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Atomkatastrophen weltweit - immer mal wieder!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Alexicious schrieb:
Das war nicht pampig, du bist es bloß nicht gewohnt, dass ich nicht immer nur nett bin! :p
:schreck:

Gestern oder vorgestern durften die Einwohner der Stadt für 2h in die Sperrzone, um noch private Sache zu holen, die man bei der Abreise nicht mitnehmen konnte und/oder vergessen hatte.

Wird wohl eine Geisterstadt werden, hm?:I

Und der Betreiber Tepco oso bietet nun noch die japanische Regierung um finanzielle Hilfe (8,5 Milliarden $ oder mehr):nein:


Und eh fraglich wie lange man wirklich noch die Atompolitik überdenkt.
 
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,764463,00.html

Ach was. Steht hier glaub ich schon auf Seite 3 oder so. :ugly: Weils ne logische Schlussfolgerung ist dass ohnbe Kühlung eine Kernschmelze das einzige logische ist. Eigentlich auch egal weil selbst wenn Tepco das erst in 210 Jahren merken würden, es würde sich an der Situation nichts ändern, der Mensch ist machtlos bei der Technik. Mal gucken was in der Welt noch passieren muss bis alle das auch kapieren. So ein verstrahltes Paris hätte aber auch was, ich glaube nicht mal dann würden die aufhören Atomstrom zu produzieren.

Bin gespannt wann die Brennstäbe sich durchgefressen haben, Tepco wirds kaum zugeben, irgendeiner wird plötzlich kommen und meinen, die Radioaktivität ist plötzlich um ein Milliardstel angestiegen und Tepco wird meinen, die Messgeräte sind kaputt. Witzig auch, dass die zwar jetzt erst bemerken dass die Brennstäbe geschmolzen sind, aber gleichzeitig behaupten, die Brennstäbe befinden sich in einem Kühlprozess und die Lage wäre stabil. Ist doch ein Witz, die wissen eigentlich überhaupt nichts, ich wette die bruzeln sich just in dem Moment gerade schön richtiung Erdmittelpunkt und das in 3 Reaktoren. Der Gau kommt ja erst noch, ich hoffe den Japanern ist das bewusst dass die jetzt noch Glück haben, der große Verstrahlung ist ja noch gar nicht da.
 
Die Technik ist totaler Quatsch weils kein Endlager für den Abfall gibt, schon daran scheitert alles. Ach ok, wir können den Abfall in Afrika lagern, ok dann nehm ich das zurück.
 
pil schrieb:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,764463,00.html

Ach was. Steht hier glaub ich schon auf Seite 3 oder so. :ugly: Weils ne logische Schlussfolgerung ist dass ohnbe Kühlung eine Kernschmelze das einzige logische ist. Eigentlich auch egal weil selbst wenn Tepco das erst in 210 Jahren merken würden, es würde sich an der Situation nichts ändern, der Mensch ist machtlos bei der Technik. Mal gucken was in der Welt noch passieren muss bis alle das auch kapieren. So ein verstrahltes Paris hätte aber auch was, ich glaube nicht mal dann würden die aufhören Atomstrom zu produzieren.

Bin gespannt wann die Brennstäbe sich durchgefressen haben, Tepco wirds kaum zugeben, irgendeiner wird plötzlich kommen und meinen, die Radioaktivität ist plötzlich um ein Milliardstel angestiegen und Tepco wird meinen, die Messgeräte sind kaputt.

Hab heute irgendwo auf einer Newsseite gelesen dass bei Reaktor 3 (oder wars 2?) gestern ein Sprung in der Radioaktivitätsmessung festgestellt wurde was darauf hindeutet dass der Kern immer noch arbeitet und sich langsam aber stetig seinen Weg aus dem Reaktorblock, durch den Betonboden (das Kraftwerk hat wohl keine "Kernauffangbehälter" die moderne Reaktoren haben) in Richtung Grundwasser macht. :I
 
Wie der Betreiber am Dienstag weiter mitteilte, dürfte in Reaktor 2 und 3 der größte Teil der Brennstäbe bereits 60 bis 100 Stunden nach dem Beben geschmolzen und auf den Boden der Druckbehälter gelaufen sein. Sie würden aber gekühlt und seien "stabil", teilte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge mit.

Ja klar, die locker 1000-2000° heiße Schmelze aus Uran, Plutonium und anderen Metallen ist vollkommen unter Kontrolle...

Die wissen doch selbst immer noch nicht, was in den Reaktoren vor sich geht (wie auch, kann man ja nicht reinschauen...), Tepco kann nur hoffen, dass da nix weiter passiert (wie z.B. ne Reaktion der Zirkonium enthaltenden Schmelze mit Wasser, was zur Wasserstoffbildung führen würde, was bei den inzwischen garantiert massiv geschwächten Druckbehältern ein wenig gefährlich werden könnte).

Aber abgesehen davon war das eigentlich schon damals klar... Wenn ein AKW so schwer havariert und die Kühlung nicht aufrechterhalten werden kann, dann schmelzen die Brennstäbe unter Garantie. Das hab ich damals schon gesagt, da hieß es nur, das sei Panikmache...

Und dass Tepco jetzt erst damit rausrückt spricht auch mal wieder Bände über den Verein... Wenn ich dran denk, dass sicher auch hierzulande dermaßen inkompetente Hansel für die Reaktoren verantwortlich sind, wirds mir komplett anders...
 
In Tschernobyl haben die einen Tunnel gegraben und ein neues Fundament gegossen, die Japaner sollten schon mal buddeln und sich Opfer suchen die diese tödliche Arbeit verrichten. Es gibt keine andere Lösung und die Japaner sollten damit fertig werden bevor die Brennstäbe sich durchgefressen haben.
 
die japaner kommen mir da total hilflos und planlos vor. die sowjets haben da imo viel rigoroser an der lösung gearbeitet, zwar auf kosten tausender liquidatoren, aber sie haben was gemacht.

die japaner sind viel zu beschäftigt irgendwelche messungen durchzuführen, diese dann zu veröffentlichen um sie dann wieder nach paar stunden zurück zu nehmen weil sie falsch sind. :fp:
 
lüsterneLINDA schrieb:
die japaner sind viel zu beschäftigt irgendwelche messungen durchzuführen, diese dann zu veröffentlichen um sie dann wieder nach paar stunden zurück zu nehmen weil sie falsch sind. :fp:

Jop, mir kommts auch so vor, als würden die 90% der Zeit so vorm Reaktor sitzen und nachdenken, was man jetzt noch machen könnte...
affe_nachdenklich.jpg


Wirkt auf mich nicht, als hätten die den Ernst der Lage so wirklich begriffen, dass man da jetzt dringend radikale Maßnahmen braucht, zur Not auch auf Kosten der Leben einiger Arbeiter...
Wenn sich der Kern wirklich immer weiter nach unten schmilzt, erreicht er irgendwann Grundwasser oder bekommt direkte Anbindung ans Meer, und dann wirds erst richtig kritisch. Wenn etliche Tonnen Uran und Plutonium ins Meer und damit in unsere Nahrungskette kommen, wird das schlimme globale Auswirkungen haben, dagegen wird die BP-Ölplattform Kindergeburtstag sein. (von Plutonium genügen ein paar Mikrogramm in der Nahrung, um sicher (!!) Krebs zu verursachen, nach ein paar Nanogramm (!!) hat man bereits so viel Strahlung aufgenommen, dass man den Jahresgrenzwert von AKW-Arbeitern erreicht)
 
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