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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Krank sein ist ungleich artbeitsunfähig zu sein, das ist nicht das Gleiche auf Grund der Gesetze. Bist du krank geschrieben heisst es nicht dass du nicht arbeiten gehen musst. Das entscheidet auch kein Arzt sondern du alleine
Das ist aber traurig, wenn das in Deutschland so läuft. Ich darf bei einer Krankschreibung nicht arbeiten gehen. Mein Arbeitgeber bekommt vom Gesundheitsamt die Info dass ich krank geschrieben bin und wenn ich mich in der Arbeit einloggen würde, würde ich sofort einen auf den Deckel bekommen :lol:.

Aber gut, die Gefahr dass in Deutschland Ämter mit AGs Informationen austauschen ist vermutlich utopisch.
 
Muss aber auch anführen, dass bei meinem Arbeitgeber und in meiner Gruppe keiner sauer ist, wenn man 10 Tage krank ist. Ist zwar scheisse, aber so ist es mit corona ja leider.

Ist bei mir zum Glück kein Problem (schon geil, Chef zu sein) :D

Einfangen will ich es mir trotzdem nicht, aber früher oder später wird es passieren. Das muß man einfach einsehen, wenn man nicht wie ein Einsiedler leben will. Ich bin geimpft und geboostert und gehe keine unnötige Risiken ein, aber das Leben geht weiter.
 
Ist bei mir zum Glück kein Problem (schon geil, Chef zu sein) :D

Einfangen will ich es mir trotzdem nicht, aber früher oder später wird es passieren. Das muß man einfach einsehen, wenn man nicht wie ein Einsiedler leben will. Ich bin geimpft und geboostert und gehe keine unnötige Risiken ein, aber das Leben geht weiter.
Bei mir war durchaus auch Vorsicht vorhanden. Viel HO weiterhin die letzte Zeit. Aber geboostert hat dann nicht gereicht, beim Basketball habe ich es mir eingefangen vermute ich mal.

Aber ja, wollte es nicht bekommen aber bei mir im Freundeskreis hats nun jeden erwischt. Bedingt dadurch, dass man natürlich keine Lust mehr hat auf Veranstaltungen, Sport etc zu verzichten.
 
Ich war letztes Wochenende auf einem Konzert in nem kleinen Club. Vielleicht 100 Leute da drin. Wenn man in diesen Laden reinkommt steht man direkt in dem Raum wo das Konzert stattfindet. Will man also erstmal ein Bier, muss man durch die gesamte Menschenmenge vor der Bühne. Da wühlt man sich dann so durch und es ist unmöglich, dabei nicht andere Menschen zu berühren. Dieses Bild, wie man sich da seinen Weg bahnt, ist mir in der gesamten Pandemie als Sinnbild dessen in Erinnerung geblieben, was es jetzt nicht mehr gibt. Das lag auch daran, dass ich am letzten Abend vor dem ersten Lockdown dort mit einer Gruppe einen Geburtstag gefeiert hatte. Und nun war ich da letztes Wochenende mit einer Freundin und all das war wieder möglich. Alle waren geimpft und getestet und gut. Klar war es im ersten Moment etwas komisch, aber kurz darauf schon egal und als die Musik losging erst recht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beim Einkaufen letztens im Supermarkt in der Schweiz wars anfangs auch ungewohnt.

Aber nach knapp 2 Minuten wars dann wieder Normalität. Und ich hab es genossen (hört sich komisch an).

Aber ich hatte im Spätsommer schon ein Festival mit 10k Menschen ohne Masken, letztens CL Spiel Salzburg gegen Bayern (Masken Pflicht, an die sich natürlich keine sau gehalten hat) etc.
 
Ich muß demnächst auf eine Hochzeitsfeier und ich mache genau das. Irgendwann muß es weitergehen.

Ich kommendes Wochenende auch, lange überlegt, soll man es machen oder nicht? Was ist wenn? Aber dann zu dem Fazit gekommen, wie lange will man maximal alle Risiken versuchen zu minimieren? Wir leben hier seit 2 Jahren im Home Office und gehen fast allem aus dem Weg, dies kann auch nicht mehr "ewig" die Lösung sein.

Außerdem merkt man auch, dass dieser "unterbewusste" Stress uns auch richtig mürbe macht und nicht spurlos an einem vorbeigeht, folglich gehen wir auf die Hochzeit, sind beide geboostert; das Pärchen hat es auch verdient, haben immer verschoben, irgendwann ist auch mal gut.
 
Hey Leute ich bin gerade etwas am verzweifeln und tot traurig.

Wir die Eltern unseres Sohnes(3jahre) leben seit letzte Woche getrennt.

Ich war dennoch jeden Tag dort mich ums Kind und Freundin also ex Freundin kümmern. Ihre Mutter kam die Tage in die Uni Klinik plötzlich Abends, wegen einer aortendissektion quasi Hauptschlagader „gerissen“ simpel gesagt, aber die Erklärung ist auch egal. (Kannste dir halt nicht ausdenken die Woche die wir hinter uns haben)

Auch egal ob das jetzt richtig oder falsch war dafür da zu sein.


Jeden falls folgendes Problem, eben kam die sms Kind ist positiv. Was komisch ist, waren gestern Abend noch Bürgertest und der war negativ. Er war nicht in der Kita am Donnerstag aber dort der Pool war positiv. Heute dann weil ich in der Kita drauf angesprochen wurde, ob er das mit machen soll weil er nicht müsste, ob das okay wäre. Hab gesagt klar wieso nicht.


Tja jetzt wie gesagt sms gekommen.

Bin gerade verzweifelt sehe mein Kind eigtl jeden Tag, und Paare „dürfen“ ja zusammen auch wenn man nicht zusammen wohnt in Quarantäne oder wie das war.

Was gilt da jetzt für mich? Mein ganzes „ich“ sagt halt ich muss zu meinem Sohn. Und für mich sind beide Situationen auch gerade schwer begreiflich. Früher wäre es ganz klar gewesen, das wir zusammenhalten als paar und für unser Kind da sind.

klar soll mich nicht anstecken, aber wisst ihr was ich meine? Wäre die Trennung nicht würde das garnicht zur Debatte stehen das ich nicht da bin, und wir uns nicht sagen das wir das durchstehen.

Ich bin da aktuell sowieso so schnell emotional und auch verzweifelt. Fühlt sich an als hätte ich beide im Stich gelassen.

Mein Kind darf ich jetzt erstmal nicht sehen oder? :(

Die Mutter hat schon eben beim telefonieren klar gemacht das ich der einzige bin der da jetzt „draußen“ ist weil ja der online Supermarkt nicht alles liefert und muss ans Kind denken. (Wohnen sehr nah beieinander hab noch schnell Test für mich dort geholt und später Wasserflaschen angegeben bekommen, weil ich heute noch Einkaufen war Sachen für mich komplett vergessen habe.

ja versteh ich auch aber auch wenn die Situation eine andere ist und wir aber dennoch die letzten Tage miteinander verbracht haben, ich gestern auch dort geschlafen habe, fällt es mir schwer das zu sagen weil es so naja egoistisch klingt, glaube ich zumindest, aber ich fühle mich unfair behandelt oder sowas.

hätte mir gewünscht das man sagt waren die ganze Zeit zusammen, komm zu uns. Gut kann man nicht erzwingen aber wir haben uns auch leicht gestritten weil ich dazu was gesagt habe. Dabei habe ich vorher nur getröstest weil Sie so verzweifelt war. Mir dann aber später diskutieren vorgeworfen hat.

möchte die anderen Sachen die mir an den Kopf geworfen worden, und wo ich mich da mies behandelt fühle hier aber nicht breittreten.

Hab auch gefühlt die Hälfte vergessen und bin beim schreiben jetzt einmal eingeschlafen, war ein langer Tag mit Intensivstation und alles andere heute.

ich weiß da einfach nicht was richtig ist, habe auch noch nicht viel in meiner neuen Bude… und eigtl will ich einfach nur für beide da sein und wir sollten zusammen halten statt uns Vorwürfe zu machen.

obwol ich meiner Meinung nach nicht viel falsch da eben gemacht habe beim telefonieren , komm ich mir wie der größte Schuldige vor der es da jetzt falsch rüber gebracht hat worum es ihm geht, der nicht für seine Familie gerade da ist in so einer Situation. Weil mir Worte umgedreht worden und oder mir vorgeworfen wurde sich nicht mit mir einzusperren. zum Kind kümmern das man eine Wohnung weiter konnte um (und da habe ich Verständnis wegen meiner Armen naja Schwiegermutter, wir haben ein sehr sehr gutes Verhältnis) zum kaffeetrinken und das ich am selben Abend dort blieb damit Sie nach der Angst um ihre Mutter, mal ausschlafen kann und ich unser Kind wegbringen wollte.

naja wie gesagt ich weiß jetzt gar nicht wegen Corona ob ich überhaupt hin darf, selbst wenn man auf Fake paar machen würde.

Wie schon gesagt klar man soll sich nicht anstecken, aber in mir fühlt sich das gerade alles falsch an….
 
Grundsätzlich kann ich dein Gefühl gut nachvollziehen, aber du musst jetzt auch aus einer theoretischen Trennung bald auch eine praktische machen. Corona des Kindes hin oder her. Geht‘s dem Kind überhaupt schlecht? Es scheint mir, du hast ein Problem damit loszulassen. Du schreibst zwar, du willst für andere da sein, deiner Familie beistehen usw. Aber eigentlich geht‘s dir doch um deine eigenen Gefühle und wie du vor dir selbst dastehst (dein Selbstbild). All das kann ja auch in Zukunft von Bedeutung sein, aber eben im Rahmen einer Trennung. In den Zeiten, die das Kind dann bei dir ist. Falls deine Frau die Trennung wollte (klingt für mich fast so), dann hat sie darauf auch ein Recht. Das kann man nicht mit permanenter Präsenz ignorieren. Ich kann verstehen, wenn dir das schwerfällt, besonders. nach einer Woche. Fang mit symbolischen Gesten an. Gibt deine Schlüssel ab, hol deine Sachen aus ihrer Wohnung. Usw.
 
Das sehe ich auch so. Der Text gehört inhaltlich in den scheiss Liebe Fred und das meine ich nicht böse.
Es geht nicht um eine Woche das Kind nicht sehen. Das ist zweifellos bitter.
Der Text lässt unschwer erahnen, welche emotionale Achterbahn du da grad fährst und das ist voll und ganz verständlich.
Es hört sich blöd an aber vielleicht solltest du die Zeit, in der euer Sohn in Quarantäne ist dazu nutzen, Deine neue Bude einzurichten. Das lenkt ab und ist, wenn auch relativ früh, auch ein symbolischer Akt denn hier scheint es wohl kein Zurück mehr zu geben. Nur wenn du emotional ausgeglichen bist zumindest annähernd wird der Umgang mit Kind und Ex auf Dauer gut funktionieren.
 
Das ist aber traurig, wenn das in Deutschland so läuft. Ich darf bei einer Krankschreibung nicht arbeiten gehen. Mein Arbeitgeber bekommt vom Gesundheitsamt die Info dass ich krank geschrieben bin und wenn ich mich in der Arbeit einloggen würde, würde ich sofort einen auf den Deckel bekommen :lol:.

Aber gut, die Gefahr dass in Deutschland Ämter mit AGs Informationen austauschen ist vermutlich utopisch.

Da muss man klar zwischen AG unterscheiden.
Bei meinem letzten und dem aktuellen AG wirst du blöd angeschaut, wenn du vor Ende Krankmeldung arbeiten gehst.
Pil hat sein Arbeitsverhältnis beim Leibhaftigen.
Das soll keine Norm sein.
 
Gestern Abschiedsfeier für einen lieben Kollegen gehabt, der nach Schlaganfall letzten Jahres in die Rente geht (und der mir sehr fehlen wird) und eben postet unser TL einen positiven Corona Schnelltest.
 
Das ist aber traurig, wenn das in Deutschland so läuft. Ich darf bei einer Krankschreibung nicht arbeiten gehen. Mein Arbeitgeber bekommt vom Gesundheitsamt die Info dass ich krank geschrieben bin und wenn ich mich in der Arbeit einloggen würde, würde ich sofort einen auf den Deckel bekommen :lol:.

Aber gut, die Gefahr dass in Deutschland Ämter mit AGs Informationen austauschen ist vermutlich utopisch.
Du bist verpflichetet arbeiten zu gehen wenn du nicht krank bist, die krankschreibung entscheidet nicht darüber ob du krank bist sondern du selbst, nur wenn man betreut wird entscheidet ein arzt über einem mit einer krankschreibung. Das ist auch richtig so und nennt sich selbstbestimmung. Ein arbeitsvertrag hat ein bisschen was von sklaverei. :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Du bist verpflichetet arbeiten zu gehen wenn du nicht krank bist, die krankschreibung entscheidet nicht darüber ob du krank bist sondern du selbst, nur wenn man betreut wird entscheidet ein arzt über einem mit einer krankschreibung. Das ist auch richtig so und nennt sich selbstbestimmung. Ein arbeitsvertrag hat ein bisschen was von sklaverei. :D

Nehm es mir nicht böse aber es gibt engagierte Mitarbeiter und Opfer und du bist, sorry, beides.
Der Traum eines jeden Arbeitgebers. Jemand der sich kränkelnd zur Arbeit schleppt für vermutlich zu wenig Kohle und bei einer ärztlichen Krankmeldung von Selbstbestimmung des Arbeitnehmers redet.
Die Sklaverei gibt es vielleicht bei euch. Mein Arbeitgeber möchte das nicht. Wir haben ein ausgeprägtes Gesundheitswesen in der Firma, niemand redet von Selbstbestimmung und vor Ende der Krankmeldung soll auch niemand aufschlagen. Wenn zu viel Überstunden anfallen schaltet sich der BR ein (also jemand wie Du) und es muss ein Konzept erarbeitet werden wie das besser wird.

Allerdings bin ich persönlich auch kaum 10 Tage krank pro Jahr und meine Hausärztin schreibt mich Max. drei Tage krank, selbst wenn ich mit dem Kopf unter dem Arm komme.
 
Ist halt quatsch was du schreibst, jeder der bei uns krank ist ist krank und in 22 jahren gab es 3 fälle wo ein Mitarbeiter vor Ende der Krankschreibung arbeiten gekommen ist weil er sich gesund gefühlt hat, ich weiss also nicht was du da schreibst, ich beschreibe nur die rechtliche Lage die wohl kaum jemand kennt. Jetzt kommt gleich jemand mit einer Gesundschreibung oder so ums eck. IKst nun mal mein Job die rechtliche Lage zu kennen im Arbeitsrecht, gelernt ist halt gelernt. Ich muss mich gerade mit rückdatierten Krankschriften ärgern, das wissen ja nicht mal der Arzt selbst dass die nicht erlaubt ist und max. zu 3 Tagen in Ausnahmefällen, Ärzte machen es trotzdem vermutlich aus unwissenheit. Der Mitarbeiter kommt kein Geld, der Arzt wird angezeigt bei der Krankenkasse, naja der Arzt wird es schon noch lernen.

Wenn ich krank bin dann kann ich noch Homeoffice machen sofern ich das hinbekomme, ja wieso denn auch nicht wenn ich wegen einem Beinleiden krank geschrieben bin, da spricht eine Arbeit am Computer in nichts dagegen.
 
Alles gut. Musst du selbst wissen. Ich bin wie gesagt selbst wenig krank und überlege mir gut, ob es reicht oder nicht aber wenn ich krank bin, bin ich krank. Dann leg ich auch kein Bein hoch.
 
Du bist verpflichetet arbeiten zu gehen wenn du nicht krank bist, die krankschreibung entscheidet nicht darüber ob du krank bist sondern du selbst, nur wenn man betreut wird entscheidet ein arzt über einem mit einer krankschreibung. Das ist auch richtig so und nennt sich selbstbestimmung. Ein arbeitsvertrag hat ein bisschen was von sklaverei. :D
Dann bin ich ganz froh dass das hier anders geregelt ist als in Berlin :)
 
Ich bin so gut wie nie krank und war in meinem ganzen Leben auch nie länger als ne Woche krankgeschrieben. Ein Glück auch! Die Leute, die ständig was haben, Migräne und so ein Zeug, das möchte ich nicht haben.
Dito, ich fass es wirklich nicht wie krank manche sind und halb so alt wie man selbst. Der der jetzt schon 1 monat krank ist wegen corona meldet sich weiter krank weil er nicht mehr gesund wird, alter.

dem Kollegen der jetzt schon 5
Monate krank ist, da fehlen mir die worte.

ich hab wirklich nichts dagegen wenn jemand krank ist, wirklich krank ist natürlich und nicht weil man einen wunsch nicht erfüllen konnte weil ja die freundin aus westdeutschland gerade zu besuch ist, was für zufälle auch. Und da gibts noch jemand der eine abfindung haben möchte, seit 5 monaten krank (siehe oben), lässt sich jede woche in den dienstplan schreiben und zack danach krankmeldung, jede woche so. Ist doch nicht ok so. Dafür kann dieses system doch nicht gedacht sein dass man als ag erpresst wird. Wenigstens zahlt das jetzt die krankenkasse, also die beitragszahler, immerhin. Schwurbler halt, weil man eine maske tragen muss, lol.
 
Eben. Nach sechs (?) Wochen fallen sie doch aus der Lohnfortzahlung. Is auch so eine Grenze, die manche Spezies genau einhalten. Ich kenn das natürlich auch, die chronischen Krankfeierer. Aber unterm Strich sind es wenige. Die meisten bei uns kommen gerne zur Arbeit.
 
Eben. Nach sechs (?) Wochen fallen sie doch aus der Lohnfortzahlung. Is auch so eine Grenze, die manche Spezies genau einhalten. Ich kenn das natürlich auch, die chronischen Krankfeierer. Aber unterm Strich sind es wenige. Die meisten bei uns kommen gerne zur Arbeit.
Ne du fälllst nur heraus wenn es dieselbe krankheit ist, dewegen wechelt man ja den arzt. Neue krankheit und zack zahlt der ag 100% statt die 60% der krankenkasse. Und man kann wirklich nichts dagegen machen.
 
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