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Aktien & andere Anlagen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Angefangen habe ich ja schon. Anfang 2020. Hab da meine 3000 Euro VL ausbezahlt bekommen. Dachte mir, bevor ich wieder einen neuen TV kaufe lege ich das in Aktien an. :)
In 18 Monaten sind mit kleiner extra Sparrate 10000 Euro drausgeworden. Etf mit 100 Euro mtl und paar Aktien hin und her. Nun bin ich beim halten und ausbauen. Nur ist mit so wenig Geld und höheren Alter halt nicht mehr viel zu machen. Und dann noch so bescheuerte Eltern, die fuer jeden was über haben nur nicht fuer die eigenen Kinder. Mein Alter Herr ist der Meinung man muss das allein schaffen.
Aber selbst waeren Sie ohne ihre Mutter heute nicht da wo Sie sind. Aber egal. Anderes Thema. Ich mach die paar Jahre das Beste draus. Ist halt bei dem Verdienst nicht so leicht. Wohnen zwar im Elternhaus mit drin (extra Wohnung), aber Miete muss ja trotzdem gezahlt werden.
 
Ich werd auch nichts erben, einfach weil nix da ist. Ist aber auch ned schlimm, das wenige, was meine Mutter hat, soll sie für sich behalten.
Manchmal schaue ich aber schon neidisch auf ehemalige Schulfreunde, die Häuser und Wohnungen und Aktiendepots vererbt bekommen.
Aber gut, so wirds dann mal meinen Kindern gehen, auch gut.
 
Angefangen habe ich ja schon. Anfang 2020. Hab da meine 3000 Euro VL ausbezahlt bekommen. Dachte mir, bevor ich wieder einen neuen TV kaufe lege ich das in Aktien an. :)
In 18 Monaten sind mit kleiner extra Sparrate 10000 Euro drausgeworden. Etf mit 100 Euro mtl und paar Aktien hin und her. Nun bin ich beim halten und ausbauen.

Das ist doch top :) . Ich meine mich zu erinnern, dass knapp die Hälfte der Deutschen weniger als 10.000 Euro besitzt. Und bei dir wächst es ja weiter an. Und du hast immer noch 13-15 Jahre Zeit bis zur offiziellen Rente, da kann sich das noch gut entwickeln. Klar, je früher desto besser, aber wie heißt es so schön. Der beste Zeitpunkt zu beginnen ist vor x Jahren. Der zweitbeste Zeitpunkt ist heute.
 
Ich werd auch nichts erben, einfach weil nix da ist. Ist aber auch ned schlimm, das wenige, was meine Mutter hat, soll sie für sich behalten.
Manchmal schaue ich aber schon neidisch auf ehemalige Schulfreunde, die Häuser und Wohnungen und Aktiendepots vererbt bekommen.
Aber gut, so wirds dann mal meinen Kindern gehen, auch gut.
Jup, grade heute ist es super schwierig sich selbst Eigenheim etc. zu leisten wenn man nicht aus einer Familie kommt, die da schon drinsteckt. Jeder den ich kenn, dessen Eltern/Großeltern schon Häuser hatten/haben, konnten dadurch entweder das Haus erben, oder verkaufen und selbst bauen. Jeder der das nicht hat, wohnen alle zur Miete und Hausbauen nicht machbar. Nicht unmöglich, aber bei den Preisen ist ne Erbschaft fast nur noch der einzige Weg für viele.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einfach ist es nicht, das stimmt. Ich war 40, als unser Bau anfing. Sonderlich viel früher wäre das auch nicht gegangen, da war zu wenig EK da.
Bin aber heilfroh, dass wir fertig mit dem Bau sind, denn es wird immer schlimmer. Der Bau unserer Nachbarn stockt gerade, weil denen das Geld auszugehen droht. Einfach, weil die Preise für das Baumaterial steigen und steigen und steigen. Blöd für die, dass sie - um Geld zu sparen - jedes Gewerk einzeln vergeben wollten, statt mit einem Bauunternehmen einen festen Preis für die Gesamtleistung auszuhandel. Da hätten sie dann nur Sonderwünsche/Mehrleistungen direkt mit den einzelnen Handwerkern abgerechnet. Jetzt bekommen sie von jedem Gewerk jede einzelne Schraube in Rechnung gestellt, und die geben die hohen Preise logischerweise 1:1 weiter. Abgesehen davon, dass die sich momentan aussuchen können, wen sie zuerst bedienen. Mal sehen, was das noch wird, ich hoffe mal, sie bekommen es irgendwie gewuppt.
 
Ja, das ist schon krass, das ganze Bauholz geht in die USA und nach China und bleibt nur hier, wenn du Mondpreise zahlst. Kupfer und anderes Material ebenfalls.

Aber nicht alles an ein Bauunternehmen zu geben kann sich auch extrem rächen, wenn man später ne Mängelhaftung am Bau geltend machen will, weil dann auf einmal niemand verantwortlich ist...
 
Habe auch vor ca. 6 Jahren gebaut (alleine). Und habe auch einige Sachen unterschätzt bzgl den Kosten der Außenanlagen :D

Manchmal habe ich an der Entscheidung gezweifelt aber mittlerweile bin ich froh, das ich es gemacht habe. Die Außenanlagen habe ich den den letzten 4 Jahren selber gemacht, mit Hilfe von einem Freund. Alleine das Material hat mich 60k gekostet.

Mein Haus ist nun 200k mehr wert, als ich mal dafür bezahlt habe - komme nun in die erste Refinanzierungsrunde rein und durch den niedrigen Zins, werde ich bei identischer Tilgung, weniger Rate haben.

Mein Sohn wird es mal erben, hoffe er weiß es zu schätzen (wahrscheinlich nicht :D ).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja, das ist schon krass, das ganze Bauholz geht in die USA und nach China und bleibt nur hier, wenn du Mondpreise zahlst. Kupfer und anderes Material ebenfalls.

Aber nicht alles an ein Bauunternehmen zu geben kann sich auch extrem rächen, wenn man später ne Mängelhaftung am Bau geltend machen will, weil dann auf einmal niemand verantwortlich ist...

Ja, ich hab das von Anfang an für Wahnsinn gehalten. Ich hab davon abgeraten und ne andere Empfehlung abgegeben, aber da kannste den Leuten ja nicht reinreden. So genau weiß ichs nicht, aber der ganze Bau war von vornerein ziemlich knapp kalkuliert. Deutet jedenfalls vieles darauf hin, dass da keinerlei Puffer mehr war, drum steht seit Wochen ja auch alles.

Um zum Thema zurück zu kommen: ohne zu erben, ist es wirklich sehr schwer zu bauen. Da braucht man schon ein sehr gutes Einkommen und vorallem die Sicherheit, das die nächsten jahrzehnte auch noch zu haben.
 
Ja, wenn alles passt, gut. Aber ich bin auch kein großer Freund vom Bauen für den Eigenbedarf heute um jeden Preis. Viel zu viele Leute legen sich dadurch selbst in Ketten und unterschätzen die tatsächlichen Kosten. Da kann man dann mit Mühe die Tilgung und Zins zahlen und denkt nicht an die übrigen Kosten...
 
Wenn ich ein Neubaugebiet bei uns im Ort sehe und dort für ein 400qm Grundstück 200K bezahlt wurden und für das Haus nochmal 400k (ohne Keller, Erdgeschoß + 1. Etage je so 125qm) dann weiß ich auch nicht. die haben sich jetzt noch 50K geholt um die Terrasse etc. richtig zu machen. Wie will man denn fucking 650k abzahlen?

Ich frag mich immer was die ganzen Leute verdienen.....
 
Bis ans Lebensende vermutlich. Dann hat man mit Beginn der Rente zwar ein Haus, aber keinerlei Kohle. Und vielleicht sogar ein Haus, das weniger Wert ist als man bezahlt hat. Gerade wenn es ein Neubaugebiet weiter außerhalb von Zentren ist, ist das nicht unwahrscheinlich.
 
Wenn ich ein Neubaugebiet bei uns im Ort sehe und dort für ein 400qm Grundstück 200K bezahlt wurden und für das Haus nochmal 400k (ohne Keller, Erdgeschoß + 1. Etage je so 125qm) dann weiß ich auch nicht. die haben sich jetzt noch 50K geholt um die Terrasse etc. richtig zu machen. Wie will man denn fucking 650k abzahlen?

Ich frag mich immer was die ganzen Leute verdienen.....
Die Bank hat günstiges Geld :D Aber unter 500K brauch man nirgends mehr mit dem Bauen anfangen.

Ich habe ja noch mal vor ein zweites Haus zu bauen - warte noch auf ein schönes Grundstück, dann wird das jetzige Haus verkauft ( Gewinn ist ja steuerfrei). Nun weiß ich ja worauf ich mich einlasse :grins:
 
Wenn ich ein Neubaugebiet bei uns im Ort sehe und dort für ein 400qm Grundstück 200K bezahlt wurden und für das Haus nochmal 400k (ohne Keller, Erdgeschoß + 1. Etage je so 125qm) dann weiß ich auch nicht. die haben sich jetzt noch 50K geholt um die Terrasse etc. richtig zu machen. Wie will man denn fucking 650k abzahlen?

Ich frag mich immer was die ganzen Leute verdienen.....
Bei uns liegt der Acker bei 650€/m2 direkt von der Stadt. Sind bei 400m2 ja schonmal 260k€ nur für Erde.
 
Meine Eltern versuchen mir auch schon ewig ne Immobilie ans Ohr zu quatschen. Dabei habe ich eine in Vermietung, ich will keine für den Eigenbedarf. Und ich glaube das geht vielen so, dass die Eltern die Kinder dazu drängen, wenn etwas Kapital vorhanden ist. Und das ist echt gefährlich, denn die Eltern kommen aus einer Zeit, in der sich eine eigene Immobilie immer gerechnet hat. Die Zeiten haben sich geändert.
 
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