Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Bundestagswahlen am 27. September

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mindestlöhne bringen zuerst mal Schwarzarbeit und Arbeitsplatzabbau. Weiterhin sind die 7,- oder was da so gefordert wurde sowieso ein Witz. Das bezahlen die Menschenhändler ja schon heute, davon kann trotzdem keiner (mit Familie) leben.
 
Der_Geächtete schrieb:
Oder wir schaffen einfach das Arbeitslosengeld ganz ab!

Dan lohnt sich Arbeit aber so richtig!

:roll:
Wir brauchen schon eine grundsicherung . Auch ich war schon mal Arbeitslos , hätten wir diese nicht würde ich jezt nicht seit 9Jahren meine Steuern zahlen sondern irgendwo unter nen Brücke leben ;)
 
eiti schrieb:
Mindestlöhne bringen zuerst mal Schwarzarbeit und Arbeitsplatzabbau. Weiterhin sind die 7,- oder was da so gefordert wurde sowieso ein Witz. Das bezahlen die Menschenhändler ja schon heute, davon kann trotzdem keiner (mit Familie) leben.

also, von dem was heute so gezahlt wird kann keiner leben, aber mindestlohn is auch nich. was bleibt? bürgergeld für alle? da wär ich dabei...
 
Was bleibt, bestimmte Branchen könnten subvensioniert werden (Löhne, USt, ...) -> psychologisch immer noch besser als zusätzliche Stütze oder man lässt die Unternehmer in den Dienstleistungsbranche mehr verdienen, so dass sie auch höhere Löhne zahlen können :P
 
Was bleibt, bestimmte Branchen könnten subvensioniert werden (Löhne, USt, ...) -> psychologisch immer noch besser als zusätzliche Stütze oder man lässt die Unternehmer in den Dienstleistungsbranche mehr verdienen, so dass sie auch höhere Löhne zahlen können

Das "können" ist das Problem. "Müssen" wär dann richtig, Die geben nix weiter was sie nicht müssten.
 
Wie sagt man so schön: Jedes Land bekommt die Regierung, die es verdient.

Mir graust es vor den nächsten vier Jahren, und meine einzige kleine Hoffnung ist eine FDP, die nicht immer einknicken wird...
 
Mandos schrieb:
@Evin: Von Luxus redet hier aber auch keiner. Aber wenn du siehst dass ne Arzthelferin zwischen 800-900 Euro netto im Monat verdient und ein Hartz4 Empfänger ne Wohnung bezahlt bekommt und nen Regelsatz von 325 Euro zum Leben hat ist der Unterschied zur Arzthelferin die ne eigene Wohnung unterhalten muss kaum noch vorhanden. Außer eben dass die Arzthelferin den ganzen Tag arbeitet. Außerdem bekommt der Hartz 4 Empfänger jährlich den 1 Rentenpunkt auf seinem Rentenkonto gutgeschrieben während die Arzthelferin wegen ihres geringen Einkommens nichtmal auf einen Rentenpunkt kommt. Sowas kann nicht eingehen.

Das mag alles sein, nur säumst du meiner Meinung nach das Pferd von der falschen Seite auf. Nicht die ALG2-Empfänger bekommen zu viel, sondern die Arzthelferin zu wenig. Der Faktor Arbeit wird zu sehr besteuert und zu wenig gewürdigt; das ist das Problem. Und es kann nicht sein dass hier großer Sozialneid auf die Ärmsten der Bevölkerung entsteht, viel eher muss sich der Zorn gegen jene richten, die Arbeit derart entwerten.



Der_Geächtete schrieb:
Erstens: es scheint doch auch kniffe zu geben wie jemand der gewisse Dinge weis sich vom Staat mehr geld holen kann als jemand anderes. Dreistigkeit Siegt!
Mir wäre nix bekannt, wie man sich außer schwarz nennenswert was dazuverdienen kann. :D


Zweitens: Ok ein konkretes Beispiel.
Resozialisierungsprogramme. Warum muss ein Vergewaltiger großartig Resozialisiert werden? Ein Sexualstraftäter ist psychisch krank. Das ist kein bash sondern die medizinische Erklärung. Ein Sexualstraftäter wird sich in den meisten Fällen nie ändern.

Ich sehe also nicht ein das diese Person mittels diversen Programmen mein geld verbraucht obwohl es mehr als Zweifelhaft ist das sie anschlagen.

Warum er resozialisiert werden soll?
Willst du ihn:
- ewig wegsperren (kostet viel Geld)
- erschießen/anzünden/hängen/whatever
- auf ewig zum Sozialfall erklären

Denn die einzig gangbare Alternative zum Wegsperren ist das Leben von der Sozialhilfe. Wenn du ihn resozialisierst liegt er dir im besten Fall nicht ewig auf der Tasche.

Und selbst WENN er sich nicht mehr ändern wird; wenn es eine lebenslange psychische Krankheit ist, dann gehört sie behandelt. Oder willst du alle chronisch Kranken (Zucker, Depressionen, Aids, Krebs,...) nach X Jahren Behandlung fallen lassen?
 
Evin schrieb:
Das mag alles sein, nur säumst du meiner Meinung nach das Pferd von der falschen Seite auf. Nicht die ALG2-Empfänger bekommen zu viel, sondern die Arzthelferin zu wenig. Der Faktor Arbeit wird zu sehr besteuert und zu wenig gewürdigt; das ist das Problem. Und es kann nicht sein dass hier großer Sozialneid auf die Ärmsten der Bevölkerung entsteht, viel eher muss sich der Zorn gegen jene richten, die Arbeit derart entwerten.

Hm, also mehr Netto vom Brutto der Arzthelferin? :grins:
 
Evin schrieb:
Mandos schrieb:
@Evin: Von Luxus redet hier aber auch keiner. Aber wenn du siehst dass ne Arzthelferin zwischen 800-900 Euro netto im Monat verdient und ein Hartz4 Empfänger ne Wohnung bezahlt bekommt und nen Regelsatz von 325 Euro zum Leben hat ist der Unterschied zur Arzthelferin die ne eigene Wohnung unterhalten muss kaum noch vorhanden. Außer eben dass die Arzthelferin den ganzen Tag arbeitet. Außerdem bekommt der Hartz 4 Empfänger jährlich den 1 Rentenpunkt auf seinem Rentenkonto gutgeschrieben während die Arzthelferin wegen ihres geringen Einkommens nichtmal auf einen Rentenpunkt kommt. Sowas kann nicht eingehen.

Das mag alles sein, nur säumst du meiner Meinung nach das Pferd von der falschen Seite auf. Nicht die ALG2-Empfänger bekommen zu viel, sondern die Arzthelferin zu wenig. Der Faktor Arbeit wird zu sehr besteuert und zu wenig gewürdigt; das ist das Problem. Und es kann nicht sein dass hier großer Sozialneid auf die Ärmsten der Bevölkerung entsteht, viel eher muss sich der Zorn gegen jene richten, die Arbeit derart entwerten.

Der_Geächtete schrieb:
Erstens: es scheint doch auch kniffe zu geben wie jemand der gewisse Dinge weis sich vom Staat mehr geld holen kann als jemand anderes. Dreistigkeit Siegt!
Mir wäre nix bekannt, wie man sich außer schwarz nennenswert was dazuverdienen kann. :D

Das Einkommen der Arzthelferin wird im Regelfall überhaupt nicht besteuert.
 
Der Makel der freien Berufe. Frag mal die armen Steuerfachangestellten oder Rechtsanwaltsgehilfinnen. Da gibts noch nicht mal nen Tarifvertrag. Allerdings ist da auch das Thema Angebot und Nachfrage. Im Steuerberuf fehlen zunehmend qualifizierte Fachkräfte, so dass hier z.B. die Gehälter in den letzten Jahren doch stetig steigen. Qualität wird hier zunehmend honoriert.

Ist ja auch verständlich - wenn ich Arzt wäre, hab ich jede 100 Euro die ich ner Helferin gebe, weniger. Ganz normales menschliches Denken und Handeln. Verschenken tut keiner sein Geld. Wenn ich die Möglichkeit hab zu sparen oder eben nur ein Mindestgehalt zu zahlen mach ich das auch.

Edit: Normal fallen für Helferinnen schon auch Steuern an. Kommt natürlich auf die Gruppe ein in der sie eingegliedert ist. Ne gute Helferin mit 5 Jahren Berufserfahrung verdient 1800,00 Brutto. Da fallen rund 250 Euro Steuern an. Die hat dann am Ende natürlich nicht nur 900 Euro raus, sondern kommt auf 1100 bis 1200 Euro. Mit Steuerklasse 1......
 
ein teufelskreis...

is ja bei vielen finanziellen problemen so. man regt sich über die kinderarbeit in asien auf, kauft aber die hose für 20€ im discount, weil man selbst nicht genug verdient um mehr auszugeben. oder man könnte zwar mehr ausgeben, will aber nicht, weil es den kram auch bei kik gibt. das gleiche beim essen (billiges essen kommt seltener von glücklichen kühen und scheinen..).

und so steht man da, stört sich an vielen fehlentwicklungen in dieser welt und trägt selbst dazu bei.
 
Zurück
Oben