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Atomkatastrophen weltweit - immer mal wieder!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

was Glod uns damit sagen will, irgendjemand muss doch seine Eier hinhalten. Auch wenn das Ende grausam aussieht und man vielleicht keine direkte schuld daran hat!

Aber da wären wir bei der Frage, Wer ist schuld an sowas? gibts einen schuldigen? Wenn man gegen AKW ist sollte man da erst recht nicht in einem Arbeiten! Falls was passieren sollte muss man mit den konsequenzen eben leben.
 
@ Urgs

Na komm. Das ist jetzt auch nicht irgendein Unfall. Das Ding ist durch eine Naturkatastrophe de la manifique plattgemacht worden. Das da die üblichen Mechanismen nicht mehr greifen, ist doch klar.
 
Glod schrieb:
@ Urgs

Na komm. Das ist jetzt auch nicht irgendein Unfall. Das Ding ist durch eine Naturkatastrophe de la manifique plattgemacht worden. Das da die üblichen Mechanismen nicht mehr greifen, ist doch klar.

Die Ursache dafür mag ja einzigartig sein, aber das was da in den Reaktoren passiert, ist der klassische Ablauf.
 
die ursache für so nen unfall ist immer einzigartig. alle sind dann immer total überrascht, dann legt sich wieder die aufregung bis dann nach weiteren 25 jahren wieder was völlig überraschendes, undenkbares oder sonstwas passiert. aus dem ganzen leid in japan wird kein schwein auf der welt was lernen. genauso schnell, wie die merkel sich auf einmal gegen die atomkraft gewendet hat, wird sie sich dann auch wieder ihr zuwenden wenn die menschen grad kate und william zujubeln.
 
Urgs schrieb:
Die Ursache dafür mag ja einzigartig sein, aber das was da in den Reaktoren passiert, ist der klassische Ablauf.

Das schon, aber wenn den Leuten dort die normalerweise für solche Unfälle vorgesehenen Möglichkeiten weggenommen wurden, dann können die da auch nicht irgendwas herbeizaubern. Wäre das jetzt ein normaler Reaktorunfall, hätten die viel mehr Handlungsspielraum. So aber können die jetzt nur noch rudimentär handeln.

Cycron schrieb:
Zudem werden diese 50 Mann, wenn sie sterben qualvoll leiden...

Na zur Not können sie nach getaner Arbeit immer noch ihre Anzüge ausziehen und sich direkt neben den Reaktor stellen. Sollte schnell gehen. Auch sonst gibt es da viele Wege, um dem langsamen Siechtum effizient zu entgehen. Und außerdem haben wir immer noch keine Ahnung, wieviel Strahlung da wirklich herrscht.
 
BAZONG schrieb:
Bisher ist in 4 Tagen nix Großartiges passiert. Bischen Bumm und Peng und das war's. Und eben 60 Seiten hier mit Panikattacken ;)

Aaaaaahhhhh ja, dann können die Japaner ja wieder zur Tagesordnung zurückkehren. Ich meine, was stellen die sich auch so dumm an. Pfff, so'n bisschen Verstrahlung hat je eh noch keinem geschadet.
 
Glod schrieb:
Urgs schrieb:
Die Ursache dafür mag ja einzigartig sein, aber das was da in den Reaktoren passiert, ist der klassische Ablauf.

Das schon, aber wenn den Leuten dort die normalerweise für solche Unfälle vorgesehenen Möglichkeiten weggenommen wurden, dann können die da auch nicht irgendwas herbeizaubern. Wäre das jetzt ein normaler Reaktorunfall, hätten die viel mehr Handlungsspielraum. So aber können die jetzt nur noch rudimentär handeln.

Dummerweise interessiert sich so ein Reaktor einen Sch****dreck darum, welche Umstände zu den Problemen geführt haben. Das Wäre und Hätte ist deshalb völlig irrelevant.
 
Genau, weils auch nur ein bissl Krachbummpeng war und sonst üüüberhaupt nicht dramatisch, ist das Ding auch auf die INES-Stufe 6 von 7 gestellt worden. Damit gehört es zu den schlimmsten 3 Nuklearkatastrophen (welch zweifelhafte "Auszeichnung"), nur Tschernobyl wurde auf 7 eingestuft und auf 6 bisher nur der Kyschtym-Zwischenfall aus den 60ern...
Die Langzeitfolgen sind noch überhaupt nciht absehbar. Japanische Landwirtschaft in der Gegend etc... Dazu ist die Situation ja immernoch alles andere als unter Kontrolle.

EDIT: Obwohl man sagen muss, dass die Bewertung natürlich nicht abgeshclossen ist. Erfahrungsgemäß stufen aber anfängliche Schätzungen (zumal von den nationalen Behörden) Zwischenfälle sehr oft zu niedrig ein.
Wiki sagt:

"Die Unfälle im japanischen Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi im März 2011 haben bislang noch keine abschließende INES-Einstufung erhalten. Die Japanische Atomaufsichtsbehörde NISA schätzte die Vorfälle zu Beginn der Ereignisse zunächst als Stufe 4 ein[4]. Die Französische Kontrollbehörde für Nuklearsicherheit ASN und das US-amerikanische Institute of Science and International Security ISIS gaben später Einschätzungen ab, dass die Ereignisse eher der Stufe 5 oder 6 zuzuordnen seien und möglicherweise auch die Stufe 7 erreichen könnten.[5][6]"

Aber is ja alles Kokolores...


Das soll natürlich keine Panikmache sein, aber bei solchen "ach, das war doch eh alles nur halb so wild" Aussagen kann ich einfach nur mit dem Kopf schütteln.
Wie wild das alles wirklich war, werden wir in ein paar Monaten erst abschließend sehen können.
 
ich finde jeder darf mit der katastrophe so umgehen wie es ihm am liebsten ist. da gibts kein richtig oder falsch. wenn es einem lieber ist erstmal gelassen alles abzuwarten spricht da hier in deutschland sicher nichts dagegen.
 
Japan scheint den Kampf gegen den drohenden Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima zu verlieren. Versuche, die heiß gelaufenen Reaktoren zu kühlen, drohten am Mittwoch zu scheitern. Hubschrauber konnten wegen der hohen Radioaktivität kein Kühlwasser abwerfen. Für die EU ist die Lage faktisch außer Kontrolle. Experten sprechen von einem „Alptraum“ und warnen, dass mit lediglich 50 Mitarbeitern die Kernschmelze nicht verhindert werden kann. Selbst für die IAEA ist die Lage nun „sehr ernst“, und Kaiser Akihito meldete sich erstmals zu Wort.

http://www.orf.at/stories/2047943/

weiß jemand wie's mit dem Wetter/Wind aussieht?
 
aktuell wehts aufs meer raus..

aktueller stand:

http://www.grs.de/sites/default/files/Stand%201500_160311%20%283%29.pdf

von der gesellschaft für anlagen- und reaktorsicherheit
 
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