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Aktien & andere Anlagen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja, erstmal ist es noch ne Bärenmarkt Rallye. Da ist noch etwas Platz nach oben bis man wirklich erstmals wieder optimistisch werden kann. Noch gehen die meisten davon aus, dass über den Sommer die Tiefststände noch einmal angelaufen werden und erst danach vielleicht eine längere Kehrtwende einsetzt. Rein saisonal ist das jetzt statistisch auch keine gute Zeit für den Aktienmarkt, weil über den Sommer nur wenig gehandelt wird. Normalerweise jedenfalls. Da wir aber schon seit 7 Monaten gefallen sind, könnte es diesmal auch genau anders herum sein. Nobody knows :D.
 
Ich hab ja vor einem Jahr angefangen mit einem Sparplan auf den MSCI World. Mir war natürlich von Anfang an bewusst, dass es auch schlecht laufen kann. Aber dass ich ein halbes Jahr später schon im Minus war, hatte ich mir aber nun doch etwas anders vorgestellt :D
Aber ich hab da die letzte Zeit einfach nicht mehr in die Trade Republic App geschaut, erst jetzt mal wieder nach langer Zeit. Zum Glück, so hab ich das Elend nicht gesehen, gerade im Juni ging’s ja massiv nach unten. Somit war ich jetzt sogar positiv überrascht über die Aufwärtsbewegung der letzten Zeit. :D
 
Gerade bei Sparplänen ist ja ein halbes Jahr nichts! Ich verstehe ja, daß man da schnell Erfolge sehen will - gerade, wenn man erst angefangen hat - aber da sollte man frühestens nach einem halben Jahrzehnt wieder reinschauen :D
 
Ich hab ja vor einem Jahr angefangen mit einem Sparplan auf den MSCI World. Mir war natürlich von Anfang an bewusst, dass es auch schlecht laufen kann. Aber dass ich ein halbes Jahr später schon im Minus war, hatte ich mir aber nun doch etwas anders vorgestellt :D
Aber ich hab da die letzte Zeit einfach nicht mehr in die Trade Republic App geschaut, erst jetzt mal wieder nach langer Zeit. Zum Glück, so hab ich das Elend nicht gesehen, gerade im Juni ging’s ja massiv nach unten. Somit war ich jetzt sogar positiv überrascht über die Aufwärtsbewegung der letzten Zeit. :D

September/Oktober sind auch noch die schwächsten Monate in der Börse. Am besten gar nicht gucken ;)

Wer einen Sparplan beginnt sollte sich bewusst machen, dass man den 15 Jahre laufen lassen sollte bevor man da irgendwas macht. Satte Gewinne kommen sogar teils erst ab 20/25 Jahren rein wegen dem Zinseszinseffekt.
 
Nicht wirklich... Klar muss man satte Gewinne für sich definieren aber egal wie viel man einzahlt. Vergleicht man 15 Jahre, 20 Jahre und 25 Jahre wird schnell deutlich, dass je näher man den 30 kommt es komplett überproportional steigt.
 
Nicht wirklich... Klar muss man satte Gewinne für sich definieren aber egal wie viel man einzahlt. Vergleicht man 15 Jahre, 20 Jahre und 25 Jahre wird schnell deutlich, dass je näher man den 30 kommt es komplett überproportional steigt.
Das überproportionale Wachstum liegt allein an der Höhe des gesparten Betrags, nicht an der Dauer. Bei den allermeisten tritt dieser Effekt halt erst nach 20-25 Jahren ein, da für die monatlichen Sparquoten nicht die Megasummen zur Verfügung stehen.

Je höher die gesparte Summe, desto höher die Zinsen. Wenn du jeden Monat 1 Euro sparst, bringen dir die 25 Jahre auch nix. Legst du auf ein Mal gleich 1 Mio. Euro an, dann hast du den Effekt sofort nach der ersten Zinsgutschrift.
 
Nee. Je früher man anfängt, desto höher der Effekt. Das ist erstmal unabhängig von der Höhe der eingezahlten Beträge. Oder anders gesagt, um die verlorene Zeit am Anfang auszugleichen, braucht man später viel mehr eingezahltes Kapital.
 
Klar ist es besser früh anzufangen, da man öfter vom Zins/Zinseszins profitiert als wenn man später anfängt. Dennoch bemisst sich der Zinsbetrag am Wert der Anlage, nicht an der Dauer der Anlage.
 
Ja, klar, letztlich ist es der Wert/Erfolg/Gewinn der einzelnen, spezifischen Anlage, der letztlich die Rendite bestimmt. Wenn Du zum genau richtigen Zeitpunkt Aktie X/Bitcoin/Gold/das Sextape von Pamela Anderson gekauft hättest, stinken dagegen alle Anderen Investments ab.

Aber jetzt zeig mir mal die Personen, die diesen spezifischen Zeitpunkt genau getroffen haben, weil sie den Skill hatten. Nicht aus Zufall, daß kann jeder! Da kann man auch ins Casino gehen.

Letztlich ist nur die langfristige Perspektive ausschlaggebend. Und da ist nicht der zufällige Glücksgriff entscheidend, sondern die strategische Ausrichtung über einen langen Zeitraum. Und die bringt mehr, je früher man anfängt! Auch wenn sie von dem Glückspilz übertroffen wird der mit „Drei, Rot“ in Monte Carlo durch die Decke geht.
 
...aber egal wie viel man einzahlt. Vergleicht man 15 Jahre, 20 Jahre und 25 Jahre wird schnell deutlich, dass je näher man den 30 kommt es komplett überproportional steigt.

Ich wollte eigentlich nur sagen, dass die obige Aussage komplett falsch ist. denn ab wann das überproportionale Wachstum einsetzt, liegt eben nur am Wert der Anlage und nicht an der Anlagedauer so wie oben dargestellt. Mit einer Sparquote von 1 Euro im Monat hast du das überproportionale Wachstum vermutlich erst nach 500 Jahren. Mit einer Sparquote von 5000 Euro im Monat vermutlich schon nach 3 Jahren.
 
Nee, das überproportionale Wachstum kommt mit der Zeit, nicht mit dem eingesetzten Kapital. Man kann den Effekt mit mehr Kapital über einen kürzeren Zeitraum kompensieren (mit entsprechenden Oppotunititätskosten), aber relativ gesehen bleibt der Effekt gleich. Vollkommen egal, ob Du 1€ einsetzt, oder 5.000,-.
 
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Die Herren von Finanztip hatten da auch mal eine Auswertung zu Sparplänen für alle Zeiträume ab 1970 gemacht. Es ist zwar unwahrscheinlich, aber es gab in der Vergangenheit Zeiträume, wo du selbst nach 15 Jahren mit Sparplänen noch im Minus warst. Für Einmalanlagen gab es das nicht, weil die halt länger voll im Markt arbeiten können. Das muss einem auch als Anleger bewusst sein, dass so etwas einem selbst theoretisch passieren könnte, auch wenn es nicht sehr wahrscheinlich ist.
 
Ich wollte eigentlich nur sagen, dass die obige Aussage komplett falsch ist.
:roll: Jeder kann sich mal irren...

Denn ab wann das überproportionale Wachstum einsetzt, liegt eben nur am Wert der Anlage und nicht an der Anlagedauer so wie oben dargestellt. Mit einer Sparquote von 1 Euro im Monat hast du das überproportionale Wachstum vermutlich erst nach 500 Jahren. Mit einer Sparquote von 5000 Euro im Monat vermutlich schon nach 3 Jahren.
KOMPLETT falsch sorry. Der Effekt ist sogar größer je weniger man einzahlt... Spiel mal hier rum, dann verstehst du das auch irgendwann. Und mach ruhig deine 1 vs 5000€ Berechnung bei 25 Jahren. https://www.finanzfluss.de/rechner/zinseszinsrechner/

Gemessen an den Einzahlungen wirst du sehen was ich meine.

Ach ich Machs dir sogar einfach:
Wenn du über 25 Jahre, monatlich 1€ zu 5% investierst, kommst du am Ende auf ein Endkapital von 18.002€. Diese setzen sich zusammen aus 5.300€ Einzahlungen und 12.702€ an Zinsen oder Kapitalerträgen. Nach 15 Jahren hast du bei 5.180€ Einzahlungen, 5.656€ zusätzlich.

Wenn du über 25 Jahre, monatlich 5.000€ zu 5% investierst, kommst du am Ende auf ein Endkapital von 2.994.955€. Diese setzen sich zusammen aus 1.505.000€ Einzahlungen und 1.489.955€ an Zinsen oder Kapitalerträgen. Nach 15 Jahren hast du bei 905.000€ Einzahlungen hingegen erst 442.013€ zusätzlich

Man sollte bei einem Sparplan immer so lange sparen wie man kann und am "Ende" auch möglichst nur einen Entnahmeplane (monatliche Auszahlung was man braucht) durchführen. Dann haben auch die Nachkommen noch was davon. Klar ist eine höhere Sparrate immer besser, aber für den besprochenen Effekt ist es EGAL.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit dieser konstanten Aufwärtsbewegung hätte ich nicht gerechnet, aber jetzt geht bei vielen wohl die Düse sie könnten einen noch guten Einstiegszeitpunkt verpassen. Mir solls recht sein.
 
Das ist halt das Problem, wenn man ganz aus dem Markt ist. Das Problem haben die Institutionellen gerade auch. Entweder man verpasst die Erholung, oder man lässt sich reinlocken und wird dann irgendwann hingerichtet, wenn es doch nur ne Bärenmarktrallye war. Ich glaube allerdings auch nicht, dass das schon das Ende war.
 
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