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Aktien & andere Anlagen (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was haltet ihr von Tesla?
Ich bin jetzt gerade nach langem überlegen wieder ausgestiegen. Die waren gestern auf ihrem Allzeithoch und heute auch noch recht hoch.
Bin jetzt ausgestiegen bei 548 Euro pro Aktie.
Gekauft habe ich im September bei 290 Euro.

Gewinn ist also fünfstellig da. Aber ich traue dem Braten nicht und gibt einige Analysten und Experten, die der Aktie prognostizieren, dass sie auch wieder ganz schnell bei 200 Euro oder sogar noch niedriger landen könnte.
 
Ich habe sie heute auch verkauft. Allerdings hauptsächlich weil ich auch viele ETFs habe, wo sie dann mit drin ist. So hoch gewichten wollte ich sie dann doch nicht und die Gewinne erstmal mitnehmen.

Genau das war auch mein Gedanke mit den Gewinnen. Ich vermute wenn die erstmal im S&P 500 drin sind wir das Race erstmal vorbei sein und die wird sich wieder etwas tiefer einpendeln.
Kann natürlich auch komplett falsch liegen und die explodiert weiter nach oben, aber das glaube ich irgendwie nicht.
 
Oder es geht in die andere Richtung. Aktuell sind da sehr viele Hoffnungen mit eingepreist, die sich sehr schnell auflösen können, wenn sie ihren aktuellen Vorsprung nicht halten können. Und wenn man sich ansieht, wieviel die traditionellen Hersteller in die E-Technik pumpen, wird das sehr schwer.
 
Ja, wobei man das auch schon seit Jahren hört. Denke das größte Problem für die alten Hersteller sind ihre Strukturen. Die kommen bei den Margen nicht mal auch nur in die Nähe von Tesla. Insofern müssen sie entweder teurer verkaufen oder mit geringerer Marge leben. Beides keine guten Optionen. Aber dass Tesla absurd überbewertet ist ist ne andere Sache.
 
Dass Tesla das Potential hat weiter zu steigen ist zweifelsohne gegeben. Aber glaube auch, dass die aktuell noch brutal überbewertet sind an der Börse, vor allem da sie ja nicht die einzigen Autohersteller sind, die E-Autos machen.
Tesla muss sich hier erstmal auf Langzeit bewähren und ich glaube, dass der Run auf die Aktie jetzt vor allem auch durch den Einstieg in den S&P 500 befeuert wurde.

Hab das Geld mit dem Gewinn erstmal im Depot gelassen und sollte die Aktie wieder auf 400 Euro die nächsten Wochen sinken (falls das der Fall ist) würde ich sogar wieder einsteigen.
 
vor allem da sie ja nicht die einzigen Autohersteller sind, die E-Autos machen.
Das meinte ich, da sind ja alle großen Hersteller dran. Und die machen die geringere Marge durch schiere Masse wieder wett. Tesla wird nie ein Massenhersteller. Und wenn die Konglomerate dann auch ihr Hochpreissegment mit Elektro austatten, verliert Tesla sein bisheriges Alleinstellungmerkmal. Ein Selbstläufer sind sie dann nicht mehr. Kann immer noch gut voran gehen, mit ihnen, kann sich aber auch normalisieren.
 
Im Prinzip würde ich dir zustimmen. Man sollte aber das heutige Konsumentenverhalten nicht unterschätzen. Die Käuferstruktur verändert sich. Die Software wird immer wichtiger, ausgerechnet der Bereich wo Tesla noch weit vorn liegt. Und ähnlich wie bei Apple gibt es da mittlerweile langwährende Brand-Loyalitäten. Für mich waren derartige Loyalitäten noch nie von Bedeutung, deswegen habe ich auch nie überzeugt Apple gekauft. Aber ich musste lernen, dass sowas heutzutage entscheidend sein kann :D.

Das ist auch genau der Teil wo die ganzen Tesla Shortseller seit Jahren falsch liegen. Sie haben alle schlüssige und logische Argumente, aber sie unterschätzen den Musk-Faktor und die öffentliche Anziehungskraft der Marke.
 
Seit heute gehört mir ein Teil meines Vereins! :D:liebe:

Zwar rausgeschmissenes Geld und ne Dividendenzahlung wird’s sowieso nie geben, aber was macht man nicht alles für seine Liebe!


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Hat jetzt nicht direkt was mit Aktien zu tun, ich hau es trotzdem mal hier rein. Ich hab im Frühling während des Lockdowns mal komplett meine Verträge überprüft und ein paar gekündigt.

Jetzt hab ich aber noch zwei Rentenversicherungen, bei denen ich immer wieder ins Grübeln komme. Die eine hab ich bei Beginn meiner Ausbildung 2003 abgeschlossen, die andere nach der Ausbildung 2006.

Die von 2003 hat lt. jährlicher Übersicht eine Garantieverzinsung von 3,25% und die ist ja noch komplett steuerfrei. Die von 2006 nicht mehr und hat eine Verzinsung von 2,75% lt. Unterlagen. Die von 2003 startete mit 40€, die spätere mit 80€, beide mit jährlicher Erhöhung von 5%. Da aber auch noch eine BU eingeschlossen war, ist es schwer nachzuvollziehen, was ich jetzt letztendlich genau eingezahlt habe. Auf der jährlichen Übersicht sieht man ja nur die "Leistung bei Tod:", Leistung bei Rückkauf:" und was man zum Rentenzeitpunkt bekommen wird/könnte.

Die BU wurde am Anfang des Jahres aus den Verträgen raus genommen und ist nun separat. Jetzt liegt die von 2003 bei knapp 60 Euro im Monat, die von 2006 bei knapp 90 Euro.

Es ist leider auch nirgends etwas zu den laufenden Kosten zu lesen. So wie ich gelesen habe, sind die hohen Abschlusskosten auf die ersten 5 Jahre aufgeteilt, diese sind also schon lange erledigt. Die laufenden Kosten schmälern ja auch noch weiter die Rendite. Diese hab ich mal mit dem Finanztip-Rechner gerechnet, da komm ich auf ca. 0,20%. Gerade aber da ja die BU bis dieses Jahr inklusive war, weiß ich nicht, wie korrekt das alles ist.

Kann es wirklich sein, dass bei 2,75% Verzinsung nur ne Rendite von knapp 0,20% bleibt?

Und wäre es dann nicht sinnvoll den Vetrag zu kündigen, die Summe in meinen MSCI World ETF stecken + zusätzlich die monatlichen 90 Euro?
 
Würde da versuchen nen unabhängigen Versicherungsfachmann für Rentenversicherungen drüber schauen zu lassen. Die Verträge sind mit Absicht so aufgebaut, dass kein Mensch die Kostenstruktur nachvollziehen kann. Und dann die asoziale Bündelung mit sehr wichtigen Versicherungen wie einer BU, damit die Kunden große Hemmungen haben, überhaupt was daran zu machen.
 
Ja, ich war 2008 auch so blöd und habe mir diverse Verträge zur Zukunftsvorsorge aufschwatzen lassen. Darunter auch eine Lebensversicherung.

Ich würde die monatlichen Raten auch gerne in woanders investieren, aber derzeit bin ich auf Kurs "Aussitzen", weil der aktuelle Fondwert über der Prognose liegt, also zu Vertragsende das Ziel erreichen sollte.

Laut Internetportal ist die Bruttoperformance seit Beginn so um die 4,5%. Das sind aber auch eben diese nebulösen Gebühren noch nicht berücksichtigt.

Ich hoffe halt dass es da am Ende kein böses Erwachen gibt und ich im Endeffekt kaum mehr heraus bekomme als ich über die Laufzeit einbezahlt habe.
 
Wo kann man den seriös den Vertrag zur betrieblichen Altersvorsorge bewerten lassen? Leider zahlt der AG keinen Zuschuss. Hab erst gestern gesen, dass bei Neuverträgen seit 2019 und Bestand ab 2022 15% der AG zuschießen muss, aber selbst dir sind sicher zu wenig (hab da 20% im Kopf). Finds eh scheiße, dass die AGs nicht schon immer dazu verpflichtet wurden.
 
Hat jetzt nicht direkt was mit Aktien zu tun, ich hau es trotzdem mal hier rein. Ich hab im Frühling während des Lockdowns mal komplett meine Verträge überprüft und ein paar gekündigt.

Jetzt hab ich aber noch zwei Rentenversicherungen, bei denen ich immer wieder ins Grübeln komme. Die eine hab ich bei Beginn meiner Ausbildung 2003 abgeschlossen, die andere nach der Ausbildung 2006.

Die von 2003 hat lt. jährlicher Übersicht eine Garantieverzinsung von 3,25% und die ist ja noch komplett steuerfrei. Die von 2006 nicht mehr und hat eine Verzinsung von 2,75% lt. Unterlagen. Die von 2003 startete mit 40€, die spätere mit 80€, beide mit jährlicher Erhöhung von 5%. Da aber auch noch eine BU eingeschlossen war, ist es schwer nachzuvollziehen, was ich jetzt letztendlich genau eingezahlt habe. Auf der jährlichen Übersicht sieht man ja nur die "Leistung bei Tod:", Leistung bei Rückkauf:" und was man zum Rentenzeitpunkt bekommen wird/könnte.
Den 2003er würde ich sehr genau bewerten lassen - der wäre nämlich noch steuerfrei.

Private Rentenversicherung Steuer | Das müssen Sie wissen! (gansel-rechtsanwaelte.de)
Rentenverträge bis einschließlich 2004
Hat man die Rentenversicherung bis einschließlich 2004 abgeschlossen, ist der Ertrag in der Regel steuerfrei – egal, ob der Ertrag durch Verkauf, Kündigung oder lediglich durch Auszahlung zustande kam.
 
Den 2003er würde ich sehr genau bewerten lassen - der wäre nämlich noch steuerfrei.

Private Rentenversicherung Steuer | Das müssen Sie wissen! (gansel-rechtsanwaelte.de)
Rentenverträge bis einschließlich 2004
Hat man die Rentenversicherung bis einschließlich 2004 abgeschlossen, ist der Ertrag in der Regel steuerfrei – egal, ob der Ertrag durch Verkauf, Kündigung oder lediglich durch Auszahlung zustande kam.

Ja, der ist steuerfrei. Hab ich oben auch geschrieben. Den würde ich auch weiterlaufen lassen.

Geht eigentlich eher um den von 2006.

Ich werd jetzt mal die Sparkassen Versicherung anschreiben und nachfragen, ob sie mir eine Aufstellung geben können, wieviel ich bisher in die Versicherung ohne BU einbezahlt habe, was der aktuelle Rückkaufswert ist und wieviel die laufenden Kosten betragen.

Vielleicht kommt ja eine brauchbare Antwort.
 
Wo kann man den seriös den Vertrag zur betrieblichen Altersvorsorge bewerten lassen? Leider zahlt der AG keinen Zuschuss. Hab erst gestern gesen, dass bei Neuverträgen seit 2019 und Bestand ab 2022 15% der AG zuschießen muss, aber selbst dir sind sicher zu wenig (hab da 20% im Kopf). Finds eh scheiße, dass die AGs nicht schon immer dazu verpflichtet wurden.

Wenn dein Arbeitgeber nichts bzw. nur den Pflichtteil dazu zahlt ist so ein Vertrag heutzutage in 99,99% der Fälle unbrauchbar. Man darf nicht vergessen, dass diese Verträge das Bruttogehalt reduzieren und damit auch gleichzeitig die staatliche Rente. Das sowie die späteren Abgaben bei Auszahlung und Gebühren muss man erstmal wieder raus haben. Und da der Arbeitgeber bei geringerem Brutto ebenfalls ordentlich Abgaben spart ist eine Nichtbeteiligung seinerseits echt asozial.
 
Das dachte ich mir schon. Wäre mal zur Verbraucher erstaunt, aber da kostet da ms glaub auch so um die 250€...gibts da ne Empfehlenswerte Beratung? Sonst nehm ich das Geld mal in die Hand
 
Würde da versuchen nen unabhängigen Versicherungsfachmann für Rentenversicherungen drüber schauen zu lassen. Die Verträge sind mit Absicht so aufgebaut, dass kein Mensch die Kostenstruktur nachvollziehen kann. Und dann die asoziale Bündelung mit sehr wichtigen Versicherungen wie einer BU, damit die Kunden große Hemmungen haben, überhaupt was daran zu machen.

Ich hab gestern noch mit meinem Versicherungsberater telefoniert, da er mir auf meine Email hin angerufen hat.

Anfang des Jahres, als wir die BU aus dem Vertrag genommen hat, hat er mir gesagt, wieviel Euro bei der letzten Zahlung an die RV und wieviel an die BU. Gestern hat er mir gesagt, er kann nicht exakt sagen, wieviel insgesamt an die BU geflossen ist. Einzig der aktuelle Stand der Rentenversicherung hat er mir genannt (13.xxx €).

Die genauen Kosten konnte/wollte er mir auch nicht nennen, er meinte nur, dass es um die 1,5% laufende Kosten sein müssten.

Haben dann ne Weile diskutiert, auch was andere Anlagemöglichkeiten angeht. Er wollte mich dann auch zu nix überreden oder andere Dinge schlecht machen. War eigentlich eine ganz gute Diskussion. Er sagte dann auch, dass es evtl. besser wäre das Geld irgendwo anders anzulegen und man da eine bessere Rendite haben kann, man kann's aber halt nicht sagen. Die RV ist halt "sicher" und man ist nur zu einem ganz kleinen Teil vom Aktienmarkt abhängig. So bekomme ich halt eine sichere Rentenzahlung oder das Ganze auf einen Schlag, wenn ich möchte. Der Betrag schwankt aber ja auch von momentan 75.000€ (wenn's gut läuft, inkl. Überschussanteile) bzw. 59.000 € momentan garantiert.

Er meinte, es muss jeder selbst entscheiden, ob er die sichere Variante will oder nicht. Den Vertrag von 2003 zu kündigen, davon hat er mir aber abgeraten, da er ja noch steuerfrei ist. Hätte ich aber auch nicht gemacht.


Wenn ich jetzt überlege, dass ich die 13.000€ in einen ETF stecke und 30 Jahre (bin jetzt 34 Jahre alt) anlege, dann komm ich, bei einer jährlichen Verzinsung von 5% (glaub auf 30 Jahre nicht unrealistisch), auf ein Endkapital von 58.000 Euro (Steuern usw. nicht berücksichtigt). Da wären die monatlichen Sparraten noch nicht einmal dabei. Ich hab ja schon einen ETF als "Rente" laufen, den würde ich ja dann nochmal um die 90 Euro erhöhen, die ich momentan in die RV zahle.

Zumal ich ja nach 15 oder 20 Jahren schon anfangen kann, kleinere Teile auf Festgeldkonten (oder was es in Zukunft an "sicheren" Anlageformen geben wird) umzuschichten.

Bei der Überlegung kam mir auch noch eine Frage auf:

Die Einlagensicherung beträgt ja 100.000 Euro. Wie ist das, wenn man bspw. 500.000 Euro hat. Sollte man die dann auf 5 verschieden Konten verteilen oder wie läuft das ab? Ist das pro Institut?
 
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