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Aktien & andere Anlagen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das sind halt Rentnerbanken mit großem Filialnetz, das unterhalten werden will. Wobei da auch immer mehr Filialen dicht gemacht werden, vielleicht macht sich das dann auch für die "modernen" Kunden bemerkbar.
 
In welchem Verhältnis packt ihr das Geld, das ihr spart, in der Regel weg?

Also Tagesgeld, ETF, Aktien, Anleihen, ...?

Aktuell viel Tagesgeld, bei 4 % liegt man dabei zwar auf dem Level der Inflation, aber fühlt sich dennoch ganz gut an :D

Ich hab nun seit 2 Jahren ETF, auch immer mal wieder zu vermeintlich guten Zeitpunkten nachgekauft, dennoch hab ich in 2 Jahren quasi gar keinen Gewinn gemacht. Selbst wenn einem klar ist - und das ist es mir - das man im Schnitt 7-8 % macht, ist das jetzt nichts, wo ich sage das würde ich jedem empfehlen, außer er schaut wirklich 10 Jahre nicht drauf (was niemand den ich kenne so durchhalten würde :D). Aktuell kann ich mir auch gar nicht vorstellen, dass die in einem Jahr 7 % besser stehen.

Aber warten wir es ab, eine Mischung finde ich schon ganz angenehm und mehrere tausend Euro Zinsen aus Tagesgeld machen zum Jahresende auch Spaß.
 
Vor allem verlangen die dann noch für jeden Mist hohe Gebühren. Sparkassen und Volksbank sind wirklich die Schlimmsten von allen.
Dabei kann man heutzutage etwa immer noch Gehaltskonten ohne Kontoführungsgebühren haben.
Vielleicht sind da mein Mann und ich auch bisschen altmodisch, aber wir bevorzugen immer noch das Girokonto bei einer Bank wo ich direkt persönlich jemanden greifen kann wenn mal etwas ist.
 
Wenn man nen Kredit über die hat kann ich das ja noch verstehen, aber sonst. Ich habe in über 20 Jahren zweimal den Support der Bank benötigt. Einmal für ne Rückfrage beim Depotübertrag und dann bei Eröffnung des Juniordepots. Aber das lief dann einfach wieder über E-Mail. Und falls irgendwann die Welt untergeht, erreichst du die Sparkasse auch nicht mehr, um dein Geld zu retten :D.
 
Ich hab Bayer auch im Depot, ist schon bitter, aber die kommen irgendwann schon wieder auf die Beine, dafür ist der Konzern zu groß und mächtig. Ich hab mir jetzt sogar nochmal ein paar Stück dazugekauft. Arg viel billiger können die Papiere jetzt auch nimmer werden.
 
Arg viel billiger können die Papiere jetzt auch nimmer werden.

Die berühmten letzten Worte :D. Ich hatte die vor ein paar Monaten auch im Depot als Turnaround-Spekulation, hat aber natürlich auch nicht geklappt und bin mit leichtem Minus wieder rausgeflogen, obwohl ich zwischendurch deutlich im Plus war. Aber wie sagt Warren Buffet so schön, turnarounds seldom turn :/.

Auf dem Papier müsste der Konzern eigentlich besser laufen, gerade auch weil Agrartechnologie eines DER Zukunftsthemen ist und da hat ex Monsanto ja noch viel mehr zu bieten als nur das verbrannte Glyphosat. Aber scheinbar sind die Probleme und Risiken so tiefgreifend, dass man da vielleicht was übersieht. Ich könnte mit dem Titel aktuell nicht ruhig schlafen.
 
Für kurzfristig orientierte Anlagen würd ich mir das Papier auch nicht holen, aber da ich es eh als Langfristinvest sehe, spekuliere ich jetzt einfach mal drauf, dass irgendwann auch mal wieder positive Nachrichten kommen, zumal der neue CEO ja auch langsam mal liefern sollte. Bisher kam ja nichts, was die Öffentlichkeit mitbekommen hätte. Hatte sogar schon letzte Woche kurz überlegt, nachzukaufen, nachdem sich die 40 Euro-Marke als Boden ausgebildet hatte. Zum Glück noch gewartet.

Krass, die Bayer-Aktien machen heute Stand jetzt die Hälfte des gesamten DAX-Handelsvolumens aus.
 
Wie üblich, alles keine Anlageberatung, nur meine eigenen Ideen und Wertpapiere, in die ich selbst investiert bin, insofern mögliche Interessenskonflikte beachten.

Habe diese Woche erstmals eine Position in "Danone" eröffnet. Kennt ja jeder aus dem Supermarkt.

Eigentlich gibt es diverse "red flags", warum man auf den ersten Blick vielleicht besser nicht investieren sollte:

- französische Aktie (Dividenden und Steuer = schlecht)
- das Unternehmen arbeitet mittlerweile seit Jahren an einem Turnaround, der bisher noch nicht kommen will
- die Dividendenpolitik ist (ungewöhnlich) für einen Konsumgüterkonzern durch die Dividendenkürzung vor einiger Zeit sehr inkonsistent

Der Grund warum ich spekulativ trotzdem eine erste Tranche investiert habe ist die mittlerweile recht günstige Bewertung und die Tatsache, dass das Unternehmen meiner Meinung nach sehr wertvolle Marken hat, die mit dem richtigen Management einen Turnaround eigentlich möglich machen sollten. Und es ist ne defensive Aktie. Falls das nicht aufgeht bin ich irgendwann wieder raus und nehme bis dahin die Dividede mit. Für Leute, die gern einem Trend folgen ist die Aktie aber nichts, es sei denn sie folgen short nem Abwärtstrend :D.

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"Chugai Pharmaceutical" it mit 44 Milliarden Euro (umgerechneter) Bewertung kein riesiger, aber ein großer japanischer Pharmakonzern. 60% davon gehören der schweizer Roche Holding. Hier habe ich vor einiger Zeit nachgekauft, da der Abbau der vorherigen Überbewertung erfolgreich zu sein scheint. Jetzt gerade würde ich aber vermutlich noch nicht wieder kaufen, sondern abwarten, ob der Aufwärtstrend sich fortsetzt.

Gute Pharma-Unternehmen gibts ja viele, dieses habe ich eher wegen der weltweiten Diversifizierung gekauft.


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"State Street"
habe ich nachgekauft. Wenn man bedenkt, wie wichtig die Bank im Hintergrund ist, so ist sie doch ziemlich unbekannt. Am ehesten kennt man vielleicht hierzulande noch "SPDR" ETFs - die stammen von State Street. Die Bank bietet großen Vermögensverwaltern, Versicherungen, öffentlichen Einrichtungen und Zentralbanken Anlagenverwaltung, Verwahrung und Anlagenforschung an. Betreibt also nicht vornehmlich das traditionelle Bankgeschäft mit Privatkunden, Krediten und Investmentbereich. Meiner Ansicht nach daher auch durch das Geschäftsmodell sicherer als andere Banken. Aber ein sehr zyklischer Titel, den ich in nem Aufwärtszyklus sicher auch wieder veräußern würde.

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"Nextera Energy Corp." ist vom Börsenwert mit über 120 Milliarden das größte Energieversorgungsunternehmen der westlichen Welt mit recht hohem Anteil erneuerbarer Energien.
Dieser Titel ist auch jetzt nicht günstig, nur im Vergleich zur eigenen Historie im Verhältnis zum erwarteten Wachstum. Die Aktie wird manchmal über viele Jahre mit absurder Prämie/Überbewertung gehandelt. Solche Titel bleiben oftmals nur relativ kurz im "fairen" Bereich, weshhalb ich meine seit Jahren verkümmerte und ausgesetzte Sparplan-Position jetzt mal etwas ausgebaut habe. Wäre aber schön, wenn es noch weiter runter geht.


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Screens vom Aktienfinder.net

Chugai war ja sogar ein Treffer :D Da gab es wohl was Positives bzgl. Krebsmedikament und dann gings hoch.
 
Joa, diese Sachen im Pharma-Bereich sind halt echt reines Glück :D. Deswegen sollte man da nur in größere Unternehmen gehen, die ne breite Pipeline haben.

Danone ist aber auch ganz okay gelaufen. Nextera natürlich ein Desaster, aber deswegen bin ich damals auch nur vorsichtig mit erhöhtem Sparplan rein.
 
Wie die ganzen Fonds die Börse wieder treiben damit bei den Kunden sie Depotabrechnung zum 31.12. nicht so schlecht aussieht :lol: schon krass wie die letzten Tage ohne Nachrichten abgehen.
 
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