Die Konfrontation mit den drei Zeitgenossen am Parkplatz entwickelt sich plötzlich zu einer stürmischen Angelegenheit. Um mich herum bricht ein mächtiger Sturm vom Zaun. Ich nehme die Karte zur Hand, um mir den Weg zum Apartment einzuprägen, und beende diesen Prozess mit einer zügigen Fortbewegung. Die Situation war durchaus als unangenehm zu bezeichnen, jedoch konnte ich das Ziel ohne jegliche Verletzungen erreichen. Nach einem kurzen, schwarzen Bildschirm, der vermutlich auf einen technischen Defekt zurückzuführen ist, habe ich nun das Apartment erreicht. Die Architektur ist in gewisser Weise eigentümlich. Das Treppenhaus evoziert Assoziationen mit dem Bradbury Building aus Blade Runner. Tropfende Wasserrohre und große Pfützen lassen das Treppenhaus wie ein Paradoxon erscheinen, das auf eine unendlich traurige und verschlissene Atmosphäre hindeutet. Es entsteht der Eindruck, dass hier seit geraumer Zeit kein Leben mehr herrscht. Es stellt sich die Frage, welche Umstände zu dieser Situation geführt haben. Zurück zur Rezeption, wo sich niemand befindet. Im Hinterzimmer befindet sich ein Münzspiel, dessen Aufschrift (Rätsel) einer Interpretation bedarf. Just in diesem Moment setzt eine überaus meditative Musik ein, welche die Grenzen zwischen Jenseits und Diesseits zu verwischen droht. Ein Gefühl der Leichtigkeit stellt sich ein, sodass das Absurdum um mich herum für einen kurzen Moment keine Bedeutung mehr zu haben scheint. Es handelt sich um einen bemerkenswerten Moment. Allerdings ist es mir nicht möglich, diesen Ort zu verlassen. Der Weg über das Treppenhaus führt in die Apartments. Die Komplexität, Verschachtelung und Geschlossenheit des Gebäudes sind erstaunlich und eröffnen ein breites Spektrum an Möglichkeiten. In den Räumlichkeiten begegnen mir erneut zahlreiche Feinde sowie diverse Rätsel. Ein Rätsel, welches von einem Irren mit schizophrenen Tendenzen gemalt wurde, stellt dabei eine Besonderheit dar. In diesem Moment wird mir bewusst, dass ich kurz zuvor einer seltsamen Kreatur begegnet bin, die sich in meiner Erinnerung manifestiert hat. Sie befand sich allein in einem dunklen Gang, auf ihrem Kopf thronte eine Pyramide. Ich ging zunächst davon aus, dass es sich um eine Pylone handelte. Diese Annahme erweist sich jedoch als falsch. Es war eine bemerkenswerte Begegnung, die ein gewisses Maß an Unbehagen auslöste. Nachdem ich alle Münzen zusammengetragen hatte, begab ich mich zurück in das Hinterzimmer der Rezeption. Ein Rätsel, dessen Lösung nicht allzu schwierig war, erwartete mich. Dennoch regte es mich dazu an, mich mit den Umständen auseinanderzusetzen. Was ist das für ein Ort? Wo verläuft die Grenze zwischen Fiktion und Realität? Ich kehrte mit einer Vielzahl an Fragen der Rezeption den Rücken und begab mich schließlich zum Apartment. Dort erschien der seltsame Kauz urplötzlich wie aus dem Nichts. Ich versteckte mich im Wandschrank und ließ die letzten Minuten Revue passieren. Dabei wurde mir bewusst, dass es sich um eine potenzielle letzte Begegnung handeln könnte. Allerdings erschien mir diese Möglichkeit angesichts der Umstände wenig plausibel. Ich glaube, das Ganze ist nur ein Hirngespinst. Nachdem ich dem Typen gefolgt war, schien sich meine Vermutung zu bestätigen. Ist das etwa dasselbe Appartement in einer parallelen Realität? Ich fühle mich hier nicht wohl. Aber irgendwie muss ich wohl durchhalten...