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Bundesliga 2013/2014 - der Diskussionsthread

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Tatsache bleibt, Hoffenheim, Leverkusen und Wolfsburg haben erbärmliche Zuschauerschnitte und sind nur durch externe Geldgeber in der Bundesliga.

Wieviel Wolfsburger waren nochmal zum Pokalspiel in Hoffenheim? 11. Mein Glückwunsch.

Keiner der Vereine kann sich selbst tragen. Während Leverkusen trotzdem noch einigermaßen wirtschaftet, würde mir als VW oder SAP Angestellter das Gebahren von Wolfsburg und Hoffenheim die Tränen in die Augen treiben....

Also ich war im Stadion beim Pokal und das sah mir nach ein paar mehr als 11 Stück aus ;)
 
Also ich war im Stadion beim Pokal und das sah mir nach ein paar mehr als 11 Stück aus ;)
du weißt doch genau was gemeint ist. 2 bundesligisten spielen um den einzug ins halbfinale und das ganze halbe stadion ist leer. im gegensatz dazu ein bundesligist im angesicht der wahrscheinlichen niederlage bringt 7000 leute nach porto...
das ist halt auch das, was mich an diesen "neuen" vereinen so traurig macht, dass halt kaum auswärtsfans im stadion sind. wolfsburg gegen dortmund und du hast 300 gästefans....
 
du weißt doch genau was gemeint ist. 2 bundesligisten spielen um den einzug ins halbfinale und das ganze halbe stadion ist leer. im gegensatz dazu ein bundesligist im angesicht der wahrscheinlichen niederlage bringt 7000 leute nach porto...
das ist halt auch das, was mich an diesen "neuen" vereinen so traurig macht, dass halt kaum auswärtsfans im stadion sind. wolfsburg gegen dortmund und du hast 300 gästefans....

Da stimm ich zu. Ich fands auch schade dass so wenig Leute im Stadion waren. Muss aber sagen, die Hoffenheimer die doch da waren (auch ich) haben in den letzten zehn Minuten mehr Stimmung/Atmo gemacht als ich sonst bei vollem Haus sehe.... aber gut, scheint halt doch viele "schwarze Schafe" zu geben.

Auf der anderen Seite ist Frankfurt hier halt auch nicht stellvertretend für alle Traditions-Bundesligisten. Schau dir den VfB an, da bleibt ja auch regelmäßig bei Spielen unter der Woche das halbe-dreiviertel Stadion leer...
 
ja, das stimmt. stuttgart ist da nicht grade ein paradebeispiel für. aber vereine wie kaiserslautern, köln, düsseldorf, st. pauli, dresden (auch wenn die "fans" öfter mal nen hau weg haben^^) fände ich insgesamt schöner, für die 1. liga.
 
dann sollen die tollen Traditionsvereine halt einfach aufsteigen, Meister werden, Europa rocken usw usw usw. ohh wait ... Tradition alleine bringt halt nix, wenn kein Erfolg da ist. Financial Fair Play wird auch nix bringen, da die reichen Clubs meistens schon ne starke Infrastruktur haben und Nachschub von alleine kommt. Volle Stadien sind dennoch was tolles klar.
 
Ich weiß nicht was das ist, aber beim Wort Hoffenheim scheint hier bei vielen doch das Hirn auszusetzen. Was soll Heidenheim denn mit Hopp zu tun haben?

Ganz abgesehen davon finde ich Heidenheim in der Tat nicht unsympathisch. Haben ein schickes kleines Stadion (kann jedem einen Besuch empfehlen), spielen ansehnlichen Fußball. Ich würde mich nicht als Heidenheim-Fan bezeichnen, aber ich schaue ihnen ab und zu gerne mal zu. Das unterscheidet mich jetzt auch von dir, Gerri. Ich weiß nämlich über was ich rede und stelle keine Behauptungen in den Raum ;-)

stimmt, ich hab da nem Kollegen blind vertraut der meinte Hopp bzw. SAP hätte was damit zu tun, ist aber doch jmd. anders. Spielt vom Prinzip her aber keine Rolle.
 
dann sollen die tollen Traditionsvereine halt einfach aufsteigen, Meister werden, Europa rocken usw usw usw. ohh wait ... Tradition alleine bringt halt nix, wenn kein Erfolg da ist. Financial Fair Play wird auch nix bringen, da die reichen Clubs meistens schon ne starke Infrastruktur haben und Nachschub von alleine kommt. Volle Stadien sind dennoch was tolles klar.

Wen die Traditionsclubs das selbe Geld hätten würden sie das sicher tun;)
 
dann sollen die tollen Traditionsvereine halt einfach aufsteigen, Meister werden, Europa rocken usw usw usw. ohh wait ... Tradition alleine bringt halt nix, wenn kein Erfolg da ist.
Und wie können kleinere Clubs erolgreich sein? Genau, zum Beispiel über die Nachwuchsarbeit. Und genau die wird von den Retortenclubs zerstört. Aktuelle 1. platzierte in den A-Jugendligen: Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim. Und zumindest Wolfsburg und Leverkusen spielen schon seit Jahren oben mit. Die Vereine locken jeden halbwegstalentierten Jungen mit unmengen von Geld zu sich. Frag doch mal die Erfurter, Chemnitzer, Jenenser oder Magdeburger, was sie von der Nachwuchsarbeit von RB halten. Die Wettberwerbsverzerrung findet dort statt, wo sie nur die wenigstens wahr nehmen.

Edit: Mit den A-Junioren war ich mir gar nicht sicher, ich wusste nur, dass Wolfsburg souverän 1. ist. Aber dass auch Bayer und Hoffenheim 1. sind, ist schon pervers.
 
dann sollen die tollen Traditionsvereine halt einfach aufsteigen, Meister werden, Europa rocken usw usw usw. ohh wait ... Tradition alleine bringt halt nix, wenn kein Erfolg da ist. Financial Fair Play wird auch nix bringen, da die reichen Clubs meistens schon ne starke Infrastruktur haben und Nachschub von alleine kommt. Volle Stadien sind dennoch was tolles klar.
zum einen argumentierst du an der aussage vorbei, dass ich lieber vereine in der 1. liage hätte, die fans mitbringen, zum anderen ist das leicht daher gesagt. das, was ein investor bei einem verein wie hoffenheim oder wolfsburg machen kann, ist bei einem verein wie köln, düsseldorf oder kaiserslautern vielleicht nicht so einfach möglich, weil sich die basis dagegen wehren würde. man investiert lieber in einen verein mit schwacher basis, weil man da viel, viel weniger diskutieren muss. sieht man ja auch bei 1860 münchen. da ist ein investor und dauernd muss wieder irgendwas mit den fans geregelt werden. bei hoffenheim, wolfsburg oder rb leipzig hört man das eher selten
 
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Wen die Traditionsclubs das selbe Geld hätten würden sie das sicher tun;)

so ist das eben Tradition alleine ist schön aber damit kommt man heute leider nicht weiter. Andere Branchen leben auch von Innovationen aber neeeein der heilige Fussball muss noch im Mittelalter rumdümpeln :sleep:.

Bitbyter du hast natürlich recht. Die Konsequenz ist aber Stillstand und dadurch entwickeln sich Vereine wie Hoffenheim, RB usw halt zu konkurrenten, die alles wegkaufen. Man sträubt sich so sehr gegen die Entwicklung, dass man blind für Trends wird. Fakt ist, dass man Geld braucht, um mitzuhalten. Fans wollen aber nicht mehr Geld für Eintrittspreise etc. ausgeben. Sponsoren suchen sich eher erfolgreiche Teams. Teufelskreis. Man sollte meiner Meinung nach weniger gegen diese "Retortenclubs" wettern, sondern versuchen sie sportlich fernzuhalten, wenn man der Meinung ist, dass sie oben nichts zu suchen haben. Wenn die Tradition das nicht hinbekommt, hat sie halt Pech gehabt ;).
 
ja, wenn man das nüchtern betarchtet ist das so. und jedem ist klar, dass fußball ein riesen geschäft ist. trotzallem sind fans romantiker und das ist auch gut so. für romantiker spielt die realität dahingehend nur eine untergeordnete rolle...

retortenclubs sind nicht zu verhindern und es wird möglicherweise der tag kommen, an dem sie das bild des fußballs in deutschland (europa?) prägen. ich bin sehr gespannt, was dann passiert, immerhin sind wir nicht in den usa.

einen ersten einblick bietet doch die PL, seit sie stehplätze abgeschafft und die preise erhöht haben. mit stimmung haben die lauten "oooohhhhhh"s und "ahhhhhhh"s doch nicht so wahnsinnig viel zu tun.

fußball wird dadurch sicher nicht sterben, aber dann ist es die pure unterhaltung. sonst nichts mehr...
 
ekka, mit geld und noch mehr geld probleme lösen (nachwuchskader anderer teams plündern, überteuert spieler verpflichten, etc) ist also "innovativ", über jahrzehnte gewachsene fankultur und gesundes wirtschaften sind "mittelalter"? du willst also lieber eine liga mit seelenlosen söldnerteams, wo die stimmung im halbvollen stadion über klatschpappen kommt, weil das event-publikum nicht mehr weiß, was eine choreo ist?

da lasse ich mich gerne als fussballromantiker beschimpfen, aber das finde ich abstoßend.
 
Aber daran sind ja alle Schuld. Wir wollen immer mehr. Schnellere Schüsse, schnelleres Passspiel, mehr Sprints, mehr Tore, mehr mehr mehr. Dadurch wird der Fussball ja auch nahezu unmenschlich und entwickelt sich zur puren Unterhaltung. Wir wollen Ligen, in denen jeder Meister werden kann. Der deutsche Fussball hat den Luxus, dass man so Finanzstark ist. Deshalb kann man da noch eher von oben herab schauen und träumen. Andere Ligen sind da schon realistischer. Fans können ein Team halt auch nur bis zu einem gewissen grad tragen. Letztendlich liegt es an den LEuten, ob sie diese Preise zahlen wollen. Die Xbox kauft auch kaum einer und shcon sinken die Preise. Bei der Stimmung geb ich dir wieder recht aber da kann man einfach entgegen wirken, in dem man eventuell mehr mit den Szenen zusammenarbeitet. Topclubs haben aber eh das Problem des Tourismusfussballs. Viele Barca, Real, Bayern Zuschauer sind ja nicht einmal aus der Umgebung :D.
 
ekka, mit geld und noch mehr geld probleme lösen (nachwuchskader anderer teams plündern, überteuert spieler verpflichten, etc) ist also "innovativ", über jahrzehnte gewachsene fankultur und gesundes wirtschaften sind "mittelalter"? du willst also lieber eine liga mit seelenlosen söldnerteams, wo die stimmung im halbvollen stadion über klatschpappen kommt, weil das event-publikum nicht mehr weiß, was eine choreo ist?

da lasse ich mich gerne als fussballromantiker beschimpfen, aber das finde ich abstoßend.

Nein das ist nicht unbedingt innovativ aber es funktioniert halt. Ob gut oder schlecht will ich nicht bewerten. Es ist doch immer so, dass man in der Wirtschaft auf die jeweilige Situation reagieren muss. Fussballvereine machen das komischerweise (ich hab davon aber auch nicht fundierte Kenntnisse) kaum, wenn man euch glauben darf. Was ich meine mnk ist, dass man auf Teams wie Hoffenheim nicht mit Tradition kontern kann. Traditionsteams müssen sich halt auch mal biegen und mehr machen als sich nur auszuruhen. Man muss sich halt neue Konzepte ausdenken und eventuell seinen alten Weg verlassen. Die Fans müssen auch lernen das zu verstehen und mitziehen. Blind das Geld rausschmeißen ist natürlich schwachsinn. Gesundes Wirtschaften ist auch immer wieder ein Zauberwort hier :D. Welche Teams kriegen das denn so super hin? Bayern und Dortmund jetzt. Andere Teams kämpfen um den Abstieg. Wie Gladbach und Hannover das schaffen erstaunt mich immer wieder :dhoch:. Trotzdem sind sie keine wirkliche Konkurrenz. Deshalb schreibe ich, dass man eher bei sich selbst anfangen muss und aufhörn sollte auf Leverkusen und co zu schauen. Die machen halt das, was sie machen um Erfolg zu haben. Wenn es mit den eigenen Mitteln nicht geht, finde einen neuen akzeptablen Weg :). Eine schöne Liga mit Blumen auf den Wiesen und Einhörnern wäre natürlich toll aber hmmmm... ;)
 
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