die im "echten Leben" nix gebacken bekommen. Mein Gruppenführer war sogar Satans Anbeter und er hat das auch sehr raus hängen lassen... Naja jedenfalls sehr merkwürdige Vögel. Komischerweise war mein Gruppenführer nach der AGA Zeit sehr nett und wollte uns mal den Schlauch zeigen (viele kennen es als Sturzer). Du pfeifst damit ein 0,5er Bier in ca 3 Sek weg. Jedenfalls haben wir uns bei uns auf Stube eingefunden, meine beiden Kumpels, ich und die beiden Flöten. Wir mussten alle auf den Spint, außer der Gruppenführer. Der hat sich mit ner Kiste Bier und eine Flasche Rum unten hingesetzt. Er "zeigte" uns dann wie der Schlauch funktioniert und wir alle mussten ein Bier damit trinken. Dann grinste der und hat die Stube von innen verschlossen....

Er meinte wir bleiben jetzt so lange hier sitzen bis einer pinkeln muss. Wer pinkeln muss, muss die nächste Kiste Bier holen. Das Problem daran war nur das der Laden auf dem Gelände schon zu hatte und unsere Kaserne ca 5 km ab vom Schuss lag. Also wollte natürlich keiner. Dann gab es den 2. Schlauch für jeden. Der Trottel von Unteroffizier der mit bei uns oben saß war da schon völlig breit. Der öffnete dann einfach den Spint vom Kumpel und hat einfach seine ganzen Sachen rausgeschmissen und irgendein Dünnpfiff gelabert... Nach dem dritten Schlauch waren wir alle breit und mussten natürlich alle pinkeln aber keiner wollte runter gehen. Der Unteroffizier ist dann Kopfüber nach vorne vom Spint geflogen! Nur Gott weiß wie dabei nix passiert ist... Dann ist der im Suff aufgestanden und wollte im Zimmer gegen die Tür pinkeln. Zum Glück hat mein Gruppenführer dann die Tür doch aufgeschlossen und der Lappen konnte torkelnd zum Klo gehen..

Nächsten Tag sah der Typ natürlich dementsprechend aus, große Fresse und sich dann so zum Horst gemacht. Auf meine Frage ob wir das Abend wiederholen wollen wurde leise abgelehnt.
 
So viel Saufen war bei uns gar nicht. War einmal besoffen als einer unserer Küchenleute in eine andere Kaserne verabschiedet wurde. Ausgerechnet der mit dem ich immer Freitags heim fahren konnte. :fp: Ansonsten gabs mal 1-2 Bier. mehr war da nicht. Mussten aber auch morgens 4 Uhr in der Küche anfangen. Hatten dafür aber 13 Uhr Schluss und konnten Freitags sogar schon 10 Uhr nachhause wenn die anderen noch mal ins Gelände marschiert sind. :haha:
Ansonsten haben wir Diablo 2 gesuchtet wie die Wilden. Schön die Lan Kabel von Fenster zu Fenster gespannt. Generell war der Küchendienst eigentlich gar nicht soo schlecht wenn ich zurück denke. Man musste nie bei irgendwelchen Appellen dabei sein weil "Sorry, Küche dude. ich nix Zeit." und die Beförderung wurde mal nachmittags in Badelatschen beim Kompanieführer abgeholt. Den obligatorischen Gewaltmarsch hab ich auch nie mitgemacht. :grins:
 
Haben auch immer Fifa während der Dienstzeit gezockt. Leider waren wir im 2. OG und rufe aus dem EG wurden nicht gehört. Also stand der Oberfeld schon mal in der Türe. Meckerte, dass wir ausmachen sollten. Hieß dann zb in 30 Minuten antreten. Jawohl Herr Oberfeldwebel. Türe zu und Xbox wieder an :D
 
Ich/wir hatten ja auch Zugang zu den ganzen Snacks. Da wurden dann halt so große Kioskpackungen Kinderriegel gegen was weiß ich getauscht oder auch mal der doofe Hauptmann aus`m Chefzimmer im Kompaniegebäude milde gestimmt. Stubenkontrolle? Gabs nicht. GvD? Nope. Wochenenddienst? ich glaube höchstens 1x. Und auf dem Truppenübungsplatz haben dir die augehungerten Deppen sowieso aus der Hand gefresen. :D
 
Hab mich damals nach der Schule für den Feuerwehr- und Katastropenschutz Ersatzdienst verpflichtet. 7 Jahre ging der. Den Dienst am Nächsten bei der Feuerwehr tue ich auch heute noch nach 18 Jahren. Und zwar sehr gerne...
 
So viel Saufen war bei uns gar nicht. War einmal besoffen als einer unserer Küchenleute in eine andere Kaserne verabschiedet wurde. Ausgerechnet der mit dem ich immer Freitags heim fahren konnte. :fp: Ansonsten gabs mal 1-2 Bier. mehr war da nicht. Mussten aber auch morgens 4 Uhr in der Küche anfangen. Hatten dafür aber 13 Uhr Schluss und konnten Freitags sogar schon 10 Uhr nachhause wenn die anderen noch mal ins Gelände marschiert sind. :haha:
Ansonsten haben wir Diablo 2 gesuchtet wie die Wilden. Schön die Lan Kabel von Fenster zu Fenster gespannt. Generell war der Küchendienst eigentlich gar nicht soo schlecht wenn ich zurück denke. Man musste nie bei irgendwelchen Appellen dabei sein weil "Sorry, Küche dude. ich nix Zeit." und die Beförderung wurde mal nachmittags in Badelatschen beim Kompanieführer abgeholt. Den obligatorischen Gewaltmarsch hab ich auch nie mitgemacht. :grins:
bei mir war das genau andersrum. Wie schon geschrieben hab ich nie wieder so viel gesoffen wie da. Eine Kiste Bier am Abend auf Schlauch mit 3 Mann war immer Standard. Am Ende vom Bund hab ich 13 Bier auf Schlauch an einem Abend "geschafft". Gab sogar ein HG bei uns der ne Flasche Schnaps auf Ex ausgesoffen hat... Da war ich noch harmlos. Sonntag musste der der als letzter kam immer ne Flasche Schnaps mit bringen die dann "mal schnell" ausgetrunken wurde. Rein von den Zeiten ging das eigentlich. 6 Uhr war wecken, halb 7 der Morgenappel und um 7 Uhr begann die AGA. 16.30 Uhr war immer Schluss (außer BIWAK) natürlich und Freitag konnten wir auch immer um 11 Uhr los. War immer super da ich immer ca 6 Stunden gefahren bin bis ich zu Hause war. Im 4. bis 6. Monat haben wir auch viel gezockt über LAN Kabel, das lag teilweise über den ganzen Flur. Da wir eine Etage über der AGA unsere Buden hatten war das natürlich perfekt.... Daher haben die Offiziere gemerkt das ich gern zocke was mir wie schon gesagt durch die Splinter Cell Hilfe einige Vorteile gebracht hat.

Haben auch immer Fifa während der Dienstzeit gezockt. Leider waren wir im 2. OG und rufe aus dem EG wurden nicht gehört. Also stand der Oberfeld schon mal in der Türe. Meckerte, dass wir ausmachen sollten. Hieß dann zb in 30 Minuten antreten. Jawohl Herr Oberfeldwebel. Türe zu und Xbox wieder an :D
Gemeckert wurde viel, ja. Konsequenzen gab es eigentlich nur in der AGA. Danach war es einfach so egal... Vorallem wenn keiner mehr da ist und die Kompanie als reine Ausbildungskompanie eh ausgemustert wurde... Das war Sonntag auf Urlaub hinfahren. So viel saufen und gleichzeitig so wenig machen... Hab da alles an Kondition verloren was ich mir da mal aufgebaut hab...
 
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