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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mein Booster ist jetzt 10 Monate her und ich hatte (bewusst) noch kein Corona, ich würde mich sofort impfen lassen, zumal ich ende Sep. in Urlaub fliege und keinen bock auf Corona im Urlaub habe.

Nur rechne ich nicht damit, dass man sich einfach so impfen lassen kann. Da werden mit Sicherheit wieder die Alten bevorzugt, die Stiko braucht wieder Jahre mit ihrer Empfehlung und nach denen richtet sich meist wer sich wann impfen lassen kann.
 
Mein Booster ist jetzt 10 Monate her und ich hatte (bewusst) noch kein Corona, ich würde mich sofort impfen lassen, zumal ich ende Sep. in Urlaub fliege und keinen bock auf Corona im Urlaub habe.

Nur rechne ich nicht damit, dass man sich einfach so impfen lassen kann. Da werden mit Sicherheit wieder die Alten bevorzugt, die Stiko braucht wieder Jahre mit ihrer Empfehlung und nach denen richtet sich meist wer sich wann impfen lassen kann.
Aber dir ist schon bekannt das die Impfung nicht vor einer Ansteckung schützt?
 
Mein Booster ist jetzt 10 Monate her und ich hatte (bewusst) noch kein Corona, ich würde mich sofort impfen lassen, zumal ich ende Sep. in Urlaub fliege und keinen bock auf Corona im Urlaub habe.

Nur rechne ich nicht damit, dass man sich einfach so impfen lassen kann. Da werden mit Sicherheit wieder die Alten bevorzugt, die Stiko braucht wieder Jahre mit ihrer Empfehlung und nach denen richtet sich meist wer sich wann impfen lassen kann.

es wird sicher genug Impfdosen geben, außerdem waten sicher alle auf BA5. Ich hol mir deshalb nächste Woche BA1.
Du darfst auch nicht vergessen dass Apotheken impfen dürfen, die Kapazität sollte also da sein.
 
Aber dir ist schon bekannt das die Impfung nicht vor einer Ansteckung schützt?
Woher hast du diese Info?
Selbst die alten Booster haben kurze Zeit die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung vor Omikron gemindert, warum sollte das jetzt beim angepassten Omikron Impfstoff schlechter sein?

100%igen Schutz vor einer Infektion gab es noch nie bei einer (Corona)-Impfung und trotzdem hab ich sie gemacht. Wenn das Risiko vor einer Infektion direkt nach der Impfung auch nur um 30% gesenkt werden würde, ist das für mich genug zusammen mit den anderen positiven Eigenschaften.
 
Auch 2 Monate nach der Infektion habe ich noch Kurzatmigkeit, bin durchgehend erschöpft, deutlich weniger Belastbar und kann mich weniger konzentrieren. Der Antrieb ist deutlich gemindert und jetzt kommen so Sachen wie Angstattacken aus heiteren Himmel dazu...

So... bin wieder da vom Arzt. Erwartungsgemäß war die Ärztin natürlich ratlos.
Sie meinte dass sie gerade viele Patienten mit ähnlichen Problemen hat. Termine beim Facharzt sind aber im Moment quasi nicht zu bekommen und bringen meist nix. Die Probleme sind oft rein diagnostisch nicht nachweisbar. Man hat gerade erst damit begonnen sich damit auseinanderzusetzen. Es gibt wohl hier und da schon Long-Covid-Ambulanzen, aber auch dort passiert wohl nicht sonderlich viel... jeder ist noch am gucken und machen...

Sie meinte ich soll das enger beobachten und dann nach den Sommerferien nochmal kommen um zu gucken wie sich das weiter entwickelt hat... und dann schauen wir weiter. (bzw. sind weiter ratlos :waah: )

Insgesamt also ne super Situation... vor allem wenn man bedenkt dass das wohl keine Einzelfall-Situation ist... da kommt lustiges auf die Gesellschaft zu. Vor allem wenn jeder wegen ner Maske weint und der Meinung ist dass ne Ansteckung ja völlig harmlos ist.

Mal wieder ein Update zum meiner Long-Covid / Post-Covid Problematik:

Wie ja geschrieben ist meine Hausärztin mit der Geschichte ja eher überfordert... von daher hab ich mich mal an das große Klinikum hier gewandt, diese hat wohl Anfang des Jahres eine Tagesklinik für Betroffene eröffnet.
Nunja... die Anfragen waren/sind wohl so groß dass sie sogar die Wartelisten geschlossen haben und sie in diesem Jahr auf definitiv nicht mehr aufmachen werden. Und sogar wenn die Wartelisten nächstes Jahr wieder geöffnet werden... wenn man da drauf steht ist die Wartezeit deutlich länger als 6-12 Monate.

Auf meine Frage an wen ich mich denn nun noch wenden könnte... welche Fachrichtung oder welcher Arzt man empfehlen könnte.... kam nur Schulterzucken...

Da kommt Freude auf... vor allem weil ich mich weiterhin auf der Grenze der Arbeitsunfähigkeit bewege... die Arbeit und auch das private Leben leiden gerade massiv und es geht nichts vorran...

EDIT: Hab mich mal beim Uni-Klinikum-Erlangen umgeschaut... da solls wohl ein paar Projekte geben:

Aufgrund des hohen Aufkommens können wir vorerst keine neuen Bögen annehmen

Bitte sehen Sie von Rückfragen zum Projektstand ab, da wir aufgrund der hohen Nachfrage keine einzelnen Mails oder Anrufe beantworten können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist schon sehr beunruhigend vor allen weil man das Gefühl hat das die Problematik in der Öffentlichkeit so gar nicht wahrgenommen wird.

So isses...

Egal wen ich bisher kontaktiert habe... ich stoße nur auf absolute Ratlosigkeit und völlige Überfüllung und Überforderung.

Aber das schlimmste ist dass genau deshalb schon wieder das übliche passiert: Es wird in eine andere Richtung abgewälzt... man wird immer gefragt ob man aktuell viel Stress hat, schonmal psychische Probleme hatte usw. usw.
Die wissen ja nicht dass ich in der Hinsicht vom Fach bin. Von daher rieche ich die Lunte: Man versucht das Ganze in den psychiatrischen Sektor zu schieben. Eine Depression kann sich ja sehr ähnlich präsentieren. Nur dass man dann eben mit ner falschen Diagnose rumrennt und demnach auch völlig falsch behandelt wird.

Das Verhalten kenne ich so nur zu gut bei Sachen die sich medizinisch gerade nicht anders erklären lassen... ob nun Migräne, Tinnitus, Schmerzen usw.... findet man schnell keine medizinische Standard-Prozedur bekommt man den Psychiatrie-Stempel und man ist die Sache los.
Wie viele Klienten wurden mir schon von diversen Ärzten geschickt die bei mir schlicht nix verloren hatten...

Ich möchte nicht wissen wie viele Long-Covid/Post-Covid Betroffene gerade so unterwegs sind... ohne jegliche Diagnose und Behandlung. Und dann noch die die jetzt in das Psychiatrie-System gedrängt werden.

Ja... das ist schon massiv beunruhigend... eben weil das Problem in der Öffentlichkeit nur sehr wenig Wahrnehmung bekommt. Man meckert lieber über Lauterbach, den Masken oder das man mit Corona jetzt doch einfach leben soll...

Ich befürchte das Problem an Corona ist nicht die Erkrankung selbst... auch die ganzen Todesopfer oder die Intensiv-Patienten sind nicht das Problem. Das Problem sind die Langzeitfolgen danach... und die werden der Gesellschaft noch sehr bitter auf die Füße fallen.
 
es wird sicher genug Impfdosen geben, außerdem waten sicher alle auf BA5. Ich hol mir deshalb nächste Woche BA1.
Du darfst auch nicht vergessen dass Apotheken impfen dürfen, die Kapazität sollte also da sein.
Im Radio (SWR3) kam gerade, dass es 10 Mio Impfdosen gibt und die für die Risikogruppen bestimmt sind. Kann ein Paar Monate dauern bis man als Normalo dran kommt.

Würde mich auch null wundern, wenn es so kommen wird.
 
Ich meine die haben nur über den aktuellen BA1 gesprochen.

Aber selbst wenn du Recht behältst und die Risikogruppen
auf BA5 warten wollen, dauert dass ne Weile bis die Offiziellen dann den unpopulären Impfstoff BA1 für alle freigeben.
 
Das Problem sind die Langzeitfolgen danach... und die werden der Gesellschaft noch sehr bitter auf die Füße fallen.
Long Covid/mehrere Covid Infektionen können ja auch zur Schädigung des Hirns führen, wäre nicht überrascht wenn in kommenden Jahren Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson häufiger auftreten. Das kann noch lustig werden wenn wir immer mehr Frührentner bekommen.
 
Das ist schon sehr beunruhigend vor allen weil man das Gefühl hat das die Problematik in der Öffentlichkeit so gar nicht wahrgenommen wird.

In der Öffentlichkeit?
Es reicht schon ein blick hier rein.

Entweder wird das problem Long Covid bei X-Ausführungen warum Corona ja vorbei ist (oder die Maskendiskussion und Impfdiskussion) einfach komplett weg-gelassen.
ODER
Ist natürlich ein bedauerliches einzelschicksal kann man leider nichts machen. Aber genau die Fraktion wird sich am meisten wundern wenn sie betroffen sind.

Wenns nicht so traurig wäre könnte man echt lachen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Radio (SWR3) kam gerade, dass es 10 Mio Impfdosen gibt und die für die Risikogruppen bestimmt sind. Kann ein Paar Monate dauern bis man als Normalo dran kommt.

Würde mich auch null wundern, wenn es so kommen wird.


Impfungen sollen am 5. September starten
Der Bund plant, Anfang September mit den Coronaimpfungen mit den fortentwickelten Vakzinen für neuere Virusvarianten zu starten. In den beiden Wochen ab dem 5. September werden rund 14 Millionen Dosen von Biontech/Pfizer und Moderna erwartet. Das geht aus einem Schreiben von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hervor.

Lauterbach empfiehlt allen, die sich demnächst impfen lassen wollen, auf die neuen Vakzine zu warten. »Jetzt macht es wirklich Sinn, die paar Tage zu warten, bis der neue Impfstoff da ist«, sagte er am Donnerstag im ARD-»Morgenmagazin«. Beide angepassten Impfstoffe böten einen »sehr guten Schutz« gegen alte und neue Virusvarianten. Dass alte Impfstoffe nun verfallen, bezeichnete Lauterbach als ein »Luxusproblem«. Jedem könne ein Impfangebot gemacht werden.

https://www.spiegel.de/wissenschaft...e-frei-a-7a9bc4ac-d720-40bf-a805-c6f29771677d

darf also jeder ran :)

Werd mir dann nächste Woche mal direkt nen Termin holen. Auf den Angepassten leg ich keinen Wert und da werden sich wohl alle drauf stürzen.
 
Entweder wird das problem Long Covid bei X-Ausführungen warum Corona ja vorbei ist (oder die Maskendiskussion und Impfdiskussion) einfach komplett weg-gelassen.
ODER
Ist natürlich ein bedauerliches einzelschicksal kann man leider nichts machen. Aber genau die Fraktion wird sich am meisten wundern wenn sie betroffen sind.

Jep, so isses.

Freue mich über jeden von denen der dann auch Daten für die Long-Covid-Forschung bereitstellt! :)
 
Corona-Pandemie - EMA empfiehlt Omikron-Vakzinen von Biontech und Moderna

In der Europäischen Union dürfen nun auch an die Omikron-Variante BA.1 angepasste Corona-Impfstoffe eingesetzt werden. Der zuständige Ausschuss der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA empfahl die Zulassung der Auffrischungsimpfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna, die sich sowohl gegen die Omikron-Untervariante BA.1. als auch gegen den ursprünglichen Virusstamm richten.


https://www.deutschlandfunk.de/ema-empfiehlt-omikron-vakzinen-von-biontech-und-moderna-100.html
 
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