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Aktien & andere Anlagen (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

The new normal :D. Die bereitgestellte Liquidität von EZB und Fed sind aktuell aber (noch) unser kleinstes Problem, imo. Genauso wie die Banken. Zumal sie in Zeiten wie diesen auch keine andere Wahl mehr haben.
 
Ja, der Gedanke ist abwegig. Bei den meisten Unternehmen steht am Ende ein halbwegs gesundes Geschäftsmodell dahinter. Warum sollten die sich das vorsätzlich zerstören?

Und was ist schon normal?

glaubst du irgendeine große Bank oder ein großes Unternehmen (z.B. Lufthansa) meldet Schwierigkeiten an, was würde passieren? glaubst du wirklich das die Regierung das so hinnimmt?

@Mondknallschlumpf Was siehst du da als problem an? ich sehe da kein Problem, alles wird mit Geld gelöst.
 
Vermögenspreisinflation, so wie derzeit schon. Immobilien, Aktien etc. Die "traditionelle" Inflation über den typischen Warenkorb sehe ich als eher nicht so gefährlich an. Aber bei den nicht existierenden Zinsen verliert man real halt selbst dann Kaufkraft. Deswegen muss der Staat sich auch bei der privaten Altersvorsorge mal was Sinnvolles überlegen. Das System ist toter als tot.
 
Hab gerade mal eine Aufstellung gemacht weil ich den Überblick verloren habe. Bin ja im Crash eingestiegen (Trade Republic) mit einem ETF und hab einen Sparplan laufen. Laut App hab ich damit seit Kauf +13,4% gemacht. Dann hatte ich noch etwas "Spielgeld" zum Daytraden. Dort waren es 73 Transaktionen und nach Abzug der Gebühren immer noch +17,x%. Dafür aber halt viel mehr Stress. Klar kann man sich sagen ohne die 2, 3 Griffe ins Klo wären das doppelt so viel gewesen, aber die wird es immer geben. Fazit: Lieber in ETF stecken und ruhiger schlafen. Werde dennoch ab und zu mal kurzfristig was kaufen/verkaufen aber bei weitem nicht mehr so oft und das "Spielgeld" dafür auch nicht aufstocken.
 
Man braucht da auch unglaubliche Disziplin und muss sich sehr gut mit Chart Technik auskennen. Man muss für jede Position das Chance/Risiko Verhältnis berechnen und Marken festlegen an denen man Teilgewinne realisiert und feste Verlustgrenzen setzen.
Wer sich dafür interessiert kann sich mal Lars Erichsen ansehen. Unaufgeregter und seriöser Trader. Aber keine Empfehlung. Es hat seinen Grund, warum 95% nichts dabei verdienen.
 
Hab gerade mal eine Aufstellung gemacht weil ich den Überblick verloren habe. Bin ja im Crash eingestiegen (Trade Republic) mit einem ETF und hab einen Sparplan laufen. Laut App hab ich damit seit Kauf +13,4% gemacht. Dann hatte ich noch etwas "Spielgeld" zum Daytraden. Dort waren es 73 Transaktionen und nach Abzug der Gebühren immer noch +17,x%. Dafür aber halt viel mehr Stress. Klar kann man sich sagen ohne die 2, 3 Griffe ins Klo wären das doppelt so viel gewesen, aber die wird es immer geben. Fazit: Lieber in ETF stecken und ruhiger schlafen. Werde dennoch ab und zu mal kurzfristig was kaufen/verkaufen aber bei weitem nicht mehr so oft und das "Spielgeld" dafür auch nicht aufstocken.

Ich hab auch im Frühjahr angefangen und nun zusätzlich zu meinen ETF noch ein paar Einzelaktien im Portfolio. Allerdings auch nichts um kurzfristig Geld zu verdienen und auch keine riesengroße Summen.

Mein MSCI World steht bei knapp 12%, mein MSCI EM bei 17%.

Hätte aber ehrlich gesagt auch nichts gegen einen kleinen Crash, ich hab noch ein wenig Geld auf dem Tagesgeldkonto liegen, welches ich kurzfristig nicht benötige. :grins:
 
Naja, ob der Wertverlust deines bisherigen Portfolios bei einem Crash den niedrigeren Einstiegspreis für das „wenige Geld auf dem Tagesgeldkonto“ rechtfertigen würde, würde ich bezweifeln :D
 
Typischer "Anfängergedanke" wenn man zum perfekten Zeitpunkt eingestiegen ist und es dann mal gut gelaufen ist und denkt der Crash ist nur ein temporärer Rücksetzer und die perfekte Gelegenheit. Gibt leider genug die so schon mehrmals in den letzten Jahren gedacht haben und nicht ganz so glücklich wären mit einem erneuten Crash.

Aber was geht denn ansich wieder die Tage mit der Börse ab. Ist Covid für besiegt erklärt worden oder sehen wir tatsächlich mal wieder ne Jahresendrally ohne Sinn? Bin wirklich gespannt was die ganzen Unternehmen nächstes Jahr für Zahlen präsentieren werden und ob es da Grund zur Freude geben wird. Bin da momentan noch sehr pessimistisch gestimmt. Aber ich freue mich natürlich wenn sich mein Depot weiter erholt.:D
 
Stimulus! das Wort des Börsenjahres. Anders erkläre ich es mir nicht mehr. Die Unternehmen können alles melden was sie wollen. Sie können auch anstelle der Jahres-/Quartalszahlen ein Hahnenampf zeigen, die Notenbank würde sogar zwischen diesen Kampf springen und beide Hühner mit Geld bewerfen. :ugly:

Ich kann es mir nicht mehr anders erklären.
 
Naja, die Chancen drin zu sein sind höher als die Risiken, draußen zu sein. Es gibt Geld ohne Ende, so dass nach unten abgefedert ist und dass der Großteil der Unternehmen in 2021 deutlich bessere Geschäfte als in 2020 machen wird steht auch fest. Und es gibt sonst keine Rendite. Außer in Krypto. Insofern finde ich es nicht so überraschend, dass der Markt gut steht. Allerdings wird es auch nicht überraschend sein, wenn bestimmte Bereiche des Marktes in den nächsten 12 Monaten zerrissen werden. Die ganzen IPOs, at Home Tech, Biotech, Wasserstoff etc.
 
Naja, ob der Wertverlust deines bisherigen Portfolios bei einem Crash den niedrigeren Einstiegspreis für das „wenige Geld auf dem Tagesgeldkonto“ rechtfertigen würde, würde ich bezweifeln :D

Naja, wenn ich das Geld nicht benötige und diesen "Verlust" ertrage, dann ja auf jeden Fall. Klar macht sich ein weiterer Crash oder ein paar Rücksetzer langfristig gesehen nicht wirklich bemerkbar, deswegen laufen die Sparpläne auch ganz normal weiter. Nach dem Einstieg könnte es trotzdem noch weiter nach unten gehen oder lange dauern, bis es wieder auf dem derzeitigen Niveau wäre, ist mir schon bewusst. Trotzdem tue ich mir momentan schwer damit, eine große Summe auf einen Schlag zu investieren, da ich glaube, dass es 2021 noch einige Dämpfer geben könnte, wenn der ganze "Corona-Plan" nicht so aufgeht wie gedacht.

Natürlich könnte auch das dem Markt komplett egal sein, der ist sowieso ziemlich unberechenbar in diesen Zeiten. :)
 
@Cale eine meiner Aktien ist von 0,06 € nun auf 4,30€. Allerdings ist das Trading geblockt. Machen die das, damit die Aktie nicht gleich auf den Markt geworfen wird und die Aktie in sich zusammen fällt oder ? Bin auch noch echt unschlüssig ob ein Verkauf jetzt sinnvoll wäre oder drauf zu spekulieren, das im Frühjahr wenn das mit den Corona Impfungen so hinhaut, nicht nochmal explodieren könnte ..
 
Kann verschiedene Gründe haben, schwierig, wenn man die Aktie nicht kennt :D

Ich bin und bleibe voll investiert. Allerdings habe ich auch nur Fonds und Artverwandtes, keine Einzelaktien.
 
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