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Coronavirus / Covid-19 (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ihr reagiert beide ultra sensibel und irgendwie sehr drüber. :?:bussi:

Ich meine mich zu erinnern, dass du grade bei @Vetulus auch öfter hier nicht grade zimperlich gewesen bist.
Ich halt mich da raus und erfasse keine Partei, aber das ist schon sehr harsch, dafür das du gefühlt auch öfter genauso rüberkamst. Hätteich mich jetz zb zurückgehalten, gesagt, dass das schon so passt und nicht weiter drüber sprechen möchtest. Wäre für mich (wäre ich @Vetulus ) die Sache gegessen und fertig. Umgang mit sowas kann man auch anders handhaben als so ne agressive Tour. So will man fast meinen, reagiert nur ein Mensch dessen Schmerzpunkt man getroffen hat. Und das willst du ja offenbar grade nicht, da ja laut dir das alles nichts miteinander zu tun hat?
Richtig ! Jeder macht mit seinen Posts hier sein Leben und sich selbst ein Stück weit öffentlich und trägt es damit auch in die Diskussion. So wie ich mich von @pil bei Kritiken an den Corona-Maßnahmen sofort in die rechte Schwurbler-Ecke stellen lassen muss, muss er die Kritik jetzt auch aushalten, wenn er die Not der Familie mit der Ernsthaftigkeit der Maßnahmen in Verbindung bringt und im gleichen Forum alles andere als Not demonstriert. Ich habe das damals auch als persönlichen Angriff empfunden, den ich sowohl mit @pil über PM klären wollte als auch dann über die Mods - leider ohne Erfolg. Für mich ist es daher nicht nachvollziehbar, sich jetzt so dünnhäutig zu präsentieren. Es ist auch, wie @Bart Wux schreibt, nunmal ein öffentliches Forum, da werden für ganz andere Sachen schnell die Fackeln und Mistgabeln rausgeholt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Astra zeneca ("Oxford-Impfstoff") meldet Wirksamkeit von 70%. Ist anders als die anderen beiden kein mrna Impfstoff. Da scheint die neue Generation von Impfstoffen ja doch gut abzuliefern. Die Frage ist auch, wer sich dann mit dem weniger wirksamen Impfstoff impfen lässt, wenn man weiß, dass es einen anderen gibt, der besser schützt.
 
Ich bin nicht grundsätzlich einem Impfstoff skeptisch gegenüber.

Ich habe Bauchschmerzen mit der Tatsache, dass ein neuer Impfstoff im Schnellverfahren eine Notfallzulassung bekommen soll, ohne dass übliche Prozesse eingehalten werden. So gibt es schlicht, logischerweise, keinerlei Langzeitstudien für Neben- und Wechselwirkungen.

Manchen mag das überhaupt nichts ausmachen, allerdings werden hier Dinge ausser Kraft gesetzt, die normalerweise für jeden Impfstoff und jedes Medikament verpflichtend sind, bevor es auf die Weltbevölkerung losgelassen wird.
 
das wäre ja dann z.b. etwas für @Zimtzicke und @el_barto , die skeptisch gegenüber einem mRNA Impfstoff sind.
Da hast du mich falsch verstanden. Ich bin nicht skeptisch im Sinne von ablehnend - ganz im Gegenteil: Sollte sich mRNA als Vektor für das "Umprogrammieren" von Zellen durchsetzen und verträglich sein, könnte das eine Revolution der Medizin auslösen, die über einen COVID-Impfstoff weit herausgeht.

Alles was ich sage ist, dass es durchaus sein kann, dass komplett neue medizinische Behandlungsansätze - und genau das haben wir hier: einen fundamental neuen Ansatz, nicht nur einen neuen Impfstoff - schon öfter mal Tücken und Gefahren besessen haben, die man initial nicht erkannt hat oder erkennen konnte.

Es hat schon seine Gründe, dass bisherige Forschungsansätze mit mRNA-Vektoren bei Impfstoffen seit Jahren in den verschiedenen Zulassungsstudien stecken...

ich vertraue aber auch den Zulassungsbehörden so weit, dass ich kein Problem mit dem Impfstoff habe. Gäbe es genug Impfdosen für alle, wäre ich Tag 1 dabei. Alleine schon um Ruhe zu haben und nicht immer im Hinterkopf haben zu müssen, dass ich durch unachtsames Verhalten für den Tod eines z.B. älteren Mitmenschen verantwortlich sein könnte.
 
Aber was denn nu, schneller Impfstoff oder sich anstecken lassen? Kannst natürlich auch noch 10 Jahre warten, und mit Corona würfeln, ob der Verlauf leicht, schwer ist tödlich ist. Beides beherbergt ein gewisses Risiko.
 
Astra zeneca ("Oxford-Impfstoff") meldet Wirksamkeit von 70%. Ist anders als die anderen beiden kein mrna Impfstoff. Da scheint die neue Generation von Impfstoffen ja doch gut abzuliefern. Die Frage ist auch, wer sich dann mit dem weniger wirksamen Impfstoff impfen lässt, wenn man weiß, dass es einen anderen gibt, der besser schützt.

Je nach Reihenfolge und Menge der Dosierung scheint sich die Effizienz noch einmal zu erhöhen.

Direkt aus dem Report von AstraZeneca:
One dosing regimen (n=2,741) showed vaccine efficacy of 90% when AZD1222 was given as a half dose, followed by a full dose at least one month apart, and another dosing regimen (n=8,895) showed 62% efficacy when given as two full doses at least one month apart. The combined analysis from both dosing regimens (n=11,636) resulted in an average efficacy of 70%. All results were statistically significant (p<=0.0001).

https://www.astrazeneca.com/content/astraz/media-centre/press-releases/2020/azd1222hlr.html
Der Impfstoff dürfte aufgrund der unkomplizierteren Handhabung im Vergleich zu den beiden vielversprechenden mRNA-Impfstoffen auch eine einfachere und kostengünstigere Distribution ermöglichen. So oder so eine erneut bedeutende Nachricht und eine weitere vielversprechende Errungenschaft unserer Wissenschaften.

Fick die ganzen Querdenker.
 
ich vertraue aber auch den Zulassungsbehörden so weit, dass ich kein Problem mit dem Impfstoff habe.
Da bin ich z.B. schon vorsichtiger.

Den Amerikanern traue ich schon zu, dass sie momentan ein Auge zudrücken, Hauptsache, der Impfstoff ist da.

Und die EU... ich weiss es nicht. Spahn will ab Mitte Dezember impfen lassen. Das wird auch ein sehr schnelles Schnellverfahren...

Ich hab ganz sicher keinen Aluhut auf, aber hier wird halt an Sicherheit auf den Kopf gestellt, was über Jahrzente gültig war.
 
Spiegel.de

Berücksichtigt wurden sowohl Daten bei einmaliger als auch zweifacher Impfung aus der Phase-III-Studie mit dem Impfstoff. Demnach bot das Mittel AZD1222 einen 90-prozentigen-Schutz, wenn Teilnehmende zunächst eine halbe Dosis erhielten und einen Monat später eine ganze. Dagegen lag die Wirksamkeit nur bei 62 Prozent, wenn die Probanden zweimal eine volle Dosis gespritzt bekamen, berichtet AstraZeneca.

Kann einer erklären, warum bei zweimaliger voller Dosis weniger Schutz resultiert als wenn erst Mal nur eine halbe Dosis geimpft wird? Kann das evtl. doch mit einer zu kleinen Stichprobe zusammenhängen?
 
Je nach Reihenfolge und Menge der Dosierung scheint sich die Effizienz noch einmal zu erhöhen.

Direkt aus dem Report von AstraZeneca:

Der Impfstoff dürfte aufgrund der unkomplizierteren Handhabung im Vergleich zu den beiden vielversprechenden mRNA-Impfstoffen auch eine einfachere und kostengünstigere Distribution ermöglichen. So oder so eine erneut bedeutende Nachricht und eine weitere vielversprechende Errungenschaft unserer Wissenschaften.

Fick die ganzen Querdenker.

Grad auch gelesen, siehe mein Post von gerade eben :D
 
Astra zeneca ("Oxford-Impfstoff") meldet Wirksamkeit von 70%. Ist anders als die anderen beiden kein mrna Impfstoff. Da scheint die neue Generation von Impfstoffen ja doch gut abzuliefern. Die Frage ist auch, wer sich dann mit dem weniger wirksamen Impfstoff impfen lässt, wenn man weiß, dass es einen anderen gibt, der besser schützt.

Die jenigen, die den mRNA aufgrund von Verfügbarkeit nicht bekommen. Oder es gibt bestimmte Personengruppen, die das eine oder das andere besser vertragen oder die Impfreaktion dann eine bessere ist.
 
Ich bin nicht grundsätzlich einem Impfstoff skeptisch gegenüber.

Ich habe Bauchschmerzen mit der Tatsache, dass ein neuer Impfstoff im Schnellverfahren eine Notfallzulassung bekommen soll, ohne dass übliche Prozesse eingehalten werden. So gibt es schlicht, logischerweise, keinerlei Langzeitstudien für Neben- und Wechselwirkungen.

Manchen mag das überhaupt nichts ausmachen, allerdings werden hier Dinge ausser Kraft gesetzt, die normalerweise für jeden Impfstoff und jedes Medikament verpflichtend sind, bevor es auf die Weltbevölkerung losgelassen wird.

Nur sprechen wir hier im Normalfall von mehreren Jahren. Diese Zeit haben wir aber nun nicht, deswegen muss es schneller gehen.

Falls durch den Impfstoff dann die Zombie-Apokalypse ausgelöst wird, haben wir halt Pech. :ugly:
 
Da hast du mich falsch verstanden. Ich bin nicht skeptisch im Sinne von ablehnend - ganz im Gegenteil: Sollte sich mRNA als Vektor für das "Umprogrammieren" von Zellen durchsetzen und verträglich sein, könnte das eine Revolution der Medizin auslösen, die über einen COVID-Impfstoff weit herausgeht.

Alles was ich sage ist, dass es durchaus sein kann, dass komplett neue medizinische Behandlungsansätze - und genau das haben wir hier: einen fundamental neuen Ansatz, nicht nur einen neuen Impfstoff - schon öfter mal Tücken und Gefahren besessen haben, die man initial nicht erkannt hat oder erkennen konnte.

Es hat schon seine Gründe, dass bisherige Forschungsansätze mit mRNA-Vektoren bei Impfstoffen seit Jahren in den verschiedenen Zulassungsstudien stecken...

ich vertraue aber auch den Zulassungsbehörden so weit, dass ich kein Problem mit dem Impfstoff habe. Gäbe es genug Impfdosen für alle, wäre ich Tag 1 dabei. Alleine schon um Ruhe zu haben und nicht immer im Hinterkopf haben zu müssen, dass ich durch unachtsames Verhalten für den Tod eines z.B. älteren Mitmenschen verantwortlich sein könnte.

aber genau deshalb wär doch der Oxford Impfstoff etwas für dich, da er nicht auf mRNA aufbaut und du dich so schon direkt impfen lassen könntest ohne die Bedenken bzgl mRNA?
 
aber hier wird halt an Sicherheit auf den Kopf gestellt, was über Jahrzente gültig war.

Was genau war denn so lange gültig, was nun nicht mehr gültig ist? Die Frage soll nicht provokativ klingen, aber so weit ich informiert bin, verläuft das Zulassungsverfahren auch bei den neuen Inmpfstoffen nicht anders, nur wird es eben mit höchster Priorität behandelt, es wird also die Bürokratie beschleunigt, nicht aber das Verfahren an sich.
 
Astra zeneca ("Oxford-Impfstoff") meldet Wirksamkeit von 70%. Ist anders als die anderen beiden kein mrna Impfstoff. Da scheint die neue Generation von Impfstoffen ja doch gut abzuliefern. Die Frage ist auch, wer sich dann mit dem weniger wirksamen Impfstoff impfen lässt, wenn man weiß, dass es einen anderen gibt, der besser schützt.
Das ist eine gute Meldung zu einem Impfstoff. Die mRNA-Forschung steckt aus medizinischer Sicht noch in den Kinderschuhen und sollte eher den Risikogruppen vorbehalten bleiben. Meine Kids können gerne als Erwachsene die Entscheidung für einen mRNA-Impfstoff treffen, aber in den nächsten 6 Jahren werden die sich das definitiv nicht spritzen lassen, aber die Kinder betrifft die Impfung m. E. eh nicht.
 
Was genau war denn so lange gültig, was nun nicht mehr gültig ist? Die Frage soll nicht provokativ klingen, aber so weit ich informiert bin, verläuft das Zulassungsverfahren auch bei den neuen Inmpfstoffen nicht anders, nur wird es eben mit höchster Priorität behandelt, es wird also die Bürokratie beschleunigt, nicht aber das Verfahren an sich.
Natürlich wird das Zulassungsverfahren massiv verkürzt. Alleine Phase 3 dauert normal meist 4 bis 7 Jahre (!), die Zulassung (die dann fundierte Erkenntnisse aus Phase 3 als Basis hat) dauert wohl im Schnitt auch alleine ein Jahr.

Wie gesagt, Langzeitstudien gibt es keine.

Und nein, ich bin immernoch kein Impfgegner. Meine Familie und ich sind alle geimpft.
 
Ich bin nicht grundsätzlich einem Impfstoff skeptisch gegenüber.

Ich habe Bauchschmerzen mit der Tatsache, dass ein neuer Impfstoff im Schnellverfahren eine Notfallzulassung bekommen soll, ohne dass übliche Prozesse eingehalten werden. So gibt es schlicht, logischerweise, keinerlei Langzeitstudien für Neben- und Wechselwirkungen.

Manchen mag das überhaupt nichts ausmachen, allerdings werden hier Dinge ausser Kraft gesetzt, die normalerweise für jeden Impfstoff und jedes Medikament verpflichtend sind, bevor es auf die Weltbevölkerung losgelassen wird.
Das ist afaik aber auch einfach falsch. Die Regeln sind die gleichen. Die Vorgaben sind die gleichen. Rein der bürokratische Teil der Zulassung wird beschleunigt dadurch, dass die Studien schon bei der Entstehung ausgewertet werden. Das ist einfach teurer, als der herkömmliche weg und daher macht es sonst niemand. Die Tests sind aber die gleichen, damit ist die Wahrscheinlichkeit dass die Impfung in irgendeiner Weise schädlich ist genauso hoch oder niedrig wie bei dem "normalen" langsamen weg.
 
aber genau deshalb wär doch der Oxford Impfstoff etwas für dich, da er nicht auf mRNA aufbaut und du dich so schon direkt impfen lassen könntest ohne die Bedenken bzgl mRNA?
Wie gesagt: Bedenken != "das lass ich nicht machen".
Wenn das EU-Zulassungsverfahren durch ist, hab ich da für mich schon mal SIcherheit. In Zweifel würde sich meine Frau durch die Zulassungsstudien lesen - sie ist Zellbiologin und kennt sich mit mRNA auch aus - um strukturelle Schwächen oder konkrete Gefahrenpotenziale direkt rauslesen zu können.

Rein von ihrem Wissensstand über mRNA-Vektoren hat sie aber auch ohne sonstige konrete Info über den Impfstoff erst mal Bauchschmerzen.

Wenn ein "konventioneller" Impfstoff aber natürlich ähnlich wirksam ist, würde ich den bevorzugen, ja. Das würde aber wohl auch meine Krankenkasse, da die mRNA-dinger potenziell teurer sein werden.

Aber egal ob mRNA oder konventionell: Engpunkt wird erst mal sein, dass es mehr Impflinge gibt als Impfdosen. Und da sollte man zuerst Riskogruppen und Berufsgruppen mit hohem Infektionsrisiko (Gesundheitswesen, Bildungswesen, öffentliche Sicherheit etc.) durchimpfen, bevor man an mich denkt, der im Home Office arbeiten kann und sowieso keine ausufernden Sozialkontakte hat oder haben will.
 
Stellt ihr euch die Frage nach wie ein Impfstoff zustande gekommen ist oder was da drin ist, oder was er macht oder was er in 20 Jahren macht, bei jeder Impfung?

Ich mein wenn es bald losgeht mit der Impferei, dann wird da keine heisse Krankenschwester eine Palette Impfstoffe präsentieren und fragen "Welches Schweinerl darfs denn sein?" "blaue Pille oder rote Pille?"

Da wird eher die Impfpistole im Dauerfeuer Modus sein und da wird gespritzt was da ist.
 
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