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Aktien & andere Anlagen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also das Geld was ich in Aktien investiere und in Krypto habe ist Geld, was ich nicht brauche und deswegen liegen lasse. Das sollte auch der Sinn sein. Geld zum Gönnen ist auf meinem Girokonto.
 
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Was habe ich dann davon? Klar will ich ab und zu mir auch mal von gönnen.
Im Krypto liest man das auch immer. Halten, halten, halten
Ansonsten hast du hier nix verloren. ,;)
Was nutzt mir die ganze Kohle, wenn sie nur irgwndwo rumliegt.
..

Klar kannst du das versuchen, du darfst dich halt nur nicht beschweren, wenn du in Situationen wie jetzt landest. Wenn man in der Lage sein will, Geld rauszuziehen, sollte man nen ganz anderen, aktiven Ansatz mit strikter Verlustbegrenzung fahren. Und sich mit Markttechnik auskennen. Aber dann wäre man jetzt eh schon seit langem in Cash.
 
Natürlich zieht man sich auch aus dem Aktiendepot ab und zu mal Gewinne raus, nicht weil man die Kohle braucht, sondern wenn man denkt, dass auf absehbare zeit kein höherer Kurs erreicht werden kann. Wäre in meinen Augen fahrlässig, das nicht zu tun. Die gewinne kann man dann neu auf andere Werte verteilen.

Was ist heute eigentlich los? Nach den Inflationsdaten der markt gecrasht, jetzt schau ich 2 Stunden später wieder auf DAX und Co, plötzlich wieder deutlich im Plus?
 
Habe gerade ein Buch durchgelesen, das ich durchaus empfehlen kann. Vieles in der Finanzliteratur ist ja "ganz nett", aber das liest man einmal und viel gebracht hat es einem dann nicht. Bei diesem Buch ist es etwas anders, weshalb ich es jedem empfehlen kann, der abseits von ETFs als Investor in Einzelaktien gehen will oder besonders denen, die aktiver im Markt sein wollen. Das Buch greift die ganzen Fehler in der Psyche und im Handeln auf, die einem als Marktteilnehmer begegnen können. Der ein oder andere Fehler ist vermutlich fast jedem schon mal begegnet, der an der Börse aktiv ist. Das besondere Verdienst des Buches ist aber, dass es einem noch einmal wirkungsvoll ins Gedächtnis ruft, dass man bei einer aktiven Geldanlage immer vom Ende her denkt, nämlich wie viel kann ich bei diesem Investment verlieren und wie viel bin ich bereit, zu verlieren. Erst danach schaut man sich an, was man gemäß eigener Einschätzung an dem Investment verdienen könnte, wenn es so läuft wie gedacht. Eins von den wenigen Büchern der Finanzliteratur, das ich in meiner Sammlung behalten werde.

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Habe gerade ein Buch durchgelesen, das ich durchaus empfehlen kann. Vieles in der Finanzliteratur ist ja "ganz nett", aber das liest man einmal und viel gebracht hat es einem dann nicht. Bei diesem Buch ist es etwas anders, weshalb ich es jedem empfehlen kann, der abseits von ETFs als Investor in Einzelaktien gehen will oder besonders denen, die aktiver im Markt sein wollen. Das Buch greift die ganzen Fehler in der Psyche und im Handeln auf, die einem als Marktteilnehmer begegnen können. Der ein oder andere Fehler ist vermutlich fast jedem schon mal begegnet, der an der Börse aktiv ist. Das besondere Verdienst des Buches ist aber, dass es einem noch einmal wirkungsvoll ins Gedächtnis ruft, dass man bei einer aktiven Geldanlage immer vom Ende her denkt, nämlich wie viel kann ich bei diesem Investment verlieren und wie viel bin ich bereit, zu verlieren. Erst danach schaut man sich an, was man gemäß eigener Einschätzung an dem Investment verdienen könnte, wenn es so läuft wie gedacht. Eins von den wenigen Büchern der Finanzliteratur, das ich in meiner Sammlung behalten werde.

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Nice, thx für den Tipp. Gerade bestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
In den USA gibt's jetzt auch den "God bless America" ETF, der nur in non ESG Firmen investiert :lol:.

Ideologie in der Geldanlage ist nie gut. Das geht aber in beide Richtungen. Bei ESG werden in den nächsten Jahren vermutlich auch viele Leute gutes Geld verlieren, weil man ihnen den ganzen ESG Müll andreht, der aber dann in vielen Fällen reines Marketing ist. Da gab's ja jetzt schon den Skandal, wo Insider genau das berichtet haben.

Solche Trends wie ESG sind wie Produkte für werdende Eltern. Die Leute sind so begeistert, nachhaltig zu sein, dass sie einfach jeden Scheiß kaufen.
 
Das mit den China Aktien ist echt krass. Die bewegen sich wie Penny Stocks und fallen quasi out of existence. Gut gemacht würde ich mal sagen in Richtung Politik. 30 Jahre Schaffung von Wohlstand unterm Vorschlaghammer.
 
Ich frag mich eh wie dumm man sein kann Umweltschutz zu verteufeln? Oder Menschenrechte?

v.a. Per se, also ohne ein Gegengewicht wie Gewinnmaximierung dagegen zu stellen.
 
Der Aktienmarkt in Hong Kong kollabiert mit fast 7% Minus auf Indexebene. Schwergewichte wie Alibaba und Tencent über 10% im Minus. Wenn man sieht, wie weit die vorher schon abgeschmiert waren, dann ist die Bewegung echt atemberaubend. Im Freien Fall zu den Tiefs von 2008.
 
Bin froh dass ich da ausgestiegen bin. Auf Sicht wird das nichts mehr werden, dazu entfernt sich China zu sehr von börslichen Mechanismen. Wer weiß was XI wirklich vor hat in den nächsten Jahren :(
 
Bin froh dass ich da ausgestiegen bin. Auf Sicht wird das nichts mehr werden, dazu entfernt sich China zu sehr von börslichen Mechanismen. Wer weiß was XI wirklich vor hat in den nächsten Jahren :(
Xi will nicht weniger als die US-zentrische Welt beseitigen und eine sinozentrische Welt schaffen. Dazu wird auch gehören, dass sie westliche Börsenmechanismen mehr und mehr von diesem Land entfremden.

Die SZ hat heute einen Artikel über die Entwicklungen dort und Xis Powermove. Leider SZ+, aber hier der Text:
Alle Kameras sind auf die goldbeschlagene, viel zu große Tür gerichtet. Hunderte chinesische und ausländische Journalisten sind versammelt im Goldenen Saal der Großen Halle des Volkes, um über den historischen Moment zu berichten, wenn Chinas neue Staats- und Parteiführung erstmals vor die Presse tritt. Das Event wird live in ganz China übertragen. Doch die Journalisten sind alle nur Statisten an diesem Tag. Er soll nur einem gehören: Xi Jinping.

"Einen freundlichen Applaus für den Generalsekretär und die Mitglieder des Ständigen Ausschusses", ruft ein Sprecher. Die chinesischen Journalisten klatschen pflichtschuldig. Dann öffnet sich die Tür und heraus kommt im Gänsemarsch die neue Führung der zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt. Gerade noch, dass sie nicht im Gleichschritt marschieren. Ganz vorn der neue alte Parteichef und Chef der Militärkommission, Xi. Dahinter die große Überraschung.

Viel ist in den vergangenen Wochen darüber spekuliert worden, wen er wohl er in seinen innersten Führungszirkel erheben könnte. Würde er es schaffen, ein Politbüro nur aus Loyalisten durchzudrücken? Trotz der wirtschaftlichen Probleme wegen der ungeliebten Null-Covid-Strategie? Oder würde er Zugeständnisse machen müssen an seine parteiinternen Gegner? Vor einigen Wochen hatten Internetnutzer auf Twitter gar einen Putsch herbeigeschrieben, weil Xi einige Tage lang nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetaucht war.


Seit Mao hatte niemand so viel Macht
Sie alle belehrt Xi an diesem Tag im Goldenen Saal, der so heißt, weil alles glänzt, eines Besseren. Es gibt nur einen, der in China das Sagen hat, und das ist er. Der Moment, in dem sich die viel zu große Tür öffnet, ist der Moment, in dem Xi alte Normen endgültig über Bord wirft und der Welt zeigt, dass er nach zehn Jahren an der Macht schalten und walten kann, wie er möchte.

Denn gemäß der nach dem Tod des Großen Vorsitzenden Mao Zedong erlassenen Norm hätte er an diesem Tag sein Amt an einen Nachfolger abgeben müssen. "Kollektive Führung" wurde dieses Modell genannt, in dem alle zehn Jahre eine neue Generation das Ruder übernehmen darf. Kein Einzelner sollte mehr so viel Macht wie Mao auf sich vereinen. Diese Ära der Reform und Öffnung, eingeleitet Ende der 1970er, ist endgültig vorbei.

Nicht nur hat Xi seine dritte Amtszeit angetreten. Entgegen der Hoffnungen von Investoren und westlichen Regierungen gibt es in seinem innersten Führungszirkel, dem Ständigen Ausschuss des Politbüros, auch kein Korrektiv mehr. Xi hat die oberste Parteiriege völlig gesäubert von Kadern, die ihren Aufstieg nicht ihm persönlich zu verdanken haben.

Das symbolisiert keiner so sehr wie der Mann, der direkt hinter Xi durch die goldene Tür kommt: Li Qiang. Der 63-Jährige ersetzt den scheidenden Premierminister Li Keqiang, nicht verwandt. Li Qiang ist bislang Parteichef von Shanghai. Dort geriet er wegen des chaotischen monatelangen Corona-Lockdowns im Frühjahr in die Kritik. Doch Li hätte diesen Lockdown gar nicht gegen den Willen der Zentralregierung durchhalten können. Und Li war enger Mitarbeiter Xis, als dieser noch Parteichef der Provinz Zhejiang war. Er ist damit Vorkämpfer der als "Neue Zhejiang Armee" bekannten Xi-Fraktion. Mit der Berufung Li Qiangs zur Nummer zwei bricht Xi mit einer weiteren Norm: Li war kein Vize-Premier. Bislang war das Voraussetzung für die Berufung zum Regierungschef. Noch ein Zeichen von Xis Allmacht.
Der andere Kandidat für den Spitzenposten, Hu Chunhua, hat es hingegen gar nicht in den Ständigen Ausschuss geschafft, nicht einmal mehr in das nun 24-köpfige Politbüro. Der 59-Jährige war bislang stellvertretender Ministerpräsident, wäre also formal qualifizierter als Li Qiang. Er gilt als reformorientiert, wäre auch die bevorzugte Wahl des westlichen Auslands gewesen. Noch unter Xis Vorgänger Hu Jintao, ebenfalls nicht verwandt, hatte er einen kometenhaften Aufstieg hingelegt, war seinerzeit jüngster Parteichef einer Provinz. Doch die Verbindung zum älteren Hu wurde ihm vermutlich zum Verhängnis. So wie Hu Jintao, Li Keqiang und die ebenfalls abgesetzte bisherige Nummer vier der Partei, Wang Yang, gehört Hu Chunhua zur Fraktion der Kommunistischen Jugendliga. Diese einst mächtige Clique hat Xi nun endgültig von der Spitze verbannt, symbolisiert durch die Entfernung Hu Jintaos vom Platz neben Xi während der Abschlusssitzung des Parteitags am Samstag.

"Wir" ist Xis Synonym für "ich"
Die Ersetzung von Li Keqiang und Wang Yang zeigt nochmal Xis normbrechende Macht. Denn mit 67 wären die beiden gemäß der informellen Regel "Sieben hoch, acht runter" noch zu jung für den Ruhestand gewesen. Dass Xi hingegen seinen ebenfalls 67-jährigen Chefideologen Wang Huning bei sich behält, zeigt, wie sehr er auf Altersnormen pfeift, genauso wie die Beförderung des bisherigen Außenministers Wang Yi, 69, ins Politbüro und das Festhalten am 72-jährigen Vizemilitärchef, General Zhang Youxia.

Der einzige Überlebende des Führungsumbaus neben Chefideologe Wang ist der Chef der mächtigen Disziplinkommission, Zhao Leji. Neu im innersten Zirkel ist der Parteichef von Peking, Cai Qi, Xis bisheriger Stabschef Ding Xuexiang, sowie der Parteichef der wirtschaftlich wichtigen Provinz Guangdong, Li Xi. Während Zhao und Li Xi familiäre Verbindungen zu Xi Jinping haben, gehören Cai und Ding zu Xis "Neuer Zhejiang Armee", haben also unter ihm gearbeitet.
Nicht, dass die Mitglieder des Ständigen Ausschusses künftig viel zu melden haben werden. Das zeigt sich schon bei der Pressebegegnung in der Großen Halles des Volkes. Denn während Xi Dinge sagt wie "jetzt machen wir uns mit großem Elan auf den Weg, um ein modernes, sozialistisches Land aufzubauen", stehen sie stramm im Scheinwerferlicht auf dem Podium, sagen kein Wort und wagen es kaum, zu blinzeln. "Wir" ist in Xis Rede ein Synonym für "ich".

In seiner Antrittsrede als neuer alter Generalsekretär sagt Xi indessen auch nichts neues. Er bekräftigt, dass die Kommunistische Partei "höchst wachsam" sein müsse, dass er und seine Untergebenen sich so verhalten müssten, als würden sie ständig eine Schulprüfung schreiben. Obwohl die Wirtschaft derzeit nicht läuft, beschreibt Xi sie als "widerstandsfähig, verfügt über ein großes Potenzial und hat einen großen Handlungsspielraum". Wer hier auf einen Kurswechsel hofft, wird enttäuscht. Xi lädt schließlich die ausländische Presse ein, sich im Land umzusehen, "objektiv und wahrheitsgemäß" über Chinas Aufstieg zu berichten. Aus dem Mund des Anführers eines Schlusslichts des Pressefreiheitsindexes klingt das wie eine Drohung. Zumal das Umsehen im Land durch Xis strenge Null-Covid-Politik mit ihren Reisebeschränkungen ohnehin schwierig werden dürfte.

Bei einer Pressekonferenz einer neuen Parteiführung im Westen würden nun Fragen der Journalisten folgen. Nicht so in China. Xi muss sich nicht erklären. Er tritt von der Bühne, gefolgt von seinem neuen Führungsteam. Er winkt, sie klatschen ihm hinterher.

Was das alles für Auswirkungen auf uns hat ist ein anderes Thema. Und das wird sich zeigen müssen. Aber China wird nicht mehr der normale Handelspartner sein, China wird nicht mehr das attraktive Land für westliche Unternehmen und Karriereziel für Manager von morgen sein und das wird dazu führen, dass chinesische UNternehmen weniger nach westlichem Muster, das sich an der Börse gut verkauft, funktionieren werden.
 
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