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Bundestagswahlen am 27. September

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Urgs schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
Ich freue mich jedenfalls schon auf die dummen Gesichter 4 Jahre später, falls es wirklich mal dazu kommen sollte :grins:. Danach werden wir nämlich europaweit isoliert sein, wirtschaftlich am Boden und massive innerpolitische und gesellschaftliche Spannungen haben.

:lachweg:

Die letzten beiden Regierungen haben mit die schlechteste Wirtschafts- und Sozialpolitik zu verantworten, die es in diesem Land bisher gab.. Deutschland geht da bereits einen europäischen Sonderweg, indem massiv Lohnkosten drückt, Arbeitslosigkeit produziert und die Ausgaben der öffentlichen Hand kürzt. Der Staat wird ausgehöhlt, indem immer mehr Einahmen wegfallen und das ist es ja auch, was CDU und FDP weiterhin wollen, Steuern senken.

Ich erwarte zwar auch nicht viel von den Linken, hoffe aber dennoch, daß sie stark im Bundestag vertreten sein werden.



Nur so ganz nebenbei bemerkt... die Arbeitslosenzahlen sahen schon verdammt lang nicht mehr so gut wie letztes Jahr aus. Was da konkret an Jobs entstanden ist darüber kann man sich sicher streiten, aber von produzierter Arbeitslosigkeit zu sprechen ist wirklich einfach nur faktisch falsch.
 
Die Statistiken sind aber auch extrem geschönt. Langzeitarbeitslose und 1-Euro Jobber werden soweit ich weiß gar nicht aufgeführt.
 
straikar schrieb:
Die Statistiken sind aber auch extrem geschönt. Langzeitarbeitslose und 1-Euro Jobber werden soweit ich weiß gar nicht aufgeführt.

Langzeitarbeitslose zählen selbstverständlich zu den Arbeitslosen. 1 Euro Jobber sind afaik wirklich nicht mit drin (also in der offiziellen AL Statistik), aber getrickst wurde schon immer, und 2005 hat man davon immer auch mal einiges abgebaut.
Lässt sich ja auch an den ILO Zahlen ablesen, die werden afaik schon sehr lang mit den gleichen Methoden ermittelt und zeigten um den Winter 2008 mit um die 7% nen Wert, den wir schon ziemlich lange nicht mehr erreicht haben.
 
Steffko schrieb:
Urgs schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
Ich freue mich jedenfalls schon auf die dummen Gesichter 4 Jahre später, falls es wirklich mal dazu kommen sollte :grins:. Danach werden wir nämlich europaweit isoliert sein, wirtschaftlich am Boden und massive innerpolitische und gesellschaftliche Spannungen haben.

:lachweg:

Die letzten beiden Regierungen haben mit die schlechteste Wirtschafts- und Sozialpolitik zu verantworten, die es in diesem Land bisher gab.. Deutschland geht da bereits einen europäischen Sonderweg, indem massiv Lohnkosten drückt, Arbeitslosigkeit produziert und die Ausgaben der öffentlichen Hand kürzt. Der Staat wird ausgehöhlt, indem immer mehr Einahmen wegfallen und das ist es ja auch, was CDU und FDP weiterhin wollen, Steuern senken.

Ich erwarte zwar auch nicht viel von den Linken, hoffe aber dennoch, daß sie stark im Bundestag vertreten sein werden.



Nur so ganz nebenbei bemerkt... die Arbeitslosenzahlen sahen schon verdammt lang nicht mehr so gut wie letztes Jahr aus. Was da konkret an Jobs entstanden ist darüber kann man sich sicher streiten, aber von produzierter Arbeitslosigkeit zu sprechen ist wirklich einfach nur faktisch falsch.

Jau, im letzten Jahr sahs ausnahmsweise mal wieder etwas besser aus. Womits dann spätestens nach der Wahl auch endgültig vorbei sein dürfte.

Im europäischen Vergleich waren wir trotzdem lange Spitzenreiter. 2005-2007 was die Arbeitslosigkeit, laut In gemeinsamer Verantwortung in der BRD höher als in Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, in der Euro-Währungszone, den den Vereinigten Staaten und Japan.
 
Urgs schrieb:
Die letzten beiden Regierungen haben mit die schlechteste Wirtschafts- und Sozialpolitik zu verantworten, die es in diesem Land bisher gab.. Deutschland geht da bereits einen europäischen Sonderweg, indem massiv Lohnkosten drückt, Arbeitslosigkeit produziert und die Ausgaben der öffentlichen Hand kürzt. Der Staat wird ausgehöhlt, indem immer mehr Einahmen wegfallen und das ist es ja auch, was CDU und FDP weiterhin wollen, Steuern senken.

Ich erwarte zwar auch nicht viel von den Linken, hoffe aber dennoch, daß sie stark im Bundestag vertreten sein werden.

Quelle? Lafontaines Wahlkampfrede?

Arbeitslosigkeit wurde angesprochen. Über die Methoden der Arbeitslosenstatistik lässt sich streiten, aber dass Arbeitslosigkeit produziert wurde halte ich für nicht belegbar.
Genauso deine Behauptung, dass die Einnahmen schrumpfen. Ich weiß nicht wies 2008 aussah, aber 2007 waren die Steuereinnahmen so hoch wie nie zuvor!

Das Problem ist doch folgendes: Der Staat hat vom Volumen her einen Rekordhaushalt, aber beim Bürger kommt davon nichts an. Das Geld ist da! Bzw. war es zumindest vor der Krise. Entweder man schafft endlich einen effizienten Staat oder man macht weniger Staat. Und das heißt imo, dass alle Ausgaben zumindest geprüft werden müssen. Dann kann man erst schauen, wie man das Geld effektiv verteilt.

Ein einfaches "weiter so", wie es Teile der Linken (vor allem die Gewerkschaftsbonzen der Ex-WASG) wollen halte ich für verkehrt.
 
Quelle ist die oben genannte Studie.

Weitere Ergebnisse:

- Von 2000-2005 verloren Bund, Länder und Gemeinden aufgrund der steuerpolitischen Maßnahmen der Regierung Schröder 43,3 Milliarden Euro.

- Bei den Lohnstückkosten bleibt Deutschland weit hinter Frankreich, Spanien, Italien, Großbritanniern, dem gesamten Euro-Raum und den USA.

- In 12 Vergleichsländern nahm die öffentliche Beschäftigung zwischen 1998 und 2006 zu, darunter in Frankreich (6,8), den Niederlanden (10,1), Großbritannien (13,2) und den USA (10,2). In Deutschland ging sie um 16,4% zurück.

- Die Armutsquote stieg zwischen 1999 und 2005 von 10,7 auf 16,4 Prozent, im darauffolgenden Jahr sank sie auf 14,9.


- Der Gini-Koeffizient, der das Maß gesellschaftlicher Ungleichheit zwischen 0 (völlige Gleichheit) und 1 (maximale Ungleichheit) mißt, stieg zwischen 2001 und 2007 von 0,750 auf 0,795.

- In den USA arbeiten 25% der Beschäftigten für Niedriglöhne, in Deutschland 22%. 1995 waren es noch 15%. In Großbrittannien: 21,7. Niederlande: 17,6%. Frankreich: 11,1%. Dänemark: 8,5%.

Alles Zahlen aus dem genannten Werk und in der aktuellen Ausgabe von Konkret nachzulesen.

edit: Hab den Threadnamen mal geändert.
 
rancid schrieb:
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/tricksereien-mit-langzeitarbeitslosen/

Der eigentliche Punkt im Link ist doch, dass Langzeitarbeitslose teilweise gar nicht als Langzeitarbeitslose zählen, weil sie irgendwann zwischendrin mal nen kurzen Job oder sonstwas haben. Sie zählen aber weiterhin als arbeitslos.
Der Rest unten mit diesem rausfallen, nun ja, weiß der Geier. Das mag ein gewisser Faktor sein, man braucht sich aber imo nur die gleichzeitige Entwicklung der Erwerbstätigkeit anzugucken, die seit 2005 sehr deutlich gestiegen ist.


@Urgs Was sollen denn jetzt diese ... Fakten? Ich hab jetzt nicht unbedingt vor, ne Grundsatzdiskussion zu führen, ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass es falsch ist, dass hier irgendwo in den letzten Jahren Arbeitslosigkeit produziert wurde, weil genau das Gegenteil passiert ist.
 
Ich also Ösi bin der Meinung, dass Schwarz-Gelb in Deutschland das Beste wäre. Obwohl es ein bischen komisch klingt, wenn etwa die FDP verlangt, die Steuern zu senken...

...ist das nicht irgendwie linkspopulistisch?
 
imo sollte man Steuern auf Grundgüter (Kleidung, Essen, Bücher, etc.) senken wobei die ja teilweise schon auf 7% sind und die auf Luxusgüter (Elektronikartikel wie z.b. Handys, Comoputer, Fernseher etc. erhöhen.

So würden die Reichen mehr zahlen da sie sich sicher auch mehr leisten und die Armen wären entlastet....
 
AbrahamM1 schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
Ich freue mich jedenfalls schon auf die dummen Gesichter 4 Jahre später, falls es wirklich mal dazu kommen sollte :grins:. Danach werden wir nämlich europaweit isoliert sein, wirtschaftlich am Boden und massive innerpolitische und gesellschaftliche Spannungen haben.

:woohoo: :sleep:

Mal im ernst, die lalla fängt echt mal an zu nerven! Für das Land wird das super werden, nur unser Spitzenverdiener haben dann nen grund zum weinen. Und?

ich liebe dieses "dann nehmen wir es eben den reichen weg" gerede ja. so eine linke scheiße. und dann am besten noch sagen, die millionäre - und zwar ALLE - sind schuld an die krise, die bösen buben. also ist es nur gerecht, wenn wir sie bis zum geht-nicht-mehr besteuern.

allein der gedanke an die außenpolitik unter rot-rot-grün genügt mir, um nicht mehr schlafen zu können. :schreck:
 
@steffko:
Mir gings vor allem darum, aufzuzeigen, daß unsere letzten Regierungen sich bereits willentlich von unseren europäischen Nachbarn absetzten, auf Kosten der Arbeitnehmer und der sozial schwächer gestellten. Das was Mondknall ein Isolieren in Europa unter einer linken deutschen Regierung prophezeit, wäre tatsächlich eine Anpassung an europäisches Niveau. Und genau das sollen diese Zahlen belegen. ;)
 
Die Reichen geben ohnedies mehr als genug. So sieht's aus.
Und wenn man die Reichen noch mehr besteuern würde, würden sie vermutlich eines tun: ausziehen.
Wenn man Geld lukrieren will, muss man die Masse belasten: Sprich Mehrwertsteuererhöhung etc. Da kommt vernünftig Kohle rein. :deal:
 
Urgs schrieb:
Der Staat wird ausgehöhlt, indem immer mehr Einahmen wegfallen und das ist es ja auch, was CDU und FDP weiterhin wollen, Steuern senken.

Erklär mir mal wie es sein kann das (deiner Meinung nach) immer mehr Einnahmen wegfallen, gleichzeitig aber dieser Tag der Steuerzahler jedes Jahr weiter nach hinten rückt im Kalender ? :?

(Das ist der Tag bis zu dem man statistisch gesehen nur für Abgaben arbeitet)
 
@Urgs Also diese Zahlen belegen bestimmt irgendwas, aber sicher nicht, dass wir uns in den letzten Jahren irgendwie vom europäischen Niveau wegbewegt haben.
Die meisten der Zahlen haben noch nicht mal nen Vergleichswert. Das einzige, was in der Tat ein Problem ist, ist die schwache Reallohnentwicklung.
Und nur nebenbei bemerkt: die niedrigen Lohnstückkosten sind nicht per se ein "Problem", die könnte man auch bei extrem hohen Löhnen in Kombination mit einer relativ noch viel höheren Produktivität erreichen.
 
Sollen si halt ausziehen, das will ich sehen, dann wird in diesem Land aber auch kein Geld verdient. Will ich sehen. Ich sag ecuh was, kein einziger geht. Warum? Weil ihre Millionen eh reichen die trtozdem bleiben.

Ist doch heute schon so dass ausgewanderte Unternehmen zurück kommen.
 
Na wenn der Staat immer weniger Steuereinnahmen hat, muß er natürlich auch mehr Schulden machen, um seine Aufgaben wahrzunehmen (beispielsweise faule Banken und Unternehmen retten).
 
pil schrieb:
Sollen si halt ausziehen, das will ich sehen, dann wird in diesem Land aber auch kein Geld verdient. Will ich sehen. Ich sag ecuh was, kein einziger geht. Warum? Weil ihre Millionen eh reichen die trtozdem bleiben.

Ist doch heute schon so dass ausgewanderte Unternehmen zurück kommen.

Äh joa, Michael Schumacher und Co. sagen hallo.


Das machen diese Unternehmen aber nicht, weil sie freundliche Leutchen sind, sondern weil sie so mehr Geld verdient. Das sind alles im Wesentlichen Kapitalisten.
Geld ist gut, mehr Geld ist besser, und VIEL mehr Geld ist noch VIEL besser.
 
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