Ich weiß auch nicht genau, was ich mit diesem Beitrag bezwecken will, aber ich wollte einfach mal dafür sorgen, dass noch jemand den Standpunkt vertritt, dass ein "freier" Sonntag gut ist.
Wir haben aber auch wohl einfach andere Definitionen des Begriffs "Notfall", der es zwingend erforderlich macht am Sonntag Creme Fraiche zu kaufen. Oder unterschiedliches Verständnis davon wie tragisch dieser Eingriff in die private Zeitplanung einschlägt.
Ich habe noch nie abschließend drüber nachgedacht, aber ich denke für mich überwiegen die Vorteile.
Es gibt einen freien Tag, an dem nicht völlig dem Konsum gefrönt wird. Mal runterkommen, 90% der Leute haben dann nicht primär die Tagesaufgabe entweder Geld zu machen oder es zu verbrauchen.
Es gibt einen freien Tag, an dem man (~90%) sich zu Familien-/Freundebesuchen treffen kann.
Es gibt einen freien Tag, an dem das meiste an Breitensport abgehalten werden kann, ohne dass all die Mannschaften Probleme haben, ihre Leute zusammen zu bekommen (das wird vielen sehr egal sein, ich betrachte das als wichtig)
Und ich weiß auch nicht, wie sehr da wirklich keiner gezwungen wird. Wenn ein Arbeitsloser das Angebot erhält.
Auch bin ich mir nicht sicher, ob ich das nicht entgegen der Maxime "Der Markt regelt das" einschätze. Genau so wie der Mindestlohn...hätte n Markt auch regeln können, aber ich finde es (/das Ergebnis) besser, wenn der Staat sagt "nicht unter X,xx".