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MULTI Dragon Age: The Veilguard

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Bin nun auch durch. War ein gelungenes Action-Adventure. Aber ein schwaches RPG.

Wenn man es als ersteres akzeptiert, kann man viel Spaß damit haben. Geradlinige Fantasy-Story, flotte Action, sympathische Charaktere, schicke Grafik.

Als Rollenspiel (und dazu zähle ich Entscheidungsfreiheit, Dialoge, Quests, Charakterentwicklung) fand ich es schlussendlich aber in allen Belangen sehr enttäuschend. Vor allem die quasi nicht vorhandenen Entscheidungen. Logisch, hier und da darfst du dir was aussuchen, aber spürbare Auswirkungen oder Reaktionen hat das in den seltensten Fällen. Ich habe jedenfalls bis zum Schluss drauf gewartet, dass mal irgendeine meiner Handlungen aktiv angesprochen wird und Auswirkungen zeigt, aber bis auf kleinere Gesprächsfetzen war da nichts.

Die Mainquest wird lediglich dadurch beeinflusst, wie viele Side- und Begleiterquests du machst. Kommt tatsächlich nur auf die Anzahl an, nicht auf das, was man darin tut. So hab ich das jedenfalls erlebt. Meistens lässt einem das Spiel eh keine Handlungsfreiheiten. Wurde ja auch schon in den Reviews angesprochen: es ist sehr "positiv". Was gut ist, ich mag das, und ich spiele normalerweise eh den "guten Helden", aber hier gibt es echt gar keine Alternative. Einem Charakter mal widersprechen oder vielleicht sogar so was wie eine Mission verweigern oder anders erledigen, gibt es nicht. Meistens kommt es nicht mal zu einem Streitgespräch, weil vorher schon alles klargestellt wird. Wenn das Spiel dich vor die Wahl zwischen A und B stellt, kommt es am Ende meist auf das selbe raus. Sagst du A, heißt es: "Gut, machen wir A!" Sagst du B, heißt es: "Mein Herz sagt B, aber mein Kopf A. Also A!"

Das Gefühl hatte ich mehrmals. Selbst, wenn die verkürzte Antwortmöglichkeit "B" suggeriert hat, ist es am Ende doch wieder "A" geworden. Und das fand ich sehr schade. Überhaupt ist alles RPG-mäßige sehr eindimensional geraten. Selbst die von mir sonst sehr geschätzten Begleiterbeziehungen. Die Begleiter sind hier alle irgendwo zwischen sympathisch, liebenswert und charmant einzuordnen. Was einerseits schön ist, andererseits aber auch ihr Problem. Die sind halt alle einfach nett. Gibt niemandem, an dem ich mich mal reiben könnte. Und so sind auch ihre Quests alle irgendwie nett, aber eben auch wenig aufregend oder interessant aufgebaut.

Ich meine, bei Mass Effect musste ich mich mit einem Genozid unter Alienrassen beschäftigen, entsprechend unter den Charakteren vermitteln und Stellung beziehen. Das war hart. So was gibt es hier nicht. Und wenn, dann wird es belanglos runtererzählt. Weshalb mir die Begleiter, so liebenswert sie auch alle sind, am Ende ziemlich egal waren. Die (Side)Quests bieten auch kaum Überraschungen oder erinnerungswürdige Geschichten. Es muss ja nicht gleich das nächste Herr der Ringe sein (um mal den Fantasy-Film Vergleich zu ziehen), aber etwas mehr als ein Eragon wäre schon schön gewesen. :D

Die Romanzen waren leider auch so lame umgesetzt. Einfach fünf mal die Herzchen-Dialogoption auswählen, egal wie bescheuert sie in der jeweiligen Situation auch sein mag (so was wie: "Oh shit, wir stecken gerade tief in der Scheiße! Was sollen wir nur tun?!" <3 "Also wenn ich schon in der Scheiße stecke, dann am liebsten mit dir. *zwinker*" "Oookey ..") und fertig. "Danke, dass du zu mir stehst", Küsschen hier, abschließender Dialog dort, das wars. Mhmmm. Fand ich jetzt nicht so prickelnd. Auch blöd, dass man im Leuchtturm Hauptquartier nicht "frei" mit den Charakteren labernd kann, sondern nur ausgewählte Dialoge und Missionen zu bestimmten Zeitpunkten in der Story bekommt. Bisschen random HQ-Smalltalk wird doch wohl drin sein, damit die Gruppe lebendiger wirkt.

Story fand ich alles in allem auch mäßig. Liegt aber auch an meinen persönlichen Vorlieben. Fantasy ist nicht mein Genre und entsprechend bin ich da von vornherein schon gelangweilt. Kann das Spiel jetzt nichts für.

Hatte hier und da auch den Eindruck, dass etwas "fehlen" würde. Da erzählt man mir was von einer epischen Reise, nur um mich nach einer Schwarzblende sofort am Zielort abzusetzen. Wat. Ich dachte, ich gehe auf 'ne Reise! Kennt ihr die Solar Opposites Episode, in der dem Pupa der krasseste Scheiß im Hintergrund passiert, während man selber nur Korvo und Terry beim Schlange-stehen zusieht? :lol: Solche Momente gab es hier auch. Dass es auch anders geht, hat das spektakulär durchinsznierte Finale gezeigt.

Klingt jetzt alles sehr negativ. Aber auch nur aus RPG-Sicht. Ich hab halt auch dieses Jahr erst Cyberpunk 2077 gezockt, das nicht nur filmreife Abenteuer-Action, sondern auch noch gescheite RPG-Mechaniken und gnadenlos gute Missionen und Charaktere bietet. Da kommt Dragon Age nicht ran.

Dafür ist es wie gesagt ein schickes Action-Adventure, das sich geschmeidig runter spielen lässt. Ich brauche auch nicht immer deepe RPG-Systeme, aber gerade von den Charakterinteraktionen und Entscheidungen hab ich nach dem gelungenen Einstieg ehrlich gesagt viel mehr erwartet. Ist diesbezüglich schon sehr seicht und austauschbar. Wenn ich da die Previews von Avowed sehe - das ist quasi das Anti-Dragon Age. :lol: Ultra tiefgreifende Dialogoptionen, die abhängig von deinen Charaktereigenschaften sind, komplette Handlungsfreiheiten und Entscheidungen, sie sich sichtlich auswirken und "weh tun" können. Das hatte ich mir auch ein bisschen von Dragon Age erhofft, aber es ist eher ein lineares, vorgeschriebenes Adventure. War trotzdem oder gerade deswegen kurzweilig unterhaltsam. Meinen RPG-Spieltrieb lebe ich dann demnächst in Avowed aus. :D

Fürs nächste Mass Effect wünsche ich mir einfach wieder fiese Entscheidungen und auch mal arschige Charaktere. So, dass ich auch mal in handlungstechnische Zwickmühlen gerate und nicht nur blind neutrale Antworten raushaue, weil am Ende ja eh alles tutti ist.
 
Kann die Kritik von @MiXeR nahezu 1:1 so unterschreiben.
Bin noch nicht durch, kurz vorm „Point of no Return“, und im Moment macht sich Ermüdung breit, weil es gerade ein Abarbeiten von Fraktionsquests ist, die mir nicht egaler sein könnten und ich nur mache, weil ich zwei Fraktionen noch auf 1 Stern habe (alle anderen auf 3) und das Spiel einem das Gefühl vermittelt, dass das für den Ausgang bzw. weiteren Verlauf negative Konsequenzen haben könnte. Werde aber jetzt wahrscheinlich mit der Hauptquest weitermachen, um das Spiel auch zu beenden.
Bis dahin fand ich Veilguard wirklich gut, das Gameplay spaßig, die Hauptquest unterhaltsames Popcornkino, die Companion Quests auch noch kurzweilig, aber den Rest weitgehend belanglos, teilweise nervig und das vorhandene Choices & Consequences System mit seiner Dialogstruktur furchtbar simplifiziert, was praktisch jeder Unterhaltung weitestgehend seine Tiefe und Härte nimmt.
Klingt alles tatsächlich schlimmer, als es ist, sonst hätte ich bisher nicht über 70 Stunden reingesteckt.
Im Endeffekt ist Veilguard für mich ein gutes Spiel (nicht RPG), das mit seinen Designentscheidungen das Potenzial für ein sehr gutes Game leichtfertig verschenkt.

P.S.: Und verdammt nochmal, warum kann mein Charakter nicht schwimmen und stirbt in jeder Pfütze, die tiefer als Knöchelhöhe ist??? :wand:
 
Zuletzt bearbeitet:
Jap, ich hab´s ja auch schon gesagt, für mich ist es ein richtig gutes Action Adventure und kein "echtes" RPG. Ich hab noch richtig Spaß damit, da die Action gut von der Hand geht. Bellara und Taash sind meine hauptsächlichen Begleiterinnen, wir räumen im jeweiligen Gebiet ordentlich auf. Die Menüs zum Zugriff auf die jeweiligen Fähigkeiten sind in meinen Augen richtig gut gelöst, gerade wenn man eine Kombo einsetzen will.
 
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Mich hat der Beitrag von @MiXeR etwas zu nachdenken gebracht.

Ich hatte richtig viel Spaß mit dem Game und darauf kommt es eigentlich auch an, aber wenn ich versuche mich zu erinnern, ist offenbar sehr viel verloren gegangen. Da finde ich viele andere Titel im Nachhinein viel intensiver.

- Man ist in Veilguard immer viel zu schnell am Zielort angekommen. Man hat nie das Gefühl einer (gefährlichen) Reise.
- Klar, es war erfrischend, dass mal alle nett sind in einem Game. Passt das zu Dragon Age? Hell no! Es war immer egal, wie man antwortet, was die Entscheidungen in den Dialogen maximal etwas auffrischt. Hab mich meistens für den Humor entschieden, damit ich über die flachen Witze lachen konnte. Begleiterin, Begleiter und Begleitere (hier zeigt mir der Browser nen Rechtschreibfehler an!!!) haben mir so überhaupt nichts übel genommen, was in einem RPG eigentlich ein Nogo ist.
- Das Spiel war so glatt gebügelt und wirklich nie unangenehm, was einen irgendwie in ein anspruchsloses Glück bringt. Dialoge, Grafik, Gameplay, Länge der Missionen, Technik. Alles ohne Ecken und Kanten.................... leider. Ich erinnere mich kaum noch an etwas.

In RPG sind Laufwege auch mal wichtig, um die vielen Erlebnisse auch mal im Kopf ruhen zu lassen und zu verarbeiten. Hier machst Du eins nach dem anderen ohne Nachzudenken.

Wie soll ich ein Spiel auf meiner GotY Liste auf die 3 bringen, an das ich mich nach drei Wochen kaum mehr erinnern kann?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich hat der Beitrag von @MiXeR etwas zu nachdenken gebracht.

Ich hatte richtig viel Spaß mit dem Game und darauf kommt es eigentlich auch an, aber wenn ich versuche mich zu erinnern, ist offenbar sehr viel verloren gegangen. Da finde ich ich viele andere Titel im Nachhinein viel intensiver.

- Man ist in Veilguard immer viel zu schnell am Zielort angekommen. Man hat nie das Gefühl einer (gefährlichen) Reise.
- Klar, es war erfrischend, dass mal alle nett sind in einem Game. Passt das zu Dragon Age? Hell no! Es war immer egal, wie man antwortet, was die Entscheidungen in den Dialogen maximal etwas auffrischt. Hab mich meistens für den Humor entschieden, damit ich über die flachen Witze lachen konnte. Begleiterin, Begleiter und Begleitere (hier zeigt mir der Browser nen Rechtschreibfehler an!!!) haben mir so überhaupt nichts übel genommen, was in einem RPG eigentlich ein Nogo ist.
- Das Spiel war so glatt gebügelt und wirklich nie unangenehm, was einen irgendwie in ein anspruchsloses Glück bringt. Dialoge, Grafik, Gameplay, Länge der Missionen, Technik. Alles ohne Ecken und Kanten.................... leider. Ich erinnere mich kaum noch an etwas.

In RPG sind Laufwege auch mal wichtig, um die vielen Erlebnisse auch mal im Kopf ruhen zu lassen und zu verarbeiten. Hier machst Du eins nach dem anderen ohne Nachzudenken.

Wie soll ich ein Spiel auf meiner GotY Liste auf die 3 bringen, an das ich mich nach drei Wochen kaum mehr erinnern kann?
Dann zock mal wieder Morrowind:liebe:

Bis jetzt konnte mich nie wieder ein Spiel so in den Bann ziehen, wie damals Morrowind auf der Xbox, das war so das erste richtig große 3d RPG das ich gezockt habe, und es war grandios, hab mich in der Welt immer so verloren, heute bekomme ich das nicht mehr hin.
 
Dann zock mal wieder Morrowind:liebe:

Bis jetzt konnte mich nie wieder ein Spiel so in den Bann ziehen, wie damals Morrowind auf der Xbox, das war so das erste richtig große 3d RPG das ich gezockt habe, und es war grandios, hab mich in der Welt immer so verloren, heute bekomme ich das nicht mehr hin.
Oh ja, Morrowind ist so fantastisch. :liebe:
Hab das damals so unglaublich oft gespielt.

Schnellreisen ist nur an bestimmten Punkten zu bestimmten Punkten möglich.
Und oft noch nicht mal ein Marker auf der Karte, weil hier eine Wegbeschreibung ausreichen muss.

Hier hat man sich noch Gedanken gemacht, wie man an sein Ziel kommt, um der armen Dame den Armreif ihres geliebten toten Sohnes zu bringen.

Und meine Lieblingsquest war, wie man schweigend - also ohne Schnellreise - aus der südlichen Stadt Vivec auf eine nördliche Insel zu nem Schrein zum beten muss. Voll gemein, aber doch so einprägsam. Und ja, ab dem zweiten Durchgang hab ich mit nem Markierstein vorgesorgt :lol:

Morrowind kann ich heute aber nicht mehr spielen. Zu viel Lesen. ;)

Aber ich hab ein Morrowind, welches ich vor 20 Jahren ausgiebig gespielt habe viel mehr im Kopf als Veilguard. Ich freu mich schon so sehr darauf, wenn ich endlich Baldur's Gate 3 spiele.
 
- Man ist in Veilguard immer viel zu schnell am Zielort angekommen. Man hat nie das Gefühl einer (gefährlichen) Reise.

Ist mir das erste mal so richtig bei der Befreiung von Lucanis aufgefallen: die erzählen mir irgendwas von einem Unterwassergefängnis und wie schwer das bewacht wird und so. Ich mir in meiner kindlichen Fantasie gleich die epischste Reise ausgemalt. Ich stehe oben auf einem Berggipfel, sehe im Tal einen riesigen See. Kämpfe mich bis dorthin vor, wo sich das Wasser nach einem eindrucksvollen Zauber teilt, ich hineinschreite und mich mit cleverer Diplomatik bis Lucanis' Zelle durchquatsche. Dort verhelfe ich ihm zur Flucht und wir kämpfen uns in spektakulären Schlachten den Weg an die Wasseroberfläche frei. Irgendwie so.

Was macht das Spiel: Wir kommen am See an, steigen in ein Boot, unsere NPC Begleiterin wedelt mit den Armen, es bildet sich ein Strudel (so weit, so gut) und Schwarzblende, wir stehen auf dem Grund des Sees. Paar Standardgegner umgeklatscht, Lucanis befreit, er fragt ob wir abhauen sollen, wieder Schwarzblende und zurück im Leuchtturm.

:ugly: Come on. Antiklimatischer kann man ein so verheißungsvolles Setting nicht präsentieren.

Durch das Spiegel-Hopping und solche "geschnittenen" Momente fehlte mir hier einfach total die Verbundenheit und teilweise auch Glaubwürdigkeit der Spielwelt. Separate Gebiete schön und gut, es muss nicht immer eine zusammenhängende Weltkarte sein, aber ich glaube der Narrative und Welt hätte eine Open-World hier sogar ganz gut getan. Oder wenigstens eine Cutscene, die die Reise zum Missionsstart etwas abrundet, anstatt dieses "durch den Spiegel, Cut, da".
 
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The app allows players to create and then transfer their character over to the game as long as it’s on the same platform. That means you can’t create a character on PC and expect to bring them over to PS5 or Xbox Series.


Warum jetz erst und nicht (kurz) vor Release?
 
So, bin durch.
Ab dem „Point of no Return“ bis zum Ende stark inszeniertes, unterhaltsames Popcornkino.

Würde insgesamt eine 7/10 geben aufgrund des schwachen RPG Parts, wenn man es als reines Action-Adventure betrachtet, kann man auch gerne noch ein Pünktchen draufrechnen.
Hat insgesamt Spaß gemacht.
 
Irgendwie find ich die bewertung komisch.. Das game IST ein Action Adventure und kein Rollenspiel. Bei jedem anderen Scheissgame bekommt ihr das auch perfekt auseinander dividiert nur hier nicht, weil ihr alle dachtet ihr bekommt ein Rollenspiel? Wo stand das eigentlich?

"Ich würde ne 1/10 geben wenns ein autorennspiel wäre, aber als action adventure ruhig noch ein pünktchen drauf...,duh!"...wtf.

Nur weil die allgemeine Erwartungshaltung "Rollenspiel" war, ist die realität nun mal eine andere und deswegen darf das game ja nicht abgewertet werden nur weils kein Rollenspiel / Autorennen war, sondern muss für das gewertet werden was es ist. Ein Action Adventure.

God of war ist ja auch kein Rollenspiel.
 
Irgendwie find ich die bewertung komisch.. Das game IST ein Action Adventure und kein Rollenspiel. Bei jedem anderen Scheissgame bekommt ihr das auch perfekt auseinander dividiert nur hier nicht, weil ihr alle dachtet ihr bekommt ein Rollenspiel? Wo stand das eigentlich?

"Ich würde ne 1/10 geben wenns ein autorennspiel wäre, aber als action adventure ruhig noch ein pünktchen drauf...,duh!"...wtf.

Nur weil die allgemeine Erwartungshaltung "Rollenspiel" war, ist die realität nun mal eine andere und deswegen darf das game ja nicht abgewertet werden nur weils kein Rollenspiel / Autorennen war, sondern muss für das gewertet werden was es ist. Ein Action Adventure.

God of war ist ja auch kein Rollenspiel.

Wo das stand, dass es ein Rollenspiel sein soll bzw. will? Nun…

Beispielsweise auf der offiziellen Website des Publishers:

Versammle die Schleierwacht und trotze den Göttern in diesem immersiven Einzelspieler-Rollenspiel.

https://www.ea.com/de-de/games/dragon-age/dragon-age-the-veilguard
 
False advertisement? Puh...

Was ein Rollenspiel ist, ist ziemlich dehnbar. "Rollenspiel" ist nunmal ein ganz schön allgemeiner Oberbegriff...
Schaut man sich zB die Liste der 150 besten Rollenspiele aller Zeiten der Gamestart an, ist da auch sowas wie ein Legend of Grimrock, Diablo, Bloodborne, Deus Ex: Human Revolution, etc. dabei, wo ich mich auch schwer tue, die nicht in andere Genre/Subgenre einzugliedern und sie nicht als "Rollenspiele" sehen würde.
 
"Ich würde ne 1/10 geben wenns ein autorennspiel wäre, aber als action adventure ruhig noch ein pünktchen drauf...,duh!"...wtf.
Der Vergleich hinkt aber schon sehr. Immerhin sind RPG und Action Adventure viel näher verwandt.

Dann nimm ein anderes Beispiel: Gran Turismo 8 wird wieder als reine Simulation angekündigt und steuert sich dann am Ende aber wie Forza Horizon. Klar ist es dann trotzdem ein geiles Spiel, aber ggf. hat man vorher das falsche Publikum an Land gezogen und schlechte Bewertungen sind dann auch gerechtfertigt, weil es als Simulation ein schlechtes Spiel ist.

Hier auch bei Dragon Age. Als Bioware Fan hat man eine gewisse Erwartung, wenn man Dialogräder sieht. Da sich praktisch nichts auswirkt ist es nun mal im direkten Vergleich zu vorigen Bioware Spielen ein gewaltiger Rückschritt vorhanden. Wenn man das vergleicht, was sie schon vor bereits über 20 Jahren geleistet haben, ist das schon traurig bei einer so langen Entwicklungszeit.

Ein Dragon Age RPG... Mir hat es gereicht die Skills auszuwählen. Wenn ich aber mit DA: Origins vergleiche, ist auch Veilguard ein riesiger Rückschritt. Hier konnte man sogar einstellen unter welchem %Wert Gruppenmitglieder Heiltränke nehmen. Origins war teilweise unangenehm zu spielen aber war genau deshalb so tiefgründig und toll. Veilguard spielt sich fluffig wie von alleine. Mir hat es gefallen, aber denkwürdig ist hier nichts.

Dann soll Bioware halt die ansprechen, die ein entsprechendes Genre zocken.
 
Dann nimm ein anderes Beispiel: Gran Turismo 8 wird wieder als reine Simulation angekündigt und steuert sich dann am Ende aber wie Forza Horizon. Klar ist es dann trotzdem ein geiles Spiel, aber ggf. hat man vorher das falsche Publikum an Land gezogen und schlechte Bewertungen sind dann auch gerechtfertigt, weil es als Simulation ein schlechtes Spiel ist.
GT7 und Forza Motorsport sind schon allein von der Fahrphysik her schon sehr nahe an reinen Sims. Aber gut zu wissen dass Veilguard ein reines Action RPG ist. Ich wollte es später im Sale kaufen weil für mich Origin das beste RPG überhaupt ist, noch vor BG3. Aber das hat sich dann erledigt.
 
GT7 und Forza Motorsport sind schon allein von der Fahrphysik her schon sehr nahe an reinen Sims. Aber gut zu wissen dass Veilguard ein reines Action RPG ist. Ich wollte es später im Sale kaufen weil für mich Origin das beste RPG überhaupt ist, noch vor BG3. Aber das hat sich dann erledigt.
Deshalb hab ich Horizon und nicht Motorsport geschrieben. ;)

Veilguard hat nichts mehr mit Origins gemeinsam. Veilguard ist von vorn bis hinten ein Feelgood Game, was man von Origins nicht behaupten kann. Wenn es Dir um taktisches Gameplay geht, Finger weg!

Selbst alte Charaktere wie Morrigan kommen kaum vor und die sind so furchtbar schlecht getroffen. Morrigan ist noch lieber als Bibi Blocksberg.
 
Heute nochmal mit der ganzen Bande reden und dann sollte es in die allerletzte Mission gehen. Mich hat das Spiel blendend unterhalten und es läuft für mich auf eine 9/10 raus.
Das Rumge"hen"se fand ich einfach nur albern, hab mir es dann als Fantasysprache vorgestellt.
Wenn ich es heute beende kann ich gleich bei Indy einsteigen. Passt.
 
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Das Rumge"hen"se fand ich einfach nur albern, hab mir es dann als Fantasysprache vorgestellt.
Am Anfang hat mich das gar nicht so sehr gestört, es trat nur in Gesprächen auf, wenn es um Taash ging. Später im Spiel wurde es jedoch immer präsenter, und plötzlich schien an jeder Ecke ein "hen" aufzutauchen. Man sprach von "Verrätere" oder "Stadthaltere", was mir dann deutlich zu viel wurde. Eine derartige Vergewaltigung der Sprache möchte ich in keinem Videospiel sehen.
 
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