Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Aktien & andere Anlagen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Steffko schrieb:
blue schrieb:
Ich hab absolut keine Ahnung von Aktien und auch kein Interesse daran. Genau so wenig hab ich mit Altersvorsorge am Hut. Da wird man auch beschissen wo es nur geht. Ich kauf seit ca. 15 Jahren (seit ich 25 bin) immer mal wieder Gold. Richtige Barren, die zu Hause oder im Bankschließfach gelagert werden können. Mal 50 Gramm, mal 100 Gramm mal 250 Gramm, je nachdem was an Geld gerade übrig ist. Gut 250 Gramm hab ich erst einmal gekauft, aber kleinere Barren hab ich einige. Darin hab ich mehr vertrauen als in Papiere, wo keiner Weiß was sie in 2 Jahren noch wert sind. Ich weiß zwar nicht, wie sich die Goldpreise entwickeln, aber das werd ich in 25-30 Jahren, wenn ich in Rente gehe, ja sehen. Bei Aktien kann man Glück haben, und eine erwischen die durch die Decke geht, wie damals Microsoft oder zur Zeit Apple, aber ich glaube nicht, das die in 20 Jahren noch so gut dastehen wie heute. Die Chance damit auf den Arsch zu fallen ist mir zu groß. Und das ist mir zu viel Glücksspiel. Bei Gold weiß ich so ungefähr was mich erwartet.
Steffko schrieb:
Wirklich?

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c4/Historical_price_of_gold_07-2011.svg/800px-[/spoiler]

Na, jedenfalls besser als die anderen Anlageformen. Bei Aktien sollte man schon einigen Plan haben, sonst ist das Glückspiel. Hab ich nicht. Und den Bankberater kann man nicht trauen. Und auch wenn man sich einen Privaten Berater nimmt, der unabhängiges Gehalt kassiert, ist der auch nicht vor Fehlern gefeit. Bei Gold krieg ich immer wieder das raus, was ich ausgegeben habe. Ist IMO Risikofreier als alles andere. Und von einem Goldverbot hab ich das erste Mal gehört. Ist das wirklich in Plaunung? Wie soll das umgesetzt werden?
 
Ist quasi eine Verstaatlichung von Goldbeständen und -anteilpapieren. Haben die USA schon mal durchgezogen, ist aber schon etwas her. Ich glaube aber eigentlich nicht, daß es ohne den Goldstandard und bei dem derzeitigen Marktpreisen noch sinnvoll oder wahrscheinlich ist. Aber ich habe auch kein Gold, bei Sachwerten sind mir Aktien dann doch lieber.
 
blue schrieb:
Steffko schrieb:
blue schrieb:
Ich hab absolut keine Ahnung von Aktien und auch kein Interesse daran. Genau so wenig hab ich mit Altersvorsorge am Hut. Da wird man auch beschissen wo es nur geht. Ich kauf seit ca. 15 Jahren (seit ich 25 bin) immer mal wieder Gold. Richtige Barren, die zu Hause oder im Bankschließfach gelagert werden können. Mal 50 Gramm, mal 100 Gramm mal 250 Gramm, je nachdem was an Geld gerade übrig ist. Gut 250 Gramm hab ich erst einmal gekauft, aber kleinere Barren hab ich einige. Darin hab ich mehr vertrauen als in Papiere, wo keiner Weiß was sie in 2 Jahren noch wert sind. Ich weiß zwar nicht, wie sich die Goldpreise entwickeln, aber das werd ich in 25-30 Jahren, wenn ich in Rente gehe, ja sehen. Bei Aktien kann man Glück haben, und eine erwischen die durch die Decke geht, wie damals Microsoft oder zur Zeit Apple, aber ich glaube nicht, das die in 20 Jahren noch so gut dastehen wie heute. Die Chance damit auf den Arsch zu fallen ist mir zu groß. Und das ist mir zu viel Glücksspiel. Bei Gold weiß ich so ungefähr was mich erwartet.
Steffko schrieb:
Wirklich?

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c4/Historical_price_of_gold_07-2011.svg/800px-[/spoiler]

Na, jedenfalls besser als die anderen Anlageformen. Bei Aktien sollte man schon einigen Plan haben, sonst ist das Glückspiel. Hab ich nicht. Und den Bankberater kann man nicht trauen. Und auch wenn man sich einen Privaten Berater nimmt, der unabhängiges Gehalt kassiert, ist der auch nicht vor Fehlern gefeit. [b]Bei Gold krieg ich immer wieder das raus, was ich ausgegeben habe.[/b] Ist IMO Risikofreier als alles andere. Und von einem Goldverbot hab ich das erste Mal gehört. Ist das wirklich in Plaunung? Wie soll das umgesetzt werden?
[/quote]


Woher nimmst du denn die Theorie? Der Goldpreis schwankt doch recht bedeutend, wie man sieht. Du kannst da dicke Gewinne machen, aber genauso gut Geld verlieren.



Fakeedit in Sachen Goldverbot: sind Goldverkäufer (also von physischem Gold, das dem Käufer übergeben wird) verpflichtet Buch darüber zu führen, an wen sie welche Mengen Gold verkaufen und welche Mengen? Und sind desweiteren Privatkäufer von Gold dazu verpflichtet ebenfalls Buch über ihre Käufe oder Verkäufe zu führen?
Wenn da irgendwo "Nein" als Antwort kommt, wüsste ich jetzt nicht, wie der Staat Gold von Privatleuten wirksam verstaatlichen sollte. Verbuddeln o.Ä. und rausholen, sobald sich die Lage beruhigt hat (banal gesagt).
 
Steffko schrieb:
blue schrieb:
Steffko schrieb:
blue schrieb:
Ich hab absolut keine Ahnung von Aktien und auch kein Interesse daran. Genau so wenig hab ich mit Altersvorsorge am Hut. Da wird man auch beschissen wo es nur geht. Ich kauf seit ca. 15 Jahren (seit ich 25 bin) immer mal wieder Gold. Richtige Barren, die zu Hause oder im Bankschließfach gelagert werden können. Mal 50 Gramm, mal 100 Gramm mal 250 Gramm, je nachdem was an Geld gerade übrig ist. Gut 250 Gramm hab ich erst einmal gekauft, aber kleinere Barren hab ich einige. Darin hab ich mehr vertrauen als in Papiere, wo keiner Weiß was sie in 2 Jahren noch wert sind. Ich weiß zwar nicht, wie sich die Goldpreise entwickeln, aber das werd ich in 25-30 Jahren, wenn ich in Rente gehe, ja sehen. Bei Aktien kann man Glück haben, und eine erwischen die durch die Decke geht, wie damals Microsoft oder zur Zeit Apple, aber ich glaube nicht, das die in 20 Jahren noch so gut dastehen wie heute. Die Chance damit auf den Arsch zu fallen ist mir zu groß. Und das ist mir zu viel Glücksspiel. Bei Gold weiß ich so ungefähr was mich erwartet.
Steffko schrieb:
Wirklich?

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c4/Historical_price_of_gold_07-2011.svg/800px-[/spoiler]

Na, jedenfalls besser als die anderen Anlageformen. Bei Aktien sollte man schon einigen Plan haben, sonst ist das Glückspiel. Hab ich nicht. Und den Bankberater kann man nicht trauen. Und auch wenn man sich einen Privaten Berater nimmt, der unabhängiges Gehalt kassiert, ist der auch nicht vor Fehlern gefeit. [b]Bei Gold krieg ich immer wieder das raus, was ich ausgegeben habe.[/b] Ist IMO Risikofreier als alles andere. Und von einem Goldverbot hab ich das erste Mal gehört. Ist das wirklich in Plaunung? Wie soll das umgesetzt werden?
[/quote]


Woher nimmst du denn die Theorie? Der Goldpreis schwankt doch recht bedeutend, wie man sieht. Du kannst da dicke Gewinne machen, aber genauso gut Geld verlieren.



Fakeedit in Sachen Goldverbot: sind Goldverkäufer (also von physischem Gold, das dem Käufer übergeben wird) verpflichtet Buch darüber zu führen, an wen sie welche Mengen Gold verkaufen und welche Mengen? Und sind desweiteren Privatkäufer von Gold dazu verpflichtet ebenfalls Buch über ihre Käufe oder Verkäufe zu führen?
Wenn da irgendwo "Nein" als Antwort kommt, wüsste ich jetzt nicht, wie der Staat Gold von Privatleuten wirksam verstaatlichen sollte. Verbuddeln o.Ä. und rausholen, sobald sich die Lage beruhigt hat (banal gesagt).
[/quote]

Ich glaube ab einer bestimmten Menge müssen sie es namentlich festhalten.

Ist ja auch nur eine der abwegigsten Überlegungen, aber kann trotzdem so kommen. Manche Ökonomen halten das nicht für ausgeschlossen. Aber dazu muss die Kacke wirklich dampfen...
 
Steffko schrieb:
Wenn da irgendwo "Nein" als Antwort kommt, wüsste ich jetzt nicht, wie der Staat Gold von Privatleuten wirksam verstaatlichen sollte. Verbuddeln o.Ä. und rausholen, sobald sich die Lage beruhigt hat (banal gesagt).

Naja, die USA hatten mit einer entschädigungslosen Enteignung mit zusätzlichen drakonischen Geld- und Haftstrafe damals wohl einigen Erfolg. Wenn Du es offiziell eingetauscht hättest, gab es ja wenigstens noch dn damaligen Marktpreis. Das Verbot ging übrigens von '33 bis '74, da mußte man beim Verbuddeln schon einen langen Atem haben :D

Aber wie schon gesagt, ich halte ein Goldverbot eigentlich für utopisch. Schöne Panikmache für diejenigen, die schon wegen der Eurokrise Bammel haben.
 
Man kann von vergangenen Entwicklungen niemals auf die zukünftige Wertentwicklung einer Anlage schließen. Es gibt einfach zu viele Variablen. Selbst komplexe IT-Systeme schaffen keine zuverlässigen Prognosen. Es geht einfach nicht. Von daher würde ich Privatanlegern niemals zu Spekulationen raten. Dann lieber ab ins Casino und beim Roulette immer schön auf rot setzen.
 
Bill Gates schrieb:
Man kann von vergangenen Entwicklungen niemals auf die zukünftige Wertentwicklung einer Anlage schließen. Es gibt einfach zu viele Variablen. Selbst komplexe IT-Systeme schaffen keine zuverlässigen Prognosen. Es geht einfach nicht. Von daher würde ich Privatanlegern niemals zu Spekulationen raten. Dann lieber ab ins Casino und beim Roulette immer schön auf rot setzen.

Natürlich kann man das. Zumindest kurzfristig. Denn ein Markt regelt sich immer noch über Angebot und Nachfrage. Und warum entsteht kurzfristig Nachfrage? Meistens aufgrund technischer Signale. Versteh mich nicht falsch, in meinen Augen MUSS jede technische Analyse mit einem fundamentalen Punktesystem irgendwie kombiniert werden, Susann Levermann hat da ganz interessante Ansätze. ABER kurzfristig entsteht die größte Nachfrage, sei es über normale Nachfrager oder HFT aufgrund technischer Chartsignale. Und diese beruhen immer auf der Vergangenheit.
Privatanlegern können sehr wohl spekulieren, denn das ist nicht Zockerei, sondern eine abgewägte Wette. In dem Sinne, dass man sich genau anschaut, was man macht, dass in den Augen eines selbst vieles dafür spricht dass der Basiswert steigt (ich nehme an, mit Spekulation sprichst du nicht von Aktienanlagen sondern eher von Options und Derivaten) und daher durchaus nicht mit einem Setzen auf Rot im Kasino zu vergleichen ist. Denn eine Rolletekugel hält sich an bestimmte Gesetze. Ein Markt kann durchaus auch irrational, aber durchaus vorhersehbar agieren.
 
Wobei der Derivatehandel und die Computerbroker diese Irrationalität in letzter Zeit extrem verstärkt haben. Da hat man schon viel Casino inzwischen, selbst beim normalen Aktienhandel.
 
@no0bY:
Und genau das ist das Problem! Kurzfristig auf Ereignisse reagieren im Börsengeschäft? Entweder hast Du als Privatmann ein Echtzeitsystem von Bloomberg rumstehen, vor dem Du 24/7 sitzt und alle Wertpapiere im Auge behältst. Oder Du lässt es direkt bleiben. Nach der Abgeltungssteuer fährst Du kaum Gewinne ein, in der Zeit kannst Du auch im Kiosk stehen und Bier verkaufen.
 
superschaf schrieb:
habt ihr irgendwelche aktuellen aktiengeheimtipps ? :oops:

In der Börse Online war letzte Woche seit lange mal wieder ein Titel dabei, wo alles gestimmt hat. Technischer Ausblick, Fundamentalausblick und das no0bYsche Bauchgefühl. Hab ihn aber gerade nicht im Kopf, da ich nicht reininvestiert habe :D
 
Kann man irgendwie verantwortlich gemacht werden wenn man aktien kauft von einer firma und die geht dann pleite ? Also das gläubiger dann geld von den investoren fordern oder so ? :?

Oder ist das schlimmste was passieren kann das mein geld für das ich aktien gekauft hab weg ist ? :oops:
 
superschaf schrieb:
Kann man irgendwie verantwortlich gemacht werden wenn man aktien kauft von einer firma und die geht dann pleite ? Also das gläubiger dann geld von den investoren fordern oder so ? :?

Oder ist das schlimmste was passieren kann das mein geld für das ich aktien gekauft hab weg ist ? :oops:

Gesetzlich besteht keine Nachschusspflicht. Mir ist kein Fall bekannt, wo eine vereinbart wäre. Wenn du also nur Aktien von dem Unternehmen hast und das Pleite geht, dann ist schlimmstenfalls dein Geld weg.
 
Und wie ist zu dem Thema derzeit die Lage? Durch die aktuelle Zinssenkung wird denke ich noch mehr Geld in die Börsen fließen. Da das Sparbuch nichts mehr bringt, bleibt eigentlich fast nur noch der Weg in die Aktie. Ist ja nicht so dass die wirtschaftlichen Daten insgesamt so fundamental gut sind, dass die Börsen von Höchststand zu Höchststand eilen. Das ist aus meiner Sicht wirklich das ganze billige Geld dass den Markt überschwemmt.

Bei mir fragen mittlerweile schon extrem sicherheitsbedachte Mandanten nach, was ich von Aktien halte.

Mir selbst ist das alles nicht Koscher, da ich kaum glauben kann was dieses Jahr abgegangen ist. Hab ja selbst ein kleines Depot und freue mich wirklich über die Kursgewinne dieses Jahr. Aber wie lange das noch gehen wird? Denke momentan darüber nach einen Teil zum Jahreswechsel zu verkaufen. Irgendwie traue ich der "Blase" nicht. Irgendwann gibts wieder einen Knall und dann geht es ganz schnell bergab.
 
Bitcoins haben soeben die 400$ Marke geknackt.
Ich wünschte nur ich hätte die 2010 nicht als idealistischen Irrsin abgetan und ein 'bisschen' reininvestiert :(

Ich brauche eine Zeitmaschine!
 
Ich könnte mir auch in den Arsch beißen.

Hätte ich mal Aktien von meiner Firma gekauft:

cj88kjqazb0ljg84d.gif



Aber hinterher ist man immer schlauer.
 
Zurück
Oben