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Der Kontakt zu meiner Mutter war noch nie so wirklich stark.
Mitunter aufgrund der Sprachbarriere (Sie ist Gehörlos seit ihrem 4 Lebensjahr, meine Gebärdensprachfähigkeiten über die Jahre und Distanz stark eingeschlafen), aber auch aus anderen privateren Gründen. Der Kontakt reduzierte sich in den letzten Jahren auch nur noch auf gelegentliche und kurze WattsApp Nachrichten. Seit Corona haben wir uns auch nicht mehr gesehen. Heute musste ich ihr sagen, dass sie für mich gestorben ist und ich von ihr nie wieder etwas hören will.
Habe heute durch meinen Bruder erfahren, dass sie full-on-Querdenker*Inn geworden ist. Nicht von der harmlosen Variante, sondern von der (ich verabschiede mich von jeglicher Realität und ihr erreicht mich nicht mehr variante). Die Medien Lügen, man soll nur noch über Telegram schreiben (weil sicherer), weil der Staat sonst mitliest. Die Dritte Impfung tötet (sie fleht darum, dass wir uns bitte nicht Boostern sollen). Sie selbst 2 mal geimpft, will sich jetzt helfen und detoxen lassen (mit Zeolith, NAC und Grünertee). Wir sollen bitte auch dringend unsere Ernährung umstellen und detoxen. Der Staat bereitet eine Ökodiktatur vor, bald wird keiner etwas mehr Besitzen und zur Arbeit versklavt.
[Kurze Info, sie ist Krankenschwester auf der Palliativstation]
Ich habe überlegt was ich dazu / dagegen sagen soll... wie ich sie aus ihrem Irrglauben herausholen kann.
Ich hab mich dafür entschieden den Kontakt zu ihr knallhart abzubrechen, ich bezweifle, dass sie überhaupt noch zu erreichen ist.
Das ist ja nicht einfach ein wenig rumgeschwurbel, sondern das volle Programm. Ich denke es ist das beste es gar nicht erst zu versuchen, sondern den ultimativen Schritt zu gehen und darauf zu hoffen, dass sie irgendwann selbst merkt wie massiv verirrt sie sich hat. Wer sich so stark von der Solidargemeinschaft und Realität verabschiedet hat, der ist nicht mehr zu erreichen. Dann soll er aber auch mit der vollen härte und allen Konsequenzen für sein (gefährlichen und tödlichen) Irrglauben für sich und dritte leben. Das heißt auch, dass sie für ihren Sohn gestorben ist.
Ich bin fertig mit den Nerven...
abwarten und immer offen bleiben, Zeiten ändern sich wieder.5Monate ist die beste Zeit, danach lässt der Schutz schon merklich nach
Generell gibt es halt Anzeichen das die Erinnerung an den Impfstoff nicht verloren geht. Also schwere Verläufe sind seltener als ungeimpft.Der Schutz zu erkranken lässt nach, aber vor schweren Verläufen ist man weiterhin geschützt. Zumindest Stand letzter Woche.
Sie ist deine Mutter.Ich will, dass sie begreift wie gefährlich und tödlich ihr Irrglaube ist und daraus Konsequenzen erwachsen (sie verliert ihren Sohn).
Ich hab nicht mal versucht mit ihr darüber zu sprechen. Glaube nicht dass das irgendetwas bringt.
Auch denke ich ist es wenig Hilfreich weiterhin Kontakt zu ihr zu halten, in der Hoffnung sie fängt sich schon wieder.
Das endet entweder in der Katastrophe (radikalisierung [wieviel mehr soll da noch gehen?]) oder durch Einsicht ihrerseits.
Und bis dahin helfen nur radikale Konsequenzen.
Der Schutz zu erkranken lässt nach, aber vor schweren Verläufen ist man weiterhin geschützt. Zumindest Stand letzter Woche.
Lauterbach meint ja dass der Schutz nach einem Booster um das 20-fache steigt, das ist halt schon ein Argument ruhig nach 5 Monaten zu boostern aber prinzipiell hast du Recht.
Das 20 Fache von was zu was? Mathematische Formel?
ich denke länger als nach der 2., ist ja allgemein vom Impfen bekannt aber auf ne jährliche Spritze wird man sich wohl einstellen müssen.Bin gespannt wie lange der Booster Schutz dann hält. Die Erkenntnis wird man wohl erst 2022 herausfinden.

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