Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Atomkatastrophen weltweit - immer mal wieder!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

nofix schrieb:
el_barto schrieb:
Die sollen jetzt mal das scheiß Stromkabel zu Ende bringen und die Pumpen anwerfen... :I
Ich bin ja gespannt wie gut dieses Pumpensystem funktioniert, nachdem es mittlerweile drumrum mehrere Explosionen und Brände gab :skep:

Ja, das hab ich ja gestern schon geschrieben, dass ich da Bedenken hab...
Ich weiß natürlich nicht, inwiefern die Pumpen in nem Maschinenhaus oder den Reaktorgebäuden selbst liegen. Aber selbst wenn, das ist ja normalerweise ein komplexes Hochdruckpumpensystem (im COntainment sind immer einige Bar Druck), wenn man sich den Zustand der Reaktorblöcke anschaut, wär das doch schon fast ein kleines Wunder, wenn weder die Pumpen, noch die Frischwasserzufuhr oder der Kühlkreislauf größere Schäden erlitten hätten..
Ich lass mich gern vom Gegenteil überzeugen, aber bis da erste Meldungen kommen, dass da zuerst mal wieder genug Wasser in die Becken gefüllt wurde und das dann auch auf anständigen Temperaturen gehalten werden kann, bleib ich lieber mal pessimistisch...

rancid schrieb:
pil schrieb:
Das ist für Kleinskinder, denen muss man nicht erklären was Atome sind oder Krebs. Es reicht wenn die wissen, das nuklearboy gerne scheißt und das stinkt. Es ist doch nicht die Zeit in Japan die Kinder noch mehr zu verunsichern und zu verängstigen. Denkt an dieses Film der im KZ spielt und der Vater seinem Kind alles vorspielt. So ungefähr ist das. Komm leider auf den Namen gerade nicht.


das leben ist schön

grandioser film

Oh ja. Hab ich auf DVD hier, aber erst einmal gesehen, weil der mir schon extrem an die Nieren ging... Keine leichte Kost...
 
Warum können die keine Robotor oder kleine Flugdronen dort hineinschicken die Bilder übertragen? Die wissen ja nicht wie es dort im inneren aussieht, es gibt aber erst klassige Flugdronen die dort doch reinfliegen könnten oder funktioniert das bei radioaktivität nicht?
 
wenn die extrem hitzeresistent sind, kann man da sicher mit robotern oder dronen arbeiten.

und um genau zu sein, hab ich aus japan nichts informativeres als dieses kindervideo bis jetzt gesehen. ich fands gut, auch wenn die am ende nuclearboy in nem betonsarg begraben sollten. ;)
 
Hab vorhin grad gelesen, dass die USA unbemannte Drohnen über die Reaktoren geschickt haben, die Bilder gemacht haben sollen.
Die Bilder sind aber wohl erst mal der japanischen Regierung gegeben worden und noch nicht veröffentlicht.

Ich denk mal, ganz nahe an die Reaktoren wird man nicht kommen.
Erstens ist da so massiv viel Beton und Stahl verbaut (auch jetzt noch, nachdem die Hülle fehlt), dass da das Signal abreißen würde. Dann sind die Temperaturen wahrscheinlich zu hoch, dass da irgendwelche Hi-Tech-Maschinen noch funktionieren. Und schließlicht ist die Gamma-Strahlung ja (genauso wie die FUnkwellen zur Steuerung der Drohnen) elektromagnetische Strahlung. Zwar einer viel höheren Frequenz und ENergiedichte, aber ich denk trotzdem dass genug Radioaktivität dafür sorgt, dass so ne Drohne keinen Empfang mehr hat, da das Signal überlagert wird von der Gamma-Strahlung.
 
Ok, verständlich natürlich. Wie heiß ist es dort denn? Wie soll das Wasser in die Becken kommen wenn das Wasser schon in der Luft verdampft? So ist es doch oder? Der Japaner reden von Erfolg weil Wasserdampf aufsteigt, dabei ist das ja nur ein Zeichen dass das Wasser gleich wieder in die Luft abgeben wird.
 
el_barto schrieb:
Hab vorhin grad gelesen, dass die USA unbemannte Drohnen über die Reaktoren geschickt haben, die Bilder gemacht haben sollen.
Die Bilder sind aber wohl erst mal der japanischen Regierung gegeben worden und noch nicht veröffentlicht.

oder man fliegt mit dem helikopter drüber und streamt das ganze. :kaffee:

http://www.ustream.tv/channel/iwj7

edit: *PANIK*
 
pil schrieb:
Ok, verständlich natürlich. Wie heiß ist es dort denn? Wie soll das Wasser in die Becken kommen wenn das Wasser schon in der Luft verdampft? So ist es doch oder? Der Japaner reden von Erfolg weil Wasserdampf aufsteigt, dabei ist das ja nur ein Zeichen dass das Wasser gleich wieder in die Luft abgeben wird.
der dampf ist ja ein zeichen, dass das wasser den reaktor etwas gekühlt hat aber auch ein viel größeres zeichen mit was für verzeifelten aktionen die da arbeiten.
 
lüsterneLINDA schrieb:
pil schrieb:
Ok, verständlich natürlich. Wie heiß ist es dort denn? Wie soll das Wasser in die Becken kommen wenn das Wasser schon in der Luft verdampft? So ist es doch oder? Der Japaner reden von Erfolg weil Wasserdampf aufsteigt, dabei ist das ja nur ein Zeichen dass das Wasser gleich wieder in die Luft abgeben wird.
der dampf ist ja ein zeichen, dass das wasser den reaktor etwas gekühlt hat aber auch ein viel größeres zeichen mit was für verzeifelten aktionen die da arbeiten.
Nein, das ist ein Zeichen dass Wasser verdampft ist und nicht, dass etwas gekühlt wurde. Du kannst auf 1500 Grad heiße Behälter gerne mal Wasser schütten, das verdampft und der Behälter wird ein Scheiß deswegen kälter. So seh ich das. Und wer weiß ob nicht schon in der Luft das Wasser verdampft wird weil es dort so heiß ist. Ich weiß nicht wie heiß es dort drin ist aber von Kühlung würde ich nicht sprechen wollen. Bei ner Kernschmelze geht es um 2000 Grad Hitze innerhalb des Behälters, man kann sich ausmalen wie heiß der Behälter aus Stahl ist und man kann sich ausmalen was in so einem Moment Wasser macht wenn es damit in Berührung kommt.
 
Was ich mich Frage würden Wasserwände helfen? Bei Chemieunfällen sind diese ja üblich um die Stoffe raus zu waschen. Könnte man damit die Radioaktivität auswaschen und so lokal begrenzen bevor die Wolke z.B. Richtung Tokio weht. An Wasser sollte es ja nicht mangeln.
 
17.03.2011 16:49 Uhr
Arbeiten an der Stromversorgung des AKW ohne Erfolg

Das stark beschädigte japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 ist nach wie vor ohne Strom. Die Arbeiten zu einer behelfsmäßigen Versorgung konnten nicht wie geplant beendet werden, wie die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Atomsicherheitsbehörde in Tokio berichtete. Techniker der Betreibergesellschaft Tepco sollen die Arbeiten, mit denen die defekten Kühlsysteme des Kraftwerks wieder in Gang gebracht werden sollen, demnach morgen fortsetzen. Ziel ist es, die ausgefallenen Pumpen wieder zum Laufen zu bringen, die Wasser in die Kühlsysteme und die Abklingbecken pumpen.
 
A senior IAEA official says there has been no significant worsening at Daiichi since Wednesday.


1546: Gian, in Torino, writes: "I live in Italy, but my (Japanese) wife is in Japan and pregnant and could not travel. I believe what is happening is a terrible environmental crisis and there might be people who will never be able to see their homes again (if the worst case scenario comes true), but the situation is safe away from the area of the nuclear plant: yesterday the Italian relief agency tested for radiation on the roof of the Italian embassy in Tokyo, and they got a reading which is actually lower than the usual reading in Rome (where no nuclear power plants exist). This kind of news gets rapidly filtered out of the stream of sensationalist overdramatisation. I also think that this sensationalist coverage by most news outlets has been extremely stressing to every relative and friend of people now in Japan. I wonder, once we come to numbers, if there will be more cancer deaths due to radiation exposure at Fukushima, or due to increased smoking by worried and overstressed relatives of people who are really actually quite safe."
 
-Kosten für Telekommunikation werden erstattet
-Hilfsorganisationen erhalten keine Beträge in Rechnung gestellt

Die Deutsche Telekom ermöglicht, dass ihre Kunden zumindest ohne Kostensorgen mit ihren Angehörigen und Freunden in Japan kommunizieren können. Entsprechend können sich Privatkunden sämtliche Gebühren für den Zeitraum vom 10. März bis zum 9. April 2011 erstatten lassen - dafür genügt ein Anruf bei der Servicehotline, deren Nummer auf der Rechnung steht. Dies gilt sowohl für Festnetz als auch für Mobilfunk und umfasst Telefonate, SMS, MMS und Daten-Roaming. Anrufe von Hilfsorganisationen von, nach und innerhalb von Japan stellt der Konzern gar nicht erst in Rechnung.

"So können wir als Deutsche Telekom schnell und unbürokratisch einen kleinen Beitrag für die Bewältigung der Katastrophe leisten. Die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen haben unser volles Mitgefühl", betont Niek Jan van Damme, Deutschland-Chef des Konzerns.

http://telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/1004896
 
Scheinbar ist das Kabel fertig verlegt.

Hoffen auf Starkstromkabel

Die Hoffnungen ruhen nun auf einem Starkstromkabel. Mit Hilfe der Leitung sollen die Kühlpumpen der Reaktoren wieder in Gang gesetzt und damit das Schlimmste verhindert werden. Wann die etwa 1.500 Meter lange Leitung angeschlossen wird, war unklar.

Die Vorbereitungen seien nicht so schnell vorangekommen, wie gehofft, räumte ein Sprecher der Betreibergesellschaft TEPCO ein. Ein Kälteeinbruch behindere die Arbeiten. Freitagfrüh (Ortszeit) sollten diese gänzlich unterbrochen werden, damit Löschhubschrauber der Armee und Wasserwerfer wieder für vorübergehende Kühlung der Anlagen sorgen könnten.

Kabel verlegt

Sollte die geplante Starkstromleitung tatsächlich zustande kommen, soll sie nach Angaben TEPCOs zunächst den relativ gering beschädigten Reaktor 2 mit Strom versorgen. Technikern sei es nach Angaben der japanischen Behörden inzwischen gelungen, das Kabel zu diesem Reaktor zu legen, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mit. Es sei aber unklar, ob die Wasserpumpen des Reaktors anspringen würden, warnte ein Vertreter von TEPCO vor frühzeitiger Hoffnung.

Neben dem Kabel soll auch bald ein provisorisches Stromaggregat in Betrieb gehen - und zwar auf einem Teil des AKW-Geländes, wo die Strahlenbelastung nicht so hoch ist.

ORF.at
 
straikar schrieb:
-Kosten für Telekommunikation werden erstattet
-Hilfsorganisationen erhalten keine Beträge in Rechnung gestellt

Die Deutsche Telekom ermöglicht, dass ihre Kunden zumindest ohne Kostensorgen mit ihren Angehörigen und Freunden in Japan kommunizieren können. Entsprechend können sich Privatkunden sämtliche Gebühren für den Zeitraum vom 10. März bis zum 9. April 2011 erstatten lassen - dafür genügt ein Anruf bei der Servicehotline, deren Nummer auf der Rechnung steht. Dies gilt sowohl für Festnetz als auch für Mobilfunk und umfasst Telefonate, SMS, MMS und Daten-Roaming. Anrufe von Hilfsorganisationen von, nach und innerhalb von Japan stellt der Konzern gar nicht erst in Rechnung.

"So können wir als Deutsche Telekom schnell und unbürokratisch einen kleinen Beitrag für die Bewältigung der Katastrophe leisten. Die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen haben unser volles Mitgefühl", betont Niek Jan van Damme, Deutschland-Chef des Konzerns.

http://telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/1004896

:dhoch:
 
Zurück
Oben