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1.Bundesliga 2024/2025

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@olddeadman30
Die Tennisbälle Anfang des Jahres komplett vergessen?! Eine Aktion, die sogar Erfolg hatte.
Und nein, ich kenne niemanden (wirklich niemanden. Und ich habe sehr viel mit passionierten Fußballfans zu tun), der sich auch nur annähernd (!) über einen vergleichbaren Investor-Einstieg seines Klubs wie im Ausland freuen würde.
Da stecke ich nicht weit genug drin das ich dazu was sagen kann aber ging es bei der Kritik nicht darum dass die Investoren zu viel Macht bzw Mitspracherecht haben wollten? Mal angenommen dass wäre nicht der Fall und einer kommt und sagt "hier Summe X. Ich will dass der (oder "mein" Verein) Erfolg haben. Würden das dann die Vereine ablehnen? Wenn's bei RB so wäre bzw ist, wo limitiert RB denn Leipzig oder die anderen Vereine? Ist auch nicht provozierend gemeint sondern als Frage weil ich auch da nicht genug drin stecke

Junge, du hast wortwörtlich gefragt:

Und ja, das Geld hat bei beiden Clubs u.a. zu CL-Teilnahmen geführt.
Abgesehen davon, wenn du aus den von mir aufgeführten Erfolgen nicht erkennst, wie außergewöhnlich und im Falle von RB Leipzig sogar wie einmalig dieser Erfolg in der Historie der Bundesliga ist, dann kann ich dir auch nicht helfen.
Oder kannst du mir auch nur einen Bundesligaverein nennen, der in seiner Geschichte niemals schlechter als Platz 6 abgeschnitten hat? Eben.

Richtig, das ist fast schon eine banale Feststellung.
Natürlich führt Geld nicht automatisch zum Erfolg. Aber es schafft eine Voraussetzung für Erfolg.
Das mag dann auch ein Grund sein, warum es bei 1860 und anderen Clubs nicht so Recht klappen will mit dem Erfolg.
Diese Beispiele sind aber kein Gegenbeweis zur These, dass Erfolg idR ganz eng mit finanziellen Mitteln verknüpft ist. Vor allem dauerhafter Erfolgt.

So ein Quatsch. Bei ausnahmslos jedem Verein, der vor einer Übernahme durch kaufkräftige Investoren steht, gibt es Proteste der angestammten Fans und Mitglieder.
Und noch mehr, wenn es sich dabei um Multi Club Owner handelt.
Oder kennst du ein Gegenbeispiel?

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Multi-Club Ownership - "Die derzeit größte Bedrohung für den Fußball" (Sportschau.de)

Multi-Club Ownership: Im Interesse der Mächtigen (Deutschlandfunk)

Als Einstieg...


Die oben verlinkten Beiträge sollten dir schon gezeigt haben, dass die verschiedenen Vereine innerhalb eines Multi Club Netzwerks verschiede Funktionen für eben dieses Netzwerk erfüllen, die variieren. Das ist ja eben auch ein großes Problem dieser Konstruktion.

PS: Ganz tagesaktuell überlegt RB sein Fußballnetzwerk weiter auszubauen:
Nach Klopp-Verpflichtung: Red Bull an Übernahme des Paris FC interessiert (kicker.de)
Du sagst es ja selbst, Geld schafft nur die möglichen Voraussetzungen aber Geld sorgt nicht dafür dass die Vereine weniger trainieren und arbeiten müssen, von garantieren Siegen Mal abgesehen. Also ja, Geld macht es einfacher aber garantiert nichts. Von daher sehe ich da einfach kein Problem. Und wie gesagt bei manchen Vereinen bringt es rein gar nichts. Beispiele dazu hab ich dir auch genannt
 
Klopps neuer Job klingt für mich nach einem absoluten Traumjob!
Um sich mit dem Arbeitgeber anzufreunden, darf man nicht Eitel sein.
Nur kam Klopp mir bisher immer sehr auf seine Außenwirkung bedacht, sonst hätte er auch nicht die Zähne und Haare, die er nun Mal hat. Aber gut, kann mich auch täuschen oder der Job ist's wert über diesen Schatten zu springen.

Ich freue mich jedenfalls für ihn und wünsche ihm alles gute.
 
Und zu Klopp:
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Hatte meinen BVB-Freund gefragt, was er von der Klopp-Nummer hält, und er hat geantwortet:
"Ich finde das natürlich peinlich. Dass er in journalistischen Texten und Fan-Kommentaren jetzt aber als letzte Bastion der Fußballtradition dargestellt wird, die jetzt dem
Geld hinterherläuft, finde ich auch albern.
Ich meine, der ist ein komplett schönheitschirurgisch optimierter Multimillionär, der in jedem zweiten Werbespot zu sehen ist."
Fand ich treffend.
Du sagst es ja selbst, Geld schafft nur die möglichen Voraussetzungen aber Geld sorgt nicht dafür dass die Vereine weniger trainieren und arbeiten müssen, von garantieren Siegen Mal abgesehen. Also ja, Geld macht es einfacher aber garantiert nichts. Von daher sehe ich da einfach kein Problem. Und wie gesagt bei manchen Vereinen bringt es rein gar nichts. Beispiele dazu hab ich dir auch genannt
Da weiß man gar nicht wo man anfangen soll.
Geld kann auch falsch investiert werden ergo ist es niemals ein Problem wenn Investoren einen Fußballverein übernehmen ist einer der beklopptesten (haha) Takes die ich je lesen musste.

Ganz davon abgesehen, dass es für die Fans und Mitglieder des entsprechenden Vereins durchaus trotzdem ein großes Problem ist.

edit: Und empirisch betrachtet korreliert Geld durchaus mit sportlichem Erfolg. Das ist einfach eine Tatsache.

edit2: Auf die Problematik von Multi Club Ownership kannst du durchaus auch mal eingehen. Denn Klopp fängt ja nicht etwa bei RB Leipzig an sondern beim Red Bull Konzern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatte meinen BVB-Freund gefragt, was er von der Klopp-Nummer hält, und er hat geantwortet:
"Ich finde das natürlich peinlich. Dass er in journalistischen Texten und Fan-Kommentaren jetzt aber als letzte Bastion der Fußballtradition dargestellt wird, die jetzt dem
Geld hinterherläuft, finde ich auch albern.
Ich meine, der ist ein komplett schönheitschirurgisch optimierter Multimillionär, der in jedem zweiten Werbespot zu sehen ist."
Fand ich treffend.

Da weiß man gar nicht wo man anfangen soll.
Geld kann auch falsch investiert werden ergo ist es niemals ein Problem wenn Investoren einen Fußballverein übernehmen ist einer der beklopptesten (haha) Takes die ich je lesen musste.

Ganz davon abgesehen, dass es für die Fans und Mitglieder des entsprechenden Vereins durchaus trotzdem ein großes Problem ist.

edit: Und empirisch betrachtet korreliert Geld durchaus mit sportlichem Erfolg. Das ist einfach eine Tatsache.

edit2: Auf die Problematik von Multi Club Ownership kannst du durchaus auch mal eingehen. Denn Klopp fängt ja nicht etwa bei RB Leipzig an sondern beim Red Bull Konzern.
Ich hab gesagt dass ich beim Multi Club Ownership nicht so drin stecke und gefragt wieso das ein Problem sein sollte. Kam von keinem eine Antwort sondern nur "dass man sich Spieler hin und her schieben kann" was ja kein Grund ist oder?

Ach und nur nochmal für mich, auf mein Argument von 1860 bist du gar nicht eingegangen bis jetzt. Da bringt die Kohle gar nichts. Der japanische Verein unter RB Flagge dümpelt in der 3. Liga rum, bringt da also irgendwie auch nichts. Du musst doch also auch sagen dass Kohle nicht immer funktioniert
 
Okay @olddeadman30

Ich versuche es jetzt mal etwas praxisnäher. Du bist von Kindesbeinen an Fußballfan deines Heimatklubs, der in der 1. Bundesliga spielt. All deine Nachbarn und Freunde ebenfalls, ihr geht seit 30 Jahren jedes zweite Wochenende ins Stadion. Habt normale, durchschnittliche Jobs mit einem durchschnittlichen Einkommen. In einer durchaus ausgeglichenen Liga spielt ihr immer mal international, werdet sogar mal überraschend Meister. Nun kommen Investoren daher, wie in England. Es gibt zwei Szenarien:

- mehrere andere Vereine in "deiner" Liga werden übernommen, deiner nicht. Es fließen hunderte Millionen. Auf dem Transfermarkt zieht dein Verein immer mehr den kürzeren. Bei den Ablösesummen, mit denen sich die anderen Vereine immer neue, hochklassige Spieler dazukaufen, könnt ihr nicht mithalten. Bei den Gehältern ebenfalls nicht. Die Kaderqualität nimmt immer weiter ab. Gleichzeitig haben die anderen Vereine die Kohle, riesige Jugendzentren zu bauen. Auch da habt ihr das Nachsehen. Talente aus der Nachbarschaft werden früh abgeworben. Gleichzeitig kommen aus den untersten Ligen ab der 3. Liga neue Klubs mit mächtigen Investoren hoch. Als erstes müssen die schwächeren Vereine im Profifußball dran glauben und werden in die Bedeutungslosigkeit durchgereicht. Vereine mit Tradition, die die Stadien füllen. Und irgendwann ist auch dein Verein dran, die Kaderqualität reicht nicht mehr. Vom internationalen Geschäft könnt ihr nur noch träumen. Erst ein Abstieg. Dann der zweite.

- das andere Szenario. DEIN Verein wird übernommen! Hey, cool! Ein Grund zur Freude? Mitnichten. Schau dir einfach mal an, was z.B. mit Manchester City passiert ist. Du und deine Freunde wollen weiterhin ins Stadion gehen? Das schminkt euch mal ab. Viel Spaß mit 100 € aufwärts pro Ticket! Und wenn ihr es euch dann doch mal gönnt, erkennt ihr "euer" Stadion nicht wieder. Wo sind all eure Freunde? Wo ist die Stimmung? Das Stadion ist nicht mal voll? WIE?! Lauter Modefans, Fantourismus heißt das Stichwort. Fangesänge? Ach, alles Schnee von gestern. Wer braucht das schon. Die Investoren interessiert nur die Marke - und dass weiter Geld rein kommt. Niemand ist dort am Sport interessiert, es geht um Vermarktung. Auf dem Weg dahin wurde die Fankultur Stück für Stück absichtlich vernichtet, das steht dem neuen Image nur im Weg.
Na gut, denkst du dir. Dann verfolge ich es eben nur noch im TV, so traurig das ist. Tja, auch das wirst du dir bei den neu aufgerufenen Preisen zwei mal überlegen. Auch hier: schau mal nach England. Das investierte Geld muss schließlich wieder rein. Also bleibt der TV aus. Traurig sitzt du auf dem Sofa, schaust wehmütig den Schal an der Wand an und denkst nostalgisch an die guten alten Zeiten zurück. Und nein, diese werden nie wieder kommen.

Schöne Szenarien, oder? Immer noch der Meinung, dass sich jeder Fan darüber freuen würde?
 
Ich hab gesagt dass ich beim Multi Club Ownership nicht so drin stecke und gefragt wieso das ein Problem sein sollte. Kam von keinem eine Antwort sondern nur "dass man sich Spieler hin und her schieben kann" was ja kein Grund ist oder?
Willst du mich Hops nehmen?
Ich hab dir zu dem Thema zwei YouTube-Videos verlinkt, einen Sportschau-Artikel sowie einen Radio-Beitrag vom Deutschlandfunk!
 
Aber warum wenden sich die Fans in solchen Szenarien nicht vom Fußball ab, wenn sich alles verschlechtert?
In England sind sie doch min. genauso Fussball verrückt wie eh und je.
Irgendwie scheint dann alles doch nicht ganz so scheiße zu sein wie man es gesagt bekommt.
 
dann schau dir mal in England die Fankultur an, dann weißt du wie scheiße es ist. Nicht umsonst kommen die Engländer oft die Hamburger Spiele schauen (HSV, Pauli).
 
Aber warum wenden sich die Fans in solchen Szenarien nicht vom Fußball ab, wenn sich alles verschlechtert?
In England sind sie doch min. genauso Fussball verrückt wie eh und je.
Irgendwie scheint dann alles doch nicht ganz so scheiße zu sein wie man es gesagt bekommt.
Warum wendet man sich nicht vom Videospielen ab, obwohl es kritisierenswerte Entwicklungen im Gaming-Bereich gibt?
Klar, manche machen das. Vielen fällt es aber schwer, ihre Leidenschaft für Sport und Verein einfach aufzugeben und das Feld denen zu überlassen, die von Außen kommen und versuchen die Dinge nach ihren Vorstellungen zu verändern.

Und natürlich gibt es auch diejenigen, die ihren Platz dann einnehmen. Vielleicht sogar mit einer vorübergehend höheren Kaufkraft und Bereitschaft zum Konsum, dafür aber nicht mit der gleichen Leidenschaft und Aufopferungsbereitschaft. Was das für das „Produkt“ Fußball bedeutet ist dann ein Stück weit zirkulär: Alteingesessene Fans werden verprellt, die Stimmung und Leidenschaft geht zurück weil sie durch leidenschaftslose Konsumenten ersetzt werden, weshalb weitere alteingesessene Fans verprellt werden, usw. usf.
 
dann schau dir mal in England die Fankultur an, dann weißt du wie scheiße es ist. Nicht umsonst kommen die Engländer oft die Hamburger Spiele schauen (HSV, Pauli).
Also das hab ich ja noch nie gehört. Ernsthaft? Wo ist das belegt? Und die Stadien in England sind doch auch jede Woche voll oder ist da was von Zuschauerrückgang zu merken?
 
Warum endet jeder deiner Sätze mit einem Fragezeichen?

Davon ab hab ich nicht gesagt dass die Zuschauerzahlen sinken, sondern dass die Fankultur schwindet, schau dir dazu einfach mal Dokus an. Die Engländer schielen da neidisch nach D.
 
Weil es eine Frage war. Eine ganz normale. Ich hab davon noch nie gehört dass englische Fans nach Deutschland kommen um sich Pauli Spiele anzuschauen und hätte da gern ein Quelle. Das alles.

Ach und ich hab eben Mal ganz grob die Zuschauerzahlen in England in den Stadien bei Transfermarkt geschaut, von einem Rückgang ist da nichts zu sehen. Auch zb bei Dortmund gehen nicht weniger Leute ins Stadion nur weil sie ein Waffenhersteller als Sponsor haben. Das Stadion ist zu jedem Heimspiel ausverkauft.Daher halte ich die These das sich Fans, auch alteingesessene vom Stadion abwenden weil ihnen die Politik des Vereins nicht gefällt. Selbst wenn einige gehen können immer Leute nach die das Geld fürs Stadion ausgeben und sich doch so am Ende nichts an den Zahlen ändert. Und da hier gern mit Zahlen und Statistiken argumentiert wird hätte ich gern dafür eine Zahl, irgendwas die belegt dass Leute auf Grund der Ausrichtung des Vereins nicht mehr ins Stadion gehen und die Zuschauerzahlen stagnieren oder sinken. Das alles
 
Also das hab ich ja noch nie gehört. Ernsthaft? Wo ist das belegt?
Britische Fans und die Bundesliga: Stimmung! Stehplätze! Bratwurst und Bier! (SPON)

Und das ist aus 2018! Die Entwicklung war seit dem nicht unbedingt positiv.

edit: Geht in dem Artikel nicht wirklich um den Besuch von Bundesligaspiele. Da hab ich den wohl zu schnell überflogen. Aber er belegt diese Sehnsucht der Engländer nach stimmungsvollen Stadien.

Darum geht es auch hier:
„Die Atmosphäre in Deutschland ist 20 mal besser“ (SPON)
 
Zuletzt bearbeitet:
ich glaub ODM liest eh nur 2-3 Wörter von dem was man schreibt...... (ich hab extra noch erwähnt dass es nicht um die Zahlen geht).

edit: haben wir wohl das Gleiche gedacht :lol:
 
Weil es eine Frage war. Eine ganz normale. Ich hab davon noch nie gehört dass englische Fans nach Deutschland kommen um sich Pauli Spiele anzuschauen und hätte da gern ein Quelle. Das alles.

Ach und ich hab eben Mal ganz grob die Zuschauerzahlen in England in den Stadien bei Transfermarkt geschaut, von einem Rückgang ist da nichts zu sehen. Auch zb bei Dortmund gehen nicht weniger Leute ins Stadion nur weil sie ein Waffenhersteller als Sponsor haben. Das Stadion ist zu jedem Heimspiel ausverkauft.Daher halte ich die These das sich Fans, auch alteingesessene vom Stadion abwenden weil ihnen die Politik des Vereins nicht gefällt. Selbst wenn einige gehen können immer Leute nach die das Geld fürs Stadion ausgeben und sich doch so am Ende nichts an den Zahlen ändert. Und da hier gern mit Zahlen und Statistiken argumentiert wird hätte ich gern dafür eine Zahl, irgendwas die belegt dass Leute auf Grund der Ausrichtung des Vereins nicht mehr ins Stadion gehen und die Zuschauerzahlen stagnieren oder sinken. Das alles

Komm schon, ist die Stimmung in Dortmund auf der Nord genauso gut wie in der Süd? Ich sehe es doch an Bayern München, ist auch immer ausverkauft, aber da ist nur noch der harte Kern in der Südkurve und die Fans die gehen wollen würden, können es sich nicht mehr leisten, weil es am ende nicht soooo wichtig ist.

Viele Menschen gehen da einfach hin um sich dort zu zeigen, nicht mal mehr weil sie FCB so toll finden.
 
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