Die Firma steht wirtschaftlich am Rande der Existenz. Natürlich wird der finanzielle Aspekt eine große Rolle spielen. Aber das ist ja auch klar. Denn es ist in dem Moment ein Sachzwang. Sie kündigen Leute, weil sie es aus wirtschaftlichen Gründen machen müssen. Natürlich hat die Kündigung dann den Effekt finanziell besser dazustehen. Aber gerade bei nem Viet wird die Kündigung selbst eben auch finanzielle Einbußen haben. Bei Leuten hinter der Kamera wie Bell ist es so, dass auch andere ihren Job machen können. Das heißt da ist es rein wirtschaftlich einfach was anderes als bei Viet. Von daher zeigt ja gerade das Viet-Beispiel, dass man sich da seine Gedanken macht. Den würde man ja nicht gehen lassen, obwohl er aktiv Geld einspielt, wenn man nicht müsste.
Und ich hätte auch natürlcih sowohl als Zuschaue zehn Mal lieber eine Janina gehen lassen als einen Viet auch als Entscheider. Entweder gehen die auch noch (wie gesagt sind ja nur ein Bruchteil der Leute, die gehen werden bekannt, weil RBTV es denen selbst offen lässt wann und ob sie das öffentlich machen) oder man hat Gründe gehabt, einen Viet zuerst zu kündigen, obwohl der so beliebt ist und sicherlich mehr Zuschauer bringt. Die sagen sich ja nicht einfach so Viet ist total beliebt und zieht Zuschauer an und wir kündigen aus Fun dennoch ihn und nicht Janina. Also entweder gehen beide oder Viet ist so viel teurer als Janina, dass man Viet eher gehen lassen muss. Weil die finanziellen Probleme so hoch waren. Ich denke die wissen doch selbst gut genug, was sie mit Viet hatten. Sowohl an Expertise als auch an Beliebtheit. Und entweder wird es solche Gründe haben wir eben soziale Verträglichkeit, weil es eben wie hier schon erwähnt, gerade bei Kündigung aus finanziellen Gründen gesetzlich Sozialverträglichkeitsauflagen gibt oder Viet ist zu teuer.
Und ja die Wirtschaften unterm Strich nicht gut genug, sonst hätten die nicht eigentlich dauernd finanzielle Probleme. Dennoch liest man überall, dass es an den falschen Entscheidungen liegt, wiel man irgendwie Umstellungen macht ob mehr Live oder nicht, mehr Streaming oder nicht, 24 Stunden-Sender abschafft...
Am Ende des Tages ist ihr Hauptproblem viel simpler. Die Kern-Zuschauerschaft von RBTV ist schon seit GameOne und teilweise GIGA-Zeiten dabei. Sprich Leute deutlich Ü30. Leute mit Berufs und Familienleben. Die haben nicht 10 Stunden-Freizeit am Tag. Und von der Freizeit, die sie haben, wird auch nur ein kleiner Teil für YouTube und Twitch aufgewendet. Sowohl die Gesichter bei RBTV aber auch die Konzepte und da egal welche, die isnd nicht dafür geeignet massenhaft neue Leute U25 als Zuschauer zu gewinnen. Von daher ist es immer schwer überhaupt die Zuschauerschaft zu halten, geschweige den nennenswert zu wachsen.
RBTV ist aber nicht nur YouTube und Twitch. Es ist ne Produktionsfirma. Die Machen nicht nur GameTwo. Auch Tagesschau Together, mal was für den Kika, Pen & Paper für Fernsehsender, Gamescom-Moderation für Capcom und andere Auftragsproduktionen. Neben Formaten wie Beef, Quiz Duell und den Show-Formaten brauch man vor allem dafür die vielen Angestellte.
Und wenn die Auftragsproduktionen aber wegfallen, kann RBTV sich nie nur aus Spenden, Klickzahlen und Sponsor-Finanzierung der YouTube und Twitch-Formate finanzieren.
Das ist die Wahrheit. Und wenn es schlecht läuft liegt es nicht daran, dass Sandro und Janina kacke sind (ich mage die auch nicht). Dass beliebte Gesichter gehen, dass ne Senderumstellugn schlecht ist... Das sind alles Tropfen auf den heißen Stein. Der Grund ist, dass RBTV als Gesamtkonzept nur leben kann, wenn die Produktionsfirma auch genug Geld einfährt. Und denen geht es wirtschaftlich am schlechtesten wenn der Aufträge wegfallen. Und Seit Corona gibt es da ne Dauerkrise (+ dem noch größeren Boom von Streamern) und dann jetzt noch der Wegfall von Game Two.