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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

wieso? Ich finde das er in vielen Punkten recht hat. Ich kenne diesen youtuber auch und finde seine Videos auch ok.

Die Frau in deinem Video tut leider nur so, als könne sie logische Zusammenhänge aufbauen. Das merkt man allerspätestens an dem Punkt, als sie meint, dass Männer fließendes Wasser in Gebäude brachten, weil Frauen ein stärkeres Hygienebedürfnis haben. Schließlich würden sie ja regelmäßig bluten! :D

Ich hab erst neulich ne tolle Doku darüber gesehen, wie die Hygiene durch die Aufklärung Einzug hielt. Die herrschende Klasse hat damals erkannt, dass es auch die Machtverhältnisse gefährdet, wenn die Gesellschaft immer wieder von Seuchen und Pandemien angegriffen wird.
 
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Hab mir das Video jetzt auch Mal angeschaut.
Aber interessant finde ich es wahrlich nicht. Fast schon schade, ich hatte mich schon auf einen großen Aufreger eingestellt.
Meiner Meinung nach ist das Video allerdings ein gut 10-minütiger Strohmann. Ich hab noch nie eine*n Feminist*in erlebt, die oder der sich ernsthaft über gesellschaftliche Errungenschaften echauffiert hätte die von Männern stammen. Wieso auch? Ich meine, wer hätte in einer patriarchalen Gesellschaft denn bitte Wasserleitungen installieren sollen wenn nicht Männer?
Ansonsten ist eben bei ihr das große Problem, dass sie naturalistisch argumentiert, also dass Veranlagungen, Bedürfnisse, Wünsche, Entscheidungen etc. frei von kulturellen Einflüssen zustande kommen sondern natürlich gegeben sind. Dass es also weibliche und männliche Eigenheiten gäbe, die nicht auch von der Gesellschaft geprägt sind (ergo "konstruiert" sind), sondern unabhängig davon bestehen und sich in der Gesellschaft die natürliche Geschlechterordnung nur spiegelt.
Ich halte das für falsch.

Was übrigens ein bisschen widersinnig ist in ihrer Argumentation: sie argumentiert mit der Besonderheit des weiblichen Körpers (fragil, zierlich etc.) wenn sie begründet, warum körperliche Schwerarbeit eher etwas für Männer sei. Aber erkennt nicht, dass genau diese unterschiedlichen körperlichen Konstitutionen der Grund dafür sind, dass "weibliche" Crash-Test-Dummies gefordert werden (aus dem selben Grund, warum also auch "Kinder"-Dummies sinnvoll sind). Also sie hat einiges auch einfach nicht so wirklich verstanden.
 
Hab mir das Video jetzt auch Mal angeschaut.
Aber interessant finde ich es wahrlich nicht. Fast schon schade, ich hatte mich schon auf einen großen Aufreger eingestellt.
Meiner Meinung nach ist das Video allerdings ein gut 10-minütiger Strohmann. Ich hab noch nie eine*n Feminist*in erlebt, die oder der sich ernsthaft über gesellschaftliche Errungenschaften echauffiert hätte die von Männern stammen. Wieso auch? Ich meine, wer hätte in einer patriarchalen Gesellschaft denn bitte Wasserleitungen installieren sollen wenn nicht Männer?
Ansonsten ist eben bei ihr das große Problem, dass sie naturalistisch argumentiert, also dass Veranlagungen, Bedürfnisse, Wünsche, Entscheidungen etc. frei von kulturellen Einflüssen zustande kommen sondern natürlich gegeben sind. Dass es also weibliche und männliche Eigenheiten gäbe, die nicht auch von der Gesellschaft geprägt sind (ergo "konstruiert" sind), sondern unabhängig davon bestehen und sich in der Gesellschaft die natürliche Geschlechterordnung nur spiegelt.
Ich halte das für falsch.

Was übrigens ein bisschen widersinnig ist in ihrer Argumentation: sie argumentiert mit der Besonderheit des weiblichen Körpers (fragil, zierlich etc.) wenn sie begründet, warum körperliche Schwerarbeit eher etwas für Männer sei. Aber erkennt nicht, dass genau diese unterschiedlichen körperlichen Konstitutionen der Grund dafür sind, dass "weibliche" Crash-Test-Dummies gefordert werden (aus dem selben Grund, warum also auch "Kinder"-Dummies sinnvoll sind). Also sie hat einiges auch einfach nicht so wirklich verstanden.

Also das es Geschlechterspezifische Unterschiede gibt ohne gesellschaftliche Einflüsse ist doch 100% richtig. Das ist alleine schon biologisch durch die Gene und Hormone bestimmt.
 
Also das es Geschlechterspezifische Unterschiede gibt ohne gesellschaftliche Einflüsse ist doch 100% richtig. Das ist alleine schon biologisch durch die Gene und Hormone bestimmt.
Ansonsten ist eben bei ihr das große Problem, dass sie naturalistisch argumentiert, also dass Veranlagungen, Bedürfnisse, Wünsche, Entscheidungen etc. frei von kulturellen Einflüssen zustande kommen sondern natürlich gegeben sind. Dass es also weibliche und männliche Eigenheiten gäbe, die nicht auch von der Gesellschaft geprägt sind (ergo "konstruiert" sind), sondern unabhängig davon bestehen und sich in der Gesellschaft die natürliche Geschlechterordnung nur spiegelt.
 
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Zur Wahrheit gehört aber auch, dass viele weibliche Streamerinnen ganz bewusst die Objektivierung fördern, um ihre Reichweite schnell zu steigern. Und dann immer rasiermesserscharf an den Twitch/Instagram oder Tik Tok Richtlinien zur Nacktheit entlang hangeln. Damit schaden sie dann eigentlich auch allen seriösen Streamerinnen. Das entschuldigt in keiner Weise das armselige Verhalten diverser männlicher Zuschauer und die seriösen Streamer haben jeden Grund angepisst zu sein, aber das Thema ist imo doch noch etwas vielschichtiger und betrifft hauptsächlich die dunklen Seiten von Social Media generell und wie schnell sich Dinge in Richtungen entwickeln können, die man nicht geplant hat und die nicht immer vorhersehbar waren. Und bei den schwer Gestörten auf Reddit oder 4chan ist eh Hopfen und Malz verloren und die sind sicherlich auch nicht mehr erreichbar für normales soziales Verhalten.
 
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Muss da @Mondknallschlumpf zustimmen. Im Grunde genommen wird mit dem Thema Sexualität oder sexy sein oft gespielt - macht teilweise sogar Gnu - weil man damit ein sehr breites Publikum zieht und schnell wächst. Sex sells. Dann hat man die größere Reichweite und will nun die ganzen Perversen davon wieder loswerden. Vor dem selbstgeschaffenen Dilemma haben schon viele gestanden.
 
Sorry, aber hast du das Video gesehen? Hast du das Interview gelesen? Was du hier anbringst, ist doch gar nicht das Thema, das Gnu anspricht?
Dass man über sexualisierten Content auf Twitch diskutieren kann wenn es mal passen sollte, geschenkt. Aber was hat das damit zu tun, dass unabhängig davon Streamerinnen und Influencerinnen gegen ihren Willen öffentlich sexualisiert werden?

Gnu ist auch ein "Mädel", das "unabhängig vom Outfit" einfach nur "am öffentlichen Leben teilnehmen" möchte, ohne in jeder dieser Situationen potentiell sexualisiert zu werden.
Aus dem Interview dazu:

SPIEGEL: Postings von Influencerinnen und Influencern werden jeden Tag millionenfach kommentiert, auch auf Instagram und TikTok. Wo verläuft für Sie die Grenze zwischen einem Kompliment, etwa zu einem besonderen Outfit, und einem verbalen Übergriff?
Gnu: In dem Moment, in dem mir jemand seine sexuellen Fantasien vorstellt. Privat und in seinen Gedanken kann jeder machen, was er will. Aber ich möchte nicht wissen, ob ich bumsbar bin oder ob jemand gern meine Brüste anfassen will. Allgemein kommt es auch immer auf die Ausdrucksweise an: Wenn ich zum Beispiel viel Sport mache und jemand kommentiert »Top trainierter Hintern«, finde ich das nicht schlimm. Wenn aber jemand schreibt »In deinen Arsch würde ich gern mal reinwichsen«, dann schon.
und
SPIEGEL: Sie sagen, Sie tragen in Ihren Streams teils bewusst weite Kleidung. Ändert das etwas?
Gnu: Mein Gesicht lässt sich leider trotzdem auf den Körper einer Pornodarstellerin packen. Und manche Internetnutzer projizieren sogar in meine Mimik etwas Sexuelles hinein, etwa wenn ich mal die Augen zusammenkneife.

Wie gesagt, "Ja, aber..."
Was bedeutet: lasst uns doch bitte nicht ihre Perspektive in den Mittelpunkt unserer Diskussion stellen und ihrem Anliegen gegenüber Empathie zeigen, sondern relativierend mein 'aber' diskutieren.

Ich finde das anmaßend und leider - nach wie vor - sehr typisch.
 
Sie kämpft halt gegen ein Monster, das ihre eigene Branche aus Profitgier selbst noch größer gemacht hat. Aber ja, ja aber, ich kann verstehen wie unfassbar unangenehm das sein muss und ich würde mir wünschen dass das für jeden von diesen W******* persönliche und rechtliche Konsequenzen hat.
 
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