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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Pandemie-Lage im Herbst 2022 - Deutschland zählt mehr Covid-Tote als im Vorjahr [n-tv.de]

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Das Robert-Koch-Institut (RKI) dagegen klingt im Herbst 2022 deutlich vorsichtiger. Mit Blick auf die "Betriebssituation im Gesundheitssystem" zu Beginn des Winterhalbjahres ist dort lediglich von einer "Stabilisierung" die Rede. Die Zahl der schweren Covid-Fälle sei zuletzt nicht weiter angestiegen, fasst das RKI die Lage zusammen. Anlass zur Entwarnung sehen die Experten jedoch nicht. "Trotz aktuell stabiler Fallzahlen bleibt der Infektionsdruck in der Allgemeinbevölkerung weiterhin in allen Altersgruppen hoch", heißt es im aktuellen RKI-Wochenbericht.

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Die Zahl der in der zurückliegenden Woche amtlich gemeldeten Neuinfektionen liegt deutlich über dem Niveau des Vorjahres. In den sieben Tagen bis Sonntag, 18. September 2022 verzeichneten die Länderbehörden in Deutschland in der Summe 233.940 Coronavirus-Fälle. Das sind dreieinhalb Mal mehr amtsbekannte Ansteckungen als in der 37. Kalenderwoche des vergangenen Jahres. Diese dauerte bis zum 19. September 2021. In diesem Zeitraum wurden lediglich 62.682 neue Fälle erfasst. Im ersten Pandemiejahr waren es zu diesem Zeitpunkt sogar nur 12.338 Neuinfektionen.

Die nackten Zahlen liefern nur einen ersten Hinweis zur Pandemielage. Direkt und ohne Einschränkungen vergleichbar sind die Angaben nicht. Zu Beginn der Coronavirus-Pandemie standen der breiten Öffentlichkeit zum Beispiel deutlich weniger PCR-Testmöglichkeiten offen als im Herbst 2021. Zudem fiel die Sommerwelle im letzten Jahr deutlich schwächer aus als im laufenden Jahr.

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In der aktuellen Wochenbilanz für die Kalenderwoche 37 addiert sich die Anzahl der binnen sieben Tagen registrierten Menschen, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstarben, auf 641. Im Schnitt der zurückliegenden vier Wochen waren das deutschlandweit 84 Todesmeldungen pro Tag.

Zum Vergleich: Im Herbst 2021 mussten die Behörden der Bundesländer in der Vergleichswoche 351 Todesfälle in die Sterbestatistik aufnehmen. Im Jahr davor waren es in der entsprechenden Woche - freilich nach einem vergleichsweise infektionsarmen Sommer - bundesweit lediglich 41 Todesfälle.
Sicher gab es auf den Höhepunkten früherer Winterwellen Phasen, in denen die Zahl der gemeldeten Todesfälle sehr viel höher lagen. Aber so oder so: Aktuell sterben deutlich mehr Covid-Patienten pro Woche als im Herbst der beiden Vorjahre.

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Aber die Pandemie ist ja vorbei, ne? ¯\_(ツ)_/¯
Wird denn inzwischen unterschieden zwischen AN und MIT Covid gestorben? Ansonsten kann man mit den Zahlen leider wenig anfangen wenn auch weiterhin ein "normal" Verstorbener (natürliche Todesursache, Verkehrsunfall, usw.) mit einem positiven Corona-Test aus den letzten 3 Monaten in der Statistik auftaucht (Durschnittsalter eines Toten in Deutschland übrigens 84 Jahre, gleiches gilt auch für die Toten mit positivem Test). Verschiedene Krankenhäuser haben das ja individuell mal ausgewertet und kamen auf etwa 20-40% mit Corona als Todesursache. Zuletzt aber deutlich weniger, siehe unter anderem folgender Artikel, was natürlich an Omikron und den wirksamen Impfungen sowie der Grundimmunisierung liegt (laut kürzlich veröffentlichter Studie haben über 98% der Deutschen Antikörper gegen Corona): https://rp-online.de/panorama/coron...orona-toter-liegt-monate-zurueck_aid-76010721

Ich denke, gerade die Chefärzte der Kliniken können es am Besten beurteilen.

Versteh mich nicht falsch, jeder Todesfall ist schlimm, aber ich finde es etwas "schwierig" etwa von Seiten Lauterbachs mit Todeszahlen zu argumentieren um neue schlimme Zustände herauf zu beschwören wenn aus den Zahlen auch weiterhin nicht hervorgeht, wie viele tatsächlich ursächlich an Corona gestorben sind.

Und was will man machen? Massiv verschärfen bis hin zum harten Lockdown auch für geimpfte während Deutschland schon jetzt europaweit ab Oktober das einzige Land mit verbliebenen Maßnahmen ist? Und wenn ja, wie lange? 1 Jahr? 2? Für immer? Corona wird ja nie mehr verschwinden.
 
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Okay, das heißt ein Mensch, der mit 84 Jahren an einer schweren Krankheit wie Krebs oder aufgrund hohen Alters an natürlicher Ursache stirbt und vor 2 Monaten einen positiven PCR-Test hatte, rechtfertigt bis an unser aller Lebensende Maßnahmen wie Lockdown, Kontaktbeschränkungen und weitere Einschränkungen, die dafür sorgen dass Existenzen den Bach runter gehen oder Menschen psychische Schäden davon tragen und Kinder in ihrer sozialen Entwicklung behindert sind? Ersetze oberes durch "Verkehrstoter" oder Ähnliches.
 
Okay, das heißt ein Mensch, der mit 84 Jahren an einer schweren Krankheit wie Krebs oder aufgrund hohen Alters an natürlicher Ursache stirbt und vor 2 Monaten einen positiven PCR-Test hatte, [...] Ersetze oberes durch "Verkehrstoter" oder Ähnliches.

[...] rechtfertigt bis an unser aller Lebensende Maßnahmen [blablabla]

Nein.

Logo. Haste Aids und stirbst durch Erhängen, bist an Aids gestorben. Nicht wegen so einem komischen Seil. Macht Sinn!
hast Ebola und hast Corona, ganz klar wegen Corona gestorben!
Also manchmal…

Man könnte auch einfach mal nachdenken wie jemand so etwas meint anstatt weiteren Unsinn zu schreiben. Kleiner Tip: Vieleicht hängt sich jemand auch deswegen auf weil er AIDS hat und damit trotz aller heutigen Möglichkeiten schlicht nicht mehr leben will.
 
Unsinn, dann hör doch auf damit?

Egal wie es drehst, es ist ein Unterschied ob man mit oder wegen etwas stirbt. Das einfach über einen Kamm zu scheren ist mehr als Strunze und wenn man das nicht unterschieden kann, weiterhin falsch.

Ich sehe da auch keinen Sinn drin, warum wird denn das gemacht?
Das verfälscht meiner Meinung schon den Gesamteindruck.
Ist man nicht in der Lage das zu trennen?
 
Ist man nicht in der Lage das zu trennen?

Ich würde vermuten das auch ein in suizidialer Absicht in den Gegenverkehr fahrender Verstorbener zu den normalen Unfalltoten gezählt wird. Schlicht es ist einfach nicht immer ein definitiver Grund möglich zu nennen. Und manche die durch eine Coronainfektion ihre Existenzgrundlage verloren haben nehmen sich vieleicht auch nur den Strick.

Auch besteht ja die Möglichkeit das eine Coronaerkrankung eine andere Erkrankung verschlimmert [bei mir wäre dies bspw. so] bzw. Long-COVID existiert, was ist dann die Todesursache?

Edit 2: Hier gibt es ein par Infos dazu [schnelle google-Suche]: https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-todeszahlen-statistik-gestorben-mit-100.html.

Edit. Dieser ganze "An-oder-mit?"-Blödsinn wurde imo sowieso damals nur von den ganzen Covidioten die sich bei sonstigen Krankheiten einen Schei** für sowas interessieren gestartet um damit ihren ganzen sonstigen verschwörungs-esoterischen Blödsinn zu untermauern weniger Gefestigte zu verwirren. Umgedreht komischerweise, bei deren Meinung zu möglichen, unbewiesenen Horrorgeschichten bzgl. Impfung ist es ihnen egal ob "an oder mit"...
 
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lockdown bis zum lebensende.. ja, das beschreibt die aktuelle situation. find ich gut, dass hier nicht maßlos übertrieben wird. der steht ja quasi vor der tür. also, im prinzip haben wir den schon..
Es geht doch um die Corona-Todeszahlen. Und die bekommt man nur durch massive Maßnahmen runter. Das ist ja, was @America`s Most Wanted ankreidet.
Und da Corona nie mehr verschwinden wird und es immer Tote mit positivem Test gehen wird da es logischerweise immer in der Bevölkerung präsent ist, gehen Covid-Tote nun mal nur mit den härtesten Maßnahmen runter die es gibt. Dass das nicht das Ziel für die nächsten Jahrzehnte sein kann, sollte wohl jedem klar sein.

@America`s Most Wanted
Diesen Artikel hast du aber schon gelesen?
https://rp-online.de/panorama/coron...orona-toter-liegt-monate-zurueck_aid-76010721

Oder sind die Chefärzte der Kliniken ebenso wie ALLE anderen Länder in Europa Querdenker und Schwurbler?

Und einem Menschen wie mir, dessen Leben von persönlichen Verlusten geprägt ist und dessen eigene Erberkrankung nicht nur das Leben der nächsten Verwandten genommen hat, sondern auch stetig das eigene bedroht, Empathielosigkeit vorzuwerfen, finde ich ziemlich krass. Sorry für die direkte Ehrlichkeit, aber wenn man vom gesamten Umfeld als einer der empathievollsten Menschen beschrieben wird und sich auch selber so klassifizieren würde und nur einen berechtigten Einwand hat, als einziges Land weiterhin die Panikmaschine am Laufen zu halten, muss man sich sowas nicht gefallen lassen.

Und in keinem Atemzug habe ich hier irgendetwas verharmlost. Ich finde es nur grenzwertig wenn unser Gesundheitsminister diese blanke Zahl dauernd instrumentalisiert um seine eigene politische und persönliche Agenda durchzudrücken damit er auch weiterhin präsent bleibt, statt mal "hinter" die Zahlen zu gucken. Das ist dann auch respektlos den tatsächlichen Opfern gegenüber.
 
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Ist dem denn wirklich so, dass bei den "MIT Corona Zahlen", z.B. auch coronapositive Verkehrstote oder Opas, die an einem natürlichem Tode sterben, aber vor 2 Monate mal positiv waren, mit reingezählt werden? Das klingt eher danach die Todeszahlen zu verhamlosen. Ging eher davon aus, dass z.B. jemand mit schwerer Vorerkrankung MIT Corona gestorben ist, dass Corona das Ganze beschleunigt hat und es ohne Vorerkrankung aber wahrscheinlich nicht zum Tode geführt hätte. Dass also bei den MIT-Zahlen Corona eine Rolle spielt, aber anders als bei den AN-Zahlen nicht alleine. Dass auch Tode mitgezählt, die überhaupt nicht an Corona gestorben sind, die dieses nur mal hatten oder haben (ohne große Auswirkungen), kann ich mir wie gesagt nicht vorstellen und halte das nur für ein Argument, um die offiziellen Todeszahlen herunterzuspielen.
 
Mich würde einfach mal interessieren wie sich manche das weitere Vorgehen vorstellen. Wir haben Impfstoffe, die einen schweren Verlauf verhindern. Sehr gut. Wir haben eine Grundimmunisierung durch Impfstoffe und überstandene Infektionen von über 98%. Sehr gut. Wir haben seit einem Jahr eine viel viel mildere Variante als Delta, die bislang nicht dahingehend mutiert ist dass sie gefährlicher wurde (wäre aus Laiensicht auch sehr ungewöhnlich für einen Virus da er sich sonst nicht mehr so gut verbreiten könnte). Sehr gut. Wir haben die Möglichkeit uns selbst nach eigener Entscheidung mit FFP2 und sogar FFP3 Masken zu schützen. Sehr gut. Was muss noch passieren? Wie gesagt, Corona gehört nun seit fast 3 Jahren zum Leben (leider!) dazu und wird nicht mehr verschwinden. Nie mehr.
Diese Erkenntnis gibt es in allen anderen Ländern Europas (und weltweit außer in China auch. Selbst die ehemalige Nocovid-Hochburg Neuseeland hat vor ein paar Tagen die Maßnahmen fallen gelassen) schon. Nur hier noch nicht.
 
Es ging mir nur darum, ob die genannten Beispiele hier nur konstruierte Beispiele sind, um die Zahlen zu verhamlosen oder ob Verkehrstote z.B. auch mit in die Zahlen aufgenommen werden, auch wenn Corona mit dem Tod ansich nichts mit zu tun hat. Letzteres kann ich mir wie gesagt nicht vorstellen und wäre wirklich ein schlimmer machen als sie sind. Gehe daher vorerst von einem Verhamlosen von Todeszahlen aus, durch erfundene und selbst konstruierte Beispiele. Falls dem nicht so sein sollte, wäre ich dankbar um Aufklärung. ;) Würde mich ernsthaft wirklch interessieren.
 
Long covid wird in der Diskussion immer ganz gerne vergessen,der Mist betrifft mehr Leute als man denkt und ist echt heftig. Ich hab mittlerweile ein paar Leute in meinen Umfeld die zwar auch einen milden Verlauf hatten 3fach geimpft sind etc aber jetzt durch Long covid praktisch komplett im Arsch sind.

Glaubt mas wennst live miterlebst wie ehemals lebenslustige fitte Menschen mit den banalsten Dingen überfordert sind dann wird man schnell wieder vorsichtiger. Vor der Infektion hab ich keine Angst vor Long covid schon.
 
Was muss noch passieren?

Deutlich weniger als 600 Tote pro Woche in Verbindung mit Corona-Erkrankungen. Von den anderen Problemen die @Wiensno1 und @Cannibalpinhead hier u.a. berichten und zu denen wir kaum medizinische Möglichkeiten zur Besserung haben mal gar nicht zu reden.

Selbst die ehemalige Nocovid-Hochburg Neuseeland hat vor ein paar Tagen die Maßnahmen fallen gelassen

Alle Besucher müssen allerdings nach wie vor gegen Corona geimpft sein und sich nach ihrer Ankunft zweimal testen lassen. Wer nicht geimpft ist, darf nicht einreisen. Eine Ausnahme gibt es unter anderem für Kinder unter 16 Jahren bzw. Personen mit ärztlichem Attest.

https://www.tagesschau.de/ausland/ozeanien/neuseeland-corona-107.html

Menschen die Einreise zu verweigern weil sie nicht geimpft sind und allen anderen zwei Tests aufzuzwingen sehe ich schon weiterhin als eine Maßnahme für einen Inselstaat um die Zahlen gering zu halten. Zum Vergleich, Neuseeland hatte insgesamt in über zwei Jahren keine 900 Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung. Das schaffen wir im Moment in zwei Wochen. Man kann [und soll] aber Deutschland halt nicht so abschotten wie es ein Inselstaat kann. Mittelpunkt in Europa zu sein hat halt auch Nachteile.
 
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