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Ärger mit dem (Ex-)Vermieter (lange Geschichte)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Kurzes Update:

Heute die Info von der Anwältin erhalten, dass das Finanzamt an der Sache Nutzungsentgeld für das Gartenhaus dran ist.
Wir bekommen nun ein Schreiben vom FA und müssen dort einige Angaben zum Mietverhätnis etc. machen.

Hab gute Laune. :D
Hab nicht mehr alles auf dem Schirm, also warum rückt nun das FA an?
 
Weil wir die Kavallerie bestellt haben. :D
Er hat ja das FA beschissen, in dem er die Mieteinnahmen um 150€ gedrosselt hat und dieses Geld über seine Tochter laufen lassen.
Von wegen Nutzungsgeld für Gartenhütte...
Seine Tochter hat ja aber - angeblich - das Eigentum vor sieben Jahren an ihn zurück übertragen aber weiterhin das Geld von uns kassiert.
Da liegt der Verdacht sehr nahe, dass er oder sie die Kohle nicht beim FA angegeben haben.
 
Weil wir die Kavallerie bestellt haben. :D
Er hat ja das FA beschissen, in dem er die Mieteinnahmen um 150€ gedrosselt hat und dieses Geld über seine Tochter laufen lassen.
Von wegen Nutzungsgeld für Gartenhütte...
Seine Tochter hat ja aber - angeblich - das Eigentum vor sieben Jahren an ihn zurück übertragen aber weiterhin das Geld von uns kassiert.
Da liegt der Verdacht sehr nahe, dass er oder sie die Kohle nicht beim FA angegeben haben.
Jetzt gilt es, klug und überlegt vorzugehen. Hattest Du die Anzeige denn vorher mit der Anwältin abgestimmt oder hat Sie das dem FA mitgeteilt ? Wenn sich das FA bei Euch melden wird, liegt der Verdacht sehr nahe, dass bereits ein Verfahren wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung bzw. -verkürzung gegen ihn eingeleitet wurde, ansonsten würde das FA den Sachverhalt nicht bei Euch ermitteln - will vereinfacht heißen, Befugnisse der Staatsanwaltschaft wurden dem FA damit schon übertragen, sonst werden Mieter nicht hinzugezogen. Bei dem relativ geringfügigen Betrag werdet ihr also die Mietzahlungen angeben und der Vermieter wird die Schuld eingestehen sowie die Steuer und eine Geldbuße für die Verfahrenseinstellung bezahlen. Das Verfahren ist er damit rückstandsfrei los und dann wird er zur Jagd auf Euch blasen. Ganz wichtig ist, dass das nicht nur ein Tritt vor das Schienenbein bleibt, sondern dass das Steuerstrafverfahren und Eure Hinzuziehung zu diesem Verfahren von Eurer Anwältin als Indiz für die vohergehenden „Falschaussagen“ bzgl. der Eigentumsverhältnisse herangezogen wird. Dem Gesamteindruck kann sich die Richterin m. E. dann nur verschließen, wenn sie echt absolut gar keinen Bock auf diesen Fall hat.

Auf sie mit Gebrüll... :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wir haben es sowohl mit ihr abgesprochen und sie hat dann beim FA mal ganz doof nachgefragt. ;) Wir reichen jetzt das kommende Schriftstück vom Fa auch nur an unsere Anwältin weiter. Stichwort: Datenschutz.
Natürlich werden wir das Ergebnis auch als Indiz für seine Unwahrheiten mit ins Feld führen, in der Hoffnung, dass der Richter den Schubs in die richtige Richtung bekommt.
 
Wir haben es sowohl mit ihr abgesprochen und sie hat dann beim FA mal ganz doof nachgefragt. ;) Wir reichen jetzt das kommende Schriftstück vom Fa auch nur an unsere Anwältin weiter. Stichwort: Datenschutz.
Natürlich werden wir das Ergebnis auch als Indiz für seine Unwahrheiten mit ins Feld führen, in der Hoffnung, dass der Richter den Schubs in die richtige Richtung bekommt.
Das mag alles funktionieren, aber der Datenschutz ist m. E. nicht mehr relevant, wenn Ihr von der Fahndung direkt als Zeugen hingezogen werdet. Und genau das seit ihr jetzt wahrscheinlich. Passt da bloß auf und laßt Euch beraten, da der Verdacht der Beihilfe bei dem Sachverhalt nicht weit von Euch entfernt ist, insbesondere wenn die Tochter dann noch querschießt. Bei Deiner beschriebenen Vorgehensweise ist die Anwältin m. E. übrigens auch auf sehr dünnem Eis unterwegs.

Bin gespannt, wie das weitergeht und wünsche Euch das Beste im Streit mit diesem Arschloch.
 
der Beihilfe? Woher sollten sie denn wissen dass da was schief läuft? (ernstgemeinte Laienfrage)
Na ja, wenn der Vorwurf irgendwann im Raum steht, dass sie (natürlich wissentlich - hypothetisch, da die Zahlung an die Tochter ohne Rechtsgrund bzw. Mietvertrag erfolgte) eine Teilmiete auf ein anderes Konto überwiesen haben, kann zumindest der Verdacht im Raum stehen. Da steht dann vielleicht auch irgendwann wieder Aussage gegen Aussage. Ich bin da immer für proaktive Beratung und die Abwägung aller Möglichkeiten. Da habe ich schon viel erlebt - und die bekämpfen sich jetzt auf einem anderen Schauplatz mit harten Bandagen. Der Vermieter braucht im Steufa-Verfahren nur die Aussage machen, dass das vorher genau so besprochen wurde. Das Verfahren gegen ihn wird dann trotzdem eingestellt. Ihn kostet das Geld und @GPLegend kostet das dann wieder Nerven.

Das sind genau solche Verfahren, zu denen ich oft hinzugezogen werde. Als Steuerberater hasse ich Steuererklärungen :D (von größeren Gesellschaften mal abgesehen), daher bin ich zu 80% als Honorarberater in ähnlichen Fällen (Steuerstrafrecht und Unternehmensnachfolge) oder in der Unternehmensberatung unterwegs.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Lt. Finanzamt haben wir nichts zu befürchten. Wir haben eine Nutzungsvereinbarung mit der Tochter unterschrieben und das Geld auf ihr Konto überwiesen.
Die angebliche Rückübertragung haben wir nicht mitbekommen, bzw. Hier wurden wir nicht informiert. Kein Wunder, das Schreiben ist ja auch ein Fake.
Sehr schön, das bedeutet, dass Ihr vor Gericht gute Chancen habt....
 
Ich hätte die 750 Tacken genommen und meinen Frieden mit der Sache gemacht. Das durchzufechten wäre es mir nicht wert angesichts Stress, Zeit, Kosten. Soll er sich doch jeden Abend einen auf seinen "Sieg" runterholen, das betrifft dich und dein Leben doch nicht im Geringsten.
Und ihm 1750€ plus Zinsen schenken? Dafür das er in einer Tour lügt? NEVER!
 
Naja ... leg da mal deinen Stundenlohn drauf, und jetzt rechne aus, wie viele Stunden deines Lebens du mit dieser Sache noch verschwenden wirst. Von Fahrtkosten, Nerven, Impact auf die Gesundheit ganz zu schweigen. Selbst wenn du am Ende deine 1750 bekommst, hast du sie sicherlich in Lebenszeit nochmal für den Prozess bezahlt.
 
Naja ... leg da mal deinen Stundenlohn drauf, und jetzt rechne aus, wie viele Stunden deines Lebens du mit dieser Sache noch verschwenden wirst. Von Fahrtkosten, Nerven, Impact auf die Gesundheit ganz zu schweigen. Selbst wenn du am Ende deine 1750 bekommst, hast du sie sicherlich in Lebenszeit nochmal für den Prozess bezahlt.
Wenn die Klügeren zu oft nachgeben gewinnen die Dummen...
Außerdem gehört ihm seine Kaution zurück!
 
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