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Aktien & andere Anlagen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die Credit Suisse, die bei Skandalen beinahe mit der Deutschen Bank mithalten kann, ist angeblich in ziemlichen Schwierigkeiten. Die Kreditausfallversicherungen gegen die Bank liegen auf einem 14 Jahreshoch, höher als 2008.

Ne veritable Finanzkrise ist echt das letzte was wir jetzt noch brauchen. Vielleicht gibt's ja noch ne Asien Krise on top. Hong Kong Aktienmarkt steht niedriger als 2011.

https://www.ft.com/content/51480b88-9e08-477d-8a31-f973e4b337a1
 
Wie krass das alles ist.... Ich verstehe wirklich nichts mehr. Waren die Zeichen des Disinflation und die Warnungen an die Notenbanken die Zinsen nicht so stark anzuheben so eine Feier stattfindet, dann gute nacht. Ich habe zwischen gestern und heute knapp 3k mehr im Depot. Verrückt?!

Das Bärenmarktrallys sehr extrem sein können, ist ja ein bekanntes Phänomen. Ich würde mich davon nicht blenden lassen. Interessant wird die kommende Berichtssaison.
 
Bewegte Woche würde ich mal sagen :ugly:.

Was ich absurd finde: Man hört aktuell überall, dass die FED den Markt schon auffangen wird, wenn die Verwerfungen zu groß werden. Selbst zwei Notenbanker haben sich in den letzten Tagen in der Richtung geäußert. Erst bei seiner letzten Rede hat Powell jedoch ganz klar gesagt, dass die Bekämpfung der Inflation höchste Priorität hat und es für den Markt schmerzhaft werden wird. Mit anderen Worten: Die FED akzeptiert die starken Verwerfungen und Kursrückschläge, solange die Inflation dadurch sinkt.

Da fragt man sich schon ob die Leute, die von einem Eingreifen der FED ausgehen, aktuell in einer Traumwelt leben, ignorant sind oder Powell schlicht nicht richtig zugegehört haben.

Ich gehe jedenfalls davon aus, dass von Seiten der FED sobald keine Unterstützung für den Markt kommt und wir noch neue Tiefs sehen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Denke ich auch. Der Aktienmarkt sollte denke ich keine Hoffnung darauf haben, dass die Fed ihn rettet. Er könnte höchstens indirekt gerettet werden, denn es scheint wohl durch die schnellen Erhöhungen im Bereich der Anleihen und im Bankenkreditwesen zu Stress zu kommen. Wenn da was bricht ist das gesamte Finanzsystem bedroht und da könnte die Fed dann doch vorsichtig werden. Oder zumindest das Tempo rausnehmen. Naja, wir werden es sehen.
 
https://www.cnbc.com/2022/10/01/the...t-on-edge-as-risks-rise-around-the-world.html

Das hier beschreibt das Problem ein wenig. Die Volatilität in den "sicheren" Anlageklassen wie Anleihen, Währungen etc. erreicht Niveaus, die für den Markt gefährlich werden, denn die werden auch von großen Versicherungen und Rentenfonds gehalten. Das war auch der Grund warum UK nen U-Turn machen musste. Da bestand wohl die reale Gefahr, dass einige der großen Rentenfonds pleite gehen. Anleger sind die eine Sache, aber Renten Fonds die pleite gehen sind keine gute Sache für ne Regierung. Oder die Notenbank.
 
https://www.cnbc.com/2022/10/01/the...t-on-edge-as-risks-rise-around-the-world.html

Das hier beschreibt das Problem ein wenig. Die Volatilität in den "sicheren" Anlageklassen wie Anleihen, Währungen etc. erreicht Niveaus, die für den Markt gefährlich werden, denn die werden auch von großen Versicherungen und Rentenfonds gehalten. Das war auch der Grund warum UK nen U-Turn machen musste. Da bestand wohl die reale Gefahr, dass einige der großen Rentenfonds pleite gehen. Anleger sind die eine Sache, aber Renten Fonds die pleite gehen sind keine gute Sache für ne Regierung. Oder die Notenbank.

Schöner Artikel. Ich sehe das Ganze ja mit gemischten Gefühlen. Der Repomarkt ist tatsächlich ein Problem, wobei ein möglicherweise notwendiges Eingreifen seitens der FED hier wohl maximal zu einer kurzen Pause bei den Zinsanstiegen führen dürfte. Im Hinblick auf die erwähnten Zombies würde ich eine Marktbereinigung allerdings sehr begrüßen, auch wenn man hier mögliche Kettenreaktionen im Auge behalten muss. Nichts desto trotz ist ein reinigendes Gewitter hier imho längst überfällig. Auch das schlecht gemanagte Hedgefonds aus dem Markt gespült werden, ist nicht zwangsläufig was schlechtes. Natürlich können in dem Zuge auch gesündere Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen werden, aber einfach so weitermachen wie bisher ist auch keine wirkliche Alternative.
 
Wohl wahr. Die Emerging Markets muss man aber auch im Auge behalten. Gibt wohl schon jetzt Abbau von Gold und USD zur Stützung der eigenen Währung in Rekordausmaß. Diese ganzen Verbindungen im Blick zu halten dürfte unmöglich sein. Die Fed war historisch ja nicht mal in der Lage ihren eigenen Bereich richtig einzuschätzen.
 
Diese ganzen Verbindungen im Blick zu halten dürfte unmöglich sein. Die Fed war historisch ja nicht mal in der Lage ihren eigenen Bereich richtig einzuschätzen.

Da sagst Du was. Am Ende haben die USA halt den Vorteil, dass sie neben dem USD als Leitwährung die Möglichkeit haben, sich selbst zu versorgen. Darüber hinaus ist die Inlandsnachfrage stark genug um die Wirtschaft größtenteils am Laufen zu halten, auch wenn viele exportorientierte Unternehmen dort natürlich auch gewaltig Federn lassen werden. Aber unter dem Strich werden die USA schneller aus der Krise kommen als der Rest der Welt.
 
dann kann man sich den nächsten Zinsschritt ja denken, d.h. wir werden wohl auch bald Zinsen auf Immobilienkredite von 5-6% haben. Dann gehen in der Branche leider einige pleite.
 
Was mich etwas nervt ist, dass die Banken ihre Zinsen auf Spareinlagen nicht erhöhen. Meine Bank bietet da immer noch sensationelle 0 Prozent auf fast alle Sparprodukte an. Und dann wundern sich alle warum irgenwann gar keine Kaufkraft mehr vorhanden ist.

Klar, dass ein Zinssatz von 0,5 Prozent jetzt auch nicht der Heilsbringer ist, aber wäre immerhin mal ein Signal.

Beim Thema Aktien werden wir wohl noch länger die Situation haben, dass man nur als Achnäppchenjäger investieren aber wegen niedriger Kurse kein Geld rausziehen kann.
 
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