@DoK
Das Problem sind auch weniger die Icons. Das Open World Design mit seinen hundert Icons, die man hinterherjagt ist, ist jetzt nicht der Ursprung des Problems. Origins habe ich nicht gespielt, aber wenn ich bei Black Flag die Map mit ihren Icons ausblende, ist es trotzdem schlechtes Gamedesign. Die Ursache ist die Low-Effort-High-Reward-Philosophie moderner Spiele. Der Entwickler muss den Spieler andauernd mit XP, Loot, Checklistenchecks und wachsenden Progressbalken füttern.
Bei einem Dragon's Dogma kann ich die Welt wirklich erkunden, The Witcher 3 hat viele Icons, aber trotzdem sehr gutes Open World Design, auch ein GTA geht nicht den Weg moderner Spiele, obwohl es viel Sammelkram gibt.
Wenn ich aber aktuell bei Spider-Man anspruchslose Aufgaben abarbeite ohne spielerischen oder inhaltlichen Gehalt, damit ich am Ende alle Tauben und Rucksäcke habe und so ein Kostüm freischalte, ist das schwaches Design. Und so verhält es sich auch mit Assassin's Creed.
Und ich finde es sehr schade, weil ich wie gesagt das Szenario liebe.