Provoziert Ribery den Abschied?
Was soll der FC Bayern München bloß mit Franck Ribéry machen? Nichts hält den einstigen französischen Spaßmacher mehr an der Isar. Sein Abgang zu Real Madrid, den der Edeltrickser nach Kräften propagiert und provoziert, erscheint lediglich noch als eine Frage von Stunden. Höhepunkt des seit Wochen andauernden Transfergezerres war Ribérys vorzeitiger Abgang im Training. Grund: eine Blase am Fuß.
Die Zeiten des Spaßes sind vorbei
Wer die Szenerie auf dem Übungsplatz des Rekordmeisters beobachtete, nahm Ribéry die Verletzung lediglich als vorgetäuscht ab. Allzu lustlos wirkte einer der begabtesten Kicker, der die Bundesliga je bereicherte. Keine Spur mehr vom Zahnpasta-Clown, der noch in der vergangenen Winterpause den Mannschaftsbus der Bayern virtuos vor ein Verkehrsschild setzte.
Die Bayern wollen angeblich 86 Millionen Euro
Heute zählt Ribéry offenbar nur noch die Stunden herunter, ehe er das zum Bersten gefüllte Starensemble Real Madrids verstärken kann. Dort unterschrieb zuletzt erst sein Nationalmannschaftskollege und Kumpel Karim Benzema. Das Stürmertalent aus Lyon zu holen, kostete die Königlichen die vergleichsweise läppische Summe von 35 Millionen Euro. Die Schmerzgrenze des FC Bayern für Ribéry soll bei 86 Millionen Euro liegen. "Es ist entschieden, ich möchte weg", zitiert die französische Sportzeitung "L’Équipe" den Mittelfeldspieler. "Es wird Real oder nichts sein."